Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 30/06/2016, 00:10 von Paul Freitag & Rainer Albert
vermiceras-rotarium-aus-vaihingenDie Autoren beschreiben Fundumstände und Ablauf der kniffligen Präparation eines 9 cm großen Vermiceras rotarium aus dem Sinemurium von Stuttgart-Vaihingen, das Rainer Albert vor zirka einem Jahr auf einer Baustelle in Vaihingen fand und Paul Freitag kürzlich freipräparierte. Der Fund hat seit seiner Entdeckung eine wechselvolle Geschichte hinter sich, die im Artikel informativ und unterhaltsam beschrieben wird - kleinere Schwierigkeiten bei der Bergung und Hindernisse beim Präparieren sowie schließlich auch noch Nervenkitzel aufgrund von Irrwegen beim Versand von Autor zu Autor inklusive, wurde es schließlich doch noch eine Geschichte mit Happy End, die sich nachzulesen lohnt. Der Bericht steht als PDF zum Download bereit (9 Seiten in DIN A4, 14 Abb.).
Geschrieben am 24/06/2016, 22:00 von Thomas Magiera
bergung-von-conodonten-aus-oberdevonischem-palaeokarstEs gibt Aufschlüsse, die auf den ersten Blick fossilarm und uninteressant wirken, sich aber dann als spannende Fenster in der Erdgeschichte herausstellen. In diesem Beitrag soll ein solcher temporärer Baustellen-Aufschluss im Oberdevon bei Velbert vorgestellt werden, der seine Geheimnisse und Besonderheiten erst über einen sehr langen Zeitraum preisgab.
Geschrieben am 17/06/2016, 14:12 von Robin Lauterbach
kleinfauna-vom-schwammriff-bei-laibaroes-fraenkische-schweizWer sich für Mikro- und Mesofossilien interessiert, wird Freude am Schlämmen von Material aus dem Oberjura-Schwammriff von Laibarös (Fränkische Schweiz) haben, das eine typische Schwammrifffauna beinhaltet. Der Autor des Berichts hat mehrere Kilogramm Material durchgesehen und vermittelt in seinem Artikel einen Einblick in das dabei ausgelesene Faunenspektrum, illustriert durch zahlreiche Abbildungen. Vor Ort kann man die abgeregneten Flächen des Naturaufschlusses nach Seeigeln, Brachiopoden und anderen größeren Fossilien absuchen, allerdings ist der Materialnachschub durch Erosion recht begrenzt, so dass die schönsten Funde schnell aufgesammelt sind. Wer Schlämmmaterial mitnimmt, hat trotzdem eine Fundgarantie.
Geschrieben am 06/06/2016, 19:20 von Udo Resch
kniffelige-praeparation-einer-comura-bultyncki-aus-dem-devon-von-marokkoUnter den marokkanischen Trilobiten gibt es einerseits Arten, die sich relativ einfach präparieren lassen, andererseits aber auch solche, bei denen die Präparation besonders komplexe Anforderungen stellt. Neben Härtegrad und Trennverhalten des Gesteins, spielt die Schalenmorphologie (Bestachelung!) eine bedeutende Rolle, doch auch durch den Krümmungsgrad des Individuums (Einrollung) können Erschwernisse eintreten. Die bei Sammlern heiß begehrte Comura bultyncki stellt den Präparator mit ihren drei Stachelreihen auf eine echte Geduldsprobe und gehört zweifellos nicht zu den "niedrig hängenden Früchten" in Sachen Trilobitenpräparation. Udo Resch stellte sich dieser Prüfung und legte binnen 30 Stunden ein zirka 5 cm großes Exemplar frei. Die Stacheln wurden in Gesteinsstegen stehen gelassen, zwecks Stabilisierung, aber auch zwecks Abgrenzung gegen die vielfach auf dem Markt kursierenden und zum Teil nicht mehr ohne invasive Methoden vom Original unterscheidbaren Stachel-Fakes.
Geschrieben am 23/05/2016, 10:00 von Christian Prutz
gotland-fuer-dummiesDer Autor besuchte mit seiner Familie im Sommerurlaub 2015 die schwedische Ostseeinsel Gotland, die nach wie vor ein Dorado für Sammler silurischer Fossilien darstellt. In dem Bericht zeigt er Fundstücke und Impressionen der Reise und stellt fünf interessante Fundpunkte vor: Ireviken, Valleviken, Rövar Liljas hála, Blahäll und Grogarnshuvud. Typische Fundstücke sind vor allem Korallen, aber auch Kopffüßer und Trilobiten zählen zum Spektrum möglicher Funde.

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