Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 11/08/2017, 11:00 von Norbert Wannenmacher
kraeuterkasten-ebingenDer "Kräuterkasten" im Albstädter Stadteil Ebingen ist ein historisches Gebäude, das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. Es diente zunächst als herrschaftlicher Fruchtkasten, später dann als Lagerhaus des Ebinger Kräuterhandelshauses Groz. Im 20. Jahrhundert fungierte der Kräuterkasten dann als Heimathaus, bevor er 1986 eine erneute Umwidmung zum Museum mit einer Vor- und Frühgeschichtlichen Sammlung erfuhr. Bald darauf folgte im Jahr 1987 die Eröffnung einer geologischen Abteilung, die im Bericht von Norbert Wannenmacher vorgestellt wird. Das Museum ist Außenstelle des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und Geopark Infostelle. Es verfügt über eine Reihe sehenswerter Exponate aus dem Jura der Schwäbischen Alb (mit Schwerpunkt Zollernalb), von denen eine Auswahl im Bericht abgebildet wird.
Geschrieben am 04/08/2017, 18:42 von Udo Resch
ceratonurusIm 10. Teil Bericht der Serie „Eine Kiste voller Leichen“ - Präparation marokkanischer Trilobiten stellt Udo Resch die Präparation eines seltenen Lichiden der Gattung Ceratonurus aus der Ihandar-Formation des Pragiums (Unterdevon, ca. 410 Millionen Jahre) des Jbel Issimour bei Mhersh vor. Das Stück, gerade einmal so groß wie ein Daumennagel, war bereits anpräpariert als er es erhielt. Der Rohling bestand aus zwei Teilen. Durch die vorherige Anpräparation war unmittelbar klar, dass die rechte Wange disartikuliert vorliegt. 10 Stunden dauerte es, bis der kleine Trilobit fertig präpariert vorlag (abgesehen vom noch ausstehenden Strahlen). Ein besonders aufwendiger Präparationsschritt war das Versetzen der verdrifteten Wange, eine echte "Fieselarbeit"!
Geschrieben am 26/07/2017, 15:17 von Udo Resch
urogomphus-giganteusUdo Resch beschreibt im Bericht die Restauration einer Libelle der Gattung Urogomphus aus den Solnhofener Plattenkalken von Wegscheid. Das Tier hat eine beachtliche Spannweite von 17,5 cm, kein Wunder also, dass es auf den Artnamen "giganteus" hört. Nach der Präparation des hervorragend erhaltenen Flügelgeäders drängte sich eine Ergänzung aus dem Stein herauslaufender fehlender Flügelteile förmlich auf. Wie dabei der Kompromiss zwischen Ästhetik und Authentizität gefunden wurde, entnehmen Sie dem Bericht.
Geschrieben am 05/07/2017, 17:23 von Udo Resch
heliopeltis-praeparationHeliopeltis ihmadi FEIST & CHATTERTON, 2015 - früher zur Gattung Andegavia gestellt - ist einer der bizarrsten Stacheltrilobiten aus dem Devon Marokkos. Zwar landete bereits zum vierten Mal ein Vertreter dieser Gattung auf dem "OP-Tisch" des Autors Udo Resch, es ist jedoch die bislang erste Präparation eines Heliopeltis, die auf der Steinkern.de Homepage vorgestellt wird. Nach insgesamt rund 30 Präparationsstunden ist in den Händen des Autors aus den anfänglich vorhandenen drei anpräparierten Einzelteilen ein ansehnliches Gesamtpräparat geworden. Wie knifflig sich die Präparationsarbeit (unter Vornahme weniger Ergänzungen) gestaltete, lesen und sehen Sie im Artikel.

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