Wiedereröffnung der Paläontologischen Sammlung Tübingen

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Thomas_
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Wiedereröffnung der Paläontologischen Sammlung Tübingen

Beitrag von Thomas_ » Freitag 18. November 2011, 11:48

Link: http://www.steinkern.de/museen-und-priv ... ingen.html


Vielen Dank für diesen toll bebilderten Bericht!

Ich war vor Jahren in den alten Räumlichkeiten, die trotz oder gerade wegen des etwas angegammelten Charmes schon sehr beeindruckend waren. Da wurde Paläontologie aktiv gelebt und es ist schön das diese Institution wieder auf Vordermann gebracht wurde.



Thomas

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Sönke
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Beitrag von Sönke » Freitag 18. November 2011, 11:58

Hallo Thomas (B.) und Roger,

danke für die würdige Darstellung der beeindruckenden Sammlung von Tübingen. Schön, dass es auch noch Institute gibt, wo es mal nicht bergab, sondern steil bergauf geht. Die richtigen Personen am richtigen Ort und ein ausreichendes Maß an Geldern: Das zahlt sich für die Besucher aus!

Da kann man die Macher der Ausstellung nur beglückwünschen und Ihnen viele Besucher, die das wertzuschätzen wissen, wünschen. Dank der spektakulären Wirbeltier-Exponate und Großammoniten ist es ja nicht nur etwas für uns Sammler, sondern durchaus auch für die Allgemeinheit interessant.

Viele Grüße
Sönke

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Triassammler
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Beitrag von Triassammler » Freitag 18. November 2011, 12:03

Hallo,

ich kann mich mit dem Dank für diesen ausführlichen Bericht nur anschließen!

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings:
Die Sammlung ist jetzt wieder für die Öffentlichkeit von Montag bis Freitag von 9-17 Uhr zugänglich.
Für die arbeitende Bevölkerung sind dies denkbar ungünstige Zeiten, vor allem für einen spontanen Besuch. Durch eine zumindest auch samstägliche Öffnung könnten die avisierten Besucherzahlen sicherlich noch deutlich gesteigert werden. Das war m. E. auch schon das größte Manko der Sammlung vor der Renovierung.

Gruß,
Rainer
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Miroe
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Beitrag von Miroe » Freitag 18. November 2011, 20:08

Danke ...

... Roger Furze und Thomas Balle für den sehr interessanten Bericht!

Beste Grüße
Michael

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grenzton
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Beitrag von grenzton » Freitag 18. November 2011, 22:06

Wow, wunderschön!

Kalle
Ich möchte schlafend sterben wie mein Großvater und nicht schreiend wie sein Beifahrer!

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Beitrag von fidi39 » Freitag 18. November 2011, 23:19

Hallo Roger und Thomas

vielen Dank für euren tollen Bericht und die vielen Bilder.
Da werd ich in nächster Zeit wohl mal einen Tag Urlaub einplanen müssen.

Grüsse Klaus

reinhardt
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Beitrag von reinhardt » Samstag 19. November 2011, 09:48

Sehr schön - Danke Dafür.

Gruss

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nautilus
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Beitrag von nautilus » Samstag 19. November 2011, 17:22

Kann mich da nur anschließen.

vielen Dank für den Bericht. Der helle Wahnsinn was man auf den Bildern sieht.

beste Grüße,
Uwe

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Stenodactylina
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Beitrag von Stenodactylina » Montag 21. November 2011, 22:11

Vielen Dank an euch allen für den Lob. Es war wirklich ein beeindruckenden Erlebnis für alle Anwesenden und Thomas und ich hatten wirklich Glück, dass Philipe und Manuela auch noch an uns bei der Einladung dachten.
Rainer hat recht. Das ist schon ein Manko, dass die Sammlung am Wochenende nicht auf hat. Man kann nur hoffen, dass sich künftig etwas da machen läßt.

Grüße, Roger
Grüße vom Bodensee! Roger.

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Stenodactylina
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Beitrag von Stenodactylina » Mittwoch 23. November 2011, 17:57

Ich habe inzwischen wieder Kontakt mit Philipe gehabt und erwähnte das Problem mit die Eröffnungszeiten. Ich darf hier seine Antwort zitieren:

" was Öffnungszeiten an Wochenenden anbelangt, können wir leider nicht viel machen: Wir haben weder Geld noch Personal so etwas zu bewerkstelligen. Ich bin der einzige vollzeitbeschäftigte in Sammlung und Museum, d.h. alles was ich machen kann, sind Sonderöffnungszeiten an Wochenenden im Rahmen von Sonderveranstaltungen wie dem Internationalen Museumstag im Mai. Dazu ist es natürlich auch möglich, Führungen am Wochenende zu buchen (bei Gruppen)."
Grüße vom Bodensee! Roger.

Voss-Fossilien
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Beitrag von Voss-Fossilien » Mittwoch 23. November 2011, 18:45

Das finde ich auch super. :top:

Aber zu den Öffnungszeiten... ist es nicht möglich in einer zusammenarbeit mit ein paar vertrauenwürdigen der regionalen Sammlergruppe, eine Lösunge zu finden?
Es ist sicher staatlich, das Museum, oder? Dann erklärt sich eigentlich auch von selbst, das es nicht geht. Aber so als Idee vielleicht? Womöglich kann man da ja was auf Ehrenamtlicher Basis schaffen. Es währe sicher positiv für das Museum.

Naja... wie auch immer. Wenn es nicht geht, dann ist es eben nicht zu ändern. In jedem Fall freut es mich auch, dass es wieder zugänglich ist :)

Gruß Herby
Alles was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand! (Charles Darwin)

Harald Hengstler
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Beitrag von Harald Hengstler » Mittwoch 23. November 2011, 21:24

Hallo Thomas,hallo Roger
Vielen Dank fuer diesen schoenen Bericht zur Neueroeffnung des Museums im Tuebinger geologischen Institut.Ja man kann den Machern nur ganz herzlich gratulieren und danken,dass sie das alte,kraeftig angestaubte und angegammelte Museum wieder in einen Zustand gebracht haben,der den ausserordentlichen Exponaten einigermassen gerecht wird.
Dass dazu auch eine Menge Geld benoetigt wurde ist klar,vorallem wenn man bedenkt,dass ja auch das ganze Institutsgebaeude erheblich erweitert und total renoviert wurde.
Soenkes Bemerkung,es sei erfreulich,dass es bei der Palaeontologie mal nicht nur bergab,sondern sogar steil bergauf gehen wuerde,erscheint daher auf den ersten Blick sogar zutreffend.Aber wenn man naeher hinschaut,kriegt man da einige Zweifel.
Das Tuebinger palaeontologische Museum ist ja - wie sicher die meisten
Uni-Museen - in erster Linie eine Lehrsammlung und da sollten sich sicher immer mal wieder einige Studenten zeigen,was leider nicht so ist.Als ich vor 5 Jahren mein Arbeitsleben beendet habe,bin ich unverzueglich als Gasthoerer an die Uni gegangen und habe mir jede Menge Vorlesungen in Geologie und Palaeontologie und ein paar wenige in Mineralogie reingezogen.Damals gabs noch die Diplomstudiengaenge und da war es mindestens bei den Vertebratenvorlesungen allgemein ueblich,dass mindestens ein Teil der Vorlesung im Museum bei den entsprechenden
Exponaten stattgefunden hat.Das scheint heute, bei den im Bachelor- und
Masterstudium ueblich gewordenen Kompaktkursen,schlicht und einfach aus Zeitgruenden,nicht mehr moeglich zu sein.Ich hab mir, im vergangenen Sommersemester, die Vertebratenvorlesung als sechstuendige Kompaktvorlesung gegoennt.Um den riesigen Bereich vom Uranfang bis zum Menschen durchzupeitschen,war es nicht
moeglich auch nur eine Stunde Museum einzufuegen,dass nach der vierten Stunde alle-Professor und Studenten-nur noch in den Baenken hingen,braucht eigentlich nicht betont werden.Soviel zu Sinn und Unsinn mancher Neuerungen.
Ein wichtiger Bestandteil des Museums sind die Wirbellosen,und man koennte daher meinen,dass diese auch heute noch in der Lehre(speziell in Tuebingen) von Bedeutung sind.Aber leider-ausgenommen Mikropalaeontologie-scheint es mit der Zeit der grossen Palaeontologen im Invertebratenbereich in Tuebingen vorbei zu sein.Seilacher hat wohl recht,wenn er es heute beklagt,dass er es versaeumt hat,rechtzeitig einen guten Nachfolger aufzubauen.
Das hat aber mit dem Museum direkt nicht viel zu tun,hier kann man nur wuenschen, dass reichlich Besucher kommen-ich glaube aber nicht,dass der Bekanntheitsgrad sonderlich gross ist-Oeffnungszeiten an Sonntagen waeren sicher hilfreich und es gibt ja einige Seniorstudenten,von denen vielleicht welche bereit waeren,sich mit einem Betreuungsdienst zu engagieren.
viele Gruesse
Harald

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Mario Cranium
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Beitrag von Mario Cranium » Freitag 25. November 2011, 18:12

War letzt im Zuge des Studienifotags in Tübingen und habe mir eine kleine Führung durch das institut natürlich nicht entgehen lassen. (Ja ich gedenke wirklich Geowissenschaften zu studieren ;))

Ich war begeistert, wieviel man auf relativ geringem Raum bestaunen konnte. Besonders gefallen hat mir auch die Mischung aus neuer Museumsgestaltung und dem alten Mobiliar, welches schöne Einblicke in das einstige Museumswesen gewährte.

Nur schade, dass ich nicht noch mehr Zeit dafür hatte.

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