Der Steinkern - Heft 42

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Victor Schlampp
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von Victor Schlampp » Samstag 18. Juli 2020, 15:19

Hallo Norbert,

vielen Dank für die Nachbearbeitung. Den dicken Burschen hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Ich glaube, solche Funde gehen in der Galerie auch eher unter, als wenn sie im Forum unter der dazugehörigen Rubrik abgebildet werden.
Mit Sicherheit liegen in einigen Sammlungen noch einige Riesenoschis. Die Frage ist hier mehr, ob die Besitzer unsere steinkern-Seite kennen und dort mitmachen wollen. Arieten im Bereich bis 85 Zentimeter hatten in jedem Fall der leider viel zu früh verstorbene Edmund Bernd sowie Reinhold Dopatka. Auch in zahlreichen Museen liegen sehr große Exemplare. Und es gibt ja auch jene Funde, die an den Baustellen aufgrund der Riesengröße nicht geborgen werden konnten oder geschottert wurden. Wenn Sönke will, kann man ja vielleicht in einem späteren Steinkernheft eine Neuauflage machen - vielleicht zur Jubiläumsausgabe Nummer 100.

Liebe Grüße

Victor
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danylo
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von danylo » Sonntag 19. Juli 2020, 12:34

Danke, Sönke und allen Autoren auch von mir!

Auch als Ammoniten-Freak hat mich Falk´s Museums-Fisch so beeindruckt, dass ich den ganzen Bericht mit Spannung gelesen habe.
Die zehn Top-Arieten, die jetzt 11 sind, und deren Geschichte, sowieso (gibt´s bei 20 ein update?).
Victors schöner Bericht über die Sammlung von Jürgen Schwarz, den ich leider nie kennen gelernt habe.
Ich habe ein einziges Mal zwei Tage im Deuerlein-Bruch gegraben und einige der gezeigten Arten finden können,
analoges Material dann in Sengenthal- freut mich jetzt umso mehr.
Aber auch die Erklärung zu den Klappersteinen- so genau hab ich das bisher nicht gewusst.
Und den schönen Trilobiten, "nur" aus einem Geschiebe-Stein, - und alle anderen auch!
Ich besitzt einen einzigen Dapalis macrurus, nahe Ceréste bei einem Lokalsammler gegen Causses-Ammoniten eingetauscht,
den schätze ich jetzt noch mehr! Das war vor über 35 Jahren, der Mann hieß Nalét und muss eine lokale Berühmtheit gewesen sein.
Oder dass es Kugelalgen in Erhaltung als lavendelblauen Hornstein gibt-

ein bunt gemischtes Heft, das allen Freude macht!
...reich ist, wer zufrieden ist mit dem, was er hat!

Liebe Grüße, Danylo

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amaltheus
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von amaltheus » Mittwoch 22. Juli 2020, 10:12

Hörensagen oder selber gemessen ?
Gruß Thomas
Victor Schlampp hat geschrieben:
Samstag 18. Juli 2020, 15:19
... Arieten im Bereich bis 85 Zentimeter hatten in jedem Fall der leider viel zu früh verstorbene Edmund Bernd ...

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Victor Schlampp
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von Victor Schlampp » Mittwoch 22. Juli 2020, 17:04

Hallo Thomas,

ich hatte Edmund einmal, als er zu Besuch bei unserem damaligen Fürther Fossilienstammtisch war, auf dieses Thema hin angesprochen und er hatte mir die Maße 90 Zentimeter minus X für seine größten Exemplare genannt. Eine genaue Nachmessung hat er leider nicht mehr geschafft. Aufgrund der Funde, die bisher auf steinkern.de und in steinkern-Print vorgestellt worden sind, und da ich Edmund für sehr glaubhaft halte, habe ich für mich den Wert von 85 Zentimeter als derzeitig realistische Maximalgröße gemittelt. Ich bedauere es immer noch, ihn nie besucht zu haben, obwohl ich dies bereits in meinen Jugendjahren geplant hatte und wir auch schon einen Termin ins Auge gefasst hatten.

Seit der Abbildung des Balinger Riesenarieten, der mir in meiner Jugendzeit von mehreren Sammlern als größter bekannter schwäbischer Ariet mit einer Größe von exakt 1 Meter und zwei Zentimeter genannt worden war- dank Norbert stehen wir bei 83 Zentimeter, das sind rund 19 Zentimeter unter der mir genannten Größe - ist hier eine für sehr interessante Diskussion ins Rollen gekommen.

Ich denke weiterhin, dass hier noch einige Zentimeter Luft nach oben für den "Größten" sind, aber eben keine 90 Zentimeter oder mehr. Wobei meine Interpretation durchaus ausgehebelt werden könnte im Rahmen von pathologischen Wachstumsstörungen. Ein meiner Meinung nach typisches Exemplar ist das Metophioceras von Peter Reiter aus Vaihingen, dessen Riesenwuchs meiner Meinung nach nicht zum Normalstandard der Gattung gehört, sondern durch eine Pathologie hervorgerufen sein könnte. Würde so etwas bei einem eher engnabeligeren Paracoroniceras passieren, könnte die 1-Meter-Grenze geknackt werden.

Ich vertraue nach wie vor Abbildungen von Arieten mit Größenangaben hier auf steinkern.de, auch wenn ich die entsprechenden Ammoniten nicht gesehen und/oder nachgemessen habe. Ich bleibe jedoch weiterhin skeptisch, wenn mögliche Längen von nicht erhaltenen Wohnkammern dazugerechnet werden, die schlichtweg nicht überliefert sind. Sie können - müssen aber nicht - die "normale" Länge gehabt haben. Es gibt auch starke Verkürzungen. Deshalb zählt bei der Größenangabe für mich einzig und alleine der überlieferte Teil. Im Falle des 1-Meter-Arieten wäre dies eben auch ein tatsächlich erhaltenes Gehäuse mit einem Durchmesser von einem Meter oder mehr.

Liebe Grüße

Victor
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Frank
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von Frank » Sonntag 26. Juli 2020, 23:05

Ein wenig Impressionen zum Bericht über den Lepi, einen Bericht, den ich voller Neugier und auch Respekt gelesen habe...
Vor ein paar Tagen bekam ich – neugierig geworden wegen einige Artikel im neuesten „Steinkern“ – die entsprechende Nr. 42 zugesandt. Auf der Frontseite: ein Sahnestück, ein Lepidotes aus den Plattenkalken, der auf den ersten Blick aussieht wie ein Furo, einfach wegen seiner Lage. Und weil Lepidotes selten gebogen liegt, eher gestreckt.
Als früherer Plattenkalkler hat mich das Stück neugierig, oder besser nervös gemacht. Ich war leider nie in das Vergnügen gekommen, einen zu finden bzw. einen kaufen zu können. Immer wenn ein Gerücht herumging, hier oder dort wäre einer gefunden worden oder zu verkaufen, war es keiner oder nur ein paar Schüppchen. Oder, wie in einem Fall (Steinbruchfundkoordinator ruft an „Garantie, ganz sicher, es ist einer, kommsdu?“) ne fette Kristallrestfischbeule, kein Lepi.. 400 km gefahren für ne lustige Besichtigung. Gehört auch dazu.
Also, Heft auf und lesen. Erster Blick: Super Stück, etwas gebogen, im Zusammenhang. Flossen zu sehen, Kopf an der richtigen Stelle wow… Die erste Überlegung war natürlich, wie lange würde es dauern, das Stück zu präparieren? Es macht auf dem Photo einen machbaren Eindruck, vielleicht 100 Stunden solide Arbeit. Schuppen trennen prima, Kopf kniffelig. So hätte ich es vermutet, aber… weit gefehlt. Im Bericht erschließt sich mein Irrtum, es waren 340 Stunden hartes Brot… Falk hat es meisterhaft gelöst.
Der verpackene und hohle Kopf, schwer trennend Schuppen, Flossenstrahlen die erhalten bleiben sollen (wer Plattenkalkfossilien mal präpariert hat weiss das sich diese gerne in Luft auflösen…), die Platte ist nur mit Aufwand überhaupt zu kleben gewesen. Mich hätte das Stück wahnsinnig gemacht am Kopf, der mich an einige Caturus-Köpfe erinnerte, die ebenfalls nur mit füllen-löchern-füllen-löchern… zu retten waren. Und bei denen ich nur selten ein annähernd so gutes Ergebnis hinbekommen habe wie es von ihm gelöst wurde. Jeder Schritt wird beschrieben, die familiäre Spannung auch ein wenig mit aufgebaut… Man kann förmlich die Präparation miterleben, die aufsteigende Verzweifelung wenn wieder und wieder eine Kaverne einbricht, sich die Stunden in die Länge ziehen. Und irgendwie die zwischenzeitliche Erlösung, als der Vibrograv seinen Betrieb einstellt und eine kleine Zwangspause Luft zum verschnaufen gibt. Nach harter Arbeit ist das Stück mehr als ansehnlich geworden, ein Leckerli für die Sammlung. Die Bebilderung des Artikels ist ideal. Sollte ich also mal in die Verlegenheit kommen dürfen, auch einen Lepi zu präparieren, kann ich mich daran gut orientieren.
Das Entfernen von Partien der Maxillare/Praemaxillare um die wunderbaren Kugelzähne zu sehen, ist Geschmackssache. Ich hätte mich das ehrlich gesagt nicht getraut, habe hier schon immer Bedenken bei Dotternhausen-Lepis. Die man ja immer mal wieder bekommt, im Gegensatz zu einem Plattenkalkfund.
Mir gefällt die Ästhetik des Stückes sehr nach der Präparation, auch die überschaubaren Anpassungen der Platte. Bei manchen Funden mag ich lieber eine klare Rechteck-Form, bei anderen einen natürlichen oder natürlich wirkenden Bruch. Falk hat einen meiner Meinung nach sehr schönen Mittelweg genommen. Die originale Plattenform ist an manchen Stellen erhalten geblieben, an anderen wurde die Platte „getrimmt“ um zu einer wunderbaren Gesamtwirkung zu kommen. Mir hat es Spass gemacht, die Präparation beim Lesen zu begleiten und bekomme immer mehr Ehrfurcht vor dem Vibrograv, der nie meines war, der aber weit mehr kann als mancher Stichel.
Aber wie heisst es auch: Ein Schwert ist nur so gut wie der der es führt...
"Hoffentlich unterläuft dem Irrtum ein Fehler. Dann kommt alles von selbst in Ordnung"

(Stanislav Jercy Lec: Das große Buch der unfrisierten Gedanken)

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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von LITHOPS » Dienstag 28. Juli 2020, 20:42

Lieber Sönke, liebe Autoren,

da habt ihr ein tolles Heft zu Stande gebracht.
Mich hat natürlich besonders der Bericht von Falk intressiert und ich habe gerade diesen mit besonderer Freude gelesen.
Oft verliert man etwas die Lust bei so langen Arbeiten, aber wenn man dann das Ergebnis vor sich hat, ist die Freude über eine gelungene Präparation umso größer. Das zahlt sich in einer reichen Detailfülle aus, so dass man nicht nur ein großes Exponat an der Wand hängen hat, sondern es auch Freude macht, es mal mit der Lupe oder unter dem Mikroskop zu betrachten.

Herzliche Grüße
Jürgen

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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von Schmirgele » Mittwoch 29. Juli 2020, 12:55

Kompliment an Falk, das er diesen Lepidotes noch so retten konnte.
Die Einbettung scheint wohl nicht ungewöhnlich zu sein und es geht sogar noch schlimmer, wie mein Exemplar zeigt. Weiß nicht, ob ich da nochmal rangehe. Er ist noch nicht fertig und macht aber auch keinen Spaß mehr. Interessant wäre, wie Falk berichtet, nach den Zähnen zu suchen. Die müssen ja irgendwo sein und vielleicht macht ja der Kiefer dannn noch was her ? mal sehen.

Viele Grüße und herzlichen Dank für den tollen Beitrag,

Jürgen
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von wasur » Mittwoch 29. Juli 2020, 17:37

Hallo,
ich bedanke mich für die positiven Rückmeldungen. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Etwas "Bauchpinselung" tut mir in diesem Fall richtig gut, zumal
ich mehr als einmal nahe daran war, die Präparation einfach abzubrechen..
@ Jürgen: Mensch, Mensch - deinen Fisch hat es ja tüchtig durcheinander gewirbelt. Die Freilegung einiger Pflasterzähne ( falls vorhanden ) würde dein Exemplar
sicherlich noch ein Stück weit aufwerten, denke ich.
Schöne Grüße Falk

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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von Freakshow » Mittwoch 29. Juli 2020, 17:45

Schmirgele hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 12:55
Kompliment an Falk, das er diesen Lepidotes noch so retten konnte.
Die Einbettung scheint wohl nicht ungewöhnlich zu sein und es geht sogar noch schlimmer, wie mein Exemplar zeigt. Weiß nicht, ob ich da nochmal rangehe. Er ist noch nicht fertig und macht aber auch keinen Spaß mehr. Interessant wäre, wie Falk berichtet, nach den Zähnen zu suchen. Die müssen ja irgendwo sein und vielleicht macht ja der Kiefer dannn noch was her ? mal sehen.

Viele Grüße und herzlichen Dank für den tollen Beitrag,

Jürgen
Hallo Jürgen,

der ist ja Superspannend! Der ist ja quasi auf dem Rücken liegend, bauchseitg geplatzt und um die Kurve gehend eingebettet. Da dürfte mit Zähne putzen nicht mehr viel gehen. Es sei denn man will durch den Kopf auf die Beißer runter. Oder man dreht ihn um. Sehr sehr spannendes Stück!

Könntest Du vielleicht noch ein Bild vom Kopf zeigen?


Danke für´s Zeigen!

Udo

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wasur
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von wasur » Mittwoch 29. Juli 2020, 18:51

Sehe ich auch so. Komplizierte Sache; echt knifflig !
Würde ich wahrscheinlich so lassen. Oder doch versuchen, die Zähne herauszuholen ? Ich weiß nicht so recht. Reizvoll wäre es in jedem Fall ... .
In der Tat ist dies ein hochinteressantes Stück.
Danke für das Vorstellen.

Gruß Falk

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Triassammler
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von Triassammler » Donnerstag 30. Juli 2020, 21:01

Hallo,

bei der Lektüre von Falks Artikel über die Präparation des Lepidotes habe ich mich gefühlt, wie live hinter ihm zu stehen und ihm bei der Arbeit (und beim Fluchen und Resignieren und Hoffen) über die Schulter zu blicken. Frei nach Helmut Leich: An diesem Stück sieht man, dass der Fisch vor seinem Tode noch gelebt hat. Dieses Stück hat keine Mängel, jede Einzelheit erzählt eine Geschichte in Taphonomie.

Falk, du beschreibst anfänglich so nüchtern deine Vorgehensweise, deutest die Fallstricke abgeklärt an - und dann merkt man richtig, wie du beim Schreiben das ganze Prozedere noch einmal durchlebt hast, wie du dich wieder in dein damaliges emotionales Engagement hineinversetzt, bis es schließlich in diesem kurzen, aber prägnant frustrierten Dialog mit deiner Frau kulminiert ist. Und hier die ganz große Frage nach dem Leben, dem Universum und allem aufploppt: Warum macht man sowas überhaupt? In dem Artikel gibst du die Antwort: Weil du weißt dass du es kannst, technisch wie mental, weil du unbedingt willst und zutiefst entschlossen bist. Und weil du weißt, dass das Stück jenseits seiner scheinbaren Mängel schon ganz, ganz weit oben auf der Pyramide dessen, was man als Plattenkalksammler so haben kann, angesiedelt ist. Sichtlich war dir nicht das unbedingt Nötige, sondern das Bestmögliche Ansporn bei allen Arbeiten am Fossil und an der Matrix. Und du hast das konsequent durchgezogen, bis hin zu der Überlegung, wie das Dilemma mit dem Gebiss zu lösen sei, egal wie viel Zeit und Aufwand dich das gekostet hat und egal wie lang es sich gezogen hat. Bei Marathonläufern würde man sagen: Du bist ein Finisher. Mein Respekt für diese Arbeit und das Ergebnis!

Grüße,
Rainer
The way we win matters.
-- A. E. Wiggin

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wasur
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von wasur » Freitag 31. Juli 2020, 18:00

Hallo Rainer,
danke für deine tiefgründigen, fast epischen Ausführungen, die schon etwas Philosophisches beinhalten, das nachdenklich macht. Trotzdem bleibt das natürlich "nur" ein Präparationsbericht, der aber auch einige Facetten der Persönlickeit, bzw. des sozialen Zusammenlebens darstellen kann. Das hast du in deinem Beitrag hervorragend geschildert, wie ich finde.
Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut.
Schöne Grüße Falk

blaculla
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Re: Der Steinkern - Heft 42

Beitrag von blaculla » Samstag 8. August 2020, 17:30

Hallo Falk,

gerade zurück von einer Reise habe ich heute Deinen Präparationsbericht im Steinkern-Heft (ich freue mich auf die weiteren Artikel, Dank an Sönke und die anderen Autoren!) gelesen. Wie bei allen sehr aufwändigen "Arbeiten", sei es eine ausdauernde, kräftezehrende Suche nach Fossilien, sei es eine schwierige, zeitverschlingende Präparation oder auch eine viel Literaturarbeit erfordende Beschreibung sind gewisse Eigenschaften erforderlich, die Du alle mitbringst: jahrelange (jahrzehntelange) Erfahrung, Enthusiasmus, Ausdauer (Leidensfähigkeit) und vor allen Dingen die Liebe zur Tätigkeit. Es hat mir viel Freude bereitet, Deinen Bericht zu lesen ... mit all den Höhen und Tiefen, die eine solch intensive Präparationsarbeit mit sich gebracht hat. Aber, wenn man die extreme Seltenheit eines solchen Stückes bedenkt und zusätzlich das so sehenswerte Ergebnis in Betracht zieht .... es hat sich wirklich gelohnt, ein wundervolles Stück, an dem Du sicher noch viel Freude haben wirst!
Hab vielen Dank für den Bericht und noch eine "Kleinigkeit" .... ich finde es bemerkenswert, dass solch überzeugende und gute Ergebnisse auch mit einem "einfachen" Vibrograven erreicht werden können ... vorausgesetzt der Nutzer weiß damit umzugehen ..... :)

Viele Grüße,
Norbert

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