GPS-Outdoor-Navigation für Fossiliensammler

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Tapir
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GPS-Outdoor-Navigation für Fossiliensammler

Beitrag von Tapir » Donnerstag 17. November 2011, 16:32

Vielen Dank für diesen Beitrag!

http://www.steinkern.de/ausruestung-fue ... mmler.html

Ich nutze mein GPS* zwar hauptsächlich zur Fundstellendokumentation (und mitunter auch um in fremdem Gelände im Dunklen den Weg zum Zelt zurückzufinden), aber hier werden nochmal schön die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten beleuchtet.

*Garmin GPSMAP 60csx, zwar nicht das kleinst Gerät, aber hinsichtlich Stabilität, Outdoortauglichkeit, Genauigkeit (auch in schwierigem Gelände) und externen Anschlüssen/Speicherkapazität allen anderen Garmingeräten die ich bisher testen konnte überlegen. Selbst ohne genaues Kartenmaterial, mitten auf dem Ozean, im Flugzeug oder in der syrischen Wüste.
Glück auf!

Johannes Kalbe

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krizu
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Beitrag von krizu » Donnerstag 17. November 2011, 17:49

Hallo,

bei dem Bericht musste ich etwas schmunzeln :-)

Ja, den Nebel auf dem ersten Foto kenne ich. Da habe ich mir vor 13 Jahren das erste mal ein GPS gewünscht. 2h sind wir den Schildern 20min bis zum Gipfel gefolgt.

Schön das es den Nadelbaum auf dem Foto noch gibt, aber
"Kein Verirren mehr möglich ... auch nicht im wilden Hochland von La Gomera" Die Stelle ist ca 650m über und 1000m vom Valle Gran Rey entfernt. Also in Sichtweite der Touri-Hochburg. N28.105525, W17.339634

Diese Aussage: "für manche Urlaubsregionen, bspw. die Kanarischen Inseln, sind sie gar nicht zu gebrauchen," kann ich nicht unterstützen. Etwas Suche ergab bei den Mountainbikern eine schöne und gute Karte, die zusammen mit dem SRTM-Layer von Spanien ideal in der Vorbereitung war.

Viel schlimmer sieht die Welt in den USA aus. Nur ein Image zum Download mit 4GB für die gesamten USA oder kleiner Pakete in "Streifen".

Da stimme ich wieder mit dem Bericht überein:
Im letzen Urlaub alle Fundstellen vorbereitet, getauscht, gefunden und die imo lohnenden eingetragen.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/i ... sections=8

Das Navi ist somit eine ideale Unterstützung für uns Sammler!

MfG

Frank

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Gomera

Beitrag von Uncites » Donnerstag 17. November 2011, 19:59

Smile ... ich bin beeindruckt von der Ortskenntnis, die Stelle auf La Gomera ist genau identifiziert. Aber dennoch, wer nicht weiß, das Valle Gran Rey unten im Tal liegt ... also !
Es muß auch noch Illusionen geben ....

Allerdings, was die Open Street Map von La Gomera betrifft, so ist sie eben, nichts drauf. Natürlich gibt es noch andere freie Karten, die hier aber nicht erwähnt wurden, und es gibt die Garmin-Karte, die hatte ich in einem anderen GPS-Gerät und sie war genail gut, auch mit dem kleinsten Trampelpfad.

Sven

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Beitrag von krizu » Donnerstag 17. November 2011, 21:45

Ok,

Lanzarote war brauchbar ;-) und La Palma sind sogar die "Abkürzungen" drin. Ich gebe Dir recht - La Gomera grosse weisse Fläche :-)

Karte: velo-map-canary Juli 2011

Danke für den Hinweis - es sind nicht alle gleich.

MfG

Frank
(das war ein schöner Urlaub, damals - März 1999)

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GPS auf den Kanaren

Beitrag von Uncites » Freitag 18. November 2011, 08:24

Ich war Mai 2011 das letzte Mal auf La Gomera und da waren die Karten immer noch so.
Vielleicht darf ich noch drauf hinweisen, das dieser Bericht eine grundlegende Einführung darstellen soll, er soll keine Informationen für Leute enthalten, die ein GPS-Gerät besitzen und eigene Karten herstellen können.

Das kommt später.

Sven

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grenzton
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Beitrag von grenzton » Freitag 18. November 2011, 20:57

Hallo.

Der HP Bericht ist fast wie eine Katalogbeschreibung...

Leider wird sich für mich der Bezug zu solchen Geräte wohl nie eröffnen. Seit ich mobil bin benutze ich, wenn überhaupt, Papierkarten.
Vor ein paar Jahren habe ich auf drängen meiner "Göttergattin" ein Navi gekauft, hm, das liegt seither so gut unbenutzt im Schreibtisch, und die Batterie hat ihr Leben vor einiger Zeit beendet.
Vielleicht oute ich mich jetzt hier für viele sogar als altmodischer Fatzke, aber ich habe nicht einmal ein Handy, ehrlich gesagt habe ich so ein Ding auch noch nie gebraucht.
Um nun zum Thema zurück zu kommen, rechtfertigen die Kosten die zur Anschaffung solcher GPS-Geräte und deren Zubehör entstehen, nicht im geringsten das Ergebnis.

Jedem das seine, keine Frage, aber ich als Ottonormalo muss hart für sein Geld arbeiten.

Ich möchte hier das Thema nicht verreissen, sondern nur meine Sichtweise der Dinge kund tun.

Gruß, der Kalle
Ich möchte schlafend sterben wie mein Großvater und nicht schreiend wie sein Beifahrer!

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Katalogbeschreibung

Beitrag von Uncites » Freitag 18. November 2011, 21:04

Katalogbeschreibung ist so eine Sache ....
natürlich müssen hier Marken, Modelle und Hersteller genannt werden, anders geht es nicht. Hier geht es um Technik und Modelle, da müssen diese Angaben hinein.
Man kann nicht über GPS-Geräte und digitale Karten reden, wenn man nicht Modelle und Daten und Namen und Hersteller nennt ... sonst macht es keinen Sinn.
Ich gebe jede Woche GPS-Seminare und verkaufe den Leuten nichts, aber da es eine teure Anwendung ist, sage ich grundsätzlich auch Preise dazu, denn nur so kann man es korrekt beurteilen.

Sven

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Beitrag von grenzton » Freitag 18. November 2011, 21:13

Hi Sven.

So war das nicht gemeint, natürlich müssen solche Angaben sein, klaro!

Es liest sich halt nur so wie die Beschreibung eines Herstellerkataloges. :wink:

Gruß, der Kalle
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Beitrag von Tapir » Freitag 18. November 2011, 22:33

Hallo Kalle,
grenzton hat geschrieben: Leider wird sich für mich der Bezug zu solchen Geräte wohl nie eröffnen. Seit ich mobil bin benutze ich, wenn überhaupt, Papierkarten.
Vor ein paar Jahren habe ich auf drängen meiner "Göttergattin" ein Navi gekauft, hm, das liegt seither so gut unbenutzt im Schreibtisch, und die Batterie hat ihr Leben vor einiger Zeit beendet.
Auch ich mag Papierkarten ;) Aber wenn man öfter bei Wind und Wetter unterwegs ist freut man sich auch über etwas Wasserfestes ;)
Übrigens ist "Navi" nicht gleich "GPS-Gerät", das wäre in etwa so (Sven mag mich berichtigen) als wenn man den DVD-Player am Fernseher als PC bezeichnet...

Ich mußte auch hart arbeiten um mein Gerät zu finanzieren, ich nutze garantiert nur einen Bruchteil seines Potentials (Da bin ich vielleicht genausowenig technikverliebt wie Du), und bei einer Fahrt in die heimische Kiesgrube bleibt es i.d.R. auch daheim. Beim kartieren, und im Gelände "weiter weg" hat es mir schon oft geholfen (und wenn es nur darum ging in einer unübersichtlichen riesigen Feriensiedlung den Weg zum provisorischen Labor wiederzufinden).

Ich finde der Homepagebeitrag gibt einen Überblick was möglich ist, und ist natürlich erstmal positiv formuliert. Aber auch über (durch eigene Erfahrung) fundierte Negativmeinungen würde ich mich freuen.

Besten Gruß!
Glück auf!

Johannes Kalbe

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Beitrag von krizu » Freitag 18. November 2011, 22:50

Hallo Kalle,

ja, ich kenne deinen Standpunkt. Meine Frau sitzt auch gerne mit der Karte auf dem Beifahrersitz. Wenn ich alleine fahre ist ein Navi aber auch ganz knuffig. Mein Handie ist immer leer, Online-banking kommt mir nicht ins Haus. Das Plastikgeld verschimmelt in der "Schublade".

ABER: Diese Stelle mit dem Nebel auf La Gomera. Als wir da waren wurde gerade der Eukalyptus ausgerottet. Die Waldwege und die Kennzeichen waren dem entsprechend. Zwei Stunden liefen wir bei wechselnden Winden, Sichtweite um 50m bis 100m, die Sonne ist nicht auszumachen. Das Ziel war 20min entfernt! Da habe ich das erste mal an ein Navi gedacht. Orientierung a la Pfandfinder ging nicht.

Ja, es ist ein teures Spielzeug - nicht lebensnotwendig. Bei der Verwendung von Open Source Karten landet man meines Wissens schnell bei einem Hersteller. Aber geocachen, Urlaubszielpunkte, wandern in fremden Gegenden - es hilft. Andere fahren Wagen mit 3l Hubraum ;-) und haben kein Navi - andere haben Navi und unter 2l Hubraum.

Anderes Beispiel: Ich fotographiere gerne. Jetzt hat Lanzarote sehr vergleichbare Lavafelder. Die Zuordnugn ist aber sehr leicht, da zu einer Zeit der Exif-DAten der Ort des Navis bekannt ist :-)

Meine Meinung zu einem meiner Lieblingsspielzeuge

Frank

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Beitrag von Triassammler » Samstag 19. November 2011, 10:21

Hallo,

auch von mir eine Meinung zum "Spielzeug": Ich war noch nie in der Verlegenheit, es zur Wegfindung im Gelände einsetzen zu müssen. Dafür habe ich so manchen Umweg nehmen müssen, kam auf diese Weise aber auch zu dem einen oder anderen unbekannten Aufschluss :wink:

Wo ich es aber für unentbehrlich halte ist das Einmessen von Fundstellen. Es gibt immer noch Gegenden auf dieser Welt, für die kein verlässliches Kartenmaterial existiert und die so gottverlassen sind, dass dort weder Siedlungen noch namentlich benannte Landmarken existieren, die man als Referenzpunkt angeben könnte ("500 m SSE von Berg XY"). Erst letztes Jahr in Namibia konnte ich mal wieder feststellen, dass man nicht jede Stelle im Nachhinein nur aufgrund der eigenen Erinnerung bei Google Earth und Co. so einfach wiederfindet. Da mal schnell das GPS herausgeholt und die Koordinaten gespeichert - unbezahlbar!

Dazu setze ich übrigens ein Garmin GPS 12 ein, das sich zu den heutigen GPS-Geräten in etwa so verhält wie der olle 386-er zum Intel Dual Core-Prozessor. Aber das Ding ist einfach nicht kaputt zu kriegen und macht immer genau das, was ich von ihm will.
Zum Zeitpunkt der Anschaffung war es fast unerschwinglich teuer, es lag im Preisbereich der heutigen High End GPS-Geräte. Aufgrund der mittlerweile sehr langen Gebrauchsdauer hat sich das aber völlig relativiert - umgerechnet eine halbe Tankfüllung pro Jahr (aktueller Benzinpreis zugrunde gelegt), mehr macht das nicht aus.

Im Übrigen bin ich auch fleißiger Nutzer eines Navis, wende aber immer ein, dass GPS und Navi (wie viele andere technische Hilfsmittel auch) den eigenen Kopf nicht ersetzen können.

Gruß,
Rainer
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Beitrag von Thomas_ » Samstag 19. November 2011, 10:30

Vielleicht darf ich noch drauf hinweisen, das dieser Bericht eine grundlegende Einführung darstellen soll, er soll keine Informationen für Leute enthalten, die ein GPS-Gerät besitzen und eigene Karten herstellen können.

Das kommt später.

Da warte ich gespannt drauf :D

Thomas

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