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Der Steinkern - Heft 24: Solnhofen Spezial

Sammeln und Präparieren von Fossilien aus den Solnhofener Plattenkalken

 

100 Seiten mit über 100 Abbildungen

 

Herausgeber: Guido M. Berndt & Roman Berndt

Autoren: Manfred Ehrlich, Roger Frattigiani, Dr. Carolin Haug, Dr. Joachim T. Haug, Udo Resch, Dr. Martin Röper, Klaus Satzinger, Norbert Winkler

 

Preis: 10 Euro

 

Erscheinungsjahr: 2016 / ISSN: 1867-8858 / 100 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

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 libellenpraeparation

Unpräpariert.

Anpräpariert.

Präpariert.

 

Eine Libelle mit

21,5 cm Flügelspannweite

aus dem Solnhofener Plattenkalk.

 

 

Sammeln und Präparieren von Fossilien

aus den Solnhofener Plattenkalken

 

Die Solnhofener Plattenkalke locken jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Fossilienfreunde ins Altmühltal. Mehrere Besuchersteinbrüche laden Anfänger, Fortgeschrittene und Profis zum Sammeln im Oberjura ein. Den Sammler erwarten in den etwa 150 Millionen Jahre alten Meeresablagerungen des Tithoniums eine vielfältige Fauna und Flora und gute Fundchancen. Die Fossildichte der Plattenkalke ist zwar geringer als anderswo, dennoch hat jeder eine realistische Chance Belegstücke häufigerer Fossilien zu finden, wie z. B. freischwimmende Seelilien, Ammoniten oder einen kleinen Fisch. Theoretisch kann ein Anfänger gerade im Plattenkalk ebenso gut auf ein Topstück stoßen, wie ein Fortgeschrittener oder ein Profisammler, was einen großen Reiz ausübt. Der ausdauernde Sammler wird nach mehreren Exkursionen sicherlich auch einzelne etwas seltenere Funde sein eigen nennen, wie z. B. Krebse, Tintenfische, Käfer oder größere Fische.

Die Besonderheit der Solnhofener Plattenkalke, beruht weniger auf der Quantität der enthaltenen Fossilien, sondern vielmehr auf deren Qualität und Artenvielfalt. Feinste Oberflächenstrukturen sind mitunter perfekt erhalten. Wie man die Funde präpariert, wird im Heft erläutert und durch Fallbeispiele verbildlicht, in denen grundlegende Techniken - wie z. B. die Transferpräparation und das Umbetten - vermittelt werden. Vieles lässt sich durchaus mit einfachem Werkzeug und somit kostengünstig bewerkstelligen, für andere Arbeiten ist die Nutzung von Druckluftsticheln empfehlenswert.

Im Solnhofenheft erfährt man auch, welche sehenswerten Plattenkalk-Museen es in der Region gibt, in welchen Steinbrüchen man nach Herzenslust Sammeln darf, welches Werkzeug man für die Suche benötigt, wie man es richtig einsetzt und worauf es beim Sammeln im Plattenkalk im Allgemeinen zu achten gilt.


Das Solnhofenheft eignet sich somit ideal zum Einstieg in die Plattenkalkt-Thematik, bietet aber auch für Fortgeschrittene und durchaus auch für Profis interessante Informationen.

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 solnhofener plattenkalk inhaltsverzeichnis

 

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Verlegers, S. 3
Vorwort der Herausgeber, S. 4
Die Solnhofener Plattenkalke – Geologie und Stratigrafie, S. 5-11
Impressum (S. 11)
Geschichte und Erforschung der Solnhofener Plattenkalke, S. 12-17
Museen mit Sammlungen von Solnhofener Plattenkalkfossilien, S. 18-23
Der neue „Paläozoo“ im Museum Solnhofen, S. 24-29
Kurze Bemerkungen zur Sammlungsmethodik, S. 30-31
Flora und Fauna der Solnhofener Plattenkalke, S. 32-40
Steinbrüche für Hobbysammler, S. 41-46
Hinweise zur rechtlichen Situation, S. 47
Fossiliensuche in den Solnhofener Plattenkalken, S. 48-51
Präparationswerkzeug für Fossilien aus den Plattenkalken, S. 52-59
Transferpräparation am Beispiel einer Eryma, S. 60-63
Überarbeitung einer Libelle aus einer Altsammlung, S. 64-66
Komplizierte Präparation eines seltenen Knochenfisches, S. 67-70
Restauration und Umbettung eines großen Raubfisches, S. 71-73
Präparation eines Aeger insignis aus Langenaltheim, S. 74-77
Präparation eines Mesolimulus mit Fährte, S. 78-80
Fossilien aus den Plattenkalken von Pfalzpaint, S. 81-89
Zusammenarbeit von Sammlern und Wissenschaftlern, S. 90-93
Literaturverzeichnis, S. 94-97
Autorenverzeichnis, S. 98

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Vorschauseiten:

 

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 solnhofenheft vorschau

 

 

Über die Herausgeber:

 

Dr. Guido M. Berndt (Berlin), Jahrgang 1974, Historiker, sammelt gemeinsam mit seinem Bruder Roman seit Ende der 1980er-Jahre Fossilien. Der Schwerpunkt ihrer Sammlung liegt auf den Solnhofener Plattenkalken. Seit einigen Jahren führt er Präparationen aus, hin und wieder auch für Sammlerkollegen.

 

Dr. Roman Berndt (Dortmund), Jahrgang 1972, sammelt seit seinem zehnten Lebensjahr Fossilien. Er begann im Muschelkalk des Frankenlandes mit der Suche, doch bald kristallisierte sich eine Vorliebe für die Solnhofener Plattenkalke heraus. Er studierte Geologie und Paläontologie an der Universität Würzburg, wo er 1998 sein Diplom erhielt. Er promovierte in Würzburg, das damals ein Zentrum paläoökologischer Forschung war,  mit einer Analyse der cenomanen Benthosfauna Südjordaniens. Heute arbeitet er für eine Pharmafirma, hat die Paläontologie aber stets als Hobby weiter betrieben. Zusammen mit seinem Bruder Guido hat er inzwischen eine kleine Solnhofen-Sammlung aufgebaut, die weitgehend aus Eigenfunden besteht.

 

 

Leider vergriffen. Eine Neuauflage wird vorbereitet.