Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 17/06/2017, 16:19 von Udo Resch
ur-gyrodusUnter den Knochenfischen der Solnhofener Plattenkalke gehört Gyrodus zu den bei Sammlern beliebtesten Formen. Jeder, der selbst schon einmal im Plattenkalk gesucht hat, weiß, dass es an den meisten Lokalitäten normalerweise lange dauert, bis man überhaupt mal einen Fisch findet, der das Maß einer Sprotte übersteigt. Aus diesem Grund lohnt es sich auch, insbesondere bei selteneren Arten, auch verspaltene Exemplare mit Fehlstellen zu präparieren und zu restaurieren. Mitunter lässt sich auch aus relativ bescheiden aussehenden Rohlingen noch einiges "herauskitzeln". Exemplarisch zeigt dies auch der vorliegende Bericht von Udo Resch über einen 15 cm großen Gyrodus aus dem ehemaligen Hobbybruch "Langenaltheimer Haardt".
Geschrieben am 02/06/2017, 12:27 von Stefan Werner
hoehlenwanderungen-fraenkische-schweizDie Fränkische Schweiz steht nicht erst seit Veröffentlichung des "Geoführer Frankenjura" von Andreas E. Richter im Fokus des Interesses vieler Fossiliensammlerinnen und -sammler. Beliebte Lokalitäten waren bzw. sind zum Teil noch heute die Unterjura-Tongruben von Kalchreuth, Mistelgau und Buttenheim, im Oberjura sind u. a. Drügendorf und Gräfenberg als "Klassiker" zu nennen. Wer nicht nur zum Fossilien suchen nach Franken reist, dem legt der Autor ans Herz, Höhlen-Wanderungen mit ins Programm aufzunehmen. Auch jenseits der bekannten Schauhöhlen, der Teufelshöhle bei Pottenstein, der Binghöhle bei Streitberg und der Sophienhöhle bei der Burg Rabenstein, gibt es in der Fränkischen Schweiz einiges zu entdecken. Im Artikel werden zwei Wanderrouten in der Umgebung von Leutzdorf und Burggaillenreuth sowie von Muggendorf beschrieben. Der Bericht gewährt ferner einen seltenen Einblick in die ansonsten unzugängliche Zoolithenhöhle bei Burggaillenreuth.
Geschrieben am 19/05/2017, 20:35 von Udo Resch
anaethalion-mit-mageninhaltFunde von Fossilien mit Mageninhalt sind für die paläontologische Wissenschaft besonders interessant, da sie (jedenfalls wenn genügend Belege vorliegen) konkrete Aussagen über Räuber-Beute-Beziehungen in einstigen Ökosystemen liefern und so erheblich zu deren Verständnis beitragen können. Im Idealfall lassen sich anhand entsprechender Funde nach und nach ganze Nahrungsketten rekonstruieren. Udo Resch stellt im vorliegenden Bericht einen Fisch der Gattung Anaethalion aus dem Plattenkalk des Eichstätter Bruchreviers (Tithonium, Oberjura) vor, der es "in sich hat". Auffällig bei Vertretern von Anaethalion ist, dass von sechs bekannten Exemplaren mit Mageninhalt fünf einen Krebs verzehrt haben, während nur einer einen Beutefisch im Magen hatte. Waren Krebse tatsächlich die bevorzugte Beute von Anaethalion?
Geschrieben am 15/05/2017, 19:19 von nils
kleinfauna-aus-dem-devon-der-eifel-3-teil-die-knopfkoralle-microcyclus-clypeatus-goldfuss-1826In den Eifeler Kalkmulden gehören Korallen zu den auffälligsten und auch häufigsten Fossilien. Die große Formenvielfalt und die Vielzahl an unterschiedlichen Familien und Gattungen machen es dem Laien oft nicht leicht, seine Funde zuzuordnen. Ohne fundierte Fachkenntnis steht er oft auf verlorenem Posten; es gibt jedoch ein paar Arten, die leicht identifiziert werden können. Eine davon wird im Bericht anhand von Exemplaren aus der Hillesheimer Mulde und der Prümer Mulde vorgestellt - die "Knopfkoralle" Microcyclus clypeatus (GOLDFUSS 1826).
Geschrieben am 08/05/2017, 14:31 von Udo Resch
psychopygePsychopyge kommt im Emsium (Devon) vor und wurde bislang in Marokko und Deutschland nachgewiesen. Die genaue Lokalität aus welcher der hier gezeigte marokkanische Vertreter der Gattung Psychopyge stammt, ist zwar nicht bekannt, doch vermittelt Udo Reschs Präparationsbericht bildreich und anschaulich, wie man mit einem schlecht trennenden Trilobiten dieser Gattung fertig wird. Präparation und Ergänzungen werden im Bericht dargestellt, der nun schon der 9. Teil der Serie "Präparation marokkanischer Trilobiten" ist. Weitere Berichte werden folgen.

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