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Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 19/12/2014, 01:42 von Udo Resch & Roger Frattigiani
shorttrack-ein-kurzer-wegIm Bericht wird ein Mecochirus longimanatus, in Sammlerkreisen "Schnorrgackel" genannt, vorgestellt. Mecochirus ist ein vergleichsweise häufiger Plattenkalkkrebs, doch macht eine knapp einen halben Meter lange Laufspur das vorliegende Individuum interessant. Eine Momentaufnahme aus dem Tithonium (Oberer Jura), festgehalten auf einer Steinplatte aus verfestigtem ehemaligen Kalkschlick. Doch wieso endete hier der Weg des Krebses? Ein Fossil, das zu Spekulationen anregt.
Geschrieben am 18/12/2014, 19:00 von Sönke Simonsen
praeparationsprojekt-ammonit-aus-einer-konkretion-der-green-ammonite-beds-von-dorsetDer Autor präpariert zur Zeit einen Ammoniten aus einer Konkretion der Green Ammonite Beds vom Golden Cap in Dorset, den er Ende März 2014 bergen konnte. Die Präparation ist noch nicht fertiggestellt, es wird "step by step" über den Fortschritt berichtet. Es lohnt sich immer mal wieder reinzuschauen, um zu sehen, was aus dem Stück wird.
Geschrieben am 09/12/2014, 15:33 von Paul Freitag
drei-marokkanische-dreilapperTrilobiten aus dem Devon von Marokko sind im Handel verbreitet und fehlen auf keiner größeren Fossilienbörse. Die Marokko-Importe erreichen in unterschiedlichster Präparations-Qualität den europäischen Markt - klassische entstachelte Fahrradspeichen-Präparate werden seltener, denn auch in Marokko präpariert man mittlerweile vielfach mit Druckluftpräpariersticheln und es gibt immer mehr fähige Präparatoren, deren Ergebnisse den Vergleich mit europäischer Qualitätspräparation nicht zu scheuen brauchen. Unter spezialisierten Trilobiten-Sammlern in Europa sind dennoch unpräparierte Stücke gesuchter als fertig präparierte Stücke, hat man hier doch das Erlebnis des Selberpräparierens und somit auch das Ergebnis - soweit der Rohling es erlaubt - selbst in der Hand. Dabei lernt man zudem das Material kennen und der eine oder andere auch seine eigenen Grenzen, denn die Präparation bestachelter Trilobiten gehört mitunter zum anspruchsvollsten, was dem Hobby-Paläontologen unter den Druckluftstichel kommen kann. Paul Freitag hatte in diesem Jahr das Glück, von drei Sammlerkollegen unpräparierte "Marokkaner" als Geschenke zu erhalten und selbst freilegen zu können. Im Bericht beschreibt er ausführlich die Präparation eines Septimopeltis, eines Cyphaspis und eines Leonaspis, untermalt durch 47 Abbildungen.
Geschrieben am 29/11/2014, 21:13 von Falk Starke
schwierige-praeparation-eines-acanthoteuthis-speciosaEigentlich wollte sich der Autor nicht mehr mit komplizierten präparatorischen Großprojekten auseinandersetzen, doch dann hat es ihn doch wieder gepackt und er beschäftigte sich fast 80 Stunden lang mit einem Tintenfisch (Acanthoteuthis speciosa) aus dem Tithonium (Oberer Jura) von Eichstätt. Er berichtet über den Präparationsverlauf und zeigt Vorher-/Nachherbilder.
Geschrieben am 23/11/2014, 13:30 von Michel Kleinschmidt
einige-otolithen-aus-dem-oberoligozaenen-sternberger-gesteinDer oberoligozäne "Sternberger Kuchen", eine Ablagerung der Ur-Nordsee, findet sich als Nahgeschiebe vor allem in der Umgebung der namensgebenden Ortschaft Sternberg sowie im angrenzenden Schweriner Raum. Da die Fossilien widerstandsfähiger als das umgebende Sediment sind, sind sie oft wunderbar auf natürliche Weise frei präpariert und erosiv exponiert, so dass eine "Streußelkuchen-Optik" entsteht. Natürlich gibt es auch "Kuchenstücke", die weniger attraktiv aussehen. In solchen Fällen bietet es sich an, zu versuchen diese mittels Wasserstoffperoxid aufzuschließen, um die darin enthaltene Kleinfauna zu gewinnen und untersuchen zu können. Der Autor zeigt beispielhaft, was er aus einem Stück Sternberger Gestein an Fossilien gewinnen konnte und setzt sich speziell mit den darin enthaltenen Fisch-Otolithen auseinander.

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