Inhaltsangaben

heft2 2017 der steinkern

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

am 10. April 2017 wurde das Steinkern-Heft Nr. 29 (2/2017) an alle Abonnentinnen und Abonnenten verschickt. Die Ausgabe 2-2017 wurde im Umfang von den üblichen 68 Seiten auf 84 Seiten aufgestockt und bietet Ihnen somit ein noch breiteres Spektrum an Berichten und Informationen als sie es sonst gewohnt sind. Ich hoffe, dass Ihnen das Heft gefällt und wünsche Ihnen vorab bereits viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

 

Untenstehend finden Sie bereits eine Themenvorschau und Kurzfassungen der längeren Artikel.

 

Wenn Sie (noch?) kein Steinkern-Abonnement haben:

Das Heft 29 kann vergünstigt für nur 7,25 Euro zzgl. Versandkosten als Teil des Jahres-Abonnements 2017 erworben werden. Unsere Abonnement-Bedingungen und Begrüßungsprämien finden Sie hier. Über unser Bestellformular kann das Heft ebenso auch einzeln zum Preis von 9 Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden. Eine kostengünstige und interessante Alternative für Neu-Einsteiger zum Erproben der Steinkernhefte könnte auch unser Kennenlern-Set mit den neuesten drei Heften darstellen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Simonsen (Herausgeber und Verleger)

 


 

 

heft29 der steinkern ----

Der Steinkern - Heft 29

Erscheinungsjahr: 2017 / ISSN: 1867-8858 / 84 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Vom Stein zum 3D-Modell: Fossilien und Photogrammetrie

• Bonenburg – Teil 2: Fossile Vielfalt aus dem Unteren Pliensbachium

• Ventralpräparate silurischer Trilobiten in der Wohnkammer eines Kopffüßers

• Fund eines sechsstrahligen Seeigels im Geschiebe der Insel Rügen

• Praxistipp: Gezieltes Formatieren von Gestein mittels Druckluftstichel

• Stufe mit zwei Exemplaren von Amaltheus margaritatus aus Eype (Dorset)

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 29 diverse kürzere Berichte (siehe unten).

 

Bestellen   Abonnieren

----    

trigonia sp 50grad

  Vom Stein zum 3D-Modell: Fossilien und Photogrammetrie

Jan Tünnermann, Umfang: 20 Seiten, mit 9 interaktiven 3D-Modellen

 

Fossiliensammlerinnen und -sammler können mittels Photogrammetrie digitale 3D-Modelle der Oberfläche von Fossilien erstellen. Man benötigt lediglich eine Digitalkamera und entsprechende Software. Der ausführliche Bericht vermittelt ein Grundverständnis der Methodik. Er enthält darüber hinaus Beispielmodelle und Erklärungen wie die 3D-Modelle im Einzelnen erstellt wurden. Ferner wird der Mehrwert der Methodik aufgezeigt, u. a. im Zusammenhang mit der Fossilbestimmung und dem 3D-Druck. Die 3D-Modelle der bereits digitalisierten Fossilien können über Links bzw. bequem per Handy per QR-Code abgerufen werden - siehe auch das nebenstehende Modell einer Trigonia.

----    
bonenburg seestern  

Bonenburg – Teil 2: Fossile Vielfalt aus dem Unteren Pliensbachium

Sönke Simonsen & Markus Lücke, Umfang: 18 Seiten, 58 Abb.

 

Im 2. Teil der Serie über Bonenburg wird Ihnen die Fossilführung der Schichten des Unteren Pliensbachiums von Warburg-Bonenburg (Kreis Höxter) näher gebracht. Neben den im 1. Teil (Heft 7, S. 10–26) vorgestellten Kopffüßern trat auch eine reichhaltige sonstige marine Fauna auf. Besonders Muscheln waren individuen- und artenreich vertreten, Schnecken und Brachiopoden kamen dagegen weniger häufig vor. Unter den Stachelhäutern dominierten Seelilien, deren einzelne Stielglieder und Cirren lagenweise angerichert auftraten. Seelilienkronen, See- und Schlangensterne, Krebse sowie Ichthyosaurierwirbel und -zähne waren Seltenheiten. Vom Festland stammende Fossilien konnten einzig durch das Vorkommen von Treibhölzern nachgewiesen werden. Der reich illustrierte Bericht kann zum Bestimmen eigener Funde aus dem Unterpliensbachium von Bonenburg und anderer Lokalitäten herangezogen werden.

----    

calymene gotland

 

Ungewohnte Perspektive: Ventralpräparate silurischer Trilobiten in der Wohnkammer eines Kopffüßers

Paul Freitag, Umfang: 5 Seiten, 8 Abb.

 

Karin und Wilfried Amelang fanden bei einer Sammeltour auf Gotland (Schweden) an der Westküste der Insel den Steinkern der Wohnkammer eines Kopffüßers, auf dem sich undeutlich die Konturen mehrerer Trilobiten abzeichneten. Bei der vom Autor durchgeführten Auftragspräparation erwies sich der Fund als optisch sehr ansprechende Stufe. Es kamen zwei vollständige und schalenerhaltene Vertreter von Calymene sp. und der Kopfschild eines Hyrokybe sp. zum Vorschein. Das Fundstück stammt aus der Visby Formation (Llandovery–Wenlock, Silur) und zeigt einmal mehr, welch lohnenswertes Reiseziel für Fossiliensammler Gotland noch immer ist.

----    

Sechsstrahler Ruegen

 

Fund eines sechsstrahligen Seeigels im Geschiebe der Insel Rügen

Oliver Görs, Umfang: 7 Seiten, 14 Abb.

 

Rügen ist für seine stellenweise mit mehr als 100 Metern Höhe majestätisch aus der Ostsee aufragenden Kreidefelsen bekannt, aus deren Hangschutt die Ostsee Jahr für Jahr zahlreiche Fossilien auswäscht. Doch auch Geschiebe-Funde sind auf Rügen möglich,z. B. von Seeigeln. Besonders begehrt unter Sammlern sind pathologische Exemplare, die vom Muster der fünstrahligen Stachelhäuter-Symmetrie abweichen. Der Autor des Berichts, Oliver Görs entdeckte im Winter 2016/2017 einen sechsstrahligen Galerites an Rügens Ostküste.

----    
Gestein formatieren  

Praxistipp: Gezieltes Formatieren von Gestein mittels Druckluftstichel

Sönke Simonsen, Umfang: 7 Seiten, 8 Abb.

 

Nur die wenigsten Fossilien werden auf Gesteinsstücken gefunden, die bereits von Natur aus das passende Format zum Einrangieren in die Sammlung haben. Deswegen müssen oft vor Ort oder in der heimischen Werkstatt auf das individuelle Material abgestimmte Techniken des Formatierens zum Einsatz gebracht werden. Das Spektrum reicht vom risikoreichen beherzten Schlag mit dem Hammer bis hin zum präzisen Sägeschnitt. Unter Sammlern gelten naturgebrochene Steine als erstrebenswert. An dieser Stelle soll am Beispiel von Gestein aus der Trochitenkalk-Formation des Muschelkalks (Trias) eine Methode beschrieben werden, die es ermöglicht, mit wenig Risiko größtenteils natürliche Bruchkanten zu erhalten.

     
 
Eype Amaltheus  

Fund und Präparation einer Stufe mit zwei Exemplaren von Amaltheus margaritatus aus Eype (Dorset)

Sönke Simonsen, Umfang: 5 Seiten, 9 Abb.

 

Unter den diskusförmigen Jura-Ammoniten zählen Amaltheen bei Sammlern zu den populärsten Formen. Die wichtigsten Vertreter der im Oberen Pliensbachium (Unterjura) verbreiteten Ammonitenfamilie Amaltheidae lassen sich anhand ihrer formschönen Zopfkiele erkennen. Wer eine Reise an die Jurassic Coast in der südenglischen Grafschaft Dorset unternimmt, hat eine gute Chance auf die Entdeckung besonders attraktiver, schalenerhaltener Exemplare der Spezies Amaltheus margaritatus. Im Bericht stellt Sönke Simonsen einen Fund von der Steilküste bei Eype aus dem Jahr 2016 und dessen kürzlich erfolgte Präparation vor.

----

fisch tithonium painten

----

Weitere Inhalte von Heft 29:

 

• Erstnachweise von cf. Placodus aus dem Röt (Oberer Buntsandstein) von Rüdersdorf (4 Seiten)

• Präparation eines Aegocrioceras aus Resse mit erhaltenem Mundsaum (3 Seiten)

• Früher als gedacht: Evolutionsstart von Nachtschattengewächsen (3 Seiten)

• Präparation eines elopomorphen Knochenfischs aus den Plattenkalken von Painten (3 Seiten)

• Präparation eines bestachelten und pathologischen Scabriscutellum (2 Seiten)

• Buchvorstellung: Erdgeschichte Südostbayerns (1 Seite)

----

Vorschauseiten:

 

Fossilien und Photogrammetrie

 

 

Bonenburg Mollusken

 

 

Ruegen Fossilien sammeln

 

 

Scabriscutellum

 

 

----
bestellbutton