Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen (Mitzeichnungsaktion beendet, Text aktualisiert, Liste vollständig)

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die schwierige rechtliche Situation für Paläontologen und Amateurpaläontologen in einigen Bundesländern bei der Ausübung ihrer Gelände-, Forschungs- und Sammeltätigkeit ist bereits seit Jahrzehnten ein Problem, das sich zuletzt stetig weiter verschärft hat. Daraus entstand die Idee, der Landespolitik in Nordrhein-Westfalen den lange überfälligen Vorschlag zu unterbreiten, daran (dänischem Beispiel folgend) das Denkmalschutzgesetz zu ändern und wir hoffen darauf, dass von hier zu erreichenden Änderungen dann schließlich Strahlkraft für weitere Bundesländer ausgehen wird.

Gedanken, wie eine Novelle in etwa ausgestaltet werden könnte, wurden in folgendem Dokument zusammengefasst, das im Zeitraum vom 3. August bis 15. September 2020 von insgesamt über 1000 professionellen Paläontologen, Amateurpaläontologen (Citizen Scientists) und erdgeschichtlich interessierten Bürgern aus Nordrhein-Westfalen, den anderen 15 Bundesländern und international mitgezeichnet worden ist:


Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen

 

Die Mitzeichnungsfrist endete am 15. September 2020.

 

Im September 2020 werden die Vorschläge zusammen mit der langen Liste der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner an das für den Denkmalschutz zuständige Ministerium (Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr) sowie zusätzlich an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft und an die politischen Parteien des Landes NRW und den zuständigen Ausschuss übermittelt. Aus dem Büro des Ausschussvorsitzenden Hans-Willi Körfges wurde mir bereits zugesichert, dass dieser unser Schreiben an die Obleute des zuständigen Ausschusses übermitteln wird.

Gegenwärtig läuft zufällig ohnehin eine Novellierung des Denkmalschutzgesetzes anlässlich dessen 40-jährigen Bestehens, von der ich leider erst kürzlich erfuhr, deswegen wurde der Text schon vorab übermittelt. Das Ministerium hat dessen Eingang bestätigt. Bei Übergabe des Textes mit der vollständigen Liste der Unterzeichner/innen werde ich explizit darum bitten, diese Novelle nicht übereilt abzuschließen, sondern die Frage der Paläontologie zuvor zu diskutieren und zu erörtern, in welchem Rahmen man bestehende Probleme lösen kann. 

Die Kommentare zur Petition unterstreichen, dass eine sachliche Trennung von der Archäologie vonseiten der Paläontologen mit großem Nachdruck gewünscht wird. Insofern wäre ein eigenes Gesetz erstrebenswert. Viele Mitzeichner/innen unterstrichen auch den Wunsch nach einer bundeseinheitlichen Regelung. Aus diesem Grund wird auch dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung die Petition mit einem erläuternden Begleitschreiben zugesandt.

 

Wir werden auf Steinkern.de über etwaige Entwicklungen und mögliche Fortschritte hinsichtlich der angestrebten Veränderungen berichten. Ich hege die klare Erwartung an die Politik, dass sich auch tatsächlich etwas tun wird, da die Gemeinschaft der Paläontologen, Amateurpaläontologen und nicht wenige erdgeschichtlich interessierte Laien den Änderungsbedarf und -wunsch nun endlich einmal in einer großen Gemeinschaft klar zum Ausdruck gebracht hat.

 

Herzlichen Dank für Ihre großartige Unterstützung und die vielen Kommentare!

 

Die rege Teilnahme aus dem Fachbereich deutet an, dass nicht nur weitgehende Einigkeit über den gegebenen Verbesserungsbedarf besteht, sondern zeigt auch, wie groß der Bedarf danach ist, endlich einmal von der Politik gehört zu werden, um zu zeitgemäßen Spielregeln zu kommen, die unsere Wissenschaft voranbringen.

Wir, die Unterzeichner, kennen im Prinzip die Lösungen für die großen rechtlichen Problemstellungen der Paläontologie im 21. Jahrhundert, weil andere Staaten und Bundesländer bereits gut funktionierende Modelle haben, aber nur gemeinsam mit der Politik kann es uns gelingen, einen Veränderungsprozess dort anzustoßen, wo Restriktionen das Bild beherrschen und der Forschung durch Profis und Amateure empfindlich im Wege stehen.


Ich vertraue fest darauf, dass sich die Politik auf Basis dieser Mitzeichnungsaktion mit der Paläontologie beschäftigen wird.

 

By the way: Natürlich wollen wir uns auf Steinkern.de bald aber auch wieder redaktionell, wie Sie es gewohnt sind, den Fossilien zuwenden, denn man verspürt nach einigen Wochen mit Fokus auf "Fossilien-Politik" doch eine gewisse Müdigkeit. Aufgrund meiner zeitlichen Einbindung durch die Betreuung der Petition wird Steinkern.de zwar leider in den nächsten Wochen zunächst weniger Berichte publizieren als sonst, aber das normalisiert sich danach wieder. Für den Dezember, soviel kann ich schon vorwegnehmen, hat die Redaktion eine Überraschung geplant, die dann einiges kompensieren wird!

Sönke Simonsen, Bielefeld, 16. September 2020



 

Vollständige Liste der Mitzeichnerinnen und Mitzeichner

 

Aus Nordrhein-Westfalen:

Prof. Dr. Thomas Martin (Lehrstuhl für Paläontologie an der Universität Bonn, Vizepräsident der Paläontologischen Gesellschaft)

Prof. Dr. P. Martin Sander (Leiter des Goldfuß-Museums, Sprecher der DFG-Forschungsgruppe 2685 “Fossilization", Vorsitzender Prüfungsausschuss M.Sc. OEP-Biology, Abteilung Paläontologie, Institut für Geowissenschaften Universität Bonn)

Prof. Dr. Hans-Georg Herbig (Universität zu Köln, Institut für Geologie und Mineralogie, Lehrstuhl für Paläontologie und Historische Geologie)

Prof. Dr. Michael R. W. Amler (Universität zu Köln, Institut für Geologie und Mineralogie, Abt. Paläontologie und Historische Geologie)

Prof. Dr. Jean Thein (Institut für Geowissenschaften, Ber. Allgemeine Geologie und Umweltgeologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Prof. Dr. Jörg Mutterlose (Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik, Ruhr-Universität Bochum)

Prof. Dr. Thorsten Geisler-Wierwille (Lehrstuhl für Geochemie an der Universität Bonn, Mitglied der DFG-Forschungsgruppe 2685 “Fossilization")

Prof. em. Dr. Wighart v. Koenigswald (Professor für Paläontologie an der Universität Bonn, Ehrenmitglied der Paläontologischen Gesellschaft, Ehrenmitglied der Society of Vertebrate Paleontology, Institut für Geowissenschaften (Paläontologie) der Universität Bonn)

Prof. Dr. Lutz Müller (Bünde, TH Ostwestfalen Lippe, Institut für Geologie, Geotechnik und Geothermie, Vorstandsmitglied im Förderverein Dobergmusem- Geologisches Museum OWL)

Prof. Dr. Thomas Kirnbauer (Diplom-Geologe, TH Georg Agricola, Bochum)

Prof. Dr. Helge Stanjek (Ton- und Grenzflächenmineralogie, RWTH Aachen)

Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck (wohnhaft in Siegburg, NRW, lehrt am Institut für Geowissenschaften Heidelberg)

Dr. Georg Heumann (Paläontologe & Sammlungsverwalter Paläontologie im Inst. f. Geowissenschaften und Goldfuß-Museum, Uni Bonn)

Dr. rer. nat. Martin Büchner (Spenge, Dipl. Mineraloge, Museumsleiter i. R., Ehrenvorsitzender des Natuwissenschaftl. Vereins für Bielefeld u. Umgegend, Ehrenvorsitzender des Fördervereins Naturkunde-Museum Bielefeld)

Dr. Markus Bertling (Münster, Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität)

Dr. Isolde Wrazidlo (Direktorin Naturkunde-Museum Bielefeld)

Dr. Sven Mecke (Leiter des Naturkundemuseums Paderborn und Kurator der Sammlungen, inkl. Geologie)

Dr. Mark Keiter (Stellv. Leiter des Naturkunde-Museums Bielefeld und Kurator der geowissenschaftlichen Sammlung)

Dr. Oliver Adrian (Dortmund, Dipl.-Biologe, stv. Leiter des Naturmuseums Dortmund)

Dr. Jan-Michael Ilger (Kurator Geowissenschaften, Naturmuseum Dortmund)

Dr. René Hoffmann (Düsseldorf, Paläontologe an der Ruhr-Universität Bochum, Leiter der Zentralen Mikroanalytik)

Michael Strauß (Bünde, Diplomgeologe, Museumsleiter des Geologischen Museums Ostwestfalen-Lippe / Dobergmuseum)

Dr. rer. nat. Eberhard Pannkoke (Bünde, Paläontologe und Geologe, Kreisobermuseumsrat a. D.)

Dr. rer. nat. Natascha Kuhlmann (Dipl.-Geol., Universität Bonn, Institut für Geowissenschaften, Abt. Umweltgeologie)

Dr. Hannah Hartung (Universität zu Köln, Institut für Geologie und Mineralogie, Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Dr. André Koch (Dipl.-Biologe, Projektmanager und Museumspädagoge, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn)

Dr. Julia Schultz (Bonn, akademische Rätin auf Zeit, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Geowissenschaften)

Dr. Jan Decher (Kustos - Sektion Theriologie, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn)

Dr. Rico Schellhorn (Bonn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geowissenschaften, Abteilung Paläontologie, Universität Bonn)

Dr. Katja Waskow (Brühl, Dipl. Geologin und Dr. rer. nat. der Biologie mit Schwerpunkt Paläontologie, Institut für Geowissenschaften, Abteilung Paläontologie, Universität Bonn)

Dr. Nicole Klein (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Geowissenschaften, Paläontologie, Universität Bonn)

Dr. Roman Berndt (Dortmund, Diplom-Geologe/Paläontologe, Hobbysammler)

Dr. rer. nat. Armin Götzke (Bonn, Leiter wiss. Projektmanagement und Patentmanagement am Life Science Inkubator, Bonn, am Forschungszentrum caesar; Amateurpaläontologe)

M. Sc. Jelle Heijne (Bonn, NRW, Doktorand der Paläontologie/Geologe)

M. Sc. Heike Koch (M.Sc. Geowissenschaften, Institut für Geowissenschaften, Ber. Sedimentologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Götz Stellmacher (Wegberg, Geowissenschaftler und Leiter einer Oberen Bodenschutzbehörde)

M. Sc. Kevin Rieger (Wetter (Ruhr), Geologe, Vorstand der Naturwissenschaftlichen Vereinigung Hagen e.V., Amateurpaläontologe)

M. Sc. Xaver Donhauser (Bonn, Geowissenschafler/Paläontologe)

M.Sc. Andreas Lang (Köln, Doktorand Paläontologie, Institut für Geowissenschaften, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

M. Sc. Till Söte (Münster, Paläontologe, Universität Münster)

M. Sc. Qiang Li (Bonn, Geowissenschaftler/Paläontologe)

Dr. Jörg Nolte (Iserlohn, Betriebsführung Dechenhöhle)

Jonas Barthel (Bonn, Doktorand am Institut für Geowissenschaften, Bonn, Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft)

Stefan Schorn (Kirchseoon, Betreiber des geowissenschaftlichen Forums Mineralienatlas.de, Mineraliensammler)

Mirco Alberti (Bornheim (NRW), Geologischer Oberrat beim Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie und Amateurpaläontologe)

Heike Krainitzki (Bochum, Fachlehrerin für Präparationstechnik, Walter Gropius Berufskolleg)

Manuel Kunz (Bonn, Diplom-Geologe/Paläontologe, Firma Dr. F. Krantz - Rheinisches Mineralien-Kontor, Abteilung Paläontologie)

Sven von Loga (Köln, Geologe, Exkursionsleiter, Fachjournalist, Autor geowissenschaftlicher Sachbücher und Exkursionsführer)

Dipl.-Geol. René Wiegand (Köln)

Dr. Wolfgang Dörner (Greven, NRW, Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Stöffelverein e.V.)

Dipl.-Geol. Alexander von der Stein (Geschäftsführer/Gesellschafter der Aquanta Hydrogeologie GmbH & Co KG)

Dipl. Geol. Thorsten Behrendt (Königswinter, Sandner Architekten, Analyse und Fachplanung Naturstein im Denkmalbereich)

Dipl.-Geol. Michaela Heckers (Krefeld, Amateurpaläontologin)

Luis Pauly (Student im M.Sc. Paläontologie an der Uni Bonn, Mitarbeiter des Goldfuß-Museums, Fossiliensammler)

Dipl.-Geol. Karsten Genzel (Bottrop, Amateurpaläontologe)

Dipl. Geol. Michael Eisenhawer (Münster/Westfalen)

Dipl. Geol. Cornelia Haasler (KRANTZ, Ältestes geologisches Warenhaus weltweit, Dr. F. Krantz, Rheinisches Mineralien - Kontor, Abteilung Paläontologie)

Lukas Afhüppe (Münster, Master Student der Geowissenschaften an der WWU Münster)

B.Sc. Darius Nau (Geowissenschaften, M.Sc.-Student und Mitarbeiter des Goldfuß-Museums für Paläontologie am Institut für Geowissenschaften, Universität Bonn)

Laurent Garbay (Bonn, Master Student der Geowissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Sven Sachs (Bielefeld, Gastwissenschaftler Paläontologie, Naturkunde-Museum Bielefeld)

Marco Castens (Bielefeld, Amateurpaläontologe, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Finder der Schatzregalie mit der InventarNummer P64161 (WMNM))

Volker Ernst (Essen, Dipl.-Geologe)

Kai Keßels (Bottrop, Dipl.-Geologe)

Antje Selter (Hagen, Geologin)

Nils Jung (Bornheim, Geowissenschaftlicher Präparator und Amateurpaläontologe)

Elmar Mai (Rösrath, Dipl.-Biologe, Wissenschaftsjournalist und Amateurpaläontologe)

Ulrich Lieven (Bedburg, ehrenamtlich in der Bodendenkmalpflege tätig, Paläontologischer Arbeitskreis Bedburg)

Joschua Knüppe (Ibbenbüren, Paläokünstler)

Dr. rer. nat. Thomas Pilz (Krefeld, Amateurpaläontologe)

Dr. Laura Pilz (Krefeld, Amateurpaläontologin)

Dr. Günter Lang (Pulheim, Amateurpaläontologe und -biologe)

Dr. rer. nat. Detlef Faßhauer (Dortmund, Dipl.-Mineraloge)

Dr. Oliver J. Sichelschmidt (Bonn, Dipl. Biol., Amateurpaläontologe)

Dr. Ir. Marcel J.B. Wissink (Gronau, Biochemiker und Amateurpaläontologe)

August Ilg (Düsseldorf, Ehrenamtlicher Mitarbeiter am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, Ehrenamtlicher Mitarbeiter am Paläontologischen Institut und Museum der Universität Tübingen)

Wilfried Bollig (Erftstadt, Leiter der Bezirksgruppe Rhein-Erft der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V., Amateurpaläontologe)

Dr. Karl Josef Herd (Odenthal, Amateurpaläontologe, 2. Vors. der Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V.)

Udo Buttjer (Velbert, NRW, Amateurpaläontologe, Vorsitzender der Fossilienfreunde-Essen)

Johannes Haunert (Osnabrück, Amateurpaläontologe, 1. Vorsitzender Museumsverein Hüggel e.V.)

Tom Weiland (M.Sc. Computer Science, Fossilien- und Mineraliensammler, Mitglied der Fachgruppe Geologie und Paläontologie des Naturkundemuseums Leipzig)

Jonas Barthel (Stade, B.Sc. Geowissenschaften, Mitglied im Förderverein Museum PANGAEA, Hobby-Paläontologe)

Michael Kaiser (Bad Salzuflen, Vorsitzender Förderverein für das Dobergmuseum – Geologisches Museum OWL e.V., Mitglied der Deutschen Subkommission für Jura-Stratigraphie, Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Amateurpaläontologe)

Dr. Rainer Ebel (Bünde, 2. Vorsitzender Förderverein für das Dobergmuseum – Geologisches Museum OWL e.V., Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Mitglied der Deutschen Subkommission für Jura-Stratigraphie, Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Amateurpaläontologe)

Fritz Hasenburger (Bünde, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Vorstandsmitglied Förderverein Dobergmuseum, Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde)

Maik Sieker (Herford, Vorstandsmitglied im Förderverein für das Dobergmuseum – Geologisches Museum OWL e.V., Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Amateurpaläontologe)

Achim Hildebrand (Spenge, Vorstandsmitglied im Förderverein für das Dobergmuseum – Geologisches Museum OWL e.V., Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Amateurpaläontologe)

Brigitte Ohlerich (Löhne, Vorstandsmitglied im Förderverein für das Dobergmuseum – Geologisches Museum OWL e.V., Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Amateurpaläontologin)

Konrad Zeidler (Bad Oeynhausen, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Vorstandsmitglied im Förderverein für das Dobergmuseum – Geologisches Museum OWL e.V., Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Amateurpaläontologe)

Wolfgang Herzog (Bünde, Vorstandsmitglied im Förderverein für das Dobergmuseum – Geologisches Museum OWL e.V., Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Amateurpaläontologe)

Reinhard Kladeck (Kirchlengern, Mitglied im Förderverein für das Dobergmuseum – Geologisches Museum OWL e.V., Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Amateurpaläontologe)

Falcon Rogers (Mitglied im Förderverein für das Dobergmuseum – Geologisches Museum OWL e.V., Mitglied Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Amateurpaläontologe)

Ulrich Kaplan (Gütersloh, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Amateurpaläontologe)

Harald Fischer (Bielefeld, Amateurpaläontologe, Mitglied Förderverein Dobergmuseum, Paläontologischer Arbeitskreis Bünde, Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück, Natuwissenschaftl. Verein für Bielefeld u. Umgegend, Arbeitskreis Paläontologie Hannover (APH), Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Heinrich Lorey (Steinhagen, Geograph und Biologe, Amateurpaläontologe, Mitglied in der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V. und im Naturwissenschaftlichen Verein Bielefeld)

Hermann Simonsen (Bielefeld, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Amateurpaläontologe)

Markus Lücke (Bielefeld, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Amateurpaläontologe)

Helen Roth-Buschschlüter (Greven, Amateurpaläontologin)

Uwe Buschschlüter (Greven, Amateurpaläontologe)

Horst Grebing (Halle/Westf., Amateurpaläontologe)

Stephan Bialas (Wuppertal, Amateurpaläontologe)

Radosav Bozic (Ibbenbüren, Amateurpaläontologe)

Gerhard Podtschaske (Leverkusen, Amateurpaläontologe)

Heiko Fritzen (Herford, Amateurpaläontologe)

Nina Dahms (Viersen, Amateurpaläontologin)

Elias Bentlage (Langenberg, Amateurpaläontologe)

Karl Gräbeldinger (Monheim am Rhein, Amateurpaläontologe)

Michael Heimann (Tecklenburg, Biologe und Amateurpaläontologe)

Heiko Lang (Pulheim, Amateurpaläontolge)

Günter Geske (Meerbusch, Amateurpaläontologe)

Bernhard Jochheim (Marl, Amateurpaläontologe)

Erika Jochheim (Marl, Biologielehrerin)

Bernd Seuser (Düsseldorf, staatl. geprüfter Geograph und Amateurpaläontologe)

Prof. Dr. Thomas Küpper (Aachen, Amateurpaläontologe)

Elias Geppert (Herdecke, Amateurpaläontolge)

Ludger Bach (Ahlen, Amateurpaläontologe, Mitglied im Förderverein Geomuseum Münster e.V.)

Volker Gayk (Bonn, Amateurpaläontologe)

Reinhard Schmode (Rheurdt, Amateurpaläontologe)

Anne Jäger (Münster, Amateurpaläontologin)

Volker Kraszon (Schneverdingen, Amateurpaläontologe, Mitglied im Naturwissenschaftlichen Verein Lausitz e.V.)

Franz-Josef Peitzmann (Rhede, Amateurpaläontologe)

Dirk Teuber (Gütersloh, Amateurpaläontologe)

Lennart Wilms (Aachen, Amateurpaläontologe)

Ulrich Kallweit (Düsseldorf, Amateurpaläontologe)

B.Sc. M.Ed. Catherine Lessmeier (Bielefeld)

Helmut Schwank (Köln, Amateurpaläontologe)

Dipl.-Phys. Rainer Wember (Dülmen, Amateurpaläontologe)

Dirk Wagner (Dortmund, Amateurpaläontologe)

Karl-Heinz Hilpert (Datteln, NRW, Amateurpaläontologe)

Hubert Kathage (Oberhausen, Amateurpaläontologe)

Eckhard Petersen (Unna, Amateurpaläontologe)

Bärbel Hasenburger (Bünde, Amateurpaläontologin)

Horst-Dieter Richard (Brakel, Amateurpaläontologe, ehemaliger Ortsheimatpfleger von Brakel)

Klaus Schnieder (Amateurpaläontologe, Warendorf)

Rolf Becker (Sprockhövel, Amateurpaläontologe)

Gerald Fritzen (Horn-Bad Meinberg)

Thomas Stuwe (Ennigerloh, Amateurpaläontologe)

Sebastian Axt (Dortmund, Sprecher der Mineralien- und Fossilienfreunde Dortmund)

Manuel Schmidt (Pulheim, Amateurpaläontologe)

Alexander Kip (Köln, Diplom-Geograf, Amateurpaläontologe)

Michael Wasko (Bochum, Amateurpaläontologe)

Uwe Schmielasz (Herne, Amateurpaläontologe)

Ulrich Buntrock (Münster, Amateurpaläontologe)

Peter Ohlerich (Löhne, Amateurpaläontologe)

Gabriele Racka-Watzlawek (Solingen, Fossiliensammlerin)

Mike Thiele (Städteregion Aachen, Amateurpaläontologe)

Torsten Stoll (Erkelenz, Amateurpaläontologe)

Katrin Sachs (Engelskirchen)

Erich Lowis (Geilenkirchen, Amateurpaläontologe)

Tobias Gertz (Essen, Amateurpaläontologe)

Jürgen Neu (Übach Palenberg)

Heinz-Hubert Cloeren (Niederkrüchten, Amateurpaläontologe)

Claus Peter Gödecke (Ibbenbüren, Ehrenamtlicher Mitarbeiter im Bergbaumuseum Ibbenbüren, Hobbygeologe)

Harald Meisner (Grevenbroich, Amateurpaläontologe)

Michael Mertens (Altenbeken-Schwaney, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Amateurpaläontologe)

Leif Beckmann (Vlotho/Exter, Zahntechniker und Amateurpaläontologe)

Joachim Strick (Köln, Amateurpaläontologe)

Thomas Rebbe (Steinheim, Amateurpaläontologe)

Peter Griss (Köln, Eigentümer der Firma Stones unlimited, Amateurpaläontologe)

Hiroshi Nakanishi (Köln, Amateurpaläontologe, Mitglied der Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V.)

Renate Niederehe (Euskirchen, Amateurpaläontologin, Mitglied der Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V.)

Thomas Zisik (Lienen, Amateurpaläontologe)

Britta Zisik (Lienen, Amateurpaläontologin)

Saskia Gießen (Köln, Autorin und Amateurpaläontologin, Mitglied der Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V.)

Dr. Thomas Güttler (Höxter, Geowissenschaftliche Sammlung Güttler, als Denkmal eingetragen in NRW seit 2002)

Dietmar Ulfig (Ahlen, Amateurpaläontologe)

Ingrid Ulfig (Ahlen, Amateurpaläontologin)

Ingo Fleischer (Bonn, Amateurpaläontologe)

Jeffrey Mitchell (Gütersloh, Amateurpaläontologe und Dozent bei der Naturschule der Stadt Gütersloh)

Justus Güttler (Höxter, Geowissenschaftliche Sammlung Güttler, Amateurpaläontologe)

Jörg Gräfingholt (Sprockhövel, Amateurpaläontologe)

Ulrike Vogelsang (Mitglied im Trägerverein Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen)

Jörg Vogelsang (Mitglied im Trägerverein Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen) 

Kai Vogelsang (Bielefeld, Sprecher der Jugendgruppe des Paläontologischen Arbeitskreises Bünde, Amateurpaläontologe und Mitglied der AG „Junges Ehrenamt“ im Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen)

Helmut Knoll (Alsdorf, Amateurpaläobotaniker, Mitglied im Arbeitskreis Paläobotanik und Palynologie (APP) der Paläobotanischen Gesellschaft, Korrespondierendes Mitglied der Subkommission für Kreide-Stratigraphie (SKS), Mitglied des Fördervereins - Freunde der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Historische Geologie München)

Markus Schröder (Essen, gelernter präparationstechnischer Assistent im Fachbereich Geologie, Amateurpaläontologe)

Norbert Anselm (Sinnersdorf)

Stefanie Anselm (Sinnersdorf)

Raik Eckstein (Sinnersdorf)

Andrea Gladbach (Sinnersdorf)

Ylvie Mauck (Sinnersdorf)

Hermine Schenzler (Pulheim)

Niklas Lotter (Pulheim)

Sabine Lang (Sinnersdorf)

Claudia Weidlich (Hövelhof, Amateurpaläontologin)

Max Holetzek (Sinnersdorf)

Diana Klimek (Köln)

Bernhard Kahmann (Essen, Mitglied der FossilienFreundeEssen)

Jürgen Legant (Emse, Amateurpaläontologe, Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft)

Rudolf Söldenwagner (Leopoldshöhe, Amateurpaläontologe, Mitglied im Paläontologischen Arbeitskreis Porta Westfalica-Kleinenbremen)

Uli Linke (Mönchengladbach, Hobbypaläontologe)

Ulrich Knufinke (Fliesteden)

Alexander Nicolay (Sinnersdorf)

Sabrina Plump (Stommeln)

Laura Wozniak (Pulheim)

Luca Martena (Sinnersdorf)

Helene Lang (Sinnersdorf)

Dr. med. Wolfgang Stieler (Herford, Amateurpaläontologe)

Thomas Magiera (Essen, Amateurpaläontologe)

Anneliese Simonsen-König (Bielefeld)

Frank Heidelmann (Ahlen, Hobbypaläontologe)

Michael Galuschka (Weilerswist, Amateurpaläontologe)

Prof. Dr. Ingrid Scharlau (Willebadessen, Univ. Prof.)

Axel Niggeloh (Schalksmühle, Amateurpaläontologe)

Georg Olbrich (Leiter der Arbeitsgruppe Mineralien- und Fossilienfreunde des Beckumer Heimat- und Geschichtsvereins)

Dr. Hans-Joachim Sehrbundt (Pulheim, Amateurpaläontologe)

Uwe Hess (Essen, Amateurpaläontologe)

Reiner Liebau (Minden, Amateurpaläontologe)

Dietmar Müller (Aachen, Amateurpaläontologe)

Martin Boenigk (Köln, Amateurpaläontologe)

Hye-young Kim (Viersen, Amateurpaläontologin)

Ruth Weber (Düsseldorf, Künstlerin, Amateurpaläontologin)

Elke Schuhrk (Pulheim)

Liane Möllmann (Pulheim)

Jürgen Klann (Pulheim)

Michael Walter (Bielefeld)

Klaus Boenigk (Overath)

Oliver Best (Gütersloh, Amateurpaläontologe)

Manfred Droege (Detmold, Amateurpaläontologe)

Thomas Wißer (Hagen, Amateurpaläontologe)

Ellen Khmer (Wetter (Ruhr), Amateurpaläontologin)

Monika Finke-Lindenau (Bochum, Mitglied der Fossilienfreunde Essen, Hobbypaläontologin)

Robert Goße (Bielefeld)

Irmgard Goße (Bielefeld)

Gero Otte (Wuppertal, Fossiliensammler)

Rolf Ottovordemgentschenfelde (Bielefeld, Amateurpaläontologe)

Helmut Schenk (Hilden, Biologe und Amateurpaläontologe)

Josef Köhne (Nieheim, Freier Journalist)

Oliver Kesselhut (Aachen, Amateurpaläontologe)

Bettina Fuhlrott (Lübbecke, Amateurpaläontologin)

Simone Telgheider (Lübbecke, Amateurpaläontologin)

Hannah Hilgers (Stommeln)

Celina Gül (Pulheim)

Klaus Weber (Solingen, Amateurpaläontologe, Mitglied der Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V.)

Richard Walter (Köln, Amateurpaläontologe)

Klaus-Peter Cornelius Watzlawek (Solingen, Fossiliensammler)

Hermann-Josef Krix (Münster, Amateurpaläontologe)

Günther Tanner (Bonn, Amateurpaläontologe, Mitglied der Mineralien- und Fosslilienfreunde Bonn e.V.)

Wolfgang Mackwitz (Lichtenau (Westfalen), Amateurpaläontologe, Amateurmineraloge)

Michael Schneider (Solingen, Amateurpaläontologe, Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V.)

Sigrid Schneider (Solingen)

Petra Gonschior (Oerlinghausen, Fossiliensammlerin)

Ralf Gonschior (Oerlinghausen, Fossiliensammler)

Folkert Maisborn (Bergisch Gladbach, Amateurpaläontologe)

Annette Maisborn (Bergisch Gladbach, Amateurpaläontologin)

Thorsten Schulz (Hille, Hobbypaläontologe)

Dr. Marc Wiesner (Düsseldorf)

Sigurd Hauptig (Wuppertal, Amateurpaläontologe)

Heidi Hauptig (Wuppertal)

Sven Hauptig (Wuppertal)

Elke Claudi (Düsseldorf, Amateurpaläontologin)

Jochen Kolakowski (Herten, Fossiliensammler)

Rolf-Erich Wandhoff (Detmold)

Birte Wandhoff (Detmold)

Albrecht Claudi (Düsseldorf, Sammler)

Axel Wittmer (Herford, Amateurpaläontologe)

Florian Wittmer (Herford, Fossiliensammler)

Dr. Hans Schumann (Bielefeld, Diplom Chemiker, Amateurpaläontologe)

Monika Lücke (Bielefeld)

Helmut Krüger (Erftstadt, Mitglied der Bezirksgruppe Rhein-Erft-Kreis der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Heinz-Hermann Flachmann (Herford, Fossiliensammler)

Ralf Ude (Fossiliensammler, Bonn)

Danuta Mertens (Altenbeken-Schwaney)

Michael Fecke (Lippstadt, Fossiliensammler)

Gunnar Arff (Extertal, Hobbypaläontologe)

Harald Biecker (Blankenheim)

Lars Diekmann (Blomberg, Amateurpaläontologe)

Sabine Reckeschat-Fritzen (Dortmund, Amateurpaläontologin, Mitglied der Fossilienfreunde Essen)

Sascha Singh (Frechen, Amateurpaläontologe)

Dr. Robert Schilling (Nideggen, Diplom-Ingenieur, Mineralien- und Gesteinssammler, stellv. Leiter der Bezirksgruppe Rhein-Erft-Kreis der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Michael Tholen (Geilenkirchen, Amateurpaläontologe)

Heike Pütter (Geilenkirchen, Amateurpaläontologin)

Helga Jesumann (Bielefeld)

Christian de la Haye (Viersen, Fossiliensammler)

Marlies Engeling (Bad Salzuflen)

Klaus Engeling (Bad Salzuflen)

Siglinde Klimas-Linke (Mönchengladbach, Biologin)

Ursula Jetten (Altenbeken-Schwaney, Fossiliensammlerin)

Stephanie Arff (Extertal)

Maurice Arff (Extertal)

Domenic Arff (Extertal)

Janina Jochheim (Marl, Amateurpaläontologin)

Kornelius Jochheim (Marl)

Philipp Krüger (Weeze, Geowissenschaftlicher Präparator)

Marion Heiss (Weeze, Amateurpaläontologin)

Klaus-Peter Watzlawek sen. (Solingen, Fossiliensammler)

Yves Huybrechts (Bonn)

Burkhard Müller (Bielefeld)

Marion Spilker (Bielefeld)

Alexander Blume (Paderborn, Hobbypaläontologe)

Sonja Blume (Paderborn, Hobbypaläontologin)

Robin Blume (Paderborn, Hobbypaläontologe)

Ernst-Wilhelm Spilker (Bielefeld)

Andreas Birkigt (Dortmund, Fossiliensammlerin)

Andrea Birkigt (Dortmund, Fossiliensammlerin)

Reinhard Birkigt (Herdecke, Fossiliensammlerin)

Hannelie Birkigt (Herdecke, Fossiliensammlerin)

Doris Abeln (Bielefeld)

Andreas Abeln (Bielefeld)

David Abeln (Bielefeld)

Manfred Heising (Münster, Amateurpaläontologe)

Sabine Braun (Sinnersdorf)

Hans-Georg Apitzsch (Sinnersdorf)

Thomas Hemker (Ahaus-Alstätte, Hobbypaläontologe)

M.Sc. Alexander Krüger (Paderborn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Paderborn)

Frank Höhle (Wuppertal, Leiter der Bezirksgruppe Berg-Mark Wuppertal der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Karl-Josef Ortmann (Warburg, Amateurpaläontologe)

Gudrun Humpohl (Havixbeck, Amateurpaläontologin)

Birgit Hansen (Schloß Holte-Stukenbrock)

Helmut Frank (Wassenberg, Amateurpaläontologe)

Detlef van der Linde (Bocholt, Amateurpaläontologe)

Timo van der Linde (Bocholt, Amateurpaläontologe)

Christopher Schnelle (Paderborn)

Jana Ratsch (Stommeln)

Rainer Weber (Heimbach, Fossiliensammler, Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V.)

Silke Mackholt (Bonn, Fossiliensammlerin)

Benita Schlenker (Bielefeld)

Frank Vössing (Borgentreich, Fossiliensammler)

Petra Vössing (Borgentreich)

Dr. Hans Dörner (Schwelm, Dipl. Chemiker, 2. Vorsitzender der Naturwissenschaftlichen Vereinigung Hagen e.V., Ehrenamtlicher Mitarbeiter an der Sammlung Zimmermann, Museum Martfeld Schwelm)

Ina Deckert (Haltern am See, Hobbypaläontologin)

Lutz Deckert (Haltern am See, Hobbypaläontologe)

Sonja Deckert (Haltern am See, Hobbypaläontologin)

Carsten Gruss (Köln, Amateursammler und Mitglied des Fördervereins Bergbaumuseum Mechernich e. V.)

 

 

Aus anderen Bundesländern:

Michael Hohl (Böhen, Präsident der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Dr. Heinz-Gerd Röhling (Schatzmeister und Geschäftsführer Deutsche Geologische Gesellschaft - Geologische Vereinigung e.V. (DGGV))

Prof. Dr. Alexander Nützel (Oberkonservator SNSB - Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Vize-Präsident der Paläontologischen Gesellschaft)

Dr. Christof Ellger (Geschäftsführer der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung c/o Institut für Erd- und Umweltwissenschaften der Universität Potsdam)

Olaf Zimmermann (Berlin, Geschäftsführer Deutscher Kulturrat, Herausgeber von Politik & Kultur)

Dr. Manuela Aiglstorfer (Kuratorin der Geowissenschaftlichen Sammlung an der Landessammlung für Naturkunde Rheinland-Pfalz und Leiterin der Abteilung Forschung und Sammlung am Naturhistorischen Museum Mainz)

Prof. Dr. Norbert Lenz (Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe, Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft (gegründet 1912 in Greifswald), Mitglied der Palaeontological Association)

Dr. Matthias Franz (Regierungspräsidium Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Vorsitzender der Deutschen Jura-Subkommission)

Prof. Dr. Kirsten Grimm (Kuratorin der Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 1. Vorsitzende der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft Mainz)

apl. Prof. Dr. Dieter Uhl (Abt. Leiter Paläontologie und Historische Geologie, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt)

Prof. Dr. habil. Jens Lehmann (Leiter Geowissenschaftliche Sammlung der Universität Bremen, Professor am Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen, Entdecker eines beweglichen paläontologischen Bodendenkmals in NRW)

Prof. Dr. rer. nat. habil. Ronny Rößler (Direktor Museum für Naturkunde Chemnitz, Professor an der TU Bergakademie Freiberg, Institut für Geologie, Bereich Paläontologie/Stratigraphie)

Edgar Müller (Schiffweiler, Kustode der Geowissenschaftlichen Sammlungen des Saarlandes)

apl. Prof. Dr. Gernot Arp (Geowissenschaftliches Zentrum, Georg-August-Universität Göttingen)

Apl. Prof. Dr. Eberhard "Dino" Frey (Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, Leiter der Geowissenschaftlichen Abteilung des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe, Leiter des Referats Paläontologie und Evolutionsforschung, Prof. für Paläontologie, Zoologie und Geoökologie am Karlsruher Institut für Technologie, Präsident der European Association of Vertebrate Palaeontologists)

Prof. Dr. Wolfgang Kießling (Professor für Paläobiologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen−Nürnberg)

Prof. Jörg Fröbisch, PhD (Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung Humboldt-Universität zu Berlin)

Prof. Dr. Oliver Friedrich (Professor für Geologie, Universität Heidelberg)

Dr. Hans-Joachim Gregor (Olching, Geologe, Paläontologe, Museologe, Freier Sachverständiger für Bio- und Geowissenschaften, Leiter des Paläobotanisch-biostratigraphischen Arbeitskreises PBA Im Naturmuseum Augsburg und Heimatmuseum Günzburg, Leiter der Arbeitsgruppen „Tgb. Hambach“ und „Molasseforschung“ im Naturmuseum Augsburg)

Prof. Dr. Thomas Wotte (TU Bergakademie Freiberg, Institute of Geology, Department of Paleontology and Stratigraphy)

Prof. Dr. Oliver Rauhut (Kurator für Fische, Amphibien und Reptilien, Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, Adjunct Professor)

Prof. Dr. Olaf Elicki (Freiberg, Hochchullehrer Paläoökologie & Mikropaläontologie an der TU Bergakademie Freiberg, Geologisches Institut)

Prof. Dr. Miriam Pfeiffer (CAU Kiel, Institut für Geowissenschaften)

Dr. rer. nat. Patrick Chellouche (Paläontologe, Stellvertretende Museumsleitung, Kurator für Geowissenschaften, Museum am Schölerberg, Osnabrück)

apl. Prof. Dr. Peter Frenzel (Universität Jena, Paläontologe)

Prof. em. Dr. rer. nat. habil. Jörg W. Schneider (Angehöriger der TU Bergakademie Freiberg / Department of Paleontology and Stratigraphy, Institute of Geology and Petroleum Technologies, Kazan)

Dr. Kurt Heißig (München, Konservator und apl. Prof. i. R., Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie)

Dr. habil. Joachim Blau (Rosbach-Rodheim, Geologe/Paläontologe, Institut für Geowissenschaften, Uni-Frankfurt)

PD Dr. Ralf Milke (Berlin, Akad. Rat am Institut für Geologische Wissenschaften der Freien Universität Berlin)

PD Dr. Christina Ifrim (Jura-Museum Eichstätt, Wiss. Museumsleitung)

PD Dr. Kenneth De Baets (Erlangen, Paläontologe, Akademischer Oberrat, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Geozentrum Nordbayern)

Dr. Oliver Wings (Paläontologe und Kustos Geowissenschaftliche Sammlungen & Geiseltalsammlung, Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Dr. Martin Röper (Wissenschaftlicher Direktor und Archaeopteryx-Kurator Museum Solnhofen)

Dr. Michael Buchwitz (Stellv. Leiter, Geowissenschaftliche Sammlungen, Museum für Naturkunde Magdeburg)

Dr. Christian Neumann (Berlin, Museum für Naturkunde Berlin, Wissenschaftlicher Leiter der Sammlungen fossiler Invertebraten)

Dr. Sonja Wedmann (Sektionsleitung Paläoentomologie, Senckenberg Forschungsstation Grube Messel)

Dr. Lars Reuning (Abt. Paläontologie und Historische Geologie, Institut für Geowissenschaften, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Dr. Winfried Werner (Hauptkonservator i.R., Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie)

Dr. h.c. Hans Hagdorn (Muschelkalkmuseum Hagdorn, Stadt Ingelfingen)

Prof. Dr. Joachim T. Haug (Planegg-Martinsried, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Department of Biology II and GeoBio-Center) 

Dr. Friedrich Pfeil (München, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, mit Schwerpunkt Paläontologie, Verleger, Paläontologe und Fossiliensammler)

Dr. Carolin Haug (Planegg-Martinsried, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Department of Biology II and GeoBio-Center)

Dipl. Geol. Philipe Havlik (Projektleiter, Zentrale Museumsentwicklung, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main)

Dr. Nils Schlüter (Berlin, Paläontologe, Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung)

Dr. habil Joachim Gründel (Berlin, Assoziierter Wissenschaftler am Institut für Geologische Wissenschaften der Freien Universität Berlin)

Dr. Martin Koziol (Manderscheid, Geologe, Museumsdirektor Vulkanhaus Strohn und Maarmuseum Manderscheid)

Dr. Joachim M. Rabold (Bayreuth, Leiter des Urwelt-Museum Oberfranken)

Dr. Eckhard Mönnig (Naturkunde-Museum Coburg, ehem. Sekretär der Deutschen stratigraphischen Kommission (2012-2019), ehem. Vorsitzender der Subkommission für Jurastratigraphie (2003-2011), Voting Member der International Subcommission on Jurassic Stratigraphy (seit 2012), Chair Callovian Stage Working Group (seit 2012))

Dr. Michael Rummel (Paläontologe, Leitung Naturmuseum der Stadt Augsburg)

Tanja Stegemann (Museumsleiterin, Geologin und Paläontologin, Naturkundemuseum Ostbayern, Regensburg)

Dr. Hansjörg Wunderer (Lappersdorf bei Regensburg, Dipl. Biologe, Museumsleiter i.R. Naturkundemuseum Ostbayern Regensburg)

Dr. Matthias Mäuser (Museumsleiter Naturkunde-Museum Bamberg)

Dipl. Ing. Uwe Ryck (Polling / Oderding, Vorsitzender des Förderkreises der bayerischen paläontologischen Staatssammlung, Amateurpaläontologe)

Dr. Günter Schweigert (Stuttgart, Paläontologe)

Dr. Dirk Fuchs (Kaiserslautern, Paläontologe an der Bayerischen Staatssammlung München)

Dr. Richard Hofmann (Paläontologe, Museum für Naturkunde Berlin)

Dr. Henny Gerschel (M.Sc. Geologie, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geologie der TU Bergakademie Freiberg, Sekretärin der Subkommission Tertiär-Stratigraphie der Deutschen Stratigraphischen Kommission (DSK))

Dr. Elke Gröning (Clausthal-Zellerfeld, Paläontologin)

Dr. rer. nat. Klaus Kronmüller (Celle, Geologe)

Dr. Manfred Jäger (Rosenfeld, Baden-Württemberg (promovierter Paläontologe, 30 Jahre Berufserfahrung an paläontologischen Museen, ca. 100 Publikationen))

Dr. Diether Gräf (88276 Berg, Diplomchemiker, ehemaliger Präsident der Präsident der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Dr. Frank Rudolph (Dipl-Biol., Urzeithof Stolpe, Museumsleiter, Vorstandsvorsitzender der Geolog.-Paläontolog. AG Kiel, Fachbuchautor, Herausgeber "Der Geschiebesammler")

Dr. Johannes Kalbe (Rostock/MV; Sammlungsleiter d. Geol.-Mineral. Lehr- & Übungssammlung der Fakultät für Agrar- und Umweltwissenschaften, Universität Rostock)

Dr. Susanne Feist-Burkhardt (Ober-Ramstadt, Geologin/Paläontologin, Dozentin für Mikropaläontologie am Geologischen Institut der Universität Genf, Schweiz)

Dr. Jahn Hornung (Diplom-Geologe, ehrenamtlicher Mitarbeiter Landesmuseum Hannover)

Alexander Benn (Geowissenschaftler, Leiter des Museums PANGAEA)

PD Dr. Ekbert Seibertz (Wolfsburg, Selbstständiger Geologe und Paläontologe)

Dr. Gerhard Schmidt (Bensheim, Institut für Geowissenschaften an der Universität Heidelberg)

Dr. Kerstin Athen (Hannover, Freiberufliche Geologin, Paläontologin, Museumsfachkraft)

Dr. rer. nat. Petr Zajicek (Satteldorf, TOP GEO GmbH)

Dr. h.c. Helmut Tischlinger (Stammham (Bayern), 2. Vorsitzender der „Freunde des Jura-Museums Eichstätt“, Ehrenamtlicher Mitarbeiter des JME, Exkursionsleiter, Redaktion Zeitschrift „Archaeopteryx“, Fachbuchautor und Verfasser geowissenschaftlicher Publikationen)

Dipl.-Geol. Christian Schulbert (GeoZentrum Nordbayern, Paläontologie, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg)

Dr. Ulrich Bielert (Nußloch, Mineraloge, Amateurpaläontologe)

M.Sc. Simon Felix Zoppe (Frankfurt am Main, M.Sc. Geowissenschaften (Geologie/Paläontologie), Doktorand an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Geowissenschaften, Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft, Fossiliensammler)

Marc Stölpe (Oldenburg, Dipl.-Geologe)

Frank Siegel (Berlin, Paläontologe)

Dipl. Ing Jürgen Höflinger (Pfleger der Abt. Geologie, Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg)

Dr. Adrian Popp (Meppen, Dipl.-Geologe, Geschiebe- und Trilobitenforscher, Hobbypaläontologe)

Dr. Friedrich Bielert (Braunschweig, Physiker, Amateurpaläontologe)

Dr.-Ing. Max Hesse (Freiberg, Freizeitmineraloge und -geologe, aktive mineralogisch-geologische Vereinstätigkeit unter anderem bei der Bezirksgruppe Ostsachsen der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V., Freiberger Mineralienfreunde, dem Naturwissenschaftlich-Technischen Kinder- und Jugendzentrum NATZ e.V. und Bernstein e.V. Dresden)

Marco Schade (Süderholz, Paläontologie-Doktorand an der Universität in Greifswald)

M.Sc. Feiko Miedema (Stuttgart, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, Doktorand Wirbeltierpaläontologie)

M.Sc. Manuel Dussan (München, MSc Geobiologie und Paläobiologie)

Martin Jan Timmerman, PhD (Petrologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Geowissenschaften, Universität Potsdam)

Simon Beurel (Museum für Naturkunde Berlin, Doktorand in Paläontologie)

Daniel Falk (Oranienburg, Doktorand in Geologie, University College Cork, Irland)

Thomas Sperling (München, Stellv. Leiter Fachstelle Bergtechnik, Gefahrenabwehr, energetische Bodenschätze, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie)

Dr. rer. nat. Sven Kötter (Harsefeld, Dipl. Chemiker)

Dr. Franz-Josef Scharfenberg (Bayreuth, Mitglied der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Bayreuth und des Fördervereins des Urwelt-Museums Bayreuth)

Dr. Agnes Scheunert (Neufahrn b. Freising, Biologin an der Universität Regensburg)

Dipl. Geol. Klaus-Dieter Schäfer (Laatzen, Diplomarbeit über den Remscheid-Altena-Sattel in NRW 1986)

Dipl. Geol. Peter Garbe (Rostock, Betriebsgeologe und Tagebauingenieur i. R.)

Dipl. Geol./Paläo. Silvio Keller (Kirchdorf bei Haag i.OB., Fossilienhandel FossNet)

Dipl.-Geol. Reiner Weiß (Erzenhausen, Amateurpaläontologe)

Dr. Lukas Hartmann (Idstein, Wissenschaftlicher Volontär als Biologe (Zoologe) am Hessischen Landesmuseum Wiesbaden, Naturhistorische Sammlungen)

Dipl. Geol. Gregor Kösters (Amateurpaläontologe, Tübingen)

Dipl.-Geol. Detlef Uebersohn (Kobrow, Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde, Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Paläontologischen Museums Nierstein)

Dipl.-Geol. Karina Thiede (Parchim, Amateurpaläontologin, Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde)

Dipl. Geol. Michael Mellor (Göttingen)

Dipl. Geol. Klaus Heisig (Göttingen)

Dipl.-Geol., Dipl.-Chem. Christian Heine (Freiberg/Sa., Geologe in einem Ingenieurbüro, Mineralien- und Fossiliensammler)

Dipl. Geol. Sascha Staubach (Wehrheim, Geo-Agentur, Fachbereich Geowissenschaften/Geographie, Goethe Universität Frankfurt)

Dipl.-Geol. Alexander Türk (Mainbernheim, Hobbypaläontologe)

Dr. Evelyn Hincke (Dipl.-Geol., Neu Wulmstorf, Firma ... geologisch erleben)

Dipl.-Geol. Andreas Hincke (Neu Wulmstorf, Firma ... geologisch erleben)

Dipl.-Geol. Kathrin Hincke (Neu Wulmstorf, Firma ... geologisch erleben)

M.A. Patrick Hänsel (Erlangen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GeoZentrum Nordbayern, Fächergruppe Paläoumwelt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Manfred Kutscher (Sassnitz, Gründer des Kreidemuseums Rügen und Paläontologischer Fachberater)

Harald Stapf (Nierstein, Leiter Paläontologisches Museum Nierstein)

Katrin Mohr (Urzeithof Stolpe, Museumsleiterin)

Reinhard Braasch (Raben Steinfeld, Geologisches Museum)

Carsten Gröhn (Glinde, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Geologisch-Paläontologischen Museums der Universität Hamburg e.V., "Arbeitskreis Bernstein")

Peter Seidel (Geologe FH, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V., der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Bayreuth sowie im Förderverein des Urwelt-Museums Bayreuth)

Friedrich W. Luppold (Isernhagen, ehemals tätig für das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) Hannover)

Andreas Hecker (Schwarzenbruck, Biologe, Museumspädagoge, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Jura-Museum Eichstätt)

Jörg Wunderlich (Hirschberg, Paläontologe)

Hermann Werle (Wilhelmshaven, Leiter der Bezirksgruppe der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V. Wilhelmshaven und Vorsitzender der Georgspfadfinder "Niels Stensen" Wilhelmshaven)

M. Sc. Fabian Müller (Woldegk, M.Sc. Geowissenschaften, Biologie- und Chemielehrer)

Michael Schmidt M.A. (München; journalistischer Redakteur, Kulturwissenschaftler und Amateurpaläontologe, Vorstandsmitglied im Freundeskreis der Geologischen Staatssammlung München e.V.)

Frank Trostheide (Wolmirstedt, Geologischer Präparator am Museum für Naturkunde Magdeburg)

Achim Lehmkuhl (Paläontologischer Präparator am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart)

Christoph Wimmer-Pfeil (Präparationstechnischer Assistent Fachschwerpunkt Geowissenschaften, Präparator am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart)

Thorsten Petri (Helbedündorf/OT Großbrüchter, Geowissenschaftlicher Präparator, Amateurpaläontologe)

Klaus P. Weiss (Lauf an der Pegnitz, Geowissenschaftlicher Präparator i.R. und Amateurpaläontologe)

Jürgen Reinhardt (Vorsitzender der Freunde der geowissenschaftlichen Sammlung der Uni Bremen e.V.)

Udo Frerichs (Langenhagen, langjähriger Vorstand des Arbeitskreis Paläontologie Hannover (APH), Amateurpaläontologe)

Rainer Bartoschewitz (Leiter Geowissenschaftliche AG Gifhorn)

Bernd Neubig (Euerdorf, Fossiliensammler, Mitbegründer des Museums Terra Triassica Euerdorf)

Dr. habil. Thilo Fischer (Ismaning, Dipl. Biochemist, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Zoologischen Staatssammlung Bayerns, Amateurpaläontologe)

Heiko Sonntag (Hirschburg, Amateurpaläontologe, Fossilienhandel Trifoss, Organisator der Fossilien-Börse Leinfelden-Echterdingen)

B.Sc. Fabian Weiß (Erlangen, Geowissenschaftsstudent und Amateurpaläontologe)

Harald Stammann (Leiter Bezirksgruppe Celle der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e. V.)

Thomas Gerasch (Langenaltheim, Amateurpaläontologe und -mineraloge, Museumsführer im Bürgermeister-Müller-Museum Solnhofen, Eigentümer eines geologischen Privatmuseums ab 2021)

Gunter Maetze (Blaustein, Leiter Bezirksgruppe Heilbronn, Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Michael Hesemann (Hamburg, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Mikropaläontologe)

Volker Dietze (Nördlingen, Spezialist für Stratigraphie und Ammoniten des Mittleren Jura ohne geologisches/paläontologisches Studium)

Dr. Thomas Böttcher (Konstanz, Forschungsgruppenleiter in Biologischer Chemie und Amateurpaläontologe)

Dipl.-Ing. Fabian Kirschner (Diplom Ingenieur Bergbau, Mineraliensammler, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Thomas Naumann (Biederitz, Amateurpaläontologe und ehrenamtlicher archäologischer Denkmalpfleger)

Dr. med. Danylo Kubryk (Kirchheim bei München, Amateurpaläontologe)

Klaus Dobler (Bad Überkingen, Amateurpaläontolloge)

Rainer Albert (Stuttgart, Diplom-Geologe, Privatpaläontologe)

Björn Vogel (Freiberg (Sachsen), Master-Student Geowissenschaften an der TU Bergakademie Freiberg)

Meik Ackermann (Georgsmarienhütte, Amateurpaläontologe)

Angelika Leipner (Osnabrück, Geologische Präparatorin)

Paul Winkler (Keltern, Fossilienpräparator)

Dr. Ralf Urz (Rauschenberg, Dipl. Geograph, Fossiliensammler)

Jürgen Härer (Berlin, Amateurpaläonologe)

Michael Schierz (Woltersdorf, Amateurpaläontologe)

Nadja Welz (Schonungen, Amateurpaläontologin)

Diplom Kaufmann René M. Kautz, MBA (Lüneburg, Amateurpaläontologe, Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde)

Walter Franz (Heilbronn, Amateurpaläontologe)

Susanne Wenzel (Helsa, Amateurpaläontologin)

Frank Wenzel (Helsa, Amateurpaläontologe)

Jürgen Pollerspöck (Stephansposching, Amateurpaläontologe)

Liane Hüne (Berlin, Amateurpaläontologin)

Peter Hüne (Berlin)

Volker Stönner (Osnabrück, Amateuerpaläontologe)

Gerhard Philipps (Berlin, Amateurpaläontologe)

Falk Starke (Bodenwerder, Amateurpaläontologe)

Timo Pechtold (Rödental, Amateurpaläontologe)

Jan Deppermann (Oldenburg in Holstein, Amateurpaläontologe)

Gerald Helbig (Prien, Amateurpaläontologe)

Michel Rabe (Volzum, Amateurpaläontologe)

Horst Kuschel (Göppingen, Amateurpaläontologe/Paläo-Künstler)

Klaus Schäfer, (Idar-Oberstein, Amateurpaläontologe)

Harald Lange (Schenefeld, Amateurpaläontologe)

Michael Nöcker (Wolfsburg / Amateurpaläontologe, Paläo-Künstler)

Jan Peter Simonsen (Neu-Ulm, technischer Administrator Fossilien-Community Steinkern.de)

Christian Hoffmeister (Magdeburg, Amateurpaläontologe)

Gerhard Wachno (Bad Rappenau, Amateurpaläontologe)

Walter Wilfer (Groß-Gerau, Amateurpaläontologe)

Martin Sauter (Freising, Amateurpaläontologe)

Oliver Frank (Baiersdorf, Amateurpaläontologe)

Horst Voigt (Berlin, Amateurpaläontologe)

Edgar Seidel (Nürnberg, Amateurpaläontologe)

Ruth Göbel (Mainz/Wiesbaden, Amateurpaläontologin, Schriftführerin Georgius Agricola Verein Mainz-Wiesbaden e.V.)

Otto Binz (Ellwangen/Jagst, Amateurpaläontologe)

Thomas Stahl (Gomaringen, Amateuerpaläontologe)

Fritz Lang (Hirschaid, Amateurpaläontologe)

Dr. Carsten Rohde (Norderstedt, Amateurpaläontologe)

Michael Dobrodies (Wewelsfleth, Amateurpaläontologe)

Roland Hermann (Mendig, Amateurpaläontologe)

Dr. Björn Brumhard (Aschaffenburg, Amateurpaläontologe)

Anke Borchardt (Kiel, Amateurpaläontologin, Hobbyarchäologin)

Christel Gegg (Freiburg, Amateurpaläontologin)

Rolf Gegg (Freiburg, Amateurpaläontologe)

Jens Wiedenbeck, (Seeland, OT Hoym, Amateurpaläontologe)

Bernhard Beaury (Übersee, Amateurpaläontologe)

Uwe Hermanns, (Sanitz, Landkreis Rostock, Amateurpaläontologe)

Dr. med. Anja Silvia Hoff (Lohmar, Amateurpaläontogin)

Ramona Stein (Kneese, Amateurpaläontologin)

Emil Blattmann (Amateurpaläontologe, Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft in Freiburg im Breisgau)

Stefan Breier (Reinhardshagen, Amateurpaläontologe)

Jeannette Bittner (Büdingen, Zoologische Präparatorin, Amateurpaläontologin)

Helmar Liebscher (Halle (Saale), Ministerialrat i.R., Amateurpaläontologe)

Dipl. Ing. Axel Schäfer (Odelzhausen, Amateurpaläontologe)

Dipl. Des. Wolfgang Appl (Hainburg, Amateurpaläontologe, Naturwissenschaftliche Illustrationen)

Arne Peppmüller (Salzgitter Bad bzw. Wittdün auf Amrum, Amateurpaläontologe)

Paul Freitag (Rostock, Fossilienpräparator und Amateurpaläontologe)

Robert Seidel (München, Amateurpaläontologe)

Christin Lohse (Leer (Ostfriesland), Amateurpaläontologin)

Erwin Haslwimmer (Vorstandsmitglied im Naturwissenschaftlichen Verein Landshut, Amateurpaläontologe)

Joachim Bothe (Wunstorf, Amateurpaläontologe, Mitglied im Arbeitskreis Paläontologie Hannover)

Jan Tädcke (Bartenshagen-Parkentin, Amateurpaläontologe)

Andreas Prem (Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz, Amateurpaläontologe)

Markus Hopfengärtner (Erlangen, Amateurpaläontologe)

Reiner Lösch (Castell, Amateurpaläontologe)

Frank-Detlef Paul (Wolfsburg, Amateurpaläontologe)

Heidi Friedhoff (Norderstedt, Amateurpaläontologin)

Werner Bartel (Groß Lüsewitz, Amateurpaläontologe)

Dipl. Ing. Bernd Georg (Frankfurt am Main, Amateurpaläontologe)

Erik Berthy (Berlin, Amateurpaläontologe, Mitglied in den folgenden Fördervereinen: Verein der Freunde und Förderer des Nationalparks Jasmund e. V., Bürgermeister-Müller-Museum Solnhofen e.V., Freunde des Jura-Museums Eichstätt e.V.)

Reinhard Sandmann (Eisenach, Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg / Schleusingen, Amateurpaläontologe)

Daniel Säbele (Seelze, Vorstandsmitglied und Exkursionsleiter beim Arbeitskreis Paläontologie Hannover)

Stefan Werner (Lichtentanne bei Zwickau, Amateurpaläontologe)

Dr. Christof J. Kreuter (Friedrichsdorf, Diplom-Physiker und Amateurpaläontologe, Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Paläontologischen Museums Nierstein, Mitglied bei der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung)

Manfred Raisch (Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Paläontologischen Museums Nierstein, Amateurpaläontologe)

Armin Bauer (Pressath, Amateurpaläontologe)

Bianka Göltz (Schorndorf, Ehrenamtliche Mitarbeiterin des Paläontologischen Museums Nierstein, Amateurpaläontologin)

Georg Göltz (Schorndorf, Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Paläontologischen Museums Nierstein, Amateurpaläontologe)

Norbert Wannenmacher (Bisingen, Amateurpaläontologe, Ehrenamtlicher Mitarbeiter am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart)

Thomas Billert (Jena, Chemiker, Amateur-Paläontologe, Mitglied im Trias-Verein Thüringen e.V., Händler für Präparations-Equipment)

Horst Wittmershaus (Hasbergen, Amateurpaläontologe)

Werner Liebenberg (Bremen, Amateuerpaläontologe)

Gert Greitens (Melle, Amateurpaläontologe)

Elke Menke (Hannover, Amateurpaläontologin, Mitglied im Arbeitskreis Paläontologie Hannover, Ehrenamtliche Mitarbeiterin des Paläontologischen Museums Nierstein)

Sebastian Schulz (Leinfelden-Echterdingen, Amateurpaläontologe)

Arne Cordsmeier (Erlangen, Amateurpaläontologe)

Stephan Schirmer (Erlangen, Amateurpaläontologe)

Heribert Schwandt (Oststeinbek, Amateurpaläontologe und Redakteur bei Steinkern.de, Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde)

Michael Kegel (Lübeck, Amateuerpaläontologe)

Monika Heinlein (Karlsruhe, Amateurpaläontologin)

Stefan Wagner (Blankenloch, Amateurpaläontologe)

Detlev Draheim (Schwülper, Amateurpaläontologe)

Friedrich Rick (Sinzig, Hobbypaläontologe und Mitglied in der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Hartmut Benthien (Weyhe, Amateurpaläontologe)

Brenda Imbudira (Erlangen/Nairobi)

Saskia Hunte (Osnabrück, Amateurpaläontologin)

Michael Kaiser (Berlin, Fossiliensammler)

Bernd Keck (Braunschweig, Amateurpaläontologe)

Manfred Bade (Kassel, Amateurpaläontologe)

Yvette Claudi (Kassel, Sammlerin)

Tino Mewes (Hohenwarsleben, Hobbymineraloge und Amateurpaläontologe)

Sebastian Seidl (Potsdam, Amateurpaläontologe)

Dirk Hohmann (Stendal, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, Amateurpaläontologe und Gesteinssammler)

Kurt Wiedenroth (Garbsen, Amateurpaläontologe)

Christoph Kunze  (Heidenheim, Amateurpaläontologe)

Andreas Müller (Rinteln, Amateurpaläontologe, Vorstandsmitglied im Paläontologischen Arbeitskreis Porta Westfalica - Kleinenbremen)

Florian Müller (Rinteln, Amateurpaläontologe, Mitglied im Paläontologischen Arbeitskreis Porta Westfalica - Kleinenbremen)

Dieter Ketelsen (Hamburg, Amateurpaläontologe, Schwerpunkt Mikropaläontologie, Mitglied im Naturwissenschaftlichen Verein Hamburg, Mitwirkender bei Foraminifera.eu)

Dagmar Höller-Frick (Altenkirchen RL-P, Amateurpaläontologin)

Michel Kleinschmidt (Springe, Amateurpaläontologe)

Roger Furze (Überlingen, Amateurpaläontologe)

Ronald Klafack (Rostock, Geologie- und Naturführer in Mecklenburg-Vorpommern, Amateurpaläontologe)

Kay Rechow (Bad Münder am Deister, Dipl. Chemie Ingenieur, Polymerchemie, Amateurmineraloge, ehrenamtlicher Mitarbeiter Museum Bad Münder Abt. Mineralogie/Paläontologie)

Nils Böttcher (Leipzig, Amateurpaläontologe)

Ulrich Herkenhoff (Reutlingen, Musiker und Hobby-Paläontologe)

Werner A. Bartholomäus (Hannover, Amateurpaläontologe)

Pierre Schröder (Münstermaifeld, Amateurpaläontologe)

Michael Belz (Tübingen, Amateurpaläontologe)

Norbert Meyer (Stadthagen, Amateurpaläontologe)

Hans-Michael Veit (Trier, Amateurpaläontologe)

Birthe Jacobs (Rümpel, Amateurgeologin)

Jürgen Graf (Künzelsau, Amateurpaläontologe)

Rolf Lohmann (Osnabrück, Amateurpaläontologe, Mitglied der Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V., Mitglied Arbeitskreis Paläontologie Hannover, Student der Geowissenschaften ((BIU))

Jörg-Uwe Brand (Minden, Amateurpaläontologe, Mitglied im Paläontologischen Arbeitskreis Porta Westfalica - Kleinenbremen)

Carina Könning (Fürstenau, Amateurpaläontologin)

Florian Kramm (Pilsach, Amateurpaläontologe)

Günther Schöttle (Ebhausen, Fossiliensammler)

Dipl.-Ing Manfred Müller (Wunstorf, Amateurpaläontologe)

Dr. Guido Berndt (Berlin, Historiker, Fossiliensammler)

Nils Thiede (Parchim, Amateurpaläontologe, Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde)

Elke Jäger (Edermünde)

Heidi Wagner, Hamburg (Amateurpaläontologin)

Marion Zenk (Salzhemmendorf, Amateurpaläontologin)

Axel Behnke (Wedemark, Amateurpaläontologe)

Heidemarie Werner (Lichtentanne bei Zwickau)

M.Sc. Simon Werner (Gomaringen, Hobbypaläontologe, Mineraliensammler)

Dana Werner (Gomaringen, Hobbypaläontologin)

Harald Rohe (Salzbergen, Amateurpaläontologe, Mitglied im Naturwissenschaftlichen Verein Osnabrück)

Dirk Struckmeier (Warmsen, Amateurpaläontologe)

Wolfgang Dietz (Herzogenaurach, Amateurpaläontologe)

Stefan Polkowsky (Hamburg, Amateurpaläontologe, Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde e.V.)

Klaus Bartl (Glattbach, Amateurpaläontologe und Fossilienfotograf)

Sven Hartmann (Magdeburg, Amateurpaläontologe und Hobby-Fossilienpräparator)

Christa Pasti (Emmerting, Amateurpaläontologin, Mitglied der Chiemgauer Mineralien und Fossiliensammler Traunstein e.V.)

Claus Rabba (Varel, Amateurpaläontologe)

Christel Berger (Rosenheim)

Herbert Berger (Rosenheim)

Marcel Teske (Lehrte, Eventveranstalter, u.a. Fossilienexkursionsen)

Sabine Hamacher-Lukoschek (Bad Breisig, Amateurpaläontologin, Mitglied der Mineralien-und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V.)

Steffen Lukoschek (Bad Breisig, Amateurpaläontologe, Mitglied der Mineralien-und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V.)

Anja Rosenberger (Rümpel, Amateurpaläontologin)

Martin Berger (Rosenheim)

Edith Berger (Rosenheim)

Burkhard Faßbender (Nienhagen bei Celle, Amateurpaläontologe, Mitglied im Arbeitskreis Paläontologie Hannover)

Dr. Maike Tünnermann (Kirchhain)

Alan Marsh (Osterholz-Scharmbeck, Amateurpaläontologe)

Kristof Kontermann (Ostfildern, Dipl. Geowissenschaftler, M.Eng Umweltschutz, Amateurpaläontologe)

Rolf Roth (Löchgau, Amateuraläontologe)

Fred Neubauer (Baltmannsweiler, Amateurpaläontologe)

Marcel Mayer (Birkenfeld, Amateurpaläontologe)

Dieter Henze (Flintbek, Amateurpaläontologe)

Lothar Schulz (Leere, Amateurpaläontologe)

Wiena Sierk (Hamburg, Amateurpaläontologin)

Hartmut Stych (Sarstedt, Amateupaläontologe)

Gerd Grochtdreis (Dipl. Betriebswirt, Weingarten/Baden, Amateurpaläontologe)

Thomas Rymer (Gauting, Amateurpaläontologe, Amateurastronom)

Jan-Hendrik Deitenbach (Barßel, Amateurpaläontologe)

Dr. Jan Tünnermann (Kirchhain, Amateurpaläontologe)

Dr. Carlos Dávila (Berlin, Amateurpaläontologe)

Dr. Thomas Bastelberger (Emmerting, Amateurpaläontologe)

Barbara Berger (Rosenheim)

Katrin Stauber (Rosenheim)

Dipl.-Ing. (FH) Stefan Meier (Marktredwitz, Amateurpaläontologe und Mineraloge, Mitglied in der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V., Mitarbeiter der Sammlerzeitschrift Lapis)

Wolfgang Bäumler (Kirchenlamitz/Fichtelgebirge, 2. Vorsitzender der VFMG Bezirksgruppe Weiden, Oberpfalz)

Heiko Ernst (Hohenwarsleben, Amateurpaläontologe, Mitglied in der Gesellschaft für Geschiebekunde e.V.)

Ursula Müller-Riekert (Tübingen, Hobbypaläontologin)

Wolfgang Teufel (Speichersdorf, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Susanne Teufel (Speichersdorf, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Peter Schreiber (Wegeleben, Fossiliensammler)

Ludwig Ebner (Weiden i.d.OPf., Amateurpaläontologe)

Christina Gehrke, Ostercappeln (Fossiliensammlerin)

Matthias Wulf (Rödelsee, Amateurpaläontologe)

Wolfgang Zobler (Weiden i.d.OPf, Amateurpaläontologe und Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V. in Weiden)

Dipl. Ing. Detlef Janssen (Westerstede, Amateurpaläontologe)

Frauke Korb (Ganderkesee, Fossiliensammlerin)

Peter Korb (Ganderkesee, Fossiliensammler)

Jörg Schätzlein (Groß-Gerau, Fossiliensammler)

Dieter Luttermann (Haren/Ems, Niedersachsen)

Astrid Bauer (Pressath, Amateurpaläontologin)

Dipl.-Ing. Norbert Nordmeyer (Kassel, Amateurpaläontologe und -speläologe, Mitglied mehrerer naturkundlich ausgerichteter Gruppen, Vereine und Verbände)

Uwe Kahrens (Wolfsburg, Amateurpaläontologe)

Andreas Heber (Bad Münder, Amateurpaläontologe)

Sabine Hilge (Flintbek, Amateurpaläontologin, Geologisch-Paläontologische Arbeitsgemeinschaft Kiel (Geo AG Kiel))

Thomas Hormel (Rutesheim, Fossiliensammler)

Dr. Ralf Bausinger (Radolfzell am Bodensee, Amateurpaläontologe)

Klaus Jenne (Bötzingen, Amateurpaläontologe)

Martin Zuniga Ostwald (Erlangen, Amateurpaläontologe)

Dr. rer. nat. Michael Rötzer (Schierling, Dipl.-Chem. und Amateurpaläontologe)

Dipl. Ing. Eberhard Hetzel (Grafrath, Amateurpaläontologe)

Waltraud Kaipf (München)

Peter Holleis (Gröbenzell, Amateurpaläontologe)

Solveig Witteck (Oststeinbek, Amateurpaläontologin)

Karsten Witteck (Oststeinbek, Amateurpaläontologe)

Thomas Schubert (München, Amateurpaläontologe)

Carla Bohndick (Hamburg)

Thomas Bohndick (Hamburg)

Dipl.Ing. Klaus Schilling (Speyer, OStR a.D., Amateurpaläontologe)

Dr. Wolfgang Apelt (München, Mitglied im Förderkreis der bayerischen paläontologischen Staatssammlung)

Rainer Troltsch (Nürtingen-Reudern, Amateurpaläontologe)

Ulrich Vieweg (Eurasburg)

Brunhilde Wiehe (Freising, Mitglied im Freundeskreis der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Historische Geologie München e.V.)

Katharina Rymer (Gauting, Master-Studentin für naturwissenschaftliche Archäologie, Amateurpaläonthologin, B.A.-Ägyptologin & Koptologin)

Ulrich Vieweg (Eurasburg)

Ulrike Kunert (Grafing, Mitglied der Freunde der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie München e.V.)

Dipl.Ing. (FH) Herbert Fr. Likar (Leonberg, Baden-Württemberg, Hobby-Geologe/Paläontologe)

Prof. Dr. Wolfgang Weber (Augsburg, Fakultät AGN / Chemie, Hochschule Augsburg, Hobbypaläontologe)

Udo Fromm (München, Patentprüfer und Amateurpaläontologe)

Helma Jansen (München, Patentprüferin und Amateurpaläontologin)

Elmar Scherer (Mössingen, Fossiliensammler und -Präparator)

Dirk Schnoor (Bornhöved, Amateurpaläontologe)

Peter Silberhorn (Langenbrettach, Amateurpaläntologe)

Georg Oppermann (Oberursel, Mitglied der Geo-AG im Verein für Geschichte und Heimatkunde Oberursel/Taunus e.V.)

Siegfried Schwaiger (Wielenbach, Amateurpaläontologe)

Karina Frank (Baiersdorf, Amateurpaläontologin)

Jonas Frank (Baiersdorf, Amateurpaläontologe)

Franz Tausch (Thierhaupten, Fossilienfreunde Augsburg)

Klaus Bosch (Ringsheim, Amateurpaläontologe, Mitglied der Subkommission Jura der Deutschen Stratigraphischen Kommission)

Marianne Nordmeyer (Kassel, Amateurpaläontologin)

Marco Meisborn (Höchstadt, Amateurpaläontologe)

Sabine Kricke (Neustrelitz, Fossiliensammlerin)

Michael Molloy (Mitglied der Freunde der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie München e.V.)

Karsten Koch (Neckartenzlingen, Dipl. Holzwirt und Amateurpaläontologe)

Hans Jürgen Sukop (Bad Homburg, Amateurpaläontologe)

Dr. Benedikt Westenfelder (Pleidelsheim, Physiker und Amateurpaläontologe)

Christan Hegwein (Reinheim, Amateurpaläontologe)

Dr. Josef Hüfner (Wangen i.A.)

Andrea Hüfner (Wangen i.A.)

Anna-Maria Rumitz (Freising, Rechtsanwältin, Freundeskreis zu dem Förderverein Paläontologische Staatssammlung, Gruppe Weilheim i.OB/Polling, Oberbayern)

Udo Resch (Salzbergen, Fossiliensammler)

Dr. med. vet. Peter Bründl (Burglengenfeld)

Florian Zintl (Germering, Amateurpaläontologe)

Manfred Ehrlich (Böhl-Iggelheim, Amateurpaläontologe)

Gunnar Oelke (Zell. u. A., ehemaliger Fossiliensammler und Amateurpräparator)

Petra Kiermeier (Wetzlar, Fossilienpräparatorin und Amateurpaläontologin)

Melanie Hähnlein (Pegnitz, Amateurpaläontologin)

Ludwig Köstler (München)

Christian Rathgeb (Winnenden, Lehrer für Biologie, Mathematik, Chemie)

Elke Trommer (Oldenburg / Oldb, Fossiliensammler)

Gerd Müller (Oldenburg / Oldb, Fossiliensammler)

Olaf Neubauer (Pettstadt, Amateurpaläontologe)

Birte Kielschinski (Stade, Anthropologin, Team Museum PANGAEA)

Herbert Klebl (Rosenheim)

Frank Sanzenbacher (Bondorf, Amateurpaläontologe)

Sebastian Volkmann (Bremen, Mitglied bei Freunde der Geowissenschaftlichen Sammlung der Universität Bremen e.V., Amateurpaläontologe)

Anja Bonten, Bremen (Ärztin, Mitglied der Freunde der Geowissenschaftlichen Sammlung der Universität Bremen e.V.)

Anneliese Schilling (Speyer)

Stefan Fockenberg (Melle, Amateurpaläontologe)

Erich Kunst (Worblingen bei Singen, Amateurpaläontologe)

Prof. Dr. Matthias Grimmler (Idstein, Biochemiker, Immunologe und Amateurpaläontologe)

Dipl. Geophys. Jörg Köhler (Erlensee)

Nicole Peters (Drochtersen, Fossiliensammlerin)

Hartmut Breier (Lutherstadt Eisleben)

Bernd Schumacher (Tuntenhausen)

H. David Gilliland (Rügland, Amateurpaläontologe und Amateurarchäologe)

Dagmar Goldbach (Herrstein, Goldbachs Weine & Steine)

Volker Goldbach (Herrstein, Goldbachs Weine & Steine)

Dr. Klaus Michael Kontermann (Stuttgart, Diplombiologe, Hobbypaläontologe)

Ursula Kunz (Hohenlinden, Dipl. Biologin)

Uwe Zimmermann (Halle/Saale, Amateurpaläontologe)

Ursula Lange (Schenefeld, Amateurpaläontologin)

Alexander Basler (Gudensberg, Amateurpaläontologe)

Matthias Weißmüller (Berg, Amateurpaläontologe)

Rainer Nave (Würzburg, Amateurpaläontologe)

Torsten Brückner (Hilter, Geschiebesammler, Steinmetz u. Holzbildhauer)

Marco Kwiatkowski (Weingarten (Baden), Amateurpaläontologe)

Dipl.-Ing. Torsten Mücker (Berlin, Mitglied der Mineralien- und Fossilienfreunde Berlin e.V.)

Stefan Linke (Braunschweig, Amateurpaläontologe)

Ralph Seibert (Ransbach-Baumbach, Fossiliensammler und Mitglied im Paläontologischen Arbeitskreis Koblenz)

Andrea Rohde (Meppen, Buchautorin, Hobbypaläontologin)

Dr. Andreas Rückert (Magdeburg, Amateurpalöontologe)

Renate Weiss (Lauf an der Pegnitz, Amateurpaläontologin)

Grit Parpart (Ascheberg (Holstein), Amateurpaläontologin)

Hans-Jürgen Schmütz (Laboe, Amateurpaläontologe)

Hildegard König (Bielefeld)

Dr.-Ing. Christof Schäfer (Untereisesheim)

Corinna Breier (Potsdam)

Bernd Haase (Reinbek, Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde e.V.)

Michael Sowiak (Glandorf, Amateurpaläontologe, Mitglied im Naturwissenschaftlichen Verein Osnabrück)

Heinrich Weber (Kassel)

Klaus Nowak (Hettstedt, Mineraliensammler und an Paläontologie und Geologie interessiert)

Dalia Fugate (Crailsheim, Fossiliensammlerin)

Axel Cordes, (Ülsby, Amateurpaläontologe und Fossilienpräparator, Cordes Fossil)

Hella Andreas (Dersau, Fossiliensammlerin)

Magda Seibold (Kassel)

Thomas Krieger (Nabburg, Hobbypaläontologe, Museumsführer unter Tage, Exkursionsleiter)

Karen Müller-Sonntag (Wentorf)

Jürgen Zeiher (Crailsheim, Fossiliensammler)

Peter Möser (Fürth, Amateurpaläontologe)

Rosie Marsh (Osterholz-Scharmbeck, Fossiliensammlerin)

Andries Weug (Gründau, Amateurpaläontologe und Fossilienpräparator)

Uwe Liebmann (Ihrlerstein, Fossiliensammler)

Karola Ollivier (Ihrlerstein, Fossiliensammlerin)

Karsten Lindenmaier (Idstein 2, Amateurpaläontologe)

Sebastian Brandt (Kornhochheim, Freier Künstler und Gestalter, Amateurpaläontologe)

Jutta Frank (Baiersdorf, Hobbypaläontologin)

Dieter Frank (Buckenhof, Hobbypaläontologe)

Ilse Frank (Buckenhof, Hobbypaläontologin)

Roger Zacharias (Bad Nauheim, Fossiliensammler)

Alexandra Zacharias (Bad Nauheim, Fossiliensammlerin)

Runa Zacharias (Bad Nauheim, Fossiliensammlerin)

Georg Gabler (Bitburg, Hobbypaläontologe)

Andreas Chladny (Bruchsal, Amateurpaläontologe)

Simon Studer (Amateurpaläontologe, Offenburg/Baden-Württemberg)

Walter Graf (Nimshuscheidermühle, Amateurpaläontologe)

Stefan Fach (Bütthard, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Bodendenkmalpflege in Bayern sowie Amateurpaläontologe)

Kilian Fach (Bütthard)

Ingrid Fach (Bütthard)

Constanze Pforr (Moosburg an der Isar, Fossiliensammlerin)

Volker Faath (Freimersheim, Amateurpaläontologe)

Volker Westphal (Radebeul, Fossiliensammler und Leiter der Bezirksgruppe Radebeul der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Thorsten Schmitz (Zirndorf, Hobbypaläontologe und Ammonitensammler)

Martin Holitschke (Vöhringen, Amateurpaläontologe)

Karsten Herzogenrath (Gießen)

Sabine Lauterbach (Altmittweida, Amateurpaläontologin, Mitglied des Museumsvereins des Naturkundemuseums Chemnitz)

Robin Lauterbach (Altmittweida, Amateurpaläontologe)

Herbert Lange (Barßel, Amateurpaläontologe)

Peter Müller (Freilingen, Amateurpaläontologe)

Elise Hosa (Rostock, Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde e.V.)

Gabo Richter (Augsburg, Amateurpaläontologin)

Arndt Knupfer (Backnang, Amateurpaläontologe)

Andreas Richter (Augsburg, Journalist und Amateurpaläontologe)

Dipl. Ing. Stephan von Salviati (Stetten a.k.M., Amateurpaläontologe)

Micha Koch (Schonungen, Brauereikrugsammler und Hobby-Erdgeschichtler)

Dipl. Sozialarbeiterin (FH) Birgitta Fießinger (Inzigkoven, Fossiliensammlerin)

Michael Kick (Schuby, Fossiliensammler)

Uwe Alkofer (Regensburg, Fossiliensammler)

Bernd Kronenwett (Karlsbad, Amateurpaläontologe)

Ulrich Stieler (Peine, Amateurpaläontologe)

Kai-Uwe Schröter (Waldesch, Fossiliensammler)

Sandra Männchen (Waldesch, Fossiliensammler)

Andre Husak (Waldesch)

Diana Husak (Waldesch)

Daniel Stein (Waldesch)

Yvonne Stein (Waldesch)

Josef Männchen (Waldesch)

Christel Männchen (Waldesch)

Sascha Bersch (Waldesch)

Dirk Lampe (Holzminden, Amateurpaläontologe)

Mike Bersch (Waldesch)

Johann Wenzel (Kiel)

Selina Haunert (Osnabrück)

Sigrid Jumwa (Osnabrück)

Hedda Schwandt (Oststeinbek)

Annette Billert (Jena, Erlebnispädagogin)

Hugo Billert (Jena)

Arno Billert (Jena)

Nina Grübner (Hamburg, Fossiliensammlerin)

Daniel Grübner (Hamburg, Fossiliensammler)

Sylvia Simonsen (Ulm)

Jörg Mathusek (Hess. Lichtenau)

Monika Krause-Weber (Heilbronn, Amateurpaläontologin)

Victor Schlampp (Rednitzhembach, Amateurpaläontologe)

Dr. Volker Kriegisch (Schifferstadt, Amateurpaläontologe)

Stefan Hertel (Würzburg, Amateurpaläontologe)

Andrea Schirmer (Erlangen, Amateurpaläontologin)

Elke Früboes (Schuby)

Robert Schweizer, Waiblingen (Amateurpaläontologe)

Sonja Müller, Waiblingen (Amateurpaläontologe)

Maria Wittekopf (Unterschleißheim, Mitglied im Förderkreis der Bayer. Staatssammlung, Fossiliensammlerin)

Walter Wittekopf (Unterschleißheim, Mitglied im Förderkreis der Bayer. Staatssammlung, Fossiliensammler)

Theo Hack (Ramsthal, Fosiliensammler)

Manfred Lesch (Philippsthal, Amateurpaläontologe)

Dipl.-Ing. Mirco Baronick (Amateurpaläontologe und Mitglied der Fachgruppe Geologie/Mineralogie des NVN e.V. Cottbus)

Marlies Berger (Bützow, Mitglied der Rostocker Gruppe der Gesellschaft für Geschiebekunde e.V.)

Ulrike Hohl (Böhen, Amateurpaläontologin)

Robert Chladny (Hambrücken, Fossiliensammler)

Erwin Chladny (Bruchsal, Fossiliensammler)

Ildiko Chladny (Bruchsal, Fossiliensammlerin)

Christa Chladny (Bruchsal, Fossiliensammlerin)

Lara-Lane Plambeck (Dersau)

Jörg Weber (Chemnitz, Amateurpaläontologe)

Tom Seidel (Chemnitz, Amateurpaläontologe)

Alfred Valtlbauer (Nürnberg, Hobbygeologe)

Jonas Mikuletz (Merzhausen, Amateurpaläontologe)

Heidi Mannsfeldt (Aßlar)

Carmen Mannsfeldt (Aßlar, Fossiliensammlerin)

Clara Müller-Sonntag (Kiel)

Stefanie Malzahn (Rosengarten, Schriftstellerin)

Ingrid Dietz (Herzogenaurach)

Valeska Deck (Offenburg, Baden-Württemberg, Amateurpaläontologin)

Markus Meyer (Stadthagen)

Reinhold Studer (Lahr, Baden-Württemberg, Amateurpaläontologe)

Angela Meyer (Stadthagen)

Hilko Ockenga (Salzgitter, Fossiliensammler)

Karin Holitschke (Vöhringen)

Tamara Holitschke (Vöhringen)

Lukas Holitschke (Vöhringen)

Karl-Heinz Wiese (Berlin, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Melissa Thiede (Schwerin, Fossiliensammler)

Andy Thiede (Schwerin, Fossiliensammlerin)

Klaus-Uwe Richter (Sievern - Geestland, Bioingenieur in der Polarforschung, Fossiliensammler)

Caroline Georg (Frankfurt, Amateurpaläontologin)

Joan Georg (Frankfurt, Amateurpaläontologin)

Michael Kovac (Rodgau, Amateurpaläontologe)

Monika Schulz (Leinfelden-Echterdingen, Amateurpaläontologin)

Tom Beck (Oberbohingen, Amateurpaläontologe)

Siegfried Rein (Diplom-Lehrer, Freier Mitarbeiter Naturkundemuseum Erfurt)

Benjamin Bringner (Osnabrück, Paläontologieinteressierter)

Heidi Schnobl (Reiskirchen, Fossiliensammler)

Jürgen Schnobl (Reiskirchen, Fossiliensammlerin)

Nathalie Eckhardt (Sparneck, Fossiliensammlerin)

Alexander Eckhardt (Sparneck, Fossiliensammlerin)

Ben Eckhardt (Sparneck, Fossiliensammler)

Thomas Förster (Delligsen, Fossiliensammler)

Dr. Christian Meyer (Hamburg)

Lisa Emer (Hamburg)

Dr. Dieter Ackermann (Bönnigheim, Amateurpaläontologe)

Helmer Hinderks (Leer, Amateurpaläontologe)

Michael Schulz (Stralsund, Hobbypaläontologe)

Benedikt Magrean (Roetgen, Amateurpaläontologe)

Annegret Pröve (Celle)

Adolf Pröve (Celle)

Steffen Philipps (Remseck am Neckar, Amateurpaläontologe, Biologie- und Chemielehrer)

Ingo Herkstroeter (Geesthacht, Amateurpaläontologe)

Peter Parpart (Ascheberg (Holstein), Amateurpaläontologe)

Thomas Schmidt (Zühlsdorf, Amateurpaläontologe, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Albrecht Flach (Mitglied in der Ortsgruppe Hildesheim der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V., Mineralien- und Fossiliensammmler)

Dipl.-Ing. Hartmut Kaufmann (Burgwald, Amateurpaläontologe)

Stefanie Scanlon (Steinfeld, Fossiliensammlerin)

Jamie Scanlon (Steinfeld, Fossiliensammler)

Giulia Massaro (Regensburg)

Rainer Hirschmann (Bexbach)

Oliver Schütt (Nürnberg, Fossiliensammler)

Andi Fichtner (Ostfildern, Hobbypaläontologin)

Ulrich Münder (Lübeck, Fossiliensammler)

Renate Braasch (Raben Steinfeld)

Gerhard Heßler (Gießen, Hobbypaläontologe)

Renate Magrean (Roetgen)

Jens Karsten (Berlin, Amateurpaläontologe)

Karlheinz Krause (Buxtehude, Amateurpaläontologe)

Jörg Sandig (Bernau b. Berlin, Mineraliensammler, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Dipl. Bergingenieur Frank Sauer (Leiter der BG Ostsachsen der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Daniele Harriehausen (Backnang, Amateurpaläontologin)

Carolina Knupfer (Backnang, Amateurpaläontologin)

Konstanze Knupfer (Backnang, Amateurpaläontologin)

Marion Hack (Ramsthal, Fossiliensammlerin)

Michael Kyaw (Wöllstadt, Amateurpaläontologe und -mineraloge)

Doris Kyaw (Wöllstadt, Amateurpaläontologin und -mineralogin)

Peter Momber (Offenau/BW, Fossiliensammler)

Gabriele Studer (Lahr, Amateurpaläontologin)

Daniel Baumhäkel (Dresden)

Sebastian Baier (Kiel)

Werner Scholz (Hildesheim)

Wilhelm Mayerl (Kiefersfelden)

Anette Maetze (Blaustein, Mitglied der Heilbronner Mineralien- und Fossilienfreunde e.V.)

Birger Derksen (Berlin, Mineralien- und Fossiliensammler)

Uwe Jannaschk (Rettershain, Selbstständiger Systemadministrator, Bürgermeister, Journalist und Hobbypaläontologe)

Maja Götter (München)

Michael Reinhardt (München, Amateurpaläontologe)

Enrico Kotschick (Leipzig, Fossiliensammler)

Lisa Velser (Pentling, Ehrenamtliche Mitarbeiterin der wissenschaftlichen Grabung Brunn, Bayern)

Norbert Winkler (Stahnsdorf, Amateurpaläontologe)

Catharina Wiese-Sembdner (Kiel, Hobbypaläontologin)

Tobias Sembdner (Kiel, Hobbypaläontologe)

Meike Büttner (Erlangen)

Bernd Richter (Arnsdorf)

Alexander Vos (Bad Bellingen)

Dr. Martin Görlich (92348 Berg, Fossiliensammler und –händler)

Steffen Dannenberg (Wedemark)

Ingo Kasperek (Uedem, Fossiliensammler)

Wilhelm Kiefer (Berlin, Amateurpaläontologe, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.)

Joachim Wehner (Hallstadt, Hobbypaläontologe)

Heiko Schulz (Leinfelden-Echterdingen)

Carmela Stein (Immenhausen)

Marlies Berger (Bützow, Mitglied der Rostocker Gruppe der Geschiebesammler)

Anna-Louise Deck (Freiburg, Amateurpaläontologin)

René Agit (Trendelburg-Sielen)

Rainer Butzmann (München, Amateurpaläontologe)

Andreas Schneider (Leipzig, Hobbysammler)

Nancy Seemann (Leipzig, Hobbysammlerin)

Kristin Seemann (Erfurt, Hobbysammlerin)

Kurt Hoeppe (Neu-Anspach, Redakteur und Fossiliensammler)

Klaus Hartung (Weißenberg/Sachsen)

Philip Blümner (Nürnberg, Amateurmineraloge und -paläontologe)

Manfred Hoh (Griesheim, Ehrenamtlicher Mitarbeiter am Paläontologischen Museum Nierstein, naturwissenschaftlich begeisterter Bürger)

Sebastian Möller (Neumünster, Mineraliensammler)

Martin Hubrig (Melle-Wellingholzhausen, Mineraliensammler und Mitglied in der VFMG Bezirkskgruppe Osnabrück)

Michael Dittert (Wetzlar, Hobbypaläontologe)

 

 

Vereine:

Mineralien- und Fossilienfreunde Berlin e.V. ( https://www.mffb.de/ )

Bezirkgsruppe Celle der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e. V. (VFMG)

 

 

International:

Prof. emer. Niels Bonde (Hellerup/Kopenhagen, Dänemark, Paläobiologe, Sect. Geologie, Staatl. Naturhist. Mus. (SNM), Universität Kopenhagen)

Anthonie Hellemond (Präsident Palaeontologica Belgica (Paleobel), Vizepräsident des Belgian Council for Earth Sciences (RAW-CST), Scientific boardmember of the Marble museum in Rance)

PD Dr. rer. nat. Torsten Scheyer (Privatdozent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Paläontologischen Institut und Museum Uni Zürich, Fraktionsvorsitzender der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Prof. Dr. Christian Klug (Zürich, Kurator Paläontologisches Institut und Museum Zürich, Vizepräsident der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Prof. Walter G. Joyce (Universität Freiburg, Schweiz, Professor für Paläontologie)

Prof. dr. Jelle Reumer (Niederlande, Professor of Vertebrate Paleontology, Dept. of Earth Sciences, Universität Utrecht, Niederlande)

Dr. Ursula Menkveld-Gfeller (Kuratorin Paläontologie am Naturhistorischen Museum Bern, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Prof. Dr. Christian Meyer (Universitität Basel, Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Dr. Sebastian Stumpf (Institut für Paläontologie, Universität Wien, Österreich, Schriftführer der Österreichischen Paläontologischen Gesellschaft)

Mogens K. Hansen (Dänemark, Vorsitzender FF Fynske fossilsamlere)

Christian Obrist (Rickenbach, Schweiz, Biologielaborant, Amateurpaläontologe, Präparator, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft, Vorstandsmitglied der Freunde des Naturhistorischen Museums Basel)

Dr. Cathrin Pfaff (Wien, Österreich, Dipl. Biologin, Paläontologin, Universität Wien)

Dr. Robert Chandler (Whyteleafe Surrey, England, Consultant palaeontologist)

Dr. Karl Tschanz (Zürich, Schweiz, Aktuar der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Dr. phil. nat. Christoph Gerber (Biologe, Research associate am Naturhistorischen Museum Bern/Schweiz, Stiftungsrat der Fondation Paléontologique Jurassienne)

Dr. Luc G. Bulot (Frankreich, Paläontologe an der Universität Manchester, Senior Researcher CNRS Fellow - CEREGE - Aix-Marseille Université, France)

Dr. Sci. Vladimir V. Silantiev (Head of Paleontology and Stratigraphy Department Institute of Geology and Petroleum Technologies Kazan, Director of the Geological Museum Kazan, Russland)

Dr. Bernhard Hostettler (Schweiz, Paläontologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Naturhistorischen Museum Bern)

MSc Bram Langeveld (Rotterdam, Niederlande, Kurator Naturhistorisches Museum Rotterdam)

MSc Jonathan J. W. Wallaard (Boxtel, Niederlande, Paläontologe, Kurator Oertijdmuseum Boxtel)

Patrick L. Jambura, Wien (Österreich), Doktorand der Erdwissenschaften Universität Wien)

Alexander Wagensommer (Cisternino (BR), Italien, Paläontologe)

Dr. Hannes Löser (Hermosillo, Mexiko, Hochschullehrer)

Dr. Holger Gebhardt (Wien, Österreich, Kartierender Geologe und Paläontologe an der Geologischen Bundesanstalt, Kurator der Sammlung der GBA)

Dr. Simon Schneider (Cambridge, England, Geologe/Paläontologe, CASP (Registered Educational Charity))

Daniele Aebisotti (Meride, Schweiz, Geologe, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Antoine Pictet (Cromay, Schweiz, Paläontologe, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Heinz Furrer (Rümlang, Schweiz, Paläontologe, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Dr. Thomas Bolliger (Hombrechtikon/Zürich, Schweiz, Geologe/Paläontologe)

Henrik Madsen (Fossil- og Molermuseet, Dänemark)

Dr. Ludwig Luthardt (Auslandsstipendiat in Montpellier, Frankreich, Geoscientist (Paleontology/Paleoecology))

Bruce Lauer (Präsident und Kurator, The Lauer Foundation for Paleontology, Science and Education, Chicago, USA)

Dr. Nico Küter (Isotopengeochemiker, Carnegie Science Earth and Planets Laboratory, Washington D.C, USA)

Dr. Juliana Troch (Geochemikerin, Brown University, Providence, USA)

Julia Türtscher (Wien, Österreich, Doktorandin der Erdwissenschaften, Universität Wien)

MSc MEd Hans van ’t Zelfde (Willemstad, Niederlande, Vorsitzender GEA Niederlande)

Mag. rer. nat. Manfred Windberger (Salzburg, Österreich, Geologe)

Dipl.-Geol. Lothar H. Vallon (Tylstrup, Dänemark, Østsjællands Museum, Freelance Researcher)

Matt Cape (Dorchester, England, Amateurpaläontologe, Administrator der "Dorset Fossil Hunters" auf Facebook)

Dr. Tim Haye (Delemont, Schweiz, Biologe und Amateurpaläontologe)

Prof. Dr. Manfred Heun (Trøgstad, Norwegen, Genetiker und Amateurpaläontologe)

Drs. Bart Korf (ehemaliger Ökologe, Amateurpaläontologe)

Dietrich Kadolsky (Dipl.-Geol. (Bonn) i.R., Privatforscher. South Croydon, Surrey, Großbritannien)

Iris Feichtinger (Wien, Österreich, Paläontologische Präparatorin)

Alfred Leiblfinger (Golling an der Salzach, Österreich, Leiter der Paläontologischen Arbeitsgruppe im Haus der Natur - Salzburg)

Werner Krause (Vleuten, Niederlande, Amateurpaläontologe)

Elias Wallner (Salzburg, Österreich, Amateurpaläontologe)

Oliver Stiedl (Alkmaar, Niederlande, Amateurpaläontologe)

Dr. Gerhard K. Kohn (Sortland, Norwegen, Amateurpaläontologe)

Raymond Haselager (Den Horn, Niederlande, Biologe und Amateurpaläontologe)

Thomas Schultz (Korneuburg, Österreich, Amateurpaläontologe)

Ger Cremers (Velden, Niederlande, Amateurpaläontologe)

Rico Stecher (Chur, Graubünden, Schweiz, Amateurpaläontologe, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Bündner Naturmuseums Chur im Bereich Paläontologie)

Kordula Meier (Schleitheim, Schweiz, Fossiliensammlerin)

Frans Ens (Nieuw Vennep, Niederlande, Amateurpaläontologe)

Francois H. J. van Wessel (Tegelen, Niederlande, Amateurpaläontologe und -biologe)

Michael Kutz (Mackenheim, Frankreich, Amateurpaläontologe)

Theo Bakhuizen (Bridport, England, Fossiliensammler)

Jean Louis Brodbeck (Huningue, Ingenieur und Amateurpaläontologe)

Corinna Eder (Reutte, Österreich, Industriekauffrau, Amateurpaläontologin)

Michaela Ramoser (Innsbruck, Österreich, Hobby-Paläontologin)

Maximilian Reichardt (Sierra Madre, Kalifornien / Schwäbisch Hall, Baden Württemberg, Conceptartist und Paleoartist)

Alex Dübendorfer (Winterthur, Schweiz, Biologe, Amateurpaläontologe)

Peter Tang Mortensen (Odense NV, Dänemark, Amateurpaläontologe)

Gry Nordmark (Fredrikstad, Norwegen, Amateurpaläontologin)

Daniel A. Woehr (San Antonio, USA, Amateurpaläontologe)

Heiner Becker (Enschede, Niederlande, Amateurpaläontologe, Mitglied Nederlandse Geologische Vereniging, Vorstandsmitglied Stichting Het Staringmonument)

Lizzie Hingley (Charmouth, England, Amateurpaläontologin)

Herbert Schlemmer (Saalfelden, Österreich, Beamter und Amateurpaläontologe)

Silvan Schaub (Rickenbach, Schweiz, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Dr. med. vet. Peter Kürsteiner (Uzwil, Schweiz, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Gabriella Simon (Richterswil, Schweiz, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Jürg Stäublen (Baden-Rütihof, Schweiz, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Elke Goldbeck (Zürich, Schweiz, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Patrick Lienert (Zürich, Schweiz, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Paul Felber (Füllanden, Schweiz, Geologe, Mitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft)

Daniel Schwarz (Frauenfeld, Schweiz, Amateurpaläontologe)

Christiana Bagusat (Basel, Schweiz)

Robert Georg (Basel, Schweiz, Amateurpaläontologe)

Ronald Ottiger (Tegerfelden, Schweiz, Amateurpaläontologe)

Gilbert Keil (Court Saint Etienne, Belgien, Amateurpaläontologe)

Thomas Imhof (Trimbach, Schweiz, Erdw. Präparator)

Thijs Krause (Assendelft, Niederlande, Amateurpaläontologe)

Marco Drent (Kampen, Niederlande, Amateurgeologe)

Martijn Drent (Kampen, Niederlande, Amateurgeologe)

Christian von Dach (Oberwil, Schweiz, Amateurpaläontologe)

Marcel Broersma (Nijmegen, Niederlande, Amateurpaläontologe)

 

 


 

Kommentare:

 

Dr. Heinz-Gerd Röhling (Schatzmeister und Geschäftsführer Deutsche Geologische Gesellschaft - Geologische Vereinigung e.V. (DGGV)), 15. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

die Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung e.V. unterstützt die Initiative zu einer Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen, bei der auch die entsprechenden Geologischen Dienste, die Universitäten, Museen sowie auch die Fachgesellschaften aus der Paläontologie und der Geologie gehört werden sollten

Geologen und Paläontologen sowie auch Amateurgeologen und -paläontologen haben in der Vergangenheit einen unschätzbaren Beitrag zur Erforschung der Entwicklung des Lebens auf der Erde geleistet. Es muss sichergestellt sein, dass diese Arbeit auch in Zukunft weiterhin geleistet werden kann und alle gesetzlichen Vorgaben sich hierbei an den speziellen Erfordernissen der Geowissenschaften, vor allem auch der Paläontologie orientieren.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Heinz-Gerd Röhling

Hinweis: Die DGGV ist bundesweit aktiv und damit auch in Nordrhein-Westfalen

 

Dr. Heinz-Gerd Röhling
Schatzmeister und Geschäftsführer
Deutsche Geologische Gesellschaft - Geologische Vereinigung e.V. (DGGV)
Rhinstraße 84
12681 Berlin

 


 

M.Sc. Heike Koch (M.Sc. Geowissenschaften, Institut für Geowissenschaften, Ber. Sedimentologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), 15. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

ich unterstütze vollends die Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen. Es ist für mich bedrückend, dass Menschen, die mit vollem Engagement und Herzblut ihrem Hobby nachgehen und dabei einen großen Beitrag für die Wissenschaft und damit ferner auch für die Gesellschaft leisten, stetig Angst haben müssen als Kleinkriminelle gehandhabt zu werden.

 

Jeder, der Kontakt zu seriösen Hobby-Paläontologen hat weiß, dass diese eine unglaubliche Zeit und Mühe in gefundene Fossilien stecken. Sie sind zumeist sehr belesen bezüglich der Bestimmung ihrer Funde und ebenfalls sehr geschickt, was eine mögliche Präparation dieser angeht. Durch umfassende regionale Aufschlusserkundung finden sie neue Fundpunkte und nehmen sich dieser an. Ihre Funde vermachen sie letztendlich oft durch Schenkung der Wissenschaft, wodurch diese profitiert und die Sammler selbst ihre Stücke in guten Händen wissen.

 

Ich bin somit der festen Überzeugung, dass die vorgeschlagene Novellierung einen großen Zugewinn für die Wissenschaft darstellt und auch sensibilisiert bzw. weiteres (neues) Interesse an Fossilien als wichtigen Kulturgütern weckt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Heike Koch

 

 


 

Alexander Wagensommer (Cisternino (BR), Italien, Paläontologe), 15. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich als aktiver Paläontologe, der in einem Land mit sehr restriktiven Gesetzen in Bezug auf das Sammeln, Erforschen und bloße Dokumentieren von Fossilien lebt (Italien) aus eigener Erfahrung weiß und fast täglich miterlebe, welchen Schaden ein Gesetz anrichtet, das Fossilien eigentlich schützen möchte. Forschungstätigkeit wird behindert oder zumindest verlangsamt, die Öffentlichkeit wird von jeder Beteiligung ausgeschlossen und verliert dadurch auch das Interesse am Erhalt paläontologischer Güter und unzählige Fossilfunde, die im Zuge von Bau- und Steinbrucharbeiten zutage gefördert werden, gehen verloren, weil die wenigen professionellen Paläontologen sich nicht um alles kümmern können und es den Privaten nicht erlaubt ist, Fossilien zu bergen und aufzubewahren.

 


 

Michael Dittert (Wetzlar, Hobbypaläontologe), 15. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, unter anderem weil die dort eingebrachten Inhalte einen Erhalt von Fossilien für das Erbe der Menschheit durch die Intergration / das Ermöglichen der Tätigkeiten sogenannter "Privatsammler" und "Hobbypaläontologen" beinhalten. Ohne privates Engagement wären unzählige Fossilien von einmaligem Wert und Bedeutung für immer verloren gegangen. Es gibt eine Zusammenarbeit unter Wissenschaft und "Privaten" und zwar seit Jahrhunderten, die fast nie am persönlichen Profit orientiert ist. Tausende Sammler investieren weltweit ihre Mittel und ihre Freizeit zur Bergung, Erhaltung und Präparation dieser Fossilien – eine Gesamtleistung, die niemals (!) aus öffentlichen Mitteln über Wissenschaft und Behörden möglich wäre. Darüber hinaus sind Menschen in der Natur, erleben diese und gewinnen Respekt vor der Evolution. Diese Leistung gilt es, maximal zu honorieren und nachhaltig zu fördern.

 

Michael Dittert, Wetzlar am 15. September 2020

 


 

Dr. Hans Dörner (Schwelm, Dipl. Chemiker, 2. Vorsitzender der Naturwissenschaftlichen Vereinigung Hagen e.V., Ehrenamtlicher Mitarbeiter an der Sammlung Zimmermann, Museum Martfeld Schwelm), 15. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

hiermit möchte ich meine Unterstützung Ihrer Petition zum Ausdruck bringen. Eine Novellierung der NRW–Denkmalschutzgesetzgebung ist angesagt. Ihr Vorschlag zur Novellierung sollte bei der Diskussion Berücksichtigung finden.
Den Mitgliedern in der Naturwissenschaftlichen Vereinigung Hagen e.V. ist der Bildungsauftrag sehr wichtig. Er wird u.a. dadurch erfüllt, dass sich die hier tätigen Amateurpaläontologen als Citizen Scientists verstehen. Dies schließt die Sammlertätigkeiten ein und lässt sich durch die Publikationen des Vereins belegen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Dörner

 


 

Marco und Martijn Drent (Kampen, Niederlande, Amateurgeologen), 15. September 2020

 

Wir unterstützen die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil es uns wichtig ist, dass Paläontologen und Amateurpaläontologen über alle Mittel verfügen, die erforderlich sind, um ihre Feld-, Forschungs- und Sammlungsaktivitäten erfolgreich durchzuführen und weiterhin zur Paläontologie beizutragen.

 

Marco und Martijn Drent

 

 


 

Kurt Hoeppe (Neu-Anspach, Redakteur und Fossiliensammler), 15. September 2020

 

Ich möchte die Initiative zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW unterstützen, weil die Paläontologie eine Bürgerwissenschaft bleiben sollte, die offen für alle Interessierten ist und gerade jungen Familien einen hervorragenden Zugang zur Biologie und somit Wertschätzung von Natur und Schöpfung gibt.

 

Kurt Hoeppe

 


 

Andreas Schneider (Leipzig, Hobbysammler), Nancy Seemann (Leipzig, Hobbysammlerin) und Kristin Seemann (Erfurt, Hobbysammlerin), 15. September 2020

 

Hallo,

wir setzen uns ebenso für die Novellierung der Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW ein und hoffen, dass es irgendwann mal in Deutschland für Hobbysammler und -paläontologen eine nahezu einheitliche und vor allem liberale Rechtslage gibt, die es erlaubt weiter zu sammeln und Paläontologie auch zum Anfassen für nachfolgende Generationen direkt erfahrbar zu machen. Über den gegenseitigen Nutzen von Hobbysammlern und professionellen Paläomtologen wurden von den Vorpostern schon einiges geschrieben. Alle Personen die hier mitgezeichnet haben, sind oft schon seit Jahrzehnten engagierte Sammler, die sich in den letzten Jahren in den einzelnen Bundesländern zum Teil mit maximal herunterregulierten und sinnlosen Regelungen und Verboten (je nach Bundesland) konfrontiert sehen, die eine legale Ausübung des Hobbys, ähnlich wie in der Vergangenheit, nahezu unmöglich machen. Vielleicht sollte sich Deutschland in dieser Sache einmal mehr Skandinavien als Vorbild nehmen. Den Regulierern in den Landesregierungen der Bundesländer würde ich empfehlen z. B. mal in Dänemark zu erfragen, wie liberal das dort gehandhabt wird. Trotz liberaler Regelungen ist Dänemark noch nicht im Chaos versunken. Regelungen mit Augenmaß und einer gehörigen Portion Eigenverantwortung für die Sammler und rechtliche Entlastung (Haftung im Schadensfall) der ggf. Besitzer von paläontlogisch interessanten aber auch wirtschaftlich wichtigen Fundstellen wäre angebracht. Wie schon geschrieben: all dies ist erlebbar in nächster Nähe zu Deutschland.

Ich möchte Funde, Erlebnisse, Wissen und auch Begegnungen der letzten Jahrzehnte auch weiterhin erleben und weitergeben. Paläontologie muss erlebbar sein, auch für nachfolgende Generationen.

 

Ich wünsche dieser Aktion viel Erfolg.

Andreas Schneider

 


 

Dr. Bernhard Hostettler (Schweiz, Paläontologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Naturhistorischen Museum Bern), 15. September 2020

 

Lieber Sönke,

auch ich finde, dass eine Trennung von Archäologie und Paläontologie richtig ist. Archäologen haben andere Bedürfnisse als Paläontologen. Ich habe selbst als Amateursammler begonnen und mich erst spät für ein Paläontologiestudium entschieden. Deshalb weiß ich aus Erfahrung, dass Amateursammler bei der Dokumentation von aktuellen Fundstellen und bei der Bergung und Präparation eine wichtige Funktion übernehmen. Mit den meist knappen Personalressourcen müssen sich paläontologische Fachstellen wie Museen auf das Nötigste beschränken. Eine gute Zusammenarbeit mit Fachinteressierten ist deshalb wichtig. So manches wissenschaftlich wertvolle Objekt findet so den Weg in eine Museumssammlung. Sei es als Schenkung oder durch Entschädigung des Finders.
Gleichfalls liefern Hobbysammler immer wieder Hinweise auf befristet existierende Fossilfundstellen wie Baustellen. Aus diesem Grund sollte der Gesetzgeber die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Fachinteressierten fördern und nicht behindern.
Zu restriktive Gesetzgebungen führen nur zu Misstrauen, das nützt niemandem. Da wir als Wissenschaftler nicht in allen Fachgebieten gleich gut Bescheid wissen, sind uns spezialisierte Sammler in ihrem Fachgebiet oft weit voraus. Dies kommt auch uns zugute.

Aus diesen Gründen möchte ich ihre Initiative zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen unterschreiben.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Bernhard Hostettler

 


 

M.Sc. Feiko Miedema (Stuttgart, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, Doktorand Wirbeltierpaläontologie), 15. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne unterschreibe ich Ihren Vorschlag!

I think it is very important that both amateur and professional paleontologists have more freedom, but also communication in terms of collection. I have seen this model work very well regarding the Muschekalk quarry in Winterswijk, Niederlande. It will indeed lead to more collecting and preserving of important paleoenvironments!

Freundliche Grüße,

Feiko Miedema

 


 

Rainer Butzmann (München, Amateurpaläontologe), 15. September 2020

 

Ich stimme den anderen Mitgliedern zu. Ich sammle seit 60 Jahren, habe viele Holotypen der Wissenschaft in staatlichen Sammlungen hinterlegt und werde meine große Samlung auch einer internationalen Sammlung schenken.
Wenn ich nicht sammeln hätte können, hätten Wissenschaftler nicht die Zeit gehabt, in 60 Jahren solch eine Sammlung zusammenzutragen, geschweige denn, man hätte sie bezahlt Wochen und Monate über Jahrzehnte an Fundstellen zu sammeln.

Grüße
Rainer Butzmann

 


 

Prof. Dr. Jes Rust (Institut für Geowissenschaften, Bereich Paläontologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), 14. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen

sehr gerne unterstütze ich Ihre sehr enagierte Initiative zur überfälligen Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW.

Mit freundlichen Grüßen

Jes Rust

 

Prof. Dr. Jes Rust

Institut für Geowissenschaften

-Bereich Paläontologie-

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Nußallee 8

53115 BONN

 


 

Joachim Wehner (Hallstadt, Hobby-Paläontologe), 15. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil damit eine rechtlich geordnete Bergung und Bewahrung von Fossilienfunden ermöglicht werden könnte.

 


 

Manfred Hoh (Griesheim, Ehrenamtlicher Mitarbeiter am Paläontologischen Museum Nierstein, naturwissenschaftlich begeisterter Bürger), 15. September 2020

 

Hallo Steinkerner,

ich unterstütze eure Initative ausdrücklich, weil die aktuelle Gesetzgebung, meiner Meinung nach, ein durch Inkompetenz und Desinteresse an der Sache geprägter Krampf ist. Nicht nur in NRW, leider auch in anderen Bundesländern.

Viel Erfolg und herzliche Grüße aus Hessen
Manfred Hoh

 


 

Dipl. Geol. Peter Garbe (Rostock, Betriebsgeologe und Tagebauingenieur i. R.), 15. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich für das angesprochenen Problem akuten Klärungs- und Regelungsbedarf sehe. Von Hause „gelernter Geologe“ (Dipl.Geol., Studium 1960 bis 1965 an Uni Rostock und BA Freiberg), bin ich zwar weder Hobbypaläontologe noch Fossiliensammler (aber Leser des „Steinkerns“), stand aber als sog. „Betriebsgeologe und Tagebauingenieur“ in einem Unternehmen der Baustoffbranche sozusagen „auf der anderen Seite der Barrikade“.

Die berechtigten Interessen beider Seiten, Wissensdurst auf der einen und Sicherheitsbedenken auf der anderen, bedürfen einer gesetzlichen Regelung, wozu jetzt Gelegenheit wäre.

MfG

Peter Garbe

 


 

Wilhelm Kiefer (Berlin, Amateurpaläontologe, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.), 15. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit über 45 Jahren in meiner Freizeit als Amateurpaläontologe tätig und seit dieser Zeit auch Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V. (VFMG).

Ich unterstütze den Vorschlag von Herrn Simonsen zur Novellierung des paläontologischen Denkmalschutzgesetzes in NRW, weil ich davon überzeugt bin, dass durch die Zusammenarbeit von Profis und „Amateuren“ langfristig zusätzlicher Erkenntnisfortschritt erbracht werden kann, z. B. durch die sehr vielen meisterhaften Amateurpräparatoren.

Mit freundlichen Grüßen
Wilhelm Kiefer

 


 

Ingo Kasperek (Uedem, Fossiliensammler), 15. September 2020


Ich unterstütze die Initiative vollumfänglich, weil ich als Hobbysammler aus Leidenschaft es ablehne, aufgrund meiner Sammeltätigkeit in irgendeiner Weise kriminalisiert zu werden, wenn ich z. B Fossilien vor der Zerstörung oder Verwitterung, etwa auf Baustellen bewahre.

Ingo Kasperek

 


 

Dr. Martin Görlich (92348 Berg, Fossiliensammler und –händler), 15. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

ich unterstütze Ihre Initiative zur “Überarbeitung” der Denkmalschutzgesetzgebung in NRW. Auch aus Sicht des Fossilienhandels wäre eine spezifische Regelung für paläontologische Belange nicht nur in NRW mehr als wünschenswert. Als ein Naturgut – nicht Kulturgut – sollte der Umgang mit Fossilien generell allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern problemlos möglich sein.
Ich wünsche den bestmöglichen Erfolg bei der Novellierung der diesbezüglich bestehenden Gesetzgebung.

Mit besten Grüßen,

Dr. Martin Görlich

 


 

Marco Schade (Süderholz, Paläontologie-Doktorand an der Universität in Greifswald), 15. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

ich halte eine Überarbeitung der gesetzlichen Vorgaben und ein Umdenken in diesem Bereich für wichtig und möchte Ihre Initiative unterstützen.

Marco Schade
Süderholz
Paläontologie-Doktorand an der Universität in Greifswald

Ab dafür und mit freundlichen Grüßen,
Schade

 


 

Gilbert Keil (Court Saint Etienne, Belgien, Amateurpaläontologe), 15. September 2020

Hallo,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil die meisten Funde von wissenschaftlich orientierten Privatsammlern gemacht werden, die bereit sind ihre Funde der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.

95% aller zukünftigen Entdeckungen würden ohne diese Sammler nicht gemacht werden. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen privaten Sammlern und Wissenschaftlern ist für die Paläontologie wichtig!

Mit freundlichen Grüssen,

Gilbert Keil

 


 

Renate Magrean (Roetgen), 15. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich als Frau eines Amateurpaläontologen schon sehr oft erlebt habe, wie gut die Zusammenarbeit meines Mannes und seiner Sammlerfreunde mit Geologen/Paläontologen ist

mit freundlichen Grüßen
Renate Magrean

 


 

Dr. Manuela Aiglstorfer (Kuratorin der Geowissenschaftlichen Sammlung an der Landessammlung für Naturkunde Rheinland-Pfalz und Leiterin der Abteilung Forschung und Sammlung am Naturhistorischen Museum Mainz), 15. September 2020

 

Lieber Sönke, liebes Steinkern-Team,

hiermit möchte ich Eure Initiative für eine Novellierung der Gesetzgebung zum paläontologischen Denkmalschutz in Nordrhein-Westfalen ebenfalls unterstützen.

Wie in kaum einer anderen Fachrichtung ist in der Paläontologie das Engagement von „Bürgerwissenschaftlern“ ein wichtiger und essentieller Bestandteil der wissenschaftlichen Praxis. Die meisten großen öffentlichen Sammlungen gehen auf Privatsammlungen zurück und verdanken diesen nicht selten die bedeutendsten Funde. Viele wissenschaftliche Entdeckungen entstanden durch den engen Austausch und nicht selten durch die gemeinsame Arbeit mit Privatsammlern.

In vielen Bereichen ist die Expertise von Privatsammlern ein großer Gewinn. Manche konnten sich im Lauf der Jahre in ihrem Spezialgebiet ein Wissen erarbeiten, das beispiellos ist. Öffentliche Einrichtungen haben häufig weder die personellen noch die finanziellen Mittel um alles aufzufangen, was zum Beispiel durch kurzfristige Aufschlüsse zu Tage tritt, und ohne das private Engagement und die Expertise von Privatsammlern verloren ginge. Und nicht zuletzt begann die Karriere von vielen „professionellen“ Paläontologen mit dem Fossiliensammeln. Viele profitieren auch heute noch in ihrer Arbeit, von dem Wissen, was sie sich durchs Fossiliensammeln erworben haben. Durch das Unterbinden von nicht-institutioneller Geländearbeit nehmen wir zudem auch zukünftigen Generationen von Paläontologen die Chance die notwendige Erfahrung in diesem Bereich zu sammeln, oder überhaupt erst dieses Feld zu entdecken.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Privatsammlern und Forschungseinrichtungen / Museen ist meiner Meinung nach bis heute eine win-win Situation für beide Seiten. Den wenigen schwarzen Schafen in unserem Bereich, deren Verhalten häufig die Ursache der drastischen Reaktionen von Behörden sind, kann nur durch eine gute Zusammenarbeit / und die Einigkeit von seriösen Sammlern (der großen Mehrheit der Fossiliensammler) und den zuständigen wissenschaftlichen Einrichtungen / Behörden entgegen gewirkt werden.

Aufgrund der Natur der Sache besteht zwischen Privatsammlern und den zuständigen Behörden sicher nicht in allen Unterpunkten immer absoluter Konsens, aber nur durch eine konstruktive Diskussion im Rahmen einer Gesetzesnovellierung besteht die Chance die positive Zusammenarbeit von Privatsammlern mit öffentlichen Einrichtungen und damit auch die erfolgreiche paläontologische Feldforschung weiterhin zu ermöglichen.

Deshalb unterstütze ich persönlich absolut diese Initiative und wünsche Euch viel Erfolg!

 

Mit besten Grüßen,

Manuela Aiglstorfer

 


 

Ulrich Münder (Lübeck), 15. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

ich unterstütze Ihre Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, in der Hoffnung, dass Geologie, Paläontologie und Mineralogie in Zeiten zusammengelegter bzw. gestrichener Lehrstühle eine entsprechende Würdigung erfahren und institutionelle bzw. freie Wissenschaftler mit Laien auch vor dem Gesetz erfolgreich kooperieren können, wie es schon vielfach praktiziert wird.

MfG Münder

 


 

Peter Seidel (Geologe FH, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V., der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Bayreuth sowie im Förderverein des Urwelt-Museums Bayreuth), 15. September 2020

 

Seit dem Klassizismus im 18. Jahrhundert trägt das Sammeln, die Analyse sowie die Bewertung bzw. Interpretation wesentlich zur Weiterentwicklung der bürgerlichen Naturwissenschaften bei. Ohne diese Entwicklung würde es den Forschungsstandort Deutschland nicht geben.
Werden Institutionen, Wissenschaftler und Sammler finanziell mehr unterstützt, Unsicherheiten abgebaut, die Weiterbildung von Sammlern fachspezifisch gefördert und die Regularien der Zusammenarbeit verbessert, ergibt das langfristig einen effizienten wirtschaftlichen Vorteil im internationalen Wettbewerb.

In diesem Sinne sollte das betreffende Gesetz mit fachlicher Kompetenz geändert werden.

 

Peter Seidel, Bayreuth, den 15.09.2020

 


 

Klaus Lorenz (Arnsberg, Amateurpaläontologe), 15. September 2020

 

"Wie kann es sein, dass ich zum Schutze von Fossilien nicht sammeln kann, aber gleichzeitig tagtäglich Tausende Fossilen maschinell zerstört werden?"

Für mich der beste Kommentar überhaupt!!! Auch ich bin ,nur‘ Amateurpaläontologe.

 


 

Christoph Wimmer-Pfeil (Präparationstechnischer Assistent Fachschwerpunkt Geowissenschaften, Präparator am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart), 15. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

ich unterstütze diese Initiative ausdrücklich als Privatperson, da ich nicht berechtigt bin dies im Namen des Museums zu tun.
Ich habe das Für und Wider, für diese Initiative abgewogen und unterstütze diese mit gewissen Bedenken, da mir aus unterschiedlichen Bundesländern auch kommerzielle und rücksichtslose Ausbeutung von wissenschaftlich wertvollen Fossilfundstellen bekannt sind. Selbstverständlich lehne ich systematische Zerstörung von Fossilfundstellen, durch industrielle Nutzung ab.

M.f.G.
Christoph Wimmer-Pfeil

 


 

Dr. Hansjörg Wunderer (Lappersdorf bei Regensburg, Dipl. Biologe, Museumsleiter i.R. Naturkundemuseum Ostbayern Regensburg), 15. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

vielen Dank für Ihre freundliche Nachricht, die mir von meiner Nachfolgerin T. Stegemann am Regensburger Naturkundemuseum übermittelt wurde: So kann ich gerade noch Ihre absolut sinnvolle und notwendige Initiative im Sinne der wissenschaftlichen Arbeit der Paläontologie mitzeichnen und unterstützen. Danke für dieses Engagement letztlich zum Wohle der Allgemeinheit! Die Liste der bisherigen Unterzeichner ist ja beeindruckend, und sollte daher unbedingt etwas in Gang bringen im gewünschten Sinne, das würde man von der Verantwortung der Politik unbedingt erwarten!

 

Also, ich unterstütze das gerne (wenn auch hier in Bayern andere Verhältnisse bestehen) und wünsche Ihnen viel Erfolg!

 

Mit besten Grüßen aus Bayern

Dr. Hansjörg Wunderer

 


 

Dr. Michael Rummel (Paläontologe, Leitung Naturmuseum der Stadt Augsburg), 15. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Simonsen,

gerne unterstütze ich generell den Aufruf zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW. Eine gesetzliche „Sonderregelung“ für den geowissenschaftlichen Fachbereich ist absolut sinnvoll und aus meiner Sicht notwendig. Vor einer möglichen Gesetzgebung sehe ich allerdings noch einen intensiven Diskussionsbedarf bei den Themenbereichen:

„Regelungen für Betreiberfirmen“ (Fragen zu Haftung und Eigentums- und Hausrechten).

„Verpflichtung von Privatsammlern/innen zur Fundmeldung“ (Abwägung von Vor- und Nachteilen eines „Zwangs“ inkl. Fragestellungen zur Bereitstellung von Mitteln zum Ankauf durch öffentliche Einrichtungen).

„Ehrenkodex für Privatsammler/innen zum Umgang mit geowissenschaftlichen Objekten“ (um u.a. die Negativaspekte: Raubgrabungen, kommerzielles Bergen und Aufsammeln, inkompetente Fundbergung etc. zu regulieren).

„Einrichtung von kompetenten und öffentlichen Anlaufstellen für Privatsammler/innen“ (u.a. zur Unterstützung von Amateuren durch ausgewiesene Museums-/Forschungseinrichtungen –im Rahmen der jeweiligen personellen Möglichkeiten).

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Michael Rummel

 

 

Dr. Michael Rummel

Direktion

Naturmuseum der Stadt Augsburg

 

 


 

M.Sc. Simon Felix Zoppe (Frankfurt am Main, M.Sc. Geowissenschaften (Geologie/Paläontologie), Doktorand an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Geowissenschaften, Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft, Fossiliensammler), 14. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

hiermit möchte ich gerne Ihren Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW unterstützen. Einen gemeinschaftlich motivierten Antrieb von beruflichen Geowissenschaftlern, Amateurpaläontologen sowie der paläontologischen Denkmalpflege zur Verbesserung der aktuellen Gesetzeslage kann ich nur als empfehlenswert betrachten. Eine vernünftige paläontologische Denkmalpflege ist m.E. von entscheidender Bedeutung für den Schutz und Erhalt bedeutender geologischer Archive und der darin enthaltenen Lebewelt. Aber auch die durch Amateurpaläontologen und beruflichen Geowissenschaftler gemachten Entdeckungen und wissenschaftlichen Analysen zur Rekonstruktion ehemaliger Paläoumweltsysteme sind von fundamentaler Signifikanz, um weiteren Erkenntnissgewinn überhaupt erst ermöglichen zu können. Insbesondere in Bezug zu aktuellen umweltpolitischen Debatten, wie dem derzeitigen Klimawandel und dem globalen Biodiversitätsverlust, können geowissenschaftliche Forschungen sowie auch einzelne Fossilfunde mit dazu beitragen, die erdgeschichtliche Vergangenheit als vergleichendes Archiv für solche umwälzenden Veränderungen im Erdsystem benutzen und besser verstehen zu können. Ein verbesserter Zugang zu den meist sehr gut exponierten Aufschlüssen in Steinbruchbetrieben wäre natürlich ein schöner Erfolg, soweit dies im Einvernehmen zwischen den Betreibern und den Naturwissenschaftlern sowie Amateurpaläontologen ermöglicht werden könnte. Da Forschung stets zukunftsortientiert sein sollte, ist eine Verbesserung der derzeitigen Lage sicherlich auch für ein verbessertes Verständnis bei den jüngeren Generationen von entscheidender Bedeutung (z. B. durch schulische Förderprogramme und Führungen). Besonders die Paläontologie lebt doch als naturwissenschaftliche Disziplin davon, dass ein naturwissenschaftliches Interesse bei vielen Berufspaläontologen zunächst als privates Hobby entstanden ist und dies für viele Fossiliensammler ausschlaggebend war, auch anschließend einen akademischen Werdegang einzuschlagen. An dieser Stelle kann ich, wie so viele Andere, natürlich auch aus eigener Erfahrung sprechen. Ich selbst stamme gebürtig aus dem Sauerland und habe eine Fossiliensammlung mit einem Schwerpunkt zum Paläozoikum (besonders Devon) dieses Arbeitsgebietes aufgebaut. Gleichzeitig hatte ich mich damals für ein Studium der Geowissenschaften entschieden und promoviere nun am Insitut für Geowissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Herr Simonsen, ich wünsche Ihnen bei diesem Vorhaben alles Gute und viel Erfolg! Für mögliche Fragen, Anmerkungen oder eventuell benötigte Unterstützung, stehe ich Ihnen natürlich auch gerne bereit!

Mit freundlichen Grüßen,
Simon Felix Zoppe

--
Simon Felix Zoppe
PhD student Biosedimentology Group
Institute of Geosciences
Goethe University Frankfurt am Main
Altenhöferallee 1
60438 Frankfurt am Main / Germany

 


 

Dipl.-Geol., Dipl.-Chem. Christian Heine (Freiberg/Sa., Geologe in einem Ingenieurbüro, Mineralien- und Fossiliensammler), 14. September 2020

 

Hallo Steinkern-Team,

allein vom gesunden Menschenverstand her sind archäologische und
Baudenkmäler generell nicht mit geologischen Objekten vergleichbar.
Erstere bedürfen auf Grund ihrer Einmaligkeit des Schutzes bzw. werden
mit einem hohen Aufwand dokumentiert und erhalten, während letztere im
Zweifelsfall leider einfach verwittern oder durch den Brecher wandern.
Zugewucherte/verschüttete Geotope sind keine mehr.

Als in einem in NRW ansässigen Ingenieurbüro deutschlandweit tätigen
Geologen (Tunnelbau/Geotechnik) ist es für mich einfach immer eine
Selbstverständlichkeit gewesen, im Rahmen diverser Projekte gefundene
Objekte egal welcher Art den regionalen Hochschulen, Ämtern oder Museen
bekannt zu machen, bei Interesse zur Verfügung zu stellen und die
Fundstellen im Baustellenbereich zugänglich zu machen. Probleme gab es
dabei fast nie (generell waren interne Absprachen erfolgt), im Ergebnis
landeten paläontologische Funde sogar in der Dauerausstellung von
Museen. Aber auch privat als mineralogisch/paläontologisch/geologischem
Sammler ist es selbstverständlich - in meinem konkreten Fall natürlich
vorrangig mit der Bergakademie Freiberg - Informationen, Funde und auch
für die Lehre interessantes Material für die Übungssammlungen zur
Verfügung zu stellen, im Zweifelsfall auch im "Tausch" gegen Bestimmung
oder Analyse. Gerade Hochschul- und museale Lokalsammlungen sind ja in
der Vergangenheit in nicht geringem Maße durch derartige Zuwendungen zu
ihrem aktuellem Umfang angewachsen! Und auch die eigene Sammlung wird
wohl dort irgendwann landen und hoffentlich nicht verramscht werden...

Deshalb sollte die Zusammenarbeit von Instituten und Privatsammlern in
allen Bundesländern selbstverständlich sein und kann nicht hoch genug
einschätzt werden. Den Kommentaren der mir gut bekannten Prof. Schneider
und Prof. Rößler kann ich nur beipflichten! Allein stehen Hochschulen,
Forschungsinstitute, Landesämter und Museen in heutiger wie auch
früherer Zeit auf verlorenem Posten, Privatsammler oft genug aber auch
beide Seiten können nur gewinnen. Gerade für lokale/regionale Sammlungen
ist privates Engagement nicht zu ersetzen, und jeder ernsthafte Sammler
ist andererseits für jede fachliche Unterstützung dankbar. Und das
sollte staatlicherseits in aller Interesse bestmöglich unterstützt
werden. Ich hoffe, das dänische Modell wird sich möglichst weitreichend
durchsetzen!

 

Glück Auf!

Christian Heine

 


 

Carsten Gruss (Köln, Amateursammler und Mitglied des Fördervereins Bergbaumuseum Mechernich e. V.), 14. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, da nur durch die Schaffung legaler Zugangsmöglichkeiten zu vorhandenen Fundstellen das Interesse insbesondere von Kindern und Jugendlichen an der Erdgeschichte wachgehalten werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Gruss

 


 

Philip Blümner (Nürnberg, Amateurmineraloge und -paläontologe), 14. September 2020

 

Hallo,

die Petition unterstütze ich allemal, denn nur durch die Funde von Paläontologen aller Art, seien es Professoren oder Amateurpaläontologen, kann das Wissen erweitert werden.

Philip Blümner

 


 

Martin Hubrig (Melle-Wellingholzhausen, Mineraliensammler und Mitglied in der VFMG Bezirkskgruppe Osnabrück), 14. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil diese die meiner Ansicht nach andere Situation bei paläontologischen Fundstücken gegenüber den archäologischen deutlich macht und für den privaten Finder und Präparator eine angemessene Würdigung ihres Aufwandes bedeuten würde.

Ich bin seit über 20 Jahren freiberuflicher Diplom-Forstwirt, habe in meinem Tätigkeitsprofil auch die Felder Standorts- und Bodenkunde und war in der großmaßstäbigen Bodenkartierung auch mehrfach als freier Mitarbeiter für den Geologischen Dienst NRW (im Rahmen von projektbezogenen Werkverträgen) tätig.

Bin zwar selbst kein aktiver Fossilien-, wohl aber Mineraliensammler und Mitglied in der VFMG Bezirkskgruppe Osnabrück.

Martin Hubrig

 


 

Sebastian Möller (Neumünster, Mineraliensammler), 14. September 2020

 

Hallo Sönke,

 

ich möchte die Petition mitzeichnen, weil mir diese ganzen Denkmalschutz-Richtlinien schon länger ein Dorn im Auge sind.

 

Das Sammeln von Naturalien, Fossilien und Mineralen hat eine lange und durchaus schillernde Tradition in Deutschland, spätestens seit dem 18. Jahrhundert. Kein geringerer als J. W. von Goethe war einer der bekanntesten Sammler. Vele berühmte Sammlungen in Museen stammen aus Privatsammlungen, so auch der Grundstock der Freiberger Sammlung von A.G. Werner. Viele der heute bekanntesten Stücke wären ohne Sammler im Schotter geendet. Nicht zu vergessen sind die Dorflehrer, die Urmenschenfunde erkannten und bargen.

 

Glück Auf!

Sebastian Möller

 


 

M.Sc. Andreas Lang (Köln, Doktorand Paläontologie, Institut für Geowissenschaften, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), 14. September 2020

 

Ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW, da die wissenschaftliche Arbeit der Paläontologie und die Amateurpaläontologie hiervon profitieren würden.

Andreas Lang

 


 

B.Sc. Darius Nau (Geowissenschaften, M.Sc.-Student und Mitarbeiter des Goldfuß-Museums für Paläontologie am Institut für Geowissenschaften, Universität Bonn), 14. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

Ich begrüße sehr ihre Initiative zur Novellierung der paläontologischen
Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen und möchte diese
hiermit gerne mitzeichnen.

Auch aufgrund meiner eigenen Arbeit weiß ich um den wichtigen Beitrag
von Bürgerwissenschaftlern/Privatsammlern zur Forschung und auch zu
institutionellen Sammlungen. Eine gesetzliche Trennung zwischen
Fossilien und archäologischen Funden wäre hier, um diesen Gruppen ihre
Tätigkeit zu erleichtern sowie zum Schutz der Fossilien, sehr wünschenswert.

Mit freundlichen Grüßen,

Darius Nau

 


 

Anna-Louise Deck (Freiburg, Amateurpaläontologin), 14. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

ihre Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW möchte ich unterstützen.
Dass Versteinerungen in Steinbrüchen oder bei Baumaßnahmen dem Schredder zum Opfer fallen, ohne dass (Hobby-)Paläontologen die Möglichkeit haben, diese zu bergen, ist für mich nicht mit dem Schutz paläontologischer Güter zu vereinbaren.

Anna-Louise Deck

 


 

Dr. rer. nat. Klaus Kronmüller (Celle, Geologe), 14. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
als Geologe und Fossiliensammler unterstütze ich die initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetztes NRW, um im Bereich der Paläontologie einen verbesserten Zugang zum Sammeln von Fossilien als Zeugnissen der Evolution zu bewirken. Ich unterstützte damit auch die Schaffung von Besuchersteinbrüchen und Klopfplätzen mit Zugang für die Bevölkerung, um diese an Paläontologie und Geologie heranzuführen. Damit sollten auch legale Zugangsmöglichkeiten zu vorhandenen Fossilienfundstellen erhalten und geschaffen werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. rer. nat. Klaus Kronmüller

 


 

Gabriele Studer (Lahr, Amateurpaläontologin), 14. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, da die Wissenschaft erheblich von der Zusammenarbeit mit Amateurpaläontologen profitieren kann.

Gabriele Studer

 


 

Prof. Dr. P. Martin Sander (Leiter des Goldfuß-Museums, Sprecher der DFG-Forschungsgruppe 2685 “Fossilization", Vorsitzender Prüfungsausschuss M.Sc. OEP-Biology, Abteilung Paläontologie, Institut für Geowissenschaften Universität Bonn), 14. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

hiermit möchte ich meine Unterstützung Ihrer Petition zum Ausdruck bringen, eine grundlegende Novellierung der NRW-Denkmalschutzgesetzgebung ist angebracht. Hierbei sollten die Amateurpaläontologen vor allem unter dem Aspekt der Citizen Scientists als Akteure begriffen werden. Außerdem sollte die Novellierung der Eigenständigkeit der Paläontologie als Fachrichtung Rechnung tragen, der man derzeit durch eine gemeinsame Gesetzgebung mit der Archäologie nur sehr unzureichend gerecht wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Sander

 

Univ.-Professor Dr. P. Martin Sander
Sprecher der DFG-Forschungsgruppe 2685 “Fossilization"
Leiter des Goldfuß-Museums
Vorsitzender Prüfungsausschuss M.Sc. OEP-Biology
Abteilung Paläontologie
Institut für Geowissenschaften
Universität Bonn
Nussallee 8
53115 Bonn

 


 

Dr. Simon Schneider (Cambridge, England, Geologe/Paläontologe, CASP (Registered Educational Charity)), 14. September 2020

 

Hiermit möchte ich den 'Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen', verfasst von Sönke Simonsen, unterstützen. Die Paläontologie als Wissenschaft profitiert in besonderem Maße von der Mitarbeit von 'citizen scienctists', also von Amateur-Paläontolog/inn/en und Sammler/inn/en. Ein guter Teil meiner eigenen Publikationen wäre ohne diese Mitarbeit nicht zustande gekommen. Eine Gesetzgebung die diesem Beitrag Rechnung trägt ist erstrebenswert - in NRW und darüber hinaus.

 


 

Stefan Schorn (Kirchseoon, Betreiber des geowissenschaftlichen Forums Mineralienatlas.de), 14. September 2020

 

Die Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen unterstütze ich ausdrücklich und offiziell von Seiten des Internetportals www.Mineralienatlas.de. Es darf nicht sein, dass die Gesetzgebung die Zerstörung zahlloser Zeugen der Evolution billigt und die Möglichkeit nimmt diese zu retten und für die Wissenschaft zu erhalten. Sammler und Hobby-Paläontologen bilden das Rückgrat der Wissenschaft und ohne Ihren Einsatz wären viele Funde und damit wissenschaftliche Beweisführung unmöglich. Ich möchte die Politik dringend auffordern hier nachzubessern.

Hochachtungsvoll
Stefan Schorn

 


 

Klaus-Uwe Richter (Sievern - Geestland, Bioingenieur in der Polarforschung), 14. September 2020

 

Hiermit möchte ich die vorgeschlagenen Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW unterstützen.
Der Vorschlag ist gut durchdacht und formuliert. Dieser sollte in eine vernünftige Gesetzesregelung umgesetzt werden, welche sowohl den Sammlern als auch der Wissenschaft dient.

Mit besten Grüßen

Klaus-Uwe Richter

 


 

Uwe Jannaschk (Rettershain, Selbstständiger Systemadministrator, Bürgermeister, Journalist und Hobbypaläontologe), 14. September 2020

 

Hallo Sönke,

 

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen.

Der Grund liegt auf der Hand. Gerade im Bereich Hobby-, Amateur- und wissenschaftliche Paläontologie wird Hand in Hand gearbeitet. So wird die Erforschung unserer Erdgeschichte für alle zugänglich gemacht. Gerade die Amateure investieren ihre Freizeit und ihr Geld, um ihr Hobby auszuüben. Sie tauschen sich aus unter anderem auf Foren, wie zum Beispiel Steinkern und publizieren ihre Funde. Solch ein Informationsaustausch zwischen Profis und Laien wäre für viele andere Bereiche wünschenswert.

Man sollte froh sein, dass viele fähige Hände Fossilien bergen und für die Nachwelt erhalten. Sie wären ansonsten durch Straßenbau, kommerziellen Abbau oder wie auch immer unwiederbringlich verloren. Gute Fossilien bleiben erhalten und gelangen oft in öffentlich zugängliche Sammlungen oder Museen. Ich vergleiche das durchaus mit ehrenamtlicher Tätigkeit, ohne die es im Staat düster aussehen würde. Als Bürgermeister weiß ich sehr zu schätzen, wenn viele Freiwillige mit anfassen und etwas bewegen.

 

Uwe Jannaschk

 


 

 

Dipl. Geol. Klaus Heisig (Göttingen), 14. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich es nicht verstehe, wieso es auf der einen Seite erlaubt ist, dass Fossilien, auch durchaus wertvolle und wichtige Funde, durch die Baustoff-Industrie zerstört werden dürfen, auf der anderen Seite aber ernstzunehmenden Sammlern verboten wird, diese Fossilien vor der Zerstörung zu bewahren. Durch die systematische Arbeit und Sammeltätigkeit dieser Sammler können durchaus neue wissenschaftliche Erkenntnisse erbracht werden, dies wird völlig unbeachtet gelassen.

Durch ihre Sammeltätigkeit, und ein Großteil der Sammler publizieren ihre Erfahrungen und Erkenntnisse, geben sie also der Gesellschaft etwas zurück.

Man muss weg vom reinen Kommerzdenken und hin zu einem “Geben und Nehmen”, da es möglich sein sollte, mit den Betreibern von Steinbrüchen, Kiesgruben und Tongruben so umzugehen, dass diese keine Nachteile dadurch haben. Die Idee einer “Haftungsauschlusserklärung” ist eine hervorragende Möglichkeit, ein vernünftiges Miteinander zu etablieren.

Herr Sönke Simonsen ist ein sehr engagierter und vorbildlicher Sammler, der der Community die Möglichkeit bietet auf der Homepage und in der Zeitschrift Steinkern, ihre Erfahrungen und Ergebnisse darzustellen.

Als Kenner der Materie und mit großen Erfahrungsschatz setzt er sich seit Jahren auch vorbildlich für ein vernünftiges Miteinander zwischen Sammlern, Behörden, Wissenschaftlern und der Baustoffindustrie ein.

Aus diesem Grund unterstütze ich aus vollster Überzeugung die Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen.

 

MfG

K. Heisig

 


 

Henrik Madsen (Fossil- og Molermuseet, Dänemark), 14. September 2020

 

Viel Glück mit Überarbeitung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen!


Henrik Madsen

 


 

Prof. Dr. Alexander Nützel (Oberkonservator SNSB - Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, Ludwig-Maximilians-Universität München), 14. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze prinzipiell den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen. Die bisherigen Regelungen differenzieren nicht ausreichend zwischen archäologischen und paläontologischen Objekten. Privatsammlern sollte es ermöglicht werden, in im Abbau befindlichen Steinbrüchen, Ton- oder Kiesgruben oder temporären Aufschlüsseln Fossilien zu sammeln und zu sichern, die sonst unweigerlich verloren gingen. Die Zusammenarbeit von professionellen Paläontologen und Amateuren sollte gestärkt werden und Hobbypaläontologen sollten als citizen scientists in die Forschung einbezogen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Nützel

 

--
Prof. Dr. Alexander Nützel
Oberkonservator
SNSB - Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie
Department für Geo- und Umweltwissenschaften
Ludwig-Maximilians-Universität München
Richard Wagner Str. 10
80333 München

 


 

Reinhold Studer (Lahr, Baden-Württemberg, Amateurpaläontologe), 14. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, da nur so eine ausgewogene und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Amateurpaläontologen und der Wissenschaft gewährleistet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Reinhold Studer

 


 

Dr. Friedrich Pfeil (München, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, mit Schwerpunkt Paläontologie, Verleger, Paläontologe und Fossiliensammler), 14. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze diesen Vorschlag zur dringend notwendigen Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW für den Bereich Paläontologie.

Mit 70 Jahren blicke ich auf 65 Jahre Sammeltätigkeit zurück und kann es kaum fassen, dass heute über solche gesetzlichen Maßnahmen überhaupt diskutiert werden muss. Ich bin nicht nur leidenschaftlicher Fossiliensammler, ich habe Biologie und Chemie studiert und anschließend in Paläontologie promoviert. Schon meine Dissertation wäre ohne die fast ausschließliche Verwendung von Fossilien, die ich selbst gesammelt habe, nicht möglich gewesen. Und gerade habe ich eine umfangreiche Monographie beendet, die auch nur deshalb erscheinen kann, weil ich mich für meine Forschung unabhängig von offiziellen Instituten und Sammlungen jahrzehntelang um die besterhaltenen Fossilien mit hohem persönlichem Einsatz bemüht habe. Ich bin aber nicht Paläontologe an einem Forschungsinstitut, ich führe seit fast 40 Jahren den wissenschaftlichen Verlag Dr. Friedrich Pfeil in München mit Schwerpunkt Paläontologie und habe durch diese Tätigkeit Kontakte zu Paläontologen in der ganzen Welt. Allseits bekannte Bücher wie „Solnhofen - Ein Fenster in die Jurazeit“ schlagen eine Brücke von Wissenschaftlern zu Sammlern. Die Paläontologie als Wissenschaft ist auf Sammler angewiesen. Private collections matter!

Dr. Friedrich Pfeil

 

Mit freundlichen Grüßen
Fritz Pfeil

www.pfeil-verlag.de

 


 

Valeska Deck (Offenburg, Baden-Württemberg, Amateurpaläontologin),  14. September 2020

 

Lieber Sönke

gerne unterstütze ich aus voller Überzeugung die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW.
Als Hobbypaläontologin möchte ich nicht durch gesetzliche Regelungen mit der Archäologie gleichgestellt werden.

Viel Erfolg und herzliche Grüße,

Valeska Deck (Offenburg, Baden-Württemberg, Amateurpaläontologin)

 


 

Sonja, Alexander und Robin Blume (Paderborn, Hobbypaläontologen), 14. September 2020

 

Hi Sönke,

 

vielen Lieben Dank für das Engagement in dieser wichtigen und dringlichen Angelegenheit!

 

Wir unterstützen hiermit explizit die Initiative, damit vor allem auch die nächsten Generationen einen deutlich entspannteren Umgang mit der Hobby-Paläontologie erleben.

 

Denn: Das Erlebnis, ein Lebewesen nach Millionen von Jahren wieder ans Tageslicht zu holen und in den Händen zu halten, ist ein ganz besonderes!

 

Beste Grüße, Alex

 


 

Luis Pauly (Student im M.Sc. Paläontologie an der Uni Bonn, Mitarbeiter des Goldfuß-Museums, Fossiliensammler), 14. September 2020

 

Hallo Herr Simonsen,

kurz vor knapp möchte ich heute auch noch den Vorschlag zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW unterzeichnen. Hier also meine Angaben:

Name: Luis Pauly
Wohnort: Bonn (NRW)
Tätigkeit: Student im M.Sc. Paläontologie an der Uni Bonn, Mitarbeiter des Goldfuß-Museums, Fossiliensammler

Vielen Dank für die tolle Initiative!


Viele Grüße,

Luis Pauly

 


 

Dr. Sven Mecke (Leiter des Naturkundemuseums Paderborn und Kurator der Sammlungen, inkl. Geologie), 14. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte die Initiative durch Mitzeichnen unterstützen.

 

Mit freundlichen Grüßen

i. A.

Dr. Sven Mecke


------------------------------------------------------------------------------------------------------

Stadt Paderborn - Kulturamt

Hausanschrift: Naturkundemuseum Paderborn · Im Schloßpark 9 · 33104 Paderborn

Postanschrift: Stadt Paderborn · 33095 Paderborn

 


 

Herbert Schlemmer (Saalfelden, Österreich, Beamter und Amateurpaläontologe), 14. September 2020

 

Ich unterstütze den „Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen“, weil mir der Erhalt des Erbes der Natur und die Freiheit der Forschung wichtig sind!

 

Herbert Schlemmer

 


 

 

Mirco Baronick (Diplom-Ingenieur, Amateurpaläontologe und Mitglied im Verein der Mineralogie und Geologie Cottbus), 14. September 2020

 

Lieber Sönke,

Du hast meine Unterstützung für die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW. Ich bin als Amateurpaläontologe selbst betroffen, auch wenn ich nicht in NRW sammle. Ich hoffe aber, dass Änderungen der jetzigen Gesetzgebung Schule machen und sich die übrigen Bundesländer für eine Überarbeitung stark machen (hin zu einem deutschen Danekrae).

Viele Grüße,
Mirco Baronick

 


 

Birger Derksen (Berlin, Mineralien- und Fossiliensammler), 14. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit unterstütze ich die angestrebte Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW und erhoffe mir auch die Umsetzung in ganz Deutschland.

Birger Derksen

 

 


 

Manfred Lesch (Philippsthal, Amateurpaläontologe), 14. September 2020

 

Hallo Sönke!

Gerne unterstütze ich Deine Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW!
Mir ist besonders der Aspekt wichtig, dass Amateurpaläontologen im Sinne der "Bürgerwissenschaft" von jeher einen herausragenden Beitrag zur Evolutionsforschung erbracht haben.
Auch der teilweise zu schwach regulierte Zugriff der Baustoffindustrie auf die Resourcen unseres Landes ist in Frage zu stellen, weil hier oft fossile Schätze unwiederbringlich verloren gehen.

Herzliche Grüße,

Manfred Lesch

 


 

Dr. Julia Schultz (Bonn, akademische Rätin auf Zeit), 14. September 2020

 

Ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung.

 

---------------------------
Dr. Julia A. Schultz
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Geowissenschaften
Nussallee 8
53115 Bonn

 


 

Tanja Stegemann (Museumsleiterin, Naturkundemuseum Ostbayern, Regensburg), 14. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

ich unterstütze hiermit die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, denn die Zusammenarbeit zwischen Sammler*innen und Wissenschaftler*innen ist sowohl für die Forschung als auch für die Museen von sehr großer Bedeutung und in meinen Augen absolut unerlässlich.

 

Mit besten Grüßen

Tanja Stegemann

 

 

Museumsleiterin

Naturkundemuseum Ostbayern

Am Prebrunntor 4

93047 Regensburg

 


 

 

Edgar Müller (Kustode der Geowissenschaftlichen Sammlungen des Saarlandes), 14. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil diese im Sinne der Amateurpaläontologen sowie der meisten in der Paläontologie tätigen Naturwissenschaftler ist.

 

Freundliche Grüße

Im Auftrag

 

Edgar Müller

 

Kustode der

Geowissenschaftlichen Sammlungen

des Saarlandes

Referat D/2

Arten- und Biotopschutz,
Zentrum für Biodokumentation

 


 

Prof. Dr. Jean Thein (Institut für Geowissenschaften, Ber. Allgemeine Geologie und Umweltgeologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), 14. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen

 

gerne unterstütze ich Ihre sehr sinnvolle Initiative zur dringenden Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW.

 

Prof. Dr. Jean Thein

Institut für Geowissenschaften

-Bereich Allgemeine Geologie und Umweltgeologie-

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Nußallee 8

53115 BONN

 

Beste Grüße und viel Erfolg

Jean Thein

 


 

Dr. Jahn Hornung (Diplom-Geologe, ehrenamtlicher Mitarbeiter Landesmuseum Hannover), 14. September 2020

 

Ich unterstütze den Antrag auf Novellierung, weil ich eine gedeihliche Zusammenarbeit mit Fossiliensammlern für unverzichtbar für die Paläontologie halte und es sehr viele Beispiele für erheblichen Wissensgewinn dank des Engagements von Amateurpaläontologen - praktischem ebenso wie theoretischem - gibt.

 


 

Gabriele Hauser (Erlangen, Amateurpaläontologin), 14. September 2020

 

Hallo Sönke,

 

ich unterstütze hiermit die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW. Ich möchte nicht, dass das paläontologische Sammeln behindert wird.

 

Gabriele Hauser

 


 

Victor Schlampp (Rednitzhembach, Amateurpaläontologe), 14. September 2020

 

Da ich aufgrund der Unterstützung einiger Steinbruchbesitzer bereits wiederholt wertvolle Ammoniten für die Wissenschaft bergen konnte, unterstütze ich die Petition.

 

Victor Schlampp

 

 


 

Wilhelm Mayerl (Kiefersfelden), 14. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin für die Reform der Denkmalschutzgesetzgebung zugunsten besserer Rahmenbedingungen für Berufs- und Amateurpaläontologie
in Deutschland.

Wilhelm Mayerl

 


 

Dr. Diether Gräf (Berg, Diplomchemiker, ehemaliger Präsident der Präsident der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.), 14. September 2020

 

Die Ausübung eines Geo-Hobbys heute gleicht einem Spießrutenlaufen mit unendlichen Verboten und Reglementierungen, wobei es kaum einem möglich ist, zwischen legal und illegal zu unterschieden.

Es ist ein Unding, dass fast alles unter Schutz gestellt oder gleich verboten wird.

 

Gruß

Diether Gräf

 


 

Steffen Philipps (Remseck am Neckar, Amateurpaläontologe, Biologie- und Chemielehrer), 14. September 2020


Lieber Sönke,

hiermit möchte ich Deine Initiative zur Novellierung des paläontologischen Denkmalschutzgesetzes in NRW unterstützen und mich zugleich für Dein großes Engagement bedanken. Deinem ausgearbeiteten Vorschlag kann ich mich in allen Punkten anschließen.

Viele Grüße

Steffen

 


 

Ronald Ottiger (Tegerfelden, Schweiz, Amateurpaläontologe), 14. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil engagierte Amateurpaläntologen seit langem einen großen Beitrag für die Forschung leisten und dies ohne ungerechtfertigte Einschränkungen möglich sein sollte.

 


 

Marco Castens (Bielefeld, Amateurpaläontologe, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Finder der Schatzregalie mit der InventarNummer P64161 (WMNM)) März 2015, publiziert in: SMITH et al. (2019): Die ältesten artikulierten Mosasaurier-Überreste aus Deutschland, in: Geologie und Paläontologie in Westfalen 91, S. 3-23), 13. September 2020

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil es notwendig ist, in der hier vorgeschlagenen Art eine verbesserte Handlungssicherheit und –freiheit für Amateure und Professionelle zu erreichen und deren Zusammenarbeit zu fördern. Die Relevanz der Amateurpaläontologie ist in allen Zeiten sehr groß gewesen. Flächendeckende und hochfrequente Beobachtung der Aufschlüsse und potentieller Fundorte “rund um´s Jahr” ist Berufspaläontologen nicht möglich. Es wäre zudem eine Verschwendung professioneller Kapazitäten, Unmengen irrelevanten Gesteins zu überprüfen. Nur durch private Sammlungstätigkeit ist es möglich, den zeitaufwändigen und vielfältigen Herausforderungen dieses Forschungsgebiets gerecht zu werden. Eine intensive und reibungslose Vernetzung von Amateuren und Professionellen ist insofern ein höchst fördernswertes Anliegen und sollte nicht länger in der aktuell zu verzeichnenden Weise behindert werden.

Marco Castens

 


 

Dipl.-Ing. Hartmut Kaufmann (Burgwald, Amateurpaläontologe), 13. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen mitzeichnen.
Eine Überarbeitung ist mehr als erforderlich, da durch Amateurpaläontologen wertvolle Informationen an die entsprechenden Wissenschaftszweige weitergegeben werden.

Dem Grunde nach bedarf dies der Mitarbeit der Amateurpaläontologen, da diese viel näher an den einzelnen Fundstellen sind, als es die wissenschaftlichen Mitarbeiter diverser Institutionen sein können.

 

Miteinander statt gegeneinander.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Kaufmann

 

 


 

Dr.-Ing. Max Hesse (Freiberg, Freizeitmineraloge und -geologe, aktive mineralogisch-geologische Vereinstätigkeit unter anderem bei der Bezirksgruppe Ostsachsen der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V., Freiberger Mineralienfreunde, dem Naturwissenschaftlich-Technischen Kinder- und Jugendzentrum NATZ e.V. und Bernstein e.V. Dresden), 13. September 2020

 

Glück Auf!

Sehr geehrte Damen und Herren,

natürlich unterstütze ich Ihren Vorschlag die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Suchen und Handhaben von Fossilien auf eigene Füße zu stellen und von unpassenden, übergestülpten Paragraphen zu befreien.

 

Das jährlich Millionen Tonnen potenziell fossilführende Gesteine ungesichtet durch Aufbereitungsanlagen wandern und dabei deren Fossilgehalt zerstört wird, zeigt als ein Beispiel, wie wenig sinnvoll die Anwendung archäologischer Maßstäbe für die Paläontologie ist. Man stelle sich nur vor, diese Millionen Tonnen wären potentiell archäologisch relevante Erdschichten. Die Einzigartigkeit von Funden wiegt bei der Archäologie deutlich schwerer. Für sehr viele Fossilien ist die Einzigartigkeit von Funden nicht gegeben, da sie in geeigneten Aufschlüssen regelmäßig angetroffen werden - wenn nur jemand da wäre, um sie rechtzeitig zu bergen oder wenigstens zu dokumentieren.

Die finanziellen Mittel sind begrenzt und so verfügen die paläontologischen Forschungseinrichtungen und Sammlungen nun mal nicht über ein Heer von Mitarbeitern, die die unzähligen Steinbrüche, Tagebaue, Bergwerke, Baustellen und anderen temporären Aufschlüsse regelmäßig befahren und relevante Funde sichern. Nun gibt es aber erfreulicherweise viele naturinteressierte Freizeitpaläontologen, die zudem mit einer Spezialisierung auf ein Fundgebiet, eine geologische Epoche oder eine Art sehr wohl mit den Mitarbeitern aus Forschungseinrichtungen und Sammlungen mithalten oder sie sogar übertreffen. Man mag sich kaum vorstellen, wie viele tausende Stunden Arbeit und Studium hier in der Freizeit geleistet werden. Und wäre es jetzt nicht fantastisch, wenn diese Arbeit von der erdrückenden Last überregulierender, weil für die Paläontologie unpassender Gesetze befreit wird? Man muss sich doch einmal vorstellen, welches Potenzial hier entfaltet werden kann. Dem Aufwand für eine passende Gesetzgebung zur Paläontologie steht ein vielfach größerer Gewinn für die Naturwissenschaften gegenüber. Jeder darf Pilze sammeln und Beeren pflücken, aber beim Aufheben von Steinen wird es rechtlich bedenklich. Das darf nicht sein.

Beim Denkmalschutz und der Archäologie ist das Verändern der von Menschen geschaffenen Objekte häufig problematisch und gesetzlich streng reglementiert. In der Paläontologie und verwandten Disziplinen wie der Mineralogie und Geologie ist das Verändern der Fundobjekte aber ein wichtiger Bestandteil. Häufig müssen Fossilien präpariert werden, das heißt zum Beispiel taubes Gesteinsmaterial muss vom eigentlich interessierenden Objekt entfernt werden. Für Analysen und Untersuchungen müssen die Forschungsobjekte manchmal auch deutlich verändert werden, z.B. durch Aufsägen, Anschleifen oder chemische Behandlungen. Hier muss ein passendes Paläontologiegesetz eine ausgewogene Verhältnismäßigkeit von Interessen der Bewahrung und Forschung gewährleisten.

 


 

Annegret und Adolf Pröve (Celle), 13. September 2020

 

Wir unterstützen den Antrag zur Novellierung des paläontologischen Denkmalschutzes in NRW!

Außer den schon genannten Gründen möchten wir besonders darauf hinweisen, wie wichtig das Fossiliensammeln sein kann, um Kinder an Naturwissenschaften heranzuführen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Annegret und Adolf Pröve

 


 

Thomas Förster (Delligsen/Niedersachsen, Fossiliensammler), 13. September 2020

 

Moin Sönke!

Auch ich möchte die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW unterstützen. In Zeiten knapper Kassen stehen für "Randbereiche" wie die Paläontologie natürlich weniger Mittel zur Verfügung, trotz einer großen Bedeutung in der Zusammenschau aller Wissenschaftszweige. Was kann uns mehr Erfahrungswerte über unsere Welt und ihre Gegebenheiten liefern als die akribische Auswertung der Zeugnisse ihrer Vergangenheit? Und wer kann es flächendeckend bewerkstelligen, diese zusammenzutragen? Ohne vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und der Vielzahl privater Amateurpaläontologen (von denen viele sich autodidaktisch tief in ihre Spezialgebiete eingearbeitet haben - ohne Ausgaben für öffentliche Träger) ist dies schlicht unmöglich - niemand kann immer überall sein. Aber durch Vernetzung von Paläontologie und privaten Sammlern und Sensibilisierung und Einbindung der relevanten Teile der Wirtschaft kann dies fast erreicht werden. Das bedingt aber transparente Information und für alle bindende und auskömmliche Regeln. Ich wünsche mir, dass bei einer Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW ein entsprechendes Ergebnis erreicht wird, das allen gerecht wird und zukünftig eine sicherere Arbeit für Steinbruch- und Tongrubenbetreiber, Amateurpaläontologen und die Paläontologie ermöglicht - zum Nutzen von Allen. Und ich wünsche mir, dass dies zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht als Vorlage für eine bundesweite Regelung dient.

Mit besten Grüßen

Thomas Förster

 


 

Benedikt Magrean (Roetgen, Amateurpaläontologe), 13. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich als Amateurpaläontologe schon sehr oft gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Geologen/Paläontologen gemacht habe.

Mit freundlichen Grüßen
Benedikt Magrean

 


 

 

Stefan Hertel (Würzburg, Amateurpaläontologe), 13. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil das Land NRW mit seiner Gesetzgebung sich selber widerspricht. Bei einer faktischen Gleichstellung archäologischer und paläontologischer Funde wird von Landesseite aus die Bergung und Rettung von Fossilien  durch Privatleute nicht ermöglicht und sogar verhindert. Auf diese Weise kann das Land NRW seiner mit dem Gesetz selbst gegeben Verpflichtung zum Schutz paläontologischer Funde nicht nachkommen.

 

mfG

Stefan Hertel, Würzburg

 


 

Gabo Richter (Augsburg, Amateurpaläontologin), 13. September 2020

 

Ich möchte die meiner Meinung nach sehr sinnvolle von Sönke Simonsen in Worte gefasste und zum Vorschlag gebrachte Novelle des paläontologischen Denkmalschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen unterstützen.

 

Gabo Richter

 


 

Dr. rer. nat. Petr Zajicek (Satteldorf, TOP GEO GmbH), 13. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW. Ich bin der Meinung, dass die Wissenschaft, Museen und die professionelle Paläontologie davon nur profitieren können. Eine Zusammenarbeit zwischen Forschern/Forschung und Amateuren/Sammlern bringt mehr als unnötige Verbote.

MFG

Petr Zajicek

--
TOP GEO Mineralienhandel GmbH
Gersbach Nr. 10
D-74589 Satteldorf

Geschäftsführer:
Dr. Petr Zajicek

 


 

Dr. Jan-Michael Ilger (Kurator Geowissenschaften, Naturmuseum Dortmund), 13. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil die momentane Gesetzeslage nicht zwischen archäologischen und paläontologischen Funden differenziert.
Beide Wissenschaftsdisziplinen arbeiten jedoch auf völlig anderer Grundlage und sind nicht ohne Weiteres zu vergleichen.

Mit freundlichen Grüßen
Jan Ilger

____________________

Dr. Jan-Michael Ilger
Kurator Geowissenschaften

Naturmuseum Dortmund
Münsterstraße 271
44145 Dortmund

 


 

Jörg Sandig (Bernau b. Berlin, Mineraliensammler, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.), 13. September 2020

 

Ich unterstütze den Aufruf von Sönke Simonsen (Steinkern Verlag) zur Verbesserung der Gesetzgebung für Fossiliensammler in NRW und in ganz Deutschland.

 


 

Andreas Richter (Augsburg, Journalist und Amateurpaläontologe), 13. September 2020

 

Ich unterstütze die von Sönke Simonsen ausgearbeitete und vorgeschlagene Initiative zur Novellierung des paläontologischen Denkmalschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen.

 

Andreas Richter

 


 

Dipl. Bergingenieur Frank Sauer (Leiter der BG Ostsachsen der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.), 13. September 2020

 

Hallo Sönke,

hiermit unterstützte und unterzeichne ich den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen. Nur durch positiv geänderte gesetzliche Grundlagen ähnlich dem dänischen Modell, die eine vernünftige Zusammenarbeit von Wissenschaft und Hobbypaläontologen ermöglichen und fördern, werden auch zukünftig Fossilien erhalten und wissenschaftlich bearbeitet werden.

 

Herzliche Grüße und Glück auf!

Frank Sauer

 


 

Peter Müller (Freilingen, Amateurpaläontologe), 13. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich selbst seit vielen Jahren als Amateur paläontologisch arbeite. Ein Miteinander von Amateuren und Denkmalschutz sollte aber nicht vor solch hohe Hürden gestellt werden.

 

Peter Müller

 


 

Sabine Lauterbach (Altmittweida, Amateurpaläontologin, Mitglied des Museumsvereins des Naturkundemuseums Chemnitz) und Robin Lauterbach (Altmittweida, Amateurpaläontologe), 13. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir unterstützen die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil eine Überarbeitung der bestehenden Gesetze dringend erforderlich ist, um die Zusammenarbeit zwischen Amateurpaläontologen und der Wissenschaft aufrecht zu erhalten. Die Wissenschaftler sind auf die Tätigkeit der Hobbysammler angewiesen, weil wissenschaftliche Grabungen nur einen kleinen Anteil an Forschungsgut ausmachen. Auch wir als Sammler unterstützen gern die Wissenschaftler und profitieren auf der anderen Seite von deren Publikationen etc. Ein verantwortungsvoller Sammler wird auch immer seine Funde der Wissenschaft zur Verfügung stellen, sofern er keine rechtlichen Bedenken zu seiner Sammeltätigleit zu erwarten hat.

Sabine Lauterbach und Robin Lauterbach

 


 

Karsten Herzogenrath (Gießen), 13. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil Paläontologie mich schon immer fasziniert hat. Ich kam als Kind mit Dinosauriern in Berührung und mit der Zeit wuchs das Interesse an Fossilien. Die Faszination an Dinosauriern finde ich nun auch bei meinen Kindern wieder.


Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Karsten Herzogenrath

 


 

Volker Westphal (Radebeul, Lehrer, Fossiliensammler und Leiter der Bezirksgruppe Radebeul der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.), 13. September 2020

 

Hiermit unterstütze ich die Initiative voll und ganz!

 


 

 

Dipl.-Ing. Fabian Kirschner (Diplom Ingenieur Bergbau, Mineraliensammler, Mitglied der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.), 13. September 2020

 

Guten Abend,

ich unterstütze Ihre Initiative und möchte hiermit mitzeichnen. Dem Vorschlag ist meiner Meinung nach nichts weiter hinzuzufügen.

Besonders gut finde ich die Argumentation mit dem Kulturgüterschutz (nicht gesammelte Fossilien gehen verloren!), sowie den Hinweis auf das außerschulische Lernen.

Ursprünglich stamme ich aus Wuppertal (NRW) und bin seit über 20 Jahren Mineraliensammler. "Gelernt" habe ich in der VFMG e.V. Bezirksgruppe Berg-Mark in Wuppertal, in der Jugendgruppe bei Herrn Lorenz und Herrn Zimmermann, danach habe ich mit einem Studium an der TU-Bergakademie in Freiberg mein Hobby zum Beruf gemacht.

 

Mit freundlichem Glückauf

Dipl.-Ing. Fabian Kirschner

 


 

Dr. Hans Schumann (Bielefeld, Diplom Chemiker, Amateurpaläontologe), 13. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits als Jugendlicher habe ich durch Zufallsfunde bei Straßenbauarbeiten mein Interesse an Fossilien gefunden und über Jahrzehnte kultiviert. Um diese Möglichkeiten zu erhalten und darüber neue Generationen an Thema wie Hobby heranzuführen, unterstütze ich die notwendige Novellierung.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Hans Schumann

 


 

Constanze Pforr (Moosburg an der Isar, Fossiliensammlerin), 13. September 2020

 

Ich bin für die Reform der Denkmalschutzgesetzgebung zugunsten besserer Rahmenbedingungen für Berufs- und Amateurpaläontologen in Deutschland.

 

Constanze Pforr

 


 

Simon Studer (Amateurpaläontologe, Offenburg/Baden-Württemberg), 13. September 2020

 

Lieber Sönke,

die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW unterstütze ich aus voller Überzeugung. Die Gleichbewertung von Paläontologie und Archäologie im Sinne der bisherigen Gesetzgebung ist fachlich nicht korrekt und bedarf infolgedessen einer dringenden Änderung.
Ich danke dir und allen Beteiligten für diesen sachlichen Vorschlag zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes.

Viel Erfolg und herzliche Grüße,

Simon Studer

 


 

Gunnar Arff (Extertal, Hobbypaläontologe), 13. September 2020

Hiermit unterstütze ich die Novellierung des paläontologischen Denkmalschutzgesetzes, da sonst sehr viele Exponate z. B. in Steinbrüchen, Gruben und auf Baustellen für immer verlorengehen. Viel zu selten erhält man heutzutage Zutritt, weil Betreiberfirmen und ausführende Unternehmen Angst vor Unfällen und Haftung haben. Der Gesetzgeber könnte unter anderem rechtlich bindende Verzichtserklärungen ausarbeiten, deren Unterzeichnen durch die Amateurpaläontologen den Besitzer von jeglicher Haftung entbindet. So könnten noch viel mehr Fossilien gerettet werden als dies derzeit der Fall ist. Und hin und wieder wird ein" Missing link" dabei sein, welches sonst nie entdeckt, sondern zu Schotter oder Ziegeln verarbeitet worden wäre.

 

Gunnar Arff, Hobbypaläontologe seit 45 Jahren.

 


 

Karsten Lindenmaier (Idstein 2, Amateurpaläontologe), 13. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil diese maximalen Nutzen für die Bevölkerung und Wissenschaft in NRW bietet.

 


 

Andries Weug (Gründau, Amateurpaläontologe und Fossilienpräparator), 13. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen mitzeichnen.
Eine Überarbeitung ist dringend erforderlich, um der Paläontologie wieder Leben einzuhauchen.

Mit freundlichen Grüßen
Andries Weug (Gründau, Amateurpaläontologe und Fossilienpräparator)

 


 

Karen Müller-Sonntag (Wentorf, Lehrerin), 12. September 2020



Die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW möchte ich unterstützen und finde den Vorschlag, das dänische Modell als Vorbild für NRW zu nutzen, sehr gut. Ich selbst suche gerne in Dänemark beim Strandspaziergang an der Nordsee Bernsteine oder schaue bei Bergwanderungen in den hohen Bergen nach besonderen Steinen. In der Schweiz bewundere ich im Wallis im Landschaftspark Binntal die Möglichkeit, als Besucher in der Mineraliengrube Lengenbach nach Mineralien zu suchen, ein nachahmenswertes Beispiel.

Mit freundlichen Grüßen
Karen Müller-Sonntag

 


 

Rolf-Erich Wandhoff und Birte Wandhoff (Detmold), 12. September 2020

Ohne die vielen ehrenamtlichen Hobby-Paläontologen blieben viele wertvolle Funde unentdeckt und unsere Kenntnisse über die Entwicklung auf der Erde ärmer. Macht ihnen den Zugang zu potentiellen Fundstellen leichter!

Rolf-Erich Wandhoff und Birte Wandhoff

 


 

Klaus Nowak (Hettstedt, Mineraliensammler und an Paläontologie und Geologie interessiert), 12. September 2020

 

Hallo und Glück Auf!

Ich unterstütze die Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW, weil ich mich sehr für die Entwicklungsgeschichte der Natur und Menschheit interessiere. Da nicht alle Spuren und Thesen von Fachleuten bewältigt werden können, ist man auch auf Hobbyforscher und fachlich Interessierte angewiesen. Alle diese Menschen sind sich der Thematik des Natur- und Denkmalschuztes bewusst.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Nowak

 


 

Michael Sowiak (Glandorf, Amateurpaläontologe, Mitglied im Naturwissenschaftlichen Verein Osnabrück), 12. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzes NRW, weil es Rechtsicherheit für Grubenbetreiber und Sammler geben muss, damit nicht mehr so viel wissenschaftlich wertvolles Material verlorengeht.

 

Mit freundlichem Gruß

Michael Sowiak

 


 

Bernd Haase (Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde), 12. September 2020

 

Auch ich spreche mich für eine Gesetzes-Änderung aus. Seit über 40 Jahren sammle ich nun schon Fossilien und weiß wie wichtig die Veröffentlichung von Funden als auch die Zusammenarbeit mit Museen und Universitäten ist.

Da ich auch über 17 Jahre lang eine Geologische Gruppe geleitet habe und in diesem Zusammenhang auch Fossilien-Führungen veranstaltet habe, weiß ich auch wie wichtig eine gesetzlich Absicherung der Grubenbesitzer kn Form von Haftungsausschließung ist. Eine rechtssichere Haftungsausschlussmöglichkeit (auf gesetzlicher Basis) wäre nicht nur wünschenswert für Betriebe, sondern auch für uns ehrentamtliche Leiter, wenn wir Führungen zum Fossiliensuchen anbieten. Es ist gibt uns mehr Sicherheit, zu wissen wenn sich ein Gast falsch verhält oder einen Unfall hat, das wir nicht mit Hab und Gut dafür haften müssen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Haase

 


 

Dipl.-Geol. Detlef Uebersohn (Kobrow, Mitglied der Gesellschaft für Geschiebekunde, Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Paläontologischen Museums Nierstein), 12. September 2020

 

Hallo Sönke,

 

gern unterstütze ich die Forderung nach einer Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW und hoffe auf Erfolg, auch im Hinblck auf die Umsetzung in allen Bundesländern.

 

Liebe Grüße aus dem Norden

Detlef

 

 


 

Prof. emer. Niels Bonde (Hellerup/Kopenhagen, Dänemark, Paläobiologe, Sect. Geologie, Staatl. Naturhist. Mus. (SNM), Universität Kopenhagen), 12. September 2020


Ich kann Steinkerns neue Gesetz Vorschlag mit Unterscheidung zwischen Paläontologie und Archäologie aufs Wärmste empfehlen mit ein Annäherung zu dänische Danekrä Gesetz. 

Ich bin Vertebrat Paläontolog (Student 1959-65; Thesis Fische aus Moler, U. Eozän) mit ganze Karriere in Geolog. Inst. (Kopenhagen Univ) 1965 - 2005, danach Emeritus, doch 2014 in Zoolog. Museum (SNM, K. U.) umgezieht. Unterricht in Invertebrat Pal. 1963-70, und 1970 - 2005 in Vertebrat Pal (1970 - 80 auch in Aarhus Univ kombiniert mit komparative Vertebrat-Anatomie) und avancierte Pal (z. B. Phylogenie, Species Probleme, Paläoökologie, Aspekten aus Evolution die Dinosaurier und die Menschen/Hominiden).


Mit Expertise in Teleostier aus Kreide und Paleogen bin Ich auch sehr activ in der Arbeit mit Danekrä seit Anfang in 1990 - und durch die 90-Zahlen kam etwa 90% von Danekrä via mich zu Geol. Museum. Und ich bin immer sehr activ als Evaluator von Danekræ, meistens von diese kommt aus Moler (Fische u Insekten) und auch interessante vertebraten aus Bornholms Mesozoikum.
Ich arbeitet auch mit Forschung von marine Reptilien (Mosa- u. Plesiosaurien), Pterosauria, Dinosauria und Fuss-Abdrücken, und auch frühe Vogeln (Archaeopteryx) und frühe moderne Vogeln aus U. Eozäne oceanische Moler (alle über 30 Arten sind terrestrische). Auch Forschung in Schildkröten aus Kreide und Eoz, und Miozäne Amphibien - auser Archaeopteryx, Pterosauria und die Amphibien gibt es Danekrä in alle disse Kategorien. Und auf die teoretische Seite arbeite Ich mit Palaeökologie, Paleoceanographie und phylogenetisch Systematik (Cladistic), Species-Probleme und Klassification u. Evolution der Hominiden.



Mit viele Grüssen und `good luck` with the new law proposal

Niels Bonde

 


 

Prof. Dr. Lutz Müller (Bünde, TH Ostwestfalen Lippe, Institut für Geologie, Geotechnik und Geothermie, Vorstandsmitglied im Förderverein Dobergmusem- Geologisches Museum OWL), 12. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung der paläontolgischen Denkmallschutzgestzgebung als Geologe ausdrücklich!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Prof. Dr. L. Müller

 


 

Bezirksgruppe Celle der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e. V. (VFMG), 11. September 2020

 

Wir unterstützen den Antrag zur Novellierung des paläontologischen Denkmalschutzes in NRW!

 

Außer den schon genannten Gründen möchten wir besonders darauf hinweisen, wie wichtig das Fossiliensammeln sein kann, um Kinder an Naturwissenschaften heranzuführen.

 

Bezirksgruppe Celle der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e. V. (VFMG)

 

Harald Stammann

 


 

Hans-Jürgen Schmütz (Laboe, Amateurpaläontologe), 11. September 2020

 

Hallo,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW mit Ausblick auf die anderen Bundesländer.

Viel Erfolg

Hans-Jürgen Schmütz

 


 

Dr. Andreas Rückert (Magdeburg, Amateurpalöontologe), 11. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW, weil die bisherige Regelung für mich als Privatsammler eine Kriminalisierung bedeutet. Bei wissenschaftlich wichtigen Funden bin ich zu einer Zusammenarbeit und Offenlegung bereit.


mfG
Andreas Rückert

 


 

Andrea Rohde (Meppen, Buchautorin, Hobbypaläontologin mit Schwerpunkt Nordische Geschiebe und altpaläozoische Korallen), 11. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

gern schließe ich mich Ihrem Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW (und auch bundesweit) an.

Mit besten Grüßen
Andrea Rohde

 


 

Prof. Dr. Helge Stanjek (Ton- und Grenzflächenmineralogie, RWTH Aachen), 11. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

als Geowissenschaftler unterstütze ich das Vorhaben nachdrücklich.

Gez.
Prof. Dr. Helge Stanjek

 


 

Jörg Wunderlich (Hirschberg, Paläontologe), 11. September 2020

 

Hallo,

ich unterstütze sehr gern mit meiner Unterschrift Ihre wichtige Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW. In diesem Zusammenhang halte ich die Arbeit von ehrenamtlichen Mitarbeitern und von Laien für sehr bedeutsam!

Mit freundlichen Grüßen,

Jörg Wunderlich

 


 

Dipl.-Ing. Torsten Mücker (Berlin, Mitglied der Mineralien- und Fossilienfreunde Berlin e.V.), 11. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil durch dieses Gesetz die Paläontologie so stark eingeschränkt wird, dass sie größtenteils zum Erliegen kommt. Durch die bestehende Gesetzgebung können viele Fossilien nicht mehr geborgen werden und gehen durch industriellen Gesteinsabbau, wegen Verwitterung oder aus anderen Gründen für die Paläontologie verloren.

 


 

PD Dr. rer. nat. Torsten Scheyer (Privatdozent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Paläontologischen Institut und Museum Uni Zürich, Fraktionsvorsitzender der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft), 11. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

hiermit möchte ich das Vorhaben zur Gesetzesnovellierung unterstützen, da ich der Meinung bin, dass ein gutes Verhältnis und eine gute Zusammenarbeit von FossiliensammlerInnen, AmateurpaläontologInnen und WissenschaftlerInnen an Instituten und Museen einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis des Lebens auf der Erde leisten. Dies ist wichtig für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Fachgebietes Paläontologie.

Mit freundlichen Grüßen,

PD Dr. rer. nat. Torsten Scheyer

 

_____________________
Universität Zürich
Karl Schmid-Strasse 4
CH-8006 Zürich

 

 


 

Dr. Hans-Joachim Gregor (Olching, Geologe, Paläontologe, Museologe, Freier Sachverständiger für Bio- und Geowissenschaften, Leiter des Paläobotanisch-biostratigraphischen Arbeitskreises PBA Im Naturmuseum Augsburg und Heimatmuseum Günzburg (mit Privatsammlern), Leiter der Arbeitsgruppen „Tgb. Hambach“ und „Molasseforschung“ im Naturmuseum Augsburg (z.T. Autodidakten))

 

Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen – Gedanken zu einer Reform eines „alten“ Themas

Die Zusammenarbeit mit Privatsammlern und wissenschaftlichen Kollegen des Geologischen Dienstes NRW, verschiedener Universitäten und Museen im In- und Ausland, hat sich in alle den Jahren bewährt und ich kann nur beide Seiten dazu aufrufen sich entsprechend zusammen zu finden.
Eine Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgebung in NRW ist dringend nötig, so dass ich das Anliegen einer Änderung derselben tatkräftig unterstützen möchte.
Seit langen Jahrzehnten arbeite ich mit Wissenschaftlern aller naturwissenschaftlichen Disziplinen vertrauensvoll zusammen – und auch mit Privatpersonen, Fossiliensammlern, wissenschaftlich arbeitenden Autodidakten usw.
Aufgrund meiner Erfahrungen sowohl in Bayern, als auch in anderen Bundesländern kann ich nur das Denkmalschutzgesetz in Bayern positiv erwähnen, weil es Sammler nicht benachteiligt und bei kollegialer Zusammenarbeit motiviert, ihre Ergebnisse der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Privatsammler haben die Zeit zum Sammeln, die uns oft fehlt, sie haben die Geduld, etwas auszugraben, sie freuen sich über Wertschätzung von Wissenschaftlern, und viele solche Privatpersonen sind heute Freunde von mir geworden (z. B. aus folgenden Arbeitskreisen: VHS, Studentenexkursionen, Studium generale, usw.).
Zudem ist gerade in letzter Zeit durch Überalterung von Sammlern der Trend entstanden, das Sammlungsmaterial an Museen abzugeben – was wiederum der geologisch-paläontologischen Wissenschaft dient und diese fördert.
Nicht Verbote, sondern vertrauensvolle Zusammenarbeit, auch mit Denkmalämtern, kann nur in Freiheit entstehen, nicht durch Gängelung.

Als ich in der Eifel einen Steinbruch besuchen wollte (habe mich bei der Leitung als Geologe vorgestellt), habe ich keine Erlaubnis bekommen. Die Lastwägen mit Gesteins- und Fossilmaterial fuhren dann zum Zementwerk – und das soll jemand verstehen?

Dass Archäologie und Geologie getrennt gehören, ist logisch, wenn man die Umstände betrachtet: Abbau (z. B. Tagebau Hambach) oder Grabungsbefund, Wert von Fossilien oder Goldschatz (Nebra-Scheibe), Fläche der Grabung oder Eigentumsrechte (Eigentümer). Hier könnte mit einfachen Mitteln Abhilfe geschaffen werden, was eine Grabungserlaubnis betrifft. Vielleicht sollten sich alle Sammler und auch die Wissenschaftler konsolidieren, wie es beim ADAC der Fall ist. Statt Autos Fossilien sammeln, evtl. mit Pass wegen der Sicherheit usw. – ein weites Feld zu reagieren.
Ich wünsche Herrn Sönke Simonsen viel Erfolg mit seiner Idee, wünsche weiterhin gutes Gelingen mit seiner überzeugenden Zeitschrift, hoffe weiterhin, dass die dementsprechenden Landesämter oder Institutionen ein Einsehen haben und es zu einer für alle befriedigenden Lösung kommt und verbleibe mit Glückauf, H.-J. Gregor

Dr. Hans-Joachim Gregor

 


 

Marco Kwiatkowski (Weingarten (Baden), Amateurpaläontologe), 11. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil die Rahmenbedingungen (vor allem der Zugang) zu Fossilien und deren Lagerstätten sich für Amateure deutlich verbessern können und sollten. Danach hoffentlich auch in Baden-Württemberg.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Kwiatkowski

 


 

Dr. Oliver Adrian (Dortmund, Dipl.-Biologe, stv. Leiter des Naturmuseums Dortmund), 11. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW.

 

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Dr. Oliver Adrian
stellv. Museumsdirektor

__________________________________________________

Kulturbetriebe Dortmund
Naturmuseum Dortmund
Münsterstraße 271

 


 

Dr. Oliver J. Sichelschmidt (Bonn, Dipl. Biol., Amateurpaläontologe), 11. September 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, da die derzeit geltende Regelung unter dem Strich zu einem Verlust von Fossilien durch unterbleibende Bergung, zu einem substantiellen Rückgang von der Wissenschaft zur Verfügung gestellten Fossilien und zu einer unzumutbaren Kriminalisierung von Fossiliensammlern führt. Ich selbst bin aktiver Fossiliensammler und bin es im Rahmen meiner Sammeltätigkeit gewohnt, direkt mit Wissenschaftlern / Universitäten zusammenzuarbeiten. Insbesondere der Fundort Winterswijk (wohlgemerkt in den Niederlanden), an dem ich mich ebenfalls engagiere, kann hier als absolutes Vorbild fungieren, sowohl in Hinsicht auf die gesetzlichen Vorgaben für Fossiliensammler als auch in der Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, insbesondere der Uni Bonn. In diesem Zusammenhang ist es schon mehr als traurig, dass es in NRW nicht einmal möglich zu sein scheint, sauber zwischen archäologischen Funden und Fossilien zu unterscheiden. Eine Änderung des Gesetzes zum Erhalt dieses auch aus wissenschaftlichen Gesichtspunkten wichtigen Hobbies 'Fossiliensammeln' ist dringend erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Oliver J. Sichelschmidt

 


 

Matthias Weißmüller (Berg, Amateurpaläontologe), 11. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil damit die Möglichkeit und ein optimaler Rahmen geschaffen wird, zu unfassbar wertvollen Informationen sowie Wissen über die Entstehung der Erde, des Lebens und insbesondere auch über die Evolution zu gelangen. Seit Jahrzehnten bin ich Hobbypaläontologe und arbeite oftmals eng mit der Wissenschaft zusammen. In all den Jahren konnten wir dadurch reichlich „Neues“ entdecken und lernen, nicht nur über die Urzeit. Wir können aus der Vergangenheit auch ganz viel für die Zukunft mitnehmen. Das sollten wir nicht vergessen, solange uns noch Zeit für Veränderung bleibt. Nicht zuletzt deshalb ist der Novellierungsvorschlag von Herrn Sönke Simonsen auch von ganz besonderer Dringlichkeit und Wichtigkeit!

 

Mit besten Grüßen aus Bayern

Matthias Weißmüller

 


 

Diplom-Geologen Dr. Evelyn, Andreas und Kathrin Hincke (Neu Wulmstorf, Firma ... geologisch erleben), 11. September 2020

 

Guten Tag,

wir unterstützen die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil zur Förderung des Allgemeinwissens auch Kenntnisse der Geologie gehören sollten.

Wir bieten für eine breite Öffentlichkeit auch in Nordrhein-Westfalen Veranstaltungen zur Geologie an und sind mit unserer Tätigkeit Museumspädagogen gleichgestellt.

Geländeaufenthalte mit Inaugenscheinnahme von Fossilien sind der Schlüssel dazu, nachvollziehen zu können, welche erdgeschichtlichen Veränderungen der Ablagerungsraum erfahren hat. Aus unsere Sicht ist deshalb jeder Vorstoß zu unterstützen, der es ermöglicht, Fossilfundmöglichkeiten zu verbessern - insbesondere die Zugänglichkeit solcher Aufschlüsse zu verbessern.

Dabei sollte nicht über das Ziel hinaus eine unkontrollierte Raubgrabung angestoßen werden, sondern bei jeder dieser Aktivitäten der Naturschutzgedanke vermittelt werden.

Biotopschutz und Geotopschutz sollten gleichrangig gefördert werden.

Die Orientierung am dänischen Danekrae scheint uns sinnvoll. Die Novellierung sollte aber nicht auf den monetären Aspekt beschränkt bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas, Kathrin und Evelyn Hincke
_________________________________________________
... geologisch erleben
Diplom-Geologen Dr. Evelyn, Andreas und Kathrin Hincke
Lütens Eck 4, 21629 Neu Wulmstorf

 


 

Dr. Cathrin Pfaff (Wien, Österreich, Dipl. Biologin, Paläontologin, Universität Wien), 10. September 2020

 

Guten Abend

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil nur durch eine Trennung bzw. Abgrenzung der Paläontologie zur Archäologie eine langfristige Zukunft des Ersteren möglich ist. Es handelt sich um zwei sehr unterschiedliche Disziplinen, die sich im Endergebnis ihrer Fundsituation deutlich unterscheiden. Den Berufspaläontologen wird ohne geeignete Gesetzgebung langfristig die Grundlage der Erforschung der Evolution entzogen und auch die Ausbildung des Nachwuchses unmöglich gemacht.

Mit besten Grüßen
Dr. Cathrin Pfaff

 


 

Marc Stölpe (Oldenburg, Dipl.-Geologe), 10. September 2020

 

Hallo Sönke,

 

die von Dir angestoßene Initiative zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW ist in meinen Augen ein ganz wichtiger Ansatz, das Interesse an Fossilien und paläontologischer Wissenschaft zu fördern. Hiermit möchte ich meine volle Unterstützung zu dieser Novellierung bekunden.

 

Beste Grüße

Marc Stölpe

 

 


 

Ursula Kunz (Hohenlinden, Dipl. Biologin), 10. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die rechtliche Situation für Paläontologen und Amateurpaläontologen bei der Ausübung ihrer Gelände-, Forschungs- und Sammeltätigkeit ist in NRW und weiteren Bundesländern ganz und gar nicht zufriedenstellend. Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Paläontologie seit Jahrzehnten überfällig ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ursula Kunz (Hohenlinden, Dipl. Biologin)

 


 

Dr. Klaus Michael Kontermann (Stuttgart, Diplombiologe, Hobbypaläontologe), 10. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte hiermit die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW unterstützen, denn das Suchen von Fossilien, die ansonsten durch kommerzielle Verwerter zerstört würden, sollte für alle Interessierten, insbesondere auch für Hobby-Paläontologen durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen erleichtert und nicht erschwert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Klaus Kontermann

 


 

Lukas Afhüppe (Münster, Master Student der Geowissenschaften an der WWU Münster), 10. September 2020

 

Hiermit möchte ich die Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW mit meinem Namen unterstützen. Eine Reform ist dringend notwendig um das Wissen über die Entwicklung des Lebens zu mehren und unnötige Barrieren zu beseitigen, die der Forschung bisher im Wege stehen.

 


 

Dagmar und Volker Goldbach (Herrstein, Goldbachs Weine & Steine), 10. September 2020

 

Hallo Sönke,

 

wir unterstützen die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW sehr gerne.

Durch die Sammler wird die wissenschaftliche Arbeit gravierend unterstützt.

 

Viele Grüße aus Herrstein!


Dagmar und Volker Goldbach

Goldbachs Weine & Steine

Dagmar und Volker Goldbach GbR

Niederhosenbacher Weg 4, D-55756 Herrstein

 


 

Heiner Becker (Enschede, Niederlande, Amateurpaläontologe, Mitglied Nederlandse Geologische Vereniging, Vorstandsmitglied Stichting Het Staringmonument), 10. September 2020

 

Lieber Sönke,

ausdrücklich unterstütze ich Deinen Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen.
Viele Bemerkungen in der langen Liste der Unterstützer teile ich und sie verdienen Beachtung. Ganz besonderes Augenmerk verdient aber die Einlassung von Hans Hagdorn.

Beste Grüße und viel Erfolg

Heiner Becker

 


 

Dr. Jan Decher (Kustos - Sektion Theriologie, Zoologisches Forschungsmuseum A. Koenig), 10. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil wir Citizen Science (Bürgerwissenschaften), besonders unter jungen Leuten stärken und sie wieder neu aktiv für die Natur statt für immer mehr passive, virtuelle Angebote begeistern wollen.

Dazu gehört genaues Hinsehen, Zeichnen, Fotografieren, Sammeln und Klassifizieren, also auch die Förderung eines taxonomischen Interesses, das zu einem tieferen Verständnis von Biodiversität, Schöpfung und Evolution in Raum und Zeit führt.

Mit freundlichen Grüßen,
J. Decher

 

Dr. Jan Decher
Kustos - Sektion Theriologie
Zoologisches Forschungsmuseum A. Koenig (ZFMK)
Adenauerallee 160
53113 Bonn

 


 

Dr. Isolde Wrazidlo (Direktorin Naturkunde-Museum Bielefeld), 10. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

der Großteil unserer Sammlungsbestände – sowohl in der Biologie als auch in den Geowissenschaften – ist auf das Engagement von Privatpersonen, Sammlern und Ehrenamtlichen zurückzuführen. Ohne eine gute Zusammenarbeit unter vernünftigen rechtlichen Rahmenbedingungen bleibt es schwierig, wertvolle Fossilien für die Wissenschaft und Nachwelt weiterhin zu sichern. Ihr Vorschlag stellt eine sehr gute Grundlage dar, über eine Verbesserung der Bedingungen für alle Beteiligten zu diskutieren, weshalb ich ihn gern unterstütze.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Isolde Wrazidlo

 

Naturkunde-Museum | 490

Adenauerplatz 2, 33602 Bielefeld

 


 

Mogens K. Hansen (Dänemark, Vorsitzender FF Fynske fossilsamlere), 10. September 2020

 

Zusammen erkunden und sichern wir die Erdgeschichte für die Nachwelt.

 

Etwa 15-20 Mitglieder der Fynske fossilsamlere haben über 120 Danekræ für den Dänischen Staat gesichert.

 

Mogens K. Hansen

 


 

Dr. Sebastian Stumpf (Institut für Paläontologie, Universität Wien, Österreich), 10. September 2020

 

Moin Sönke,

ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW - ein richtungsweisender Aufruf!

Viele Grüße,
Sebastian

 

--
Dr. Sebastian Stumpf
University Assistant (Postdoc)
Department of Palaeontology
University of Vienna
Geozentrum, UZA II
Althanstrasse 14
1090 Vienna
Austria

 


 

Dr. Matthias Mäuser (Museumsleiter Naturkunde-Museums Bamberg), 10. September 2020

 

Hiermit erkläre ich meine Unterstützung der Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen.

Dr. Matthias Mäuser, Museumsleiter
Naturkunde-Museum Bamberg
Fleischstr. 2
96047 Bamberg

 


 

Dr. Sonja Wedmann (Sektionsleitung Paläoentomologie, Senckenberg Forschungsstation Grube Messel), 10. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Simonsen,

ich unterstütze nachdrücklich den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Sonja Wedmann
 
_____________________________________

Dr. Sonja Wedmann
Sektionsleitung Paläoentomologie

Senckenberg Forschungsstation Grube Messel
Markstraße 35
D-64409 Messel
Germany

 


 

MSc Manuel Dussan (München, MSc Geobiologie und Paläobiologie), 9. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen,
 
Ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW. Ich finde jeden Schritt zur Erhaltung des natürlichen Erbes wichtig.
 
Viele Grüße!
 
Manuel Dussan
 
 

 

Dr. Hans-Volker Thiel (Düsseldorf, Amateurpaläontologe und Mitglied in der Invertebratengruppe von Professor Jes Rust im Paläontologischen Institut in Bonn), 9. September 2020

 

Ich unterstütze Ihre Bemühungen für ein realistisches Gesetz für Amateurpaläontolgen.

Dr. Hans-Volker Thiel

 


 

Dr. h.c. Hans Hagdorn (Muschelkalkmuseum Hagdorn, Stadt Ingelfingen),  9. September 2020

 

Ich begrüße die Initiative von Herrn Simonsen, auf eine grundsätzliche Differenzierung zwischen archäologischem und paläontologischem Denkmalschutz hinzuwirken und eine diesbezügliche Novellierung des Bodendenkmalschutzgesetzes im Land Nordrhein-Westfalen zu fordern. Die von ihm erstellte Begründung unterstütze ich in allen wesentlichen Punkten. Im Bundesland Baden-Württemberg, wo ich wohne, hat sich in den vergangenen Jahren im Rahmen des betreffenden Denkmalschutzgesetzes eine kooperative Haltung zwischen den zuständigen Landesmuseen und den vielen Privatpaläontologen entwickelt, die von beiden Seiten mit Augenmaß umgesetzt wird.

Ein Blick in die Sammlungsbestände der staatlichen Naturkundemuseen zeigt aufs deutlichste, dass sich diese in wesentlichen Teilen aus ehemaligen Privatsammlungen zusammensetzen. Nur durch ein auf gegenseitigem Vertrauen und auf Augenhöhe beruhenden Verhältnis können sich Sammler zu verantwortlichen Privatpaläontologen entwickeln, die mit berechtigtem Stolz bedeutende Funde der Wissenschaft zugänglich und auf Dauer verfügbar machen. Die Sammlungsgeschichte(n) der großen Museen zeigen es: Jede gute Privatsammlung findet einmal ihren Weg in die öffentlichen Sammlungen. Restriktive Gesetze führen eher zu ihrer Verheimlichung und leider oft zu ihrem Verschwinden. Es lohnt sich, in diesem Zusammenhang sich einmal mit der Psychologie des Sammelns und des Sammlers zu beschäftigen und etwas Motivforschung zu betreiben. Auf der Webseite der Paläontologischen Gesellschaft habe ich mich zu diesen Dingen vor einigen Jahren geäußert (Link zum Nachlesen).

Man sollte aber den Blick über das Fossiliensammeln hinaus ausweiten und auf größere Zusammenhänge richten. Die Strukturen und Möglichkeiten einer veränderten Gesellschaft ermöglichen es heute nicht mehr nur wie in der Vergangenheit der ländlichen und städtischen Intelligenz aus Apothekern, Ärzten und Lehrern, sich mit naturkundlichen Dingen zu befassen und sich die dafür nötigen Kenntnisse, Materialien und Fertigkeiten anzueignen. So gibt es den citizen scientist jetzt in allen Gesellschaftsschichten, gleich ob er Steinbrüche und Gruben in seiner Umgebung über Jahrzehnte kontrolliert, Fossilien meisterlich und absolut professionell präpariert oder sich selbst zum Spezialisten entwickelt, vielleicht von einer Gruppe, die in der professionellen Wissenschaft verwaist ist. Die Krefelder Entolomogen haben es doch mit ihrer nachhaltigen Arbeit zum Schwinden der Insekten gezeigt, was bürgerschaftliches Engagement leisten kann. Gerade in Nordrhein-Westfalen sollte es sich der Gesetzgeber zum Ziel machen, diesen Einsatz zu fördern statt ihn zu behindern.

 

Dr. h.c. Hans Hagdorn
Muschelkalkmuseum Hagdorn Stadt Ingelfingen
Schloss-Str. 11
74653 Ingelfingen
www.muschelkalkmuseum.org

 


 

Dr. rer. nat. Patrick Chellouche (Paläontologe, Stellvertretende Museumsleitung, Kurator für Geowissenschaften, Museum am Schölerberg, Osnabrück)

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

Ich möchte hiermit Ihren Vorstoß zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW unterstützen und bin schon sehr gespannt, was sich politisch daraus entwickeln wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick Chellouche

 

Dr. rer. nat. Patrick Chellouche

Stellv. Museumsleitung / Kurator Geowissenschaften

 

Museum am Schölerberg,

Natur und Umwelt · Planetarium

Umweltbildungszentrum

Klaus-Strick-Weg 10 | 49082 Osnabrück

 


 

Dr. Lars Reuning (Abt. Paläontologie und Historische Geologie, Institut für Geowissenschaften, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), 9. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich auch Studierenden den Zugang zu Fundplätzen erhalten möchte.

Mit freundlichen Grüßen, Lars Reuning


--
Dr. Lars Reuning
CAU Kiel
Institut für Geowissenschaften/Institute of Geosciences
Ludewig-Meyn-Straße 10, Room 414
D-24118 Kiel

 


 

Dr. Winfried Werner (Hauptkonservator i.R., Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie), 9. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

gerne unterstütze ich die Forderung nach einer Novellierung des Denkmalschutzgesetzes von NRW in Bezug auf paläontologische Objekte (Fossilien) und Sammelmöglichkeiten. Die Aktivitäten von Hobby- bzw. Amateurpaläontologen stellen seit dem 19. Jh. eine wichtige Stütze für die Wissenschaft dar, was übrigens auch aktuell für meine eigenen Forschungen zutrifft. Es ist zu wünschen, dass eine Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW zu den beabsichtigten Verbesserungen führt, die nicht nur Amateurpaläontologen und Fachwissenschaftlern, sondern letztendlich auch öffentlichen Institutionen wie Universitäten und Museen zugute kommen.

Mit besten Grüßen

Winfried Werner

--


Dr. Winfried Werner
Hauptkonservator i.R.
Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie
Richard-Wagner-Str. 10
D-80333 München

 


 

Josef Köhne (Nieheim, Freier Journalist), 9. September 2020

 

Da ich der Meinung bin, dass der Paläontologie in einer sich rasant verändernden und zunehmend selbst zerstörenden Welt eine immer größere Bedeutung zukommt, unterstütze ich den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen sehr gerne.

Josef Köhne

 


 

Dr. Matthias Franz (Regierungspräsidium Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Vorsitzender der Deutschen Jura-Subkommission), 8. September 2020



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW aus folgenden Gründen, die auf langjähriger eigener Erfahrung beruhen:

- die paläontologische Wissenschaft profitiert häufig von der Amateurpaläontologie; viele meiner eigenen Publikationen beruhen auf Funden von Sammlern, deren lokale und fachliche Spezialkenntnisse häufig von hohem Wert sind,
- durch die immer knapper werdenden Stellen für Berufspaläontologen gehen der Wissenschaft und damit unserem Naturerbe wichtige Funde unwiederbringlich verloren,
- als ehrenamtlich Lehrbeauftragter an einem Gymnasium sind für mich Exkursionen mit Schülern unabdingbare Grundlage für das Vermitteln geologisch/paläontologischer Arbeitsmethoden und Erkenntnisse. Auf dieser Basis können die Schüler ein tieferes Verständnis für die Erdgeschichte sowie die Evolution erlangen (meine Schüler durften zum Abschluss eines Projekts die selbst gefundenen Mikrofossilien am REM eines Naturkundemuseums "ablichten").

Für mich gilt hier der Grundsatz: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten.

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Franz

 


Prof. Dr. Matthias Grimmler (Idstein, Biochemiker, Immunologe und Amateurpaläontologe), 9. September 2020

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW. Eine zeitgemäße Anpassung des Denkmalschutzes in NRW gibt uns heute eine Chance bekannte Fundstellen und auch zukünftige Stellen unter der Einbeziehung von Wissenschaftlern und Amateurpaläontologen sinnvoll zu erschließen und zu erfassen. Ein vernünftiger Umgang mit Fundstellen/Geotopen und Fossilien ist einerseits die Voraussetzung unter kostentechnisch akzeptablen Aspekten Fossilien, die sonst für immer verloren gehen, zu sichern. Anderseits aber auch die Voraussetzung junge Menschen und Studenten den Zugang zu dieser faszinierenden Wissenschaft zu ermöglichen und sie für Paläontologie und Denkmalpflege zu begeistern.

Prof. Dr. Matthias Grimmler

Institut für Analytische Forschung/Universität Fresenius

Limburger Strasse 2

65510 Idstein / Hessen


 

Helmut Schenk (Hilden, Biologe und Amateurpaläontologe), 9. September 2020

 

Ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung des Denkmalschutzes in NRW, weil Paläontologen und Amateurpaläontologen in der Vergangenheit einen unschätzbaren Beitrag zur Erforschung der Entwicklung des Lebens auf der Erde geleistet haben. Es muss sichergestellt sein, dass diese Arbeit auch in Zukunft weitergehen kann und alle gesetzlichen Vorgaben sich hierbei an den speziellen Erfordernissen der Paläontologie orientieren.

Helmut Schenk

 


 

Erich Kunst (Worblingen bei Singen, Amateurpaläontologe), 8. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil das Sammeln von Fossilien ein sinnvolles Hobby ist, das einen grandiosen Einblick in die Erdgeschichte und Evolution bietet. Gleichfalls hoffe ich, dass sich diesbezüglich in den anderen Bundesländern auch etwas ändert.


Erich Kunst

 


 

Bernd Neubig (Euerdorf, Fossiliensammler, Mitbegründer des Museums Terra Triassica Euerdorf), 8. September 2020

 

Auch ich möchte diese Aktion voll unterstützen, da ich sie für sehr wichtig halte und nur so viele Fossilien vor der Zerstörung bewahrt werden.

Bernd Neubig

 


 

Prof. Dr. Oliver Rauhut (Kurator für Fische, Amphibien und Reptilien, Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, Adjunct Professor), 8. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

hiermit möchte ich meine Unterstützung für Ihre sehr begrüßenswerte Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW ausdrücken. Bitte nehmen Sie mich in die Liste der Unterstützer auf!

Beste Grüße und viel Erfolg,

Oliver Rauhut

________________________________
Prof. Dr. Oliver Rauhut
Curator of Fishes, Amphibians and Reptiles
Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie
Adjunct Professor
Ludwig-Maximilians-Universität
Richard-Wagner-Str. 10
80333 München

 


 

Dr. Kurt Heißig (München, Konservator und apl. Prof. i. R., Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit unterzeichne ich den Aufruf zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes im Bundesland NRW.

Zugang zu Aufschlüssen und Fossilfundstellen ist essentiell für die Entwicklung der Paläontologie. Es gibt keinen besseren Schutz vor der Zerstörung der Naturschätze als die Bergung durch Wissenschaftler oder Amateure. Besonders wichtig erscheint mir die Entwicklung eines rechtlich unangreifbaren Formulars zum Haftungsausschluss der Industriebetriebe, da die Haftpflicht auch für ungebetene Besucher oft als Vorwand für den Ausschluss aller Fossilsucher und selbst Studentenexkursionen genommen wird.

Viel Erfolg!

Kurt Heißig

 


 

Birte Kielschinski (Stade, Anthropologin, Team Museum PANGAEA), 8. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Birte Kielschinski, ich bin Anthropolgin, habe Paläontologie im Nebenfach studiert, und bin im paläontologischen Bereich tätig. Daher möchte ich mich mit diesem Schreiben der Petition zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW anschließen.

Mit freundlichen Grüßen
B. Kielschinski

 


 

Gry Nordmark (Fredrikstad, Norwegen), 8. September 2020

 

Hei

Som fossilsamler støtter jeg Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW.

Vennlig hilsen
Gry Nordmark


 

Dr. rer. nat. Armin Götzke (Bonn, Leiter wiss. Projektmanagement und Patentmanagement am Life Science Inkubator, Bonn, am Forschungszentrum caesar; Amateurpaläontologe), 8. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich ihre Zielsetzung nachvollziehen und teilen kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn eine Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW durchgeführt würde, in der die sachlich gegebene Trennung von archäologischen und paläontologischen Funden auch gesetzgeberisch vollzogen wird. Die Orientierung am dänischen Modell kann ich hierbei nur unterstützen.

 

Mit freundlichem Gruß, Armin Götzke

 

 

Dr. Armin Götzke

Leiter wissenschaftliches Projektmanagement

 

Life Science Inkubator GmbH

Ludwig-Erhard-Allee 2

53175 Bonn

 


 

Dr. habil. Joachim Blau (Rosbach-Rodheim, Geologe/Paläontologe, Institut für Geowissenschaften, Uni-Frankfurt), 8. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes, weil damit Rechtssicherheit sowohl für Paläontologen/Geologen als auch für Steinbruchbesitzer geschaffen werden soll.

Joachim Blau

--
Institut für Geowissenschaften
Altenhöferallee 1
60438 Frankfurt / Main
GERMANY

 


 

Gunnar Oelke (Zell u. A., ehemaliger Fossiliensammler und Amateurpräparator), 8. September 2020

 

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW.

Ich denke, dass Hobbysammler und Wissenschaftler ohne Vorurteile, Anschuldigungen und anderen Verbalattacken zusammenarbeiten sollten.

Mit freundlichem Gruß
Gunnar Oelke

 

 


 

Dipl.-Geol. Reiner Weiß (Erzenhausen, Amateurpaläontologe), 8. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW und erhoffe mir, dass sich hieraus positive Impulse/Anreize für die restlichen 15 Bundesländer ableiten.


Mit einem freundlichen Glückauf

Reiner Weiß

 


 

Manfred Ehrlich (Böhl-Iggelheim, Amateurpaläontologe), 8. September 2020

 

Ich bin Rentner (früher Chemiekant). Schon seit 45 Jahren sammle und präpariere ich Fossilien und arbeite mit wissenschaftlichen Institutionen zusammen.  Ich stelle meine Funde zur wissenschaftlichen Bearbeitung gerne zur Verfügung, auch wenn sie hierzu in einem Museum hinterlegt werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Ehrlich

 


 

Udo Frerichs (Langenhagen, langjähriger Vorstand des Arbeitskreis Paläontologie Hannover (APH), Amateurpaläontologe), 8. September 2020

 

Hallo,

ich glaube, es wird höchste Zeit, dass sich auf diesem Feld - entsprechend dem Vorbild anderer Länder - etwas ändert.

 

Udo Frerichs (Langenhagen)

 

 


 

Prof. Dr. Manfred Heun (Trøgstad, Norwegen, Genetiker und Amateurpaläontologe), 8. September 2020

 

Hallo Steinkern,


ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil das Sammeln von Fossilien wichtig ist, um z. B. unser Wissen über die Evolution zu verbessern. Als Genetiker konnte ich so meinen Studenten die Evolution von Vögeln mit der Zwischenstellung von Archaeopteryx belegen. Gerade in den letzten Jahren haben neue wissenschaftliche Untersuchungen große Fortschritte gebracht und Funde von Amateuren (in diesem Fall in Bayern) waren dabei essentiell. Es gibt keinen Grund, warum es nicht auch vermehrt wertvolle Funde in NRW geben sollte, die ohne eine entsprechende Novellierung des Gesetzes ggfs. dem 'Steinbedarf' der Industrie anheimfallen.

 

MfG
Professor Dr. Manfred Heun, NO-1860 Trøgstad, Norway

 


 

Peter Tang Mortensen (Odense NV, Dänemark, Amateurpaläontologe)

 

Kære amatør palæontologer. En god ide I har fået, som jeg gerne vil støtte og anbefale.

 

Mange hilsner fra

Peter Tang Mortensen

 


 

Udo Resch (Salzbergen, Fossiliensammler), 7. September 2020

 

Ich unterstütze den Vorschlag zur Reformierung aus folgenden Gründen:

 

In Zeiten, wo es sehr „trendy“ zu sein scheint, es fast ein Muss ist, im Ausland zu forschen und zu arbeiten, können die sogenannten Sammler hierzulande einen Teil der Arbeit tun, den die professionelle Paläontologie derzeit nur schwer leisten kann.

Wie sich auch die Archäologie vorsichtig den Interessierten zuwendet und Sondengänger ausbildet und zulässt, wäre es schön, wenn auch die Paläontologie auf das große Potential der Sammler zugreifen würde, denn die Wurzeln der Paläontologie liegen meines Erachtens im Sammlertum.

In einer sinnvollen Zusammenarbeit zwischen Forschung und Sammlern, wie sie von vielen jungen Paläontologen nach den ungenügenden Denkmalschutzgesetzen der 1970er und 1980er Jahre mühsam wieder aufgebaut wurde, liegt in meinen Augen die Zukunft. Leider hat dann das neue und ebenfalls absolut unzureichende Kulturgutschutzgesetz (zumindest für die Paläontologie) diese zarte Pflanze erneut deutlich beschnitten. Dem sollte und muss entgegengewirkt werden.

Es ist Zeit für einen Neuanfang. Geschätzte 10.000 Fossiliensammler gibt es in diesem Land. Es ist der Zeitpunkt gekommen, sie sinnvoll einzusetzen! So, dass alle Seiten davon profitierten.

 

UR

 


 

Christan Hegwein (Reinheim), 7. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil es dadurch für alle (Profis, Wissenschaftler und Amateursammler) leichter und viel besser wird.

Gruß

Christan Hegwein

 


 

Dr. Benedikt Westenfelder (Pleidelsheim, Physiker und Amateurpaläontologe), 7. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW und fände es gut, wenn sich daraus ein Vorzeige-Beispiel für alle anderen Bundesländer entwickeln würde.

Benedikt Westenfelder

 


 

Hans Jürgen Sukop (Bad Homburg, Amateurpaläontologe), 7. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich der Ansicht bin, dass auch paläontologisch interessierte Laien oder Menschen, die sich - wie ich - in einem geologischen Arbeitskreis treffen und sich dort der Betreuuung und Erweiterung von Museumsausstellungen widmen, nicht der Möglichkeit beraubt werden sollten, selbst Fossilien zu suchen und zu finden. Auch "Laien" haben in der Vergangenheit der Wissenschaft gute Dienste geleistet und dafür gesorgt, dass Fundstellen von Weltbedeutung nicht als Müllkippe verkommen konnten (siehe Grube Messel)


Hans Jürgen Sukop

 


 

Dr. phil. nat. Christoph Gerber (Biologe, Research associate am Naturhistorischen Museum Bern/Schweiz, Stiftungsrat der Fondation Paléontologique Jurassienne), 7. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen

Hiermit unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW. Tausende von wissenschaftlich hochinteressanten Fundstücken wären ohne Hobbypaläontologen zu Zement, Strassenschotter u.ä. verarbeitet worden. Ausserdem ist das Fossiliensuchen für viele Jugendliche eine spannende, sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Dr. phil. nat. Christoph Gerber
Biologe, Research associate am Naturhistorischen Museum Bern/Schweiz
Stiftungsrat der Fondation Paléontologique Jurassienne (www.FPJU.ch)

 


 

Karsten Koch (Neckartenzlingen, Dipl. Holzwirt und Amateurpaläontologe), 7. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil es eine Frage des gesunden Menschenverstandes ist, die aktuell absurd nachteiligen Bedingungen für das Sammeln und Erforschen von Fossilien in NRW/Deutschland zu verbessern, zum Vorteil aller Beteiligten und der Nachwelt. Dänemark ist ein gutes Vorbild!

 


 

Dr. habil. Thilo Fischer (Ismaning, Dipl. Biochemist, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Zoologischen Staatssammlung Bayerns, Amateurpaläontologe), 7. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte mich mit diesem Schreiben für die Neugestaltung des Denkmalschutzgesetzes für die Paläontologie einsetzen.

 

Das bisherige Gesetz orientiert sich an archäologischen Problemstellungen und führt in der Paläontologie zum Gegenteil dessen was es erreichen sollte. Das Fossiliensammeln ist eine traditionelle und kulturell wichtige Aktivität. Staatliche Organe haben bei weitem nicht die Möglichkeiten in der Fläche Paläontologie zu betreiben und alles Wichtige zu bergen. Das jetzige Gesetz führt zum Verlust von wichtigem Fossilmaterial, da es überhaupt nicht mehr geborgen werden kann. Es ignoriert und missachtet auch die wissenschaftliche Tätigkeit, oder die Offenheit für solche, der allermeisten Sammler.

 

Ich selber sammele seit 50 Jahren Fossilien und bearbeite sie auch wissenschaftlich (privat) und in wiss. Kooperationen. Alle Stücke meiner Sammlung stehen der Wissenschaft zur Verfügung, Stücke die ich selber bearbeite, stelle ich als Holotypen der Bayerischen Paläontologischen Staatssammlung oder der Zoologischen Staatssammlung Bayerns zur Verfügung. Bei letzterer bin ich auch ehrenamtlicher Mitarbeiter. Mir ist die Problematik also hinreichend bekannt.

 

Paläontologie genießt das Interesse der Öffentlichkeit; sie sollte auch ein eigenes, wohldurchdachtes Gesetz wert sein.

 

Mit besten Grüßen

Thilo Fischer

 

 


 

Dr. Lukas Hartmann (Idstein, Wissenschaftlicher Volontär als Biologe (Zoologe) am Hessischen Landesmuseum Wiesbaden), 7. August 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

hiermit unterstütze ich sehr gerne den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen.

Mit besten Grüßen
Dr. Lukas Hartmann

_________________________

Wissenschaftlicher Volontär / Scientific Volunteer

Naturhistorische Sammlungen (NHS) / Natural History Collections

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert Allee. 2
65185 Wiesbaden

 


 

Michael Schmidt M.A. (München; journalistischer Redakteur, Kulturwissenschaftler und Amateurpaläontologe, Vorstandsmitglied im Freundeskreis der Geologischen Staatssammlung München e.V.), 7. September 2020

 

Liebe Steinkern-Community,

 

auch ich unterstütze Eure Aktion zur Neugestaltung des Denkmalschutzgesetzes.

Michael Schmidt M.A. (München; journalistischer Redakteur, Kulturwissenschaftler und Amateurpaläontologe, Vorstandsmitglied im Freundeskreis der Geologischen Staatssammlung München e.V.)

 

Viele Grüße!

M. Schmidt

 


 

Friedrich W. Luppold (Isernhagen, ehemals tätig für das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) Hannover), 7. September 2020

 

Sehr geehrte Damen u. Herren,

 

diese Aktion unterstütze ich gern, da mir das vorgeschlagene Konzept sehr entgegenkommt, zumal ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer es ist, manche schützenswerten Lokalitäten für Lehre und Forschung zu erhalten. Dieses kann man nur erreichen, wenn ambitionierte Amateurpaläontologen mit Paläontologen und Geologen zusammenarbeiten, denn nur so ist ein Synergieeffekt zu erzielen.

 

Mit freundlichem Gruß

F. W. Luppold

 


 

Gero Otte (Wuppertal, Fossiliensammler), 7. September 2020

 

Ich finde es gut, dass es eine Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW gibt und unterstütze sie.

Wünschenswert wäre es, wenn dies für alle Bundesländer gelten würde. Es wird langsam Zeit, dass sich was ändert, ich bin optimistisch.

 

Viel Glück

Gero Otte, Wuppertal

 


 

Sabine Kricke (Neustrelitz, Fossiliensammlerin), 7. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich mich selbst als Hobby-Sammlerin über die Möglichkeiten zum Sammeln und damit zum Bestimmen von Fossilien sehr stark eingeschränkt fühle. Ich interessiere mich erst seit ein paar Jahren für Fossilien, Kristalle, Steine, deren Art, Herkommen, Alter und bin sehr enttäuscht, dass für diese doch recht spannende und auch umfangreiche Erdgeschichte / Geologie die Möglichkeiten der Erforschung recht gering sind.

Ich hoffe, dass die Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW Erfolg hat und ggf. für alle Bundesländer in Deutschland Anwendung finden könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Kricke

 


 

Dipl.-Geol. Christian Schulbert (GeoZentrum Nordbayern, Paläontologie, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg), 7. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW und erhoffe mir auch die Umsetzung in ganz Deutschland.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Schulbert

 

--

Dipl.-Geol. Christian Schulbert

GeoZentrum Nordbayern - Paläontologie

Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

Loewenichstraße 28

D-91054 Erlangen - Germany

 


 

Dr. Susanne Feist-Burkhardt (Ober-Ramstadt, Geologin/Paläontologin, Dozentin für Mikropaläontologie am Geologischen Institut der Universität Genf, Schweiz), 7. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren des Denkmalschutzamtes,

ich unterstütze den von Herrn Sönke Simonsen vorgetragenen Vorschlag, siehe oben.

Ich bin Geologin/Paläontologin mit Spezialgebiet in der Mikropaläontologie. Nach vielen Jahren Tätigkeit in der akademischen wissenschaftlichen Forschung und Lehre, national und international, bin ich derzeit hauptsächlich als freiberufliche Gutachterin tätig. Desweiteren bin ich Dozentin für mein Spezialgebiet am Geologischen Institut der Universität Genf, Schweiz. Für alle diese Tätigkeiten ist der Zugang und die Entnahme von Proben im Gelände notwendig.

Mit freundlichen Grüssen
Dr. Susanne Feist-Burkhardt


==========================
Dr. Susanne Feist-Burkhardt
SFB Geological Consulting & Services
Odenwaldstrasse 18
D-64372 Ober-Ramstadt

 


 

Marco Meisborn (Höchstadt, Amateurpaläontologe), 7. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil auch Amateur- und Hobbypaläontologen eine wissenschaftlichen Beitrag leisten.

Marco Meisborn

 


 

Dr. Ursula Menkveld-Gfeller (Kuratorin Paläontologie am Naturhistorischen Museum Bern, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft), 7. September 2020

 

Gerne unterzeichne ich diese Initiative.

 

Als Paläontologin an einem Museum unterstütze ich die Initiative zur Novellierung der Paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen, u.a. aus folgenden Gründen:

 

Aktive Freizeitpaläontologie hält die Interessen an dieser Wissenschaft wach, wodurch interessante neue Funde gemacht werden können.

Es besteht eine langjährige sehr fruchtbare Zusammenarbeit von Wissenschaft und Amateurpaläontologen, welche nicht durch Verbote unterbunden werden sollte.

Wissenschaftler und Sammlungen sind sehr auf die Tätigkeit und Funde von Amateurpaläontologen angewiesen, nicht zuletzt weil sie unter Einsatz von Ausdauer und Zeit oft auch temporär offenliegende Fundstellen besuchen.

 

Freundliche Grüsse

Ursula Menkveld

 

 

--
Dr. Ursula Menkveld-Gfeller
Erdwissenschaften
Kuratorin Paläontologie

 

NATURHISTORISCHES MUSEUM BERN
Bernastrasse 15, CH – 3005 Bern
www.nmbe.ch


 

Manuel Kunz (Bonn, Diplom-Geologe/Paläontologe, Firma Dr. F. Krantz - Rheinisches Mineralien-Kontor, Abteilung Paläontologie), 7. September 2020

 

Hallo Herr Simonsen,

 

sehr gerne unterstütze ich den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung.

 

Mit besten Grüßen und in Hoffnung auf die Umsetzung der Novellierung…

Manuel Kunz

Dipl.-Geologe /Paläontologie


***************************************************
Dr. F. Krantz
Rheinisches Mineralien-Kontor GmbH & Co.KG
Fraunhoferstr. 7
DE - 53121 Bonn

 


 

Marianne Nordmeyer (Kassel, Amateurpaläontologin), 7. September 2020

 

Als Mutter und aufgrund der räumlichen Nähe zu NRW möchte ich,
dass meine Kinder und Enkel auch weiterhin ohne viele Einschränkungen
klopfen, sammeln und sich unbändig über schöne Funde freuen dürfen.
Wir Älteren können dann Einfluss darauf nehmen, dass interessante Funde
auch an die Wissenschaft oder in Museen gelangen. Das geht aber nur,
wenn wir "am Ball bleiben" dürfen.

Marianne Nordmeyer

 


 

Dr. rer. nat. Detlef Faßhauer (Dortmund, Dipl.-Mineraloge), 7. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW insbesondere aus folgenden Gründen:

1) in früheren Zeiten bzw. auch aktuell in anderen Staaten und Bundesländern bestanden und bestehen gute Erfahrungen mit verantwortungsvollen SammlerInnen, die wichtige Funde an kompetente Stellen melden. Eines von vielen Beispielen ist der Fund der bisher ältesten Wirbeltierfährte Deutschlands in einem stillgelegten Bochumer Steinbruch (die Bergung ist nachfolgend wissenschaftlich durchgeführt und betreut worden).

2) Es ist davon auszugehen, dass Landesämter immer weniger Resourcen für systematische Grabungen oder Sammlungstätigkeiten bekommen. Umso wichtiger ist es, auf private Funde zurückgreifen zu können.

3) Es ist nicht plausibel, warum - bei genehmigtem Abbau von Gesteinen außerhalb Bodendenkmälern etc. - potentielle Funde unwiederbringlich zu Splitt, Zement o.ä. verarbeitet werden dürfen, dass aber die Möglichkeit, Funde zu sichern, erschwert werden.

4) Es bestehen bereits nach aktuellem Recht hinreichende Möglichkeiten, wichtige Fundstellen zu schützen (sei es über ausgewiesene Bodendenkmäler, Naturschutzrecht), das Zutrittsrecht von gewerblich genutzten Lagerstätten oder Steinbrüchen privatrechtlich zu beschränken bzw. das unverantwortliche Vorgehen von SammerInnen, die nicht die Mehrheit der naturkundlich Interessierten darstellen, zu ahnden.

5) Ein grundsätzliches Thema ist die fachgerechte Archivierung wichtiger Funde, gerade hinsichtlich von älteren Sammlungen. Hier wäre eine intensivere Zusammenarbeit privater SammlerInnen mit entsprechenden staatlichen/wissenschaftlichen Sammlungen wünschenswert. Die Vergangenheit hat jedoch auch gezeigt, dass auch das Kuratieren nicht vor Verlust von Wissen und wertvollen Exponaten schützt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. rer. nat. Detlef Faßhauer

 


 

Dr. Martin Röper (Wissenschaftlicher Direktor und Archaeopteryx-Kurator Museum Solnhofen), 7. September 2020

Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen von Sönke Simonsen, STEINKERN

 

Basierend auf der Verknüpfung von Heimat und erdgeschichtlicher Ressource bietet die Arbeit privater Sammler und Autodidakten eine unverzichtbare Grundlage für die Landesdokumentation der Fossilien aus dem Rheinland und aus Westfalen. Als citizen science lebt die historische Naturwissenschaft der Paläontologie, die als solche in Gesetzen klar von der Archäologie (angesiedelt im Bereich der Geisteswissenschaften) abgegrenzt sein muss, wesentlich mit vom Engagement unserer Sammler. Ohne deren Zuarbeit über Generationen hinweg wäre für NRW in Zukunft keine solide Basis für eine zukunftsweisende paläontologische Landesdokumentation zu garantieren. Tatsächlich bietet die Handhabung der Fossilschätze in Dänemark einen ebenso praktikablen wie fairen Ansatz, eine Novellierung der Gesetzgebung in NRW in Gang zu setzen. Als langjähriger und guter Kenner der Paläontologie in NRW unterstütze ich Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen als einen vorbildlichen Ansatz, in der Landesdokumentation der Fossilien in NRW weiter voranzuschreiten.

 

Dr. Martin Röper
Wissenschaftlicher Direktor und Archaeopteryx-Kurator Museum Solnhofen
Bahnhofstr. 8, 91807 Solnhofen

 


 

Klaus Bosch (Ringsheim, Amateurpaläontologe, Mitglied der Subkommission Jura der Deutschen Stratigraphischen Kommission), 7. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil das Wissen und die Kenntnisse der Amateur- und Hobbypaläontologen der Wissenschaft ansonsten verlorengehen.

Klaus Bosch


 

 

Dipl. Geol. Cornelia Haasler (KRANTZ, Ältestes geologisches Warenhaus weltweit, Dr. F. Krantz, Rheinisches Mineralien - Kontor, Abteilung Paläontologie), 7. September 2020

 

Hiermit möchte ich dem Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen

zustimmen.

 

Es war lange fällig, danke für den Aufwand dies in die Wege zu leiten!

 

Cornelia Haasler

(Dipl.Geol., Abt. Paläontologie)

 

***************************************************************

KRANTZ Ältestes geologisches Warenhaus weltweit

Dr. F. Krantz

Rheinisches Mineralien - Kontor

GmbH & Co.KG

Fraunhoferstr. 7

53121 Bonn


 

Christian Obrist (Rickenbach, Schweiz, Biologielaborant, Amateurpaläontologe, Präparator, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft, Vorstandsmitglied der Freunde des Naturhistorischen Museums Basel), 7. September 2020

 

Guten Tag Sönke,

 

hiemit unterzeichne ich den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen.

 

Als Amateurpaläontologe arbeite ich seit 30 Jahren eng mit dem Paläontologischen Institut und Museum der Universität in Zürich zusammen, z. B. unternehmen wir gemeinsame Fossilengrabungen an einer von mir entdeckten Trias Fundstelle in den Schweizer Alpen. Viele dieser Funde wurden anschließend von mir präpariert.

Einige meiner Funde, neue Gattung und/oder neue Arten, sind in der Ausstellung des Bündner Natur Museum in Chur (Graubünden) zu bestaunen.

 

In der Schweiz funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Museen / Paläontologischen Institut und uns Amateur Paläontologen sehr gut.

 

Mit freundlichem Gruß

Christian Obrist

 

 

 


 

Dipl. Geol. Philipe Havlik (Projektleiter, Zentrale Museumsentwicklung, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Frankfurt am Main), 6. September 2020

 

Lieber Sönke, liebes Team von Steinkern.de,

sehr gerne unterstütze ich eure Initiative für eine Novellierung der Gesetzgebung zum paläontologischen Denkmalschutz. Ich beobachte leider, dass der Kontakt zwischen seriösen Privatsammlern und Forschungsinstituten und Museen in den vergangenen Jahren immer weiter abnimmt. Daran hat sicherlich die Gesetzeslage in vielen Bundesländern erheblichen Anteil, die die Suche nach Fossilien für Privatsammler in den Bereich der Kriminalität verschiebt. Die jahrhundertealte Tradition in unserer Fachrichtung zeigt gleichzeitig, dass jederzeit zahlreiche bedeutende Funde und Fundstellen weltweit nur durch diese Zusammenarbeit entdeckt und erforscht werden konnten. Die ohnehin mühsame Suche nach Nachwuchs für dieses erfüllende Hobby, wird ebenfalls deutlich erschwert. Eine Novellierung der Denkmalschutzgesetze in Bezug auf paläontologische Feldforschung wäre daher meiner Ansicht nach nicht nur in NRW unbedingt wünschenswert. Deshalb unterstütze ich persönlich die Initiative absolut und hoffe auf ihren Erfolg!

Glück auf,

Philipe Havlik

 

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

 


 

Peter Silberhorn (Langenbrettach, Amateurpaläntologe), 6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich den Aufruf zur Novellierung des Paläontologischen Denkmalschutzes in NRW und bundesweit unterstützen.

Beste Grüße und viel Erfolg
P. Silberhorn

 


 

Prof. Dr. Olaf Elicki (Freiberg, Hochchullehrer Paläoökologie & Mikropaläontologie an der TU Bergakademie Freiberg, Geologisches Institut), 6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Nachdruck unterstütze ich hiermit den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW.

Prof. Dr. Olaf Elicki
Hochchullehrer (Paläoökologie & Mikropaläontologie) an der TU Bergakademie Freiberg Geologisches Institut
Bernhard-von-Cotta Straße 2
09599 Freiberg

 


 

Elmar Scherer (Mössingen, Fossiliensammler und -Präparator), 6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil meine als Privatsammler getätigten Funde

an das Naturkundemuseum Stuttgart gegeben werden, wenn diese von wissenschaftlichem Interesse sind.

 

Elmar Scherer

 


 

Udo Fromm (München, Patentprüfer und Amateurpaläontologe) und Helma Jansen (München, Patentprüferin und Amateurpaläontologin), 6. September 2020

 

Wir unterstützen die Initiative, damit Fossilien nicht als Straßenschotter enden, sondern Interessierten zugänglich gemacht werden können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Udo Fromm und Helma Jansen

 


 

 

Prof. Dr. Wolfgang Weber (Augsburg, Fakultät AGN / Chemie, Hochschule Augsburg, Hobbypaläontologe),  6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit unterstütze ich ausdrücklich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil viele Aufschlüsse nur temporär verfügbar sind und Hobbysammler als zusätzliche "manpower" einen wertvollen Beitrag zur Bergung wissenschaftlich interessanter Fossilien leisten, die andernfalls der Verwitterung oder der Zerstörung durch industriellen Rohstoffabbau unterliegen.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Weber

--
Prof. Dr. Wolfgang Weber
Fakultät AGN / Chemie
Hochschule Augsburg

Augsburg, BY
Hobbypaläontologe

 


 

Dipl.Ing. (FH) Herbert Fr. Likar (Leonberg, Baden-Württemberg, Hobby-Geologe/Paläontologe), 6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

als Hobby-Geologe/Paläontologe unterstütze ich die Vorschläge der Novellierung in Anlehnung an das dänische Modell, nicht zuletzt um auch nachfolgenden Generationen die Möglichkeiten eines sinnvollen und lehrreichen Hobbys zu ermöglichen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Fr. Likar

 


 

Katharina Rymer (Gauting, Master-Studentin für naturwissenschaftliche Archäologie, Amateurpaläonthologin, B.A.-Ägyptologin & Koptologin), 6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung der paläonthologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW mit Freude.

Mit freundlichen Grüßen,

Katharina Rymer

 


 

Brunhilde Wiehe (Freising, Mitglied im Freundeskreis der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Historische Geologie München e.V.), 6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich, Brunhilde Wiehe, wohnhaft in 85354 Freising, bin Mitglied im Freundeskreis der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Historische Geologie München e.V. und unterstütze das Anliegen zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung.

Vorträge und Ausstellungen im Geologischen und Paläontologischen Museum haben mein Interesse für Mineralien, Gesteinsarten, Fossilienfunde und geologische Prozesse geweckt.

Ich bin den Wissenschaftlern zu großem Dank verpflichtet.

 

Mit freundlichen Grüßen
Brunhilde Wiehe

 


 

Dr. Thomas Böttcher (Konstanz, Forschungsgruppenleiter in Biologischer Chemie und Amateurpaläontologe), 6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze hiermit die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil Fossiliensammler und Amateurpaläontologen entscheidende Beiträge für die Paläontologie leisten.

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Böttcher

--

Dr. Thomas Böttcher

University of Konstanz
Department of Chemistry
Universitätsstr. 10
D-78457 Konstanz

 


 

Dipl. Geol. Klaus-Dieter Schäfer (Laatzen, Diplomarbeit über den Remscheid-Altena-Sattel in NRW 1986), 6. September 2020

 

Liebe Freunde der Paläontologie,

ich unterstütze die Revision der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung NRW.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus-D. Schäfer

 


 

Thomas Schubert (München, Amateurpaläontologe), 6. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, damit das Gesetz seinen wichtigen Zweck auch erfüllt.

 

Thomas Schubert

München 81737

QA Spezialist

 


 

Alexander Benn (Geowissenschaftler, Leiter des Museums PANGAEA), 6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich erfuhr von dem Vorschlag zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes durch einen Freund.
Da ich selber Geowissenschaftler bin und mich in diversen Vereinigungen rund um das Thema Paläontologie betätige (Bernstein AG des GPI Uni Hamburg, Gesellschaft für Geschiebekunde e.V., Arbeitskreis Paläontologie Hannover...), sowie ein kleines paläontologisches Museum leite, ist es mir sehr wichtig, dass die Hobbypaläontologie nicht unter die Räder gerät. Ich selber bekomme wöchentlich mit, was leider zu Zement und anderen Baustoffen verarbeitet wird und somit der Erforschung entgeht.

Daher unterstütze ich aus vollem Herzen diesen Vorschlag.

Alexander Benn
Geowissenschaftler
Leitung des Museums PANGAEA
Am Güterbahnhof 2
21680 Stade

Viele Grüße,
Alexander Benn

 


 

Team des Museums PANGAEA (Stade), 6. September 2020

Ein herzliches Moin aus dem Museum PANGAEA!

Das Team aus dem Museum PANGAEA in der Festung Grauerort, Schanzenstraße 52 in 21683 Stade besteht aus Geowissenschaftlern, Hobbypaläontologen und erdgeschichtlich Interessierten.

Da wir eine erfolgreichere Forschungszukunft nur durch die Beteiligung von leidenschaftlichen Sammlern sehen, die ihre Freizeit, Finanzen und teilweise Beziehungen riskieren, nur um Objekte zu bergen und so der endgültigen Vernichtung zu entziehen, unterstützen wir diesen Novellierungsvorschlag vollkommen. Die staatlichen Institutionen haben leider oft nicht das nötige Personal, geschweige denn die Finanzen, um das zu meistern. Daher sind wir auf Laienpaläontologen und leidenschaftliche Sammler angewiesen.

Viele Grüße vom PANGAEA Team!

--
Alexander Benn
B.Sc. Geowissenschaften
PANGAEA - Edutainment
Am Güterbahnhof 2
21680 Stade

Tel.: 01577 6812884
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Facebook: PANGAEA - Edutainment

 


 

Peter Holleis (Gröbenzell, Amateurpaläontologe), 6. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

als leidenschaftlicher und langjähriger Interessent und Sammler von Geologie, Mineralogie und Paläontologie unterstütze ich die Petition zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes von NRW.

Als Hobbysammler hat man die Möglichkeit schnell und flexibel auf aktuelle Fundmöglichkeiten zu reagieren.

Mein spezielles Sammelinteresse galt der Paläobotanik - dem versteinerten Holz.

Die Holz-Sammlung wurde wissenschaftlich bearbeitet und veröffentlicht.

Die gesamte Sammlung - Geologie, Mineralogie und Paläontologie habe ich dem Naturkunde Museum Augsburg übereignet.

 

Mit freundlichem Gruß

Peter Holleis

 


 

Michael Kutz (Mackenheim, Frankreich, Amateurpaläontologe), 5. September 2020


Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, damit Grundlagenforschung weiter erfolgreich praktiziert werden kann.

 


 

Solveig und Karsten Witteck (Oststeinbek, Amateurpaläontologen), 5. September 2020

 

Hallo Sönke,

wir begrüßen die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW hinsichtlich paläontologischer Untersuchungen.

Als Amateurpaläontologen sammeln wir seit Jahrzehnten in Dänemark; hauptsächlich am Limfjord in Jütland.

 

Nachdem der dänische Staat im Jahre 1990 die Danekrae- Verordnung einführte, hatten wir hatten das Glück, einen kleinen seltenen Fisch (Antigonia sp.) zu finden.
Dieser wurde zum ersten Danekrae erklärt.

Seitdem haben wir in den folgenden Jahrzehnten immer wieder wissenschaftlich oder ausstellungsmäßig wertvolle Funde an die Kommission bei der Universität Kopenhagen abgegeben.
Inzwischen sind 14 unserer Funde zum Danekrae erklärt worden.

Die "Belohnung" für diese Funde war zwar erfreulich, spielte aber nicht die primäre Rolle.
Für uns Sammler war die Anerkennung der Wissenschaftler beglückend und es fiel uns nicht schwer, uns von den doch sehr seltenen und auch wertvollen Fossilien zu trennen.

Eines unserer Danekraes ist inzwischen Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Es handelt sich um einen Vogelkopf mit Federn, der in der Yale Universität/ USA auf Melanosome (Farbpigmente) untersucht und in der Zeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde.

 

Eine ähnliche Regelung für Deutschland könnte durchaus eine Win-Win-Situation für Sammler und Museen ergeben.

Gruß
Solveig und Karsten

 

PS: Die Danekrae-Regelung begann 1990, nicht 1989.

 


 

Martin Zuniga Ostwald (Erlangen, Amateurpaläontologe), 5. September 2020

 

Guten Tag Herr Sönke Simonsen,

 

gerne unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW und somit auch die Möglichkeit bundesweit ein Zeichnen zu setzen.

Ich möchte gar nicht abschätzen wollen, was uns an Präparaten, Kenntnissen und auch an Wissen fehlen würde, ohne die Amateurpaläontologen und ihren interessierten Einsatz in diesem Bereich.

 

Beste Grüße und uns allen viel Glück

Martin ZUNIGA OSTWALD

 

Projektingenieur / Erlangen

Amateurpaläontologe und seit über 40 Jahren fasziniert und begeistert was Mutter Natur uns zu bieten hat.

 


 

Klaus Jenne (Ba.-Wü., Amateurpaläontologe), 5. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Klaus Jenne und ich möchte mich der Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW anschließen.
Aus langjähriger eigener Erfahrung darf ich bestätigen, dass die wichtigsten Funde der vergangenen Jahre oft von ambitionierten Laien, welche eng mit Wissenschaftlern/Museen sowie den Öandesämtern zusammen arbeiten, getätigt wurden. Die äußerst dünne personelle Besetzung der paläontologischen Einrichtungen erlaubt es nicht einmal ein Promille der wissenschaftlich wertvollen Fossilien vor deren unwiderruflicher Zerstörung zu retten. Nur Dank den Bemühungen hunderterer Ehrenamtlicher, welche unermüdlich Baustellen und sonstige Aufschlüsse beobachten, konnten auf nationaler Ebene in der jüngeren Vergangenheit bedeutende Funde an die Wissenschaft überführt werden.

Ich bitte daher die in der entsprechenden Initiative genauer beschriebenen Änderungen beim Denkmalschutzgesetzentwurf zu berücksichtigen.

Viele Grüße

Klaus Jenne

 


 

Klaus Boenigk (Overath), 5. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit unterstütze ich die Novelle für die Förderung der Paläontologie in NRW. ich bin selber Geographielehrer und halte es für wichtig auch Feldforschung in NRW ungestört fortführen zu können.

MfG

Klaus Boenigk

 


 

Dipl.-Ing. Norbert Nordmeyer (Kassel, Amateurpaläontologe und -speläologe, Mitglied mehrerer naturkundlich ausgerichteter Gruppen, Vereine und Verbände), 5. September 2020

 

Als Mitglied des Arbeitskreises Paläontologie Hannover (APH) und der Naturhistorischen
Gesellschaft Hannover (NGH) sowie weiterer Gruppen unterstütze ich den Vorschlag zur
Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen
(https://www.steinkern.de/ablage/2020/Novellierung-Denkmalschutzgesetz-NRW.pdf).

In der Vergangenheit gab es etliche eigene Fossilfunde, denen sich professionelle
Paläontologen mit großem Interesse widmeten, auch um die Fossilien wissenschaftlich
zu beschrieben. Gleiches ist mir von Sammlerfreunden bekannt.
Diese sammlerische Vor- und Zusammenarbeit zwischen Laien und Wissenschaftlern wird
auch durch die Benennung etlicher Neufunde durch den Namen der Finder dokumentiert
und anerkannt.

Ohne ein belastbares Recht der Freizeitsammler, Fossilien (und auch Mineralien) an der
Oberfläche aufzusammeln, würden viele Funde nicht getätigt und daher auch nicht bearbeitet
werden können. Daraus entstünde m. E. ein großer Schaden sowohl für die Paläontologie
an sich als auch übergeordnet für die Geologie und ihre Teilgebiete (Biologie, Bodenkunde,
Hydrologie, Speläologie, Stratigrafie usw.). Auch ist in der Geologie vieles noch nicht
"in Stein gemeißelt", was von vielen Neubenennungen und Überarbeitungen abzuleiten ist.

Sobald im Hobby-Bereich ehrenamtliche (!) Vorträge gehalten werden, dienen dabei auch oft
eigene Funde der Illustration. Diese Art der Öffentlichkeitsarbeit für die Wissenschaft würde
zukünftig in den Hintergrund geraten, wenn nicht mehr gesammelt werden dürfte.

Viele Schulabsolventen würden u. U. nicht auf diese interessante Tätigkeit / Studien­möglichkeit
aufmerksam, denn viele studierte Paläontologen haben als Sammler im Schüleralter begonnen,
sich für diese Wissenschaft zu interessieren. Auch diese Art Anknüpfungspunkt darf nicht entfallen.

All dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass Fossilien in Steinbrüchen nach wie vor
verarbeitet und damit zerstört werden. Die natürliche Erosion oder stärkere Boden­überdeckung
nach Baumaßnahmen lassen ohnehin schon jetzt Aufschlüsse verschwinden und Funde verwittern.

 

Dipl.-Ing. (Univ.) Norbert Nordmeyer

 


 

Dipl. Ing Jürgen Höflinger (Pfleger der Abt. Geologie, Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg), 5. September 2020

 

Ich unterzeichne hiermit den "Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen".

Dipl. Ing Jürgen Höflinger

 


 

Uwe Ryck (Polling / Oderding, Vorsitzender des Förderkreises der bayerischen paläontologischen Staatssammlung, Amateurpaläontologe), 5. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil Hobbysammler immer noch die wichtigste
Stütze sind, um der Zerstörung wichtiger erdgeschichtlicher Funde entgegenzuwirken, unsere staatlichen Sammlungen zu mehren und der Wissenschaft neues Material zuzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Ryck

 


 

Dipl.Ing. Klaus Schilling (Speyer, OStR a.D., Amateurpaläontologe), 5. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil für mich die Beschäftigung mit den Steinen aus der Natur eine wichtige Bildungsmaßnahme darstellt.

 


 

Prof. Dr. Michael R. W. Amler (Universität zu Köln, Institut für Geologie und Mineralogie, Abt. Paläontologie und Historische Geologie), 5. September 2020

 

Hiermit unterstütze ich die angestrebte Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW.

Michael Amler

--
In some - perhaps many - cases, the present may be the key to nothing at all (Martin, 1999)

Prof. Dr. Michael R.W. Amler
Universität zu Köln
Institut für Geologie und Mineralogie
Abt. Paläontologie und Historische Geologie
Zülpicher Str. 49a
50674 KÖLN

 


 

Dr. Robert Chandler (Whyteleafe Surrey, England, Consultant palaeontologist), 5. September 2020

 

To whom it may concern,

I have been made aware of possible alterations to the present legislation regarding laws in relation to archaeology and palaeontology in Northrhine-Westphalia, Germany. I wish to offer comments relating to the wider situation, particularly in Europe but also relating to the rest of the world.

Archaeology and palaeontology are distinct disciplines, however in terms of legislation they have often been ‘lumped together’ in a heritage related bundle with little consideration of the methods or outcomes involved. The reasoning behind the protection of some archaeological sites is clear; they are often unique and sometimes very valuable in monetary terms (gold, jewels etc.). They are also part of a human heritage for that country. Why restrictions are desirable is clear.

Palaeontology stands apart in a number of ways. Often the participants start as children interested in fossils with a curiosity to investigate past life. Commonly these people continue through life to become ‘experts’ in restricted fields of palaeontology, that yield no prospect of a paid income or hold any importance, however they are of great academic interest and enrichment to the knowledge base of geological sciences. In truth we would know far less about the natural world were it not for such dedication. Consider the term ‘expert’ this should not imply any standing as a professional paid geologist or museum academic. The word ‘amateur’ in some circles of jurisdiction has come to be wrongly considered synonymous with ‘uninformed or ignorant’. Citing one celebrated amateur in Jurassic geology; John Hannes Callomon (1928-2010) was a chemist, but was also a celebrated world authority in palaeontology. He started his interest by touring Oxfordshire (UK) by bicycle and asking permission to enter brick clay pits without any ‘red tape’. Had he been refused, how much less would we know of the Jurassic System? At the other end of the scale William Walker, a plumber from London found the only British intact specimen of the dinosaur Baryonyx while fossil hunting in a clay pit. The point is that William Walker knew the area and was on site when professional experts could not be present. His actions in informing the Natural History Museum in London were vital. Had he not visited that day, the dinosaur, one of the most important specimens known from the British Lower Cretaceous, would no doubt constitute part of a brick wall.

Amateurs are vital guardians of the palaeontological resource and this has been clearly recognized on the British, Jurassic, World Heritage, Dorset coast. The maintenance of local palaeontological heritage sites is an important enrichment to an area’s natural history. A Fossil Collecting Code operates that has prompted responsible collecting from ex-situ material and reporting of specimens from beaches adjacent to eroding sea cliffs from which millions of fossils would otherwise have been lost to erosion. There is a clear partnership that benefits all, the casual collector and the dedicated scientific expert; both gain from responsible access to fossil bearing sites. Inland sites are increasingly subject to ever more stringent control, not helped with the implementation of the Health and Safety at Work Act in the UK. This has severely impeded palaeontological field work to the point where it is now difficult to gain consent to road cuttings in progress, quarries and housing excavations. A level of understanding needs to be taken on – board by authorities when decisions are made that prevent fossil collecting. Sensible safety measures and suitable consent must be granted to those seeking fossils of course with suitable considerations of the inherent dangers. The failure to do this will result in a massive loss to science as potential collectors, geologists and students see no point in studying palaeontology further.

My introduction to ‘fossil collection’ took place around the age of five. I soon became interested in ammonites and this has remained a life-long interest into retirement. I too have benefitted from access to many areas in earlier times.

 

Dr Robert Chandler

Consultant palaeontologist.

 


 

Frauke & Peter Korb (Ganderkesee, Fossiliensammler), 5. September 2020

Wir unterstützen die Initiative, weil der Staat alles reglementieren will. Deshalb geht auch momentan vieles in Deutschland in die Hose, zumal die beratenden Fachleute und Interessensverbände zum Teil aus Egoismus falsche Weichen stellen.

 


 

Udo Buttjer (Velbert, NRW, Amateurpaläontologe, Vorsitzender der Fossilienfreunde-Essen), 5. September 2020

 

Lieber Sönke,

 

ich zeichne Deinen Vorschlag mit:

Udo Buttjer (Velbert, NRW, Amateurpaläontologe, Vors. Fossilienfreunde-Essen)

 

Herzliche Grüße, viel Erfolg und Glück-Auf

Udo

 

www.fossilienfreunde-essen.de

 



Martin Boenigk (Köln, Amateurpaläontologe), 5. September 2020

 

Lieber Sönke,

vielen Dank für deine Initiative, die ich vollkommen unterstütze.

Ich hatte immer Schwierigkeiten meinen Kindern zu erklären, warum wir in Bayern Fossilien sammeln durften und vor der eigenen Haustür im Bergischen-Land nicht. Auch wenn meine Kinder jetzt groß sind und nicht mehr mit auf Tour gehen, wäre es prima, wenn auch in NRW wieder vernünftige Bedingungen für Paläontologie begeisterte Amateure und deren Familien geschaffen würden.

Grüße aus Köln,
Martin Boenigk

 


 

Peter Schreiber (Wegeleben, Hobby-Fossiliensammler), 5. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW unterstütze ich gerne. Die vorgeschlagene Novellierung würde die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Hobbysammlern deutlich verbessern.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Schreiber

 


 

Ursula Müller-Riekert (Tübingen, Lehrerin im Ruhestand, Hobbypaläontologin), 5. September 2020



Ich möchte den Aufruf zur Reformierung des paläontologischen Denkmalschutzes in Nordrhein-Westfalen mitzeichnen.
Eine Reformierung des paläontologischen Denkmalschutzes halte ich für dringend notwendig. Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich in der ständig zunehmenden Überregulierung eine große Gefahr sehe. Hobbypaläontologen werden immer weiter eingeschränkt in ihren Möglichkeiten zu sammeln, während die Industrie ohne Einschränkungen Fossilien zu Straßenbaumaterial schreddern darf.

 


 

Heiko Ernst (Hohenwarsleben, Amateurpaläontologe, Mitglied in der Gesellschaft für Geschiebekunde e.V.), 5. September 2020

 

Lieber Sönke,

auch ich unterstütze gern die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW. Ein Miteinander, ein Zusammenführen der Menschen, ein respektvoller Umgang, das Erkennen der Möglichkeiten die in diesem Denken und vor allem Handeln liegen bietet fast grenzenlose, wunderbare Chancen etwas nachhaltiges, Wertvolles zu schaffen: eine Gemeinschaft. Deswegen ist es gut und wichtig immer die aktuellen Regelungen kritisch zu hinterfragen, auf den Prüfstand zu stellen und wo nötig Änderungen herbeizuführen. Wissenschaft und Hobbysammler (die ein Geschenk an die Wissenschaft sein können) auf Augenhöhe und auf gegenseitige Achtung
und Respekt zusammen zu führen, kann nur fruchtbringend sein.

Herzlichst.

Heiko Ernst (Angestellter mit Führungsverantwortung/leidenschaftlicher Hobbysammler/Ehrenamtliche (Vereins-)Leitungsfunktion/Mitglied in der Gesellschaft für Geschiebekunde e.V.)

Hohenwarsleben, September 2020

 


 

Dr. Jörg Nolte (Iserlohn, Betriebsführung Dechenhöhle), 5. September 2020

 

Ich unterstütze hiermit die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW.

 

Dr. Jörg Nolte

Betriebsführung Dechenhöhle

Dechenhöhle 5

58640 Iserlohn

 


 

Heiko Lang (Pulheim, Amateurpaläontolge), 5. September 2020

 

Hallo,

Ich unterstütze die Novellierung des Denkmalschutzgesetzes, nicht nur in NRW, da ich selbst begeisterter Amateurpaläontologe bin.
Hauptsächlich stelle ich mir aber die Frage, weshalb überhaupt noch geforscht wird, wenn den Menschen, die sich damit befassen wollen an allen Ecken Steine in den Weg gelegt werden?
Die Paläontologie und auch alle anderen Wissenschaften leben von engagierten Menschen, die sich gerne dieser Thematik annehmen und einen großen Teil ihres Lebens damit verbringen mehr über Ihr bestimmtes Fachgebiet zu erfahren.
Amateurpaläontologen spielen aber eine ebenso große Rolle, denn welchen Sinn hat das Forschen noch, wenn alles Wissen in Büchern verstaubt und sich Niemand mehr daran erinnert...?

Viele Grüße,
Heiko Lang

 


 

Dr. Thomas Bastelberger (Emmerting, Amateurpaläontologe), 5. September 2020

Hiermit unterstütze ich, Dr. Thomas Bastelberger, wohnhaft in Emmerting, Bayern, die Reformation der Denkmalschutzgesetzgebung im Bereich Paläontologie. Als Amateurpaläontologe halte ich die Stärkung der Zusammenarbeit von paläontologischer Bodendenkmalpflege, paläontologischer Wissenschaft und Amateurpaläontologie durch eine reformierte Denkmalschutzgesetzgebung in NRW für absolut erstrebenswert.
 
Dr. Thomas Bastelberger
Emmerting
 

 

Dr. Carlos Dávila (Berlin, Amateurpaläontologe), 4. September 2020

 

Hiermit möchte ich meine Unterstützung für den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen zum Ausdruck bringen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Carlos Dávila

 


 

Georg Olbrich (Leiter der Arbeitsgruppe Mineralien- und Fossilienfreunde des Beckumer Heimat- und Geschichtsvereins), 4. September 2020

 

Als Leiter der Arbeitsgruppe Mineralien- und Fossilienfreunde des Beckumer Heimat- und Geschichtsvereins bin ich der Meinung, dass wir alle ein Recht haben nach Fossilien und Mineralien zu suchen und diese der Nachwelt zu erhalten.

 


 

Axel Niggeloh (Schalksmühle, Amateurpaläontologe), 4. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich selbst leidenschaftlicher

Fossiliensammler bin.

 

Mit freundlichen Grüßen

Axel Niggeloh

 


 

Prof. Dr. Ingrid Scharlau (Willebadessen, NRW, Univ. Prof.), 4. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative, weil Wissenschaft, gerade solche, die ihre Daten aus dem Feld bekommt, zu nicht unwesentlichen Anteilen von "Laien" vorangetrieben wurde und diese nicht unter unnötigen Restriktionen leiden sollen.

 


 

Michael Galuschka (Weilerswist, Amateurpaläontologe), 4. September 2020

 

Hallo Sönke,

ich unterstütze die Novelierung des Denkmalschutzgesetzes da mit der derzeitgen Regelung eine Forschungstätigkeit erschwert wird.

Schöne Grüße
Michael Galuschka

 


 

Gerd Grochtdreis (Dipl. Betriebswirt, Weingarten/Baden, Amateurpaläontologe), 4. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich meine Unterstützung für den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen zum Ausdruck bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Grochtdreis

 


 

Hartmut Stych (Sarstedt, Amateupaläontologe), 4. September 2020

 

Ich unterstütze den Änderungsvorschlag, weil Amateurinitiativen nachweisbar wertvolle Wissensergänzungen geliefert haben.

 


 

Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck (Siegburg, NRW, Institut für Geowissenschaften Heidelberg), 4. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre freundliche Email. Ich bin Ihnen sehr dankbar dafür, dass Sie gewillt sind, die derzeitige wirklich unglückliche Situation in NRW anzugehen. Ich stamme aus diesem Bundesland, habe in Bonn studiert und wohne auch dort, obwohl ich an der Universität Heidelberg lehre. Obwohl ich also hier studiert habe und mir immer noch zahlreiche Aufschlüsse in der Region geläufig sind, meide ich das Bundesland auf geowissenschaftlichen Exkursionen mit Studierenden, so wie vermutlich die meisten meiner Kollegen.

Es ist mir völlig unverständlich, was das hiesige Denkmalschutzamt überhaupt schützen möchte, denn die Fossilien als Teil der Sedimente und Sedimentgesteine verwittern auch ohne unser Zutun an der Oberfläche, und nur dort suchen wir ja nach ihnen. Während uns also der Zugang verweigert wird, werden viele Tonnen derselben Fossilien als Teil des umgebenden Sediments verarbeitet oder überpflanzt, wobei sie zerstört werden.

Der jetzige Zustand in NRW ist völlig kontraproduktiv und ich frage mich, wie wir Lehrenden denn ein Interesse für die Paläontologie unter Jugendlichen wecken wollen, wenn Fossilien nicht mehr gesammelt werden dürfen. So wurde doch unsere eigene Leidenschaft für das Fach geweckt und über das Sammeln doch auch das Interesse für die Naturkunde ganz allgemein. Fachkollegen, die dies unter dem Deckmantel des „Schutzes“ verbieten wollen leisten uns einen Bärendienst und haben wohl auch ihre eigenen Ursprünge verdrängt.

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck
Institut für Geowissenschaften
Im Neuenheims Feld 234
69120 Heidelberg

 


 

Dr. Eckhard Mönnig (Naturkunde-Museum Coburg, ehem. Sekretär der Deutschen stratigraphischen Kommission (2012-2019), ehem. Vorsitzender der Subkommission für Jurastratigraphie (2003-2011), Voting Member der International Subcommission on Jurassic Stratigraphy (seit 2012), Chair Callovian Stage Working Group (seit 2012)), 4. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

hiermit bekunde ich, dass ich den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen
(https://www.steinkern.de/ablage/2020/Novellierung-Denkmalschutzgesetz-NRW.pdf) unterstütze!

 

Gez.

Eckhard Mönnig

ehem. Sekretär der Deutschen stratigraphischen Kommission (2012-2019),

ehem. Vorsitzender der Subkommission für Jurastratigraphie (2003-2011)

Voting Member der International Subcommission on Jurassic Stratigraphy (seit 2012)

Chair Callovian Stage Working Group (seit 2012)

 

 

Dr. Eckhard Mönnig

Naturkunde-Museum Coburg

Park 6, 96450 Coburg

 


 

 

apl. Prof. Dr. Gernot Arp (Geowissenschaftliches Zentrum, Georg-August-Universität Göttingen), 4. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bekunde ich, dass ich den
Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen
(https://www.steinkern.de/ablage/2020/Novellierung-Denkmalschutzgesetz-NRW.pdf)
unterstütze!

apl. Prof. Dr. Gernot Arp

 


 

apl. Prof. Dr. Dieter Uhl (Abt. Leiter Paläontologie und Historische Geologie, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt), 4. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,
 
ich unterstütze Ihren Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen, in der Hoffnung, dass eine solche Novellierung auch als "Blaupause" für andere Bundesländer mit ähnlich restriktiver Gesetzgebung dienen kann!
 
Durch die aktuelle Gesetzgebung werden in verschiedenen Bundesländern für die archäologische Denkmalpflege sicherlich sinnvolle Regelungen mehr oder minder eins zu eins auf die Paläontologie übertragen, was meiner Meinung nach in der großen Mehrzahl der Fälle nicht angebracht ist!
 
Die bestehende Gesetzgebung behindert in verschiedenen Bundesländern die wissenschaftliche Arbeit von uns Paläontologen (und dabei möchte ich explizit nicht unterscheiden zwischen Amateurpaläontologen und solchen die das Glück haben für einen Job im Bereich der Paläontologie bezahlt zu werden), aber auch die universitäre Lehre! Wenn ich erst einen Antrag an die Denkmalpflege stellen muss, damit ich mir mit Studenten ein fossilführendes Profil im Detail anschauen kann, dann geht das meiner Meinung nach ganz weit an der ursprünglich gut gemeinten Intention der Denkmalschutzgesetze verschiedener Bundesländer vorbei.
 
Es gibt noch unzählige weitere Argumente für eine Änderung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in verschiedenen Bundesländern, die aber im Prinzip alle schon von anderen Kollegen und Kolleginnen genannt wurden und die ich deshalb hier nicht wiederholen muss.
 
Ich bin der Meinung, dass bei jedweder Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen, aber auch in anderen Bundesländern, unbedingt paläontologische Expertise einfließen muss! Und diese Expertise sollte, wie von ihnen vorgeschlagen, ein möglichst breites Spektrum des Faches abbilden!
 
Mit freundlichem Glückauf,
 
apl. Prof. Dr. Dieter Uhl
 
Abt. Leiter Paläontologie und Historische Geologie, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
 
 

 

Andreas Abele (Berlin, Collection Manager in der Sammlung Fossile Invertebraten, Museum für Naturkunde Berlin)

 

Vielen Dank und viel Erfolg!

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Andreas Abele

Collection Manager Fossile Invertebraten

Museum für Naturkunde Berlin

Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung

Invalidenstraße 43
10115 Berlin

 


 

Dr. Manfred Jäger (Rosenfeld, Baden-Württemberg, promovierter Paläontologe, 30 Jahre Berufserfahrung an paläontologischen Museen, ca. 100 Publikationen, Details siehe unten), 4. September 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Sönke,


ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil die gute, vertrauensvolle und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit von Berufspaläontologen/innen, Amateurpaläontologen/innen und Fossiliensammlern/innen vielerorts jahrzehntelange Praxis ist, und weil die relativ wenigen Berufspaläontologen in Deutschland gar nicht die Zeit, das Personal, den Platz und das Budget haben, auch nur einen geringen Anteil der täglich in aktiven Steinbrüchen, Ton-, Sand- und Kiesgruben, auf temporären Baustellen und durch natürliche Erosion zu Tage kommenden Fossilien vor der Zerstörung zu retten, zu bergen, zu präparieren und zu dokumentieren.
Ohne die Sammler und Amateurpaläontologen wäre vieles unwiederbringlich zerstört worden und wären viele wichtige Funde der Wissenschaft unbekannt geblieben; davon hätte niemand einen Vorteil. Der Fundus der meisten Museen besteht zu einem großen Teil aus Funden, die von privaten Sammlern zu deren Lebzeiten geborgen und den Museen geschenkt oder verkauft wurden oder nach deren Tod überlassen wurden.
Natürlich gab es, vor allem in den 1970er Jahren, als das Fossiliensammeln vorübergehend eine weit verbreitete Modeerscheinung war, einige wenige übereifrige, unvorsichtige oder vorwiegend kommerziell motivierte "schwarze Schafe" unter den Sammlern. Aber der von denen verursachte Schaden ist sehr viel geringer als der Nutzen, den die vielen vernünftigen Sammler für die Paläontologie erbracht haben und weiterhin erbringen.
In einer zunehmend unruhigeren und unsicheren Welt mit vielen arbeits- und kostenintensiven Herausforderungen heute und in den nächsten Jahrzehnten (Umstellung auf regenerative Energien, Hilfen für Coronaepidemie-geschädigte EU-Länder, Digitalisierung) ist abzusehen, dass für die Paläontologie zukünftig eher weniger öffentliche Stellen und Geldmittel zur Verfügung stehen werden. Zu bedenken ist, dass, im Gegensatz zu manch anderen Naturwissenschaften, die Paläontologie meist kein allzu teures Equipment oder gar Radioteleskop oder Teilchenbeschleuniger benötigt. Mit Geologenhammer, Präparationsmeißel und -nadeln, Stereomikroskop, Literatur und Computer, und vor allem mit Interesse, Engagement und Verantwortung, lässt sich sogar im Stil der "klassischen" Paläontologie des 20. Jahrhunderts auch heute noch sehr viel Sinnvolles erreichen. Das können und machen viele Menschen! Es wäre völlig abwegig, die wertvolle unentgeltliche Tätigkeit der zahlreichen Amateurpaläontologen und Fossiliensammler durch zu strenge kontraproduktive Reglementierungen und durch übertriebene Bürokratie einzuschränken und dadurch sogar manche völlig abzuschrecken.
Zufällig gestern erst erhielt ich als jahrzehntelanges Mitglied der renommierten "Paläontologischen Gesellschaft" die neueste Ausgabe der "Paläontologischen Zeitschrift" mit einem von zahlreichen namhaften Berufspaläontologen/innen gemeinsam verfassten Artikel über die wissenschaftlich wertvolle Zusammenarbeit mit Amateurpaläontologen/innen und Fossiliensammlern/innen. Ich stehe also mit meiner Meinung keineswegs allein.
Zu meiner Person: Inspiriert durch meine Begeisterung für Fossilien (die ich seit ca. 1960 bis etwa zum Jahr 2000 sehr eifrig, danach nur noch gelegentlich sammle), habe ich 1983 an der Technischen Universität Hannover (damaliger Name) im Fach Paläontologie promoviert, war beruflich 5 Jahre als Paläontologe an den Städtischen Museen Konstanz tätig und habe danach die wissenschaftliche Konzeption für das Fossilienmuseum im Werkforum Dotternhausen erstellt, an der Einrichtung dieses Museums mitgewirkt und blieb dann insgesamt mehr als 25 Jahre als Paläontologe an diesem Museum. Hier habe ich zahlreiche Sonderausstellungen mit Leihgaben anderer Museen und zahlreicher Fossiliensammler konzipiert und durchgeführt und einige tausend Führungen im Museum und teils auch in den Dotternhausener Steinbrüchen gemacht. Durch die weit über meine offizielle Arbeitszeit hinausgehende Betreuung ausgewählter, bergungstechnisch und präparationstechnisch versierter, verantwortungsvoller Amateurpaläontologen/innen und Sammler/innen in den Dotternhausener Steinbrüchen ermöglichte ich diesen die Bergung zahlreicher Großfossilien, die zum Teil bereits heute aus deren privaten Sammlungen in verschiedene Museen gelangt sind. Jetzt bin ich Rentner.
Seit 1974 habe ich an die 100 wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Schriften veröffentlicht, teils als alleiniger Autor, teils mit Kollegen/innen gemeinsam, viele in renommierten, peer-reviewten Zeitschriften. Wissenschaftliche Schwerpunkte meiner paläontologischen Forschungen waren und sind vorwiegend Crinoiden und Serpuliden aus Jura, Kreide und Känozoikum. Die Fossilien für meine Forschungen sind Leihgaben anderer Museen, Leihgaben privater Sammler und vor allem aus meiner eigenen Sammlung (Schwerpunkt: Tausende von fossilen Serpulidenröhren, die ich zum Teil selbst gesammelt, zum Teil von Fossiliensammlern eingetauscht oder sehr häufig auch geschenkt bekommen oder seit 1973 auch auf Börsen gekauft habe). Ohne die Exemplare, die ich von Sammlern erhielt bzw. dank deren Hinweisen auf aktuelle Fundstellen selbst gesammelt habe, wären manche meiner Publikationen nicht zustande gekommen oder deutlich magerer ausgefallen. Für mich ist selbstverständlich, dass ich die Typusexemplare und andere in Publikationen abgebildeten Exemplare aus meiner Sammlung und soweit möglich auch aus anderen privaten Sammlungen an ein Museum abgebe.
Ich habe in den nunmehr insgesamt 60 Jahren meiner Sammler-, Museums- und wissenschaftlichen Tätigkeit fast ausschließlich gute, häufig sehr gute Erfahrungen mit Berufspaläontologen/innen, Berufsgeologen/innen, Amateurpaläontolog/innen und Fossiliensammlern/innen gemacht. Ich plädiere entschieden dafür, dass uns allen nicht durch unnötige Einschränkungen und bürokratische Hürden das Sammeln, Forschen und Publizieren erschwert oder gar verleidet wird!


Dr. Manfred Jäger

 


 

Dr. Thomas Bolliger (Hombrechtikon/Zürich, Schweiz, Geologe/Paläontologe), 3. September 2020

 

Als Geologe/Paläontologe mit beruflicher Museumstätigkeit unterstütze ich die Initiative zur Novellierung der Paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen, u.a. aus folgenden Gründen:

 

> Die geleisteten Freizeitstunden der Hobbypaläontologen können aus finanziellen Gründen niemals durch professionelle Paläontologen abgedeckt werden.
> Durch eine offene, aktive Freizeitpaläontologie wird das Interesse an dieser Wissenschaft wach gehalten und viele Funde erst dadurch getätigt.
> Durch angemessenen Umgang und Wertschätzung der Amateurpaläontologie durch die Wissenschaft entsteht eine fruchtbare Zusammenarbeit.
> Verbote sollten durch Gebote ersetzt werden.



Ich hoffe, dass auch andernorts in Europa sich dieses Denken verbreitet.


Mit besten Grüssen
Thomas Bolliger

 


 

Dr. rer. nat. Sven Kötter (Harsefeld, Dipl. Chemiker), 3. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne unterstütze ich die Initiative „Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen“. Die Chancen für die Wissenschaft sind durch eine weitere Beteiligung von Hobby-Paläontologen einfach zu groß. Daher begrüße ich jede gesetzliche Regelung, die wie in Dänemark die Zahl der Fundstücke zum Nutzen für die Gesellschaft erhöht.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. rer. nat. Sven Kötter

 


 

Prof. Jörg Fröbisch, PhD (Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung), 3. September 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

als geborener Rheinländer (und überhaupt) freue ich mich sehr über Ihre Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW und unterstütze diese sehr gerne indem ich diese hiermit mitzeichne.

 

Mit herzlichen Grüßen,

Jörg Fröbisch

 

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Prof. Jörg Fröbisch, PhD
Museum für Naturkunde
Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
und Institut für Biologie

Humboldt-Universität zu Berlin
Invalidenstraße 43
D-10115 Berlin, Germany

 


 

Rolf Roth (Löchgau, Amateuraläontologe), 3. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetz in NRW.

Es ist sehr wichtig, dass auch Privatpersonen die Möglichkeit haben Fossilien zu sammeln und auch wissenschaftlich der Paläontologie zur Verfügung zu stellen.

Die wissenschaftliche Institutionen sind auf Privatsammler angewiesen.

 

Mit besten Grüßen

Rolf Roth

 


 

Dr. med. Wolfgang Stieler (Herford, Amateurpaläontologe), 3. September 2020

 

Sehr geehrte Damen u. Herren,

die hier vorliegende, sehr differenziert formulierte Initiative unterstütze ich vollumfänglich, da sie längst überfällig ist.

Beste Grüsse

Dr. Wolfgang Stieler

Adresse:

Dr. med. Wolfgang Stieler
Facharzt für Dermatologie (Hobby-Paläontologe seit >50 Jahren)
Kreishausstr. 11b
32051 Herford

 


 

Prof. Dr. Kirsten Grimm (Kuratorin der Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 1. Vorsitzende der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft Mainz), 3. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW.

 

PROF. DR. KIRSTEN GRIMM

Sammlungskoordination

Kuratorin der naturwissenschaftlichen Sammlungen

Becherweg 21

D-55128 Mainz

 

Postadresse:

Johannes-Gutenberg-Universität

Institut für Geowissenschaften/Paläontologie

D-55099 Mainz

 


Anthonie Hellemond (Präsident Palaeontologica Belgica (Paleobel), Vizepräsident des Belgian Council for Earth Sciences (RAW-CST), Scientific boardmember of the Marble museum in Rance), 3. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW. Es ist entscheidend, dass eine schlecht subventionierte und oft vergessene Wissenschaft die Möglichkeit hat, sich auf die selbstlosen Bemühungen von Paläontologen (Scitizen-Wissenschaftler, Sammler usw.) zu verlassen, die Feldforschung betreiben, Sammlungen anlegen und sich mit befreundeten Kollegen auf ihrem Gebiet austauschen. Die Paläontologie ist eine Wissenschaft, die hier seit vielen Jahrzehnten unter großem Druck steht, und solche Maßnahmen sind ein direkter Angriff auf den Fortschritt dieser Geschichtswissenschaft. das können wir nicht tolerieren.

 

Anthonie Hellemond

 

President Palaeontologica Belgica (Paleobel)

Vice - President of the Belgian Council for Earth Sciences (RAW-CST)

Scientific boardmember of the Marble museum in Rance

 


 

Uli Linke (Mönchengladbach, Hobbypaläontologe), 3. September 2020

 

Lieber Sönke,

gerne unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil das hobbymäßige Sammeln - wie im Entwurf dargestellt - durchaus einen wichtigen und nicht zu unterschätzenden Beitrag für die paläontologische Wissenschaft darstellt. Dem stehen
leider seit Jahren stetig wachsende Restriktionen etc. gegenüber, die unser Hobby immer mehr beeinträchtigen. Wir alle kennen solche
Beispiele: Wo vor etlichen Jahren richtungsweisend (!) geologische Klopfplätze eingerichtet wurden, prangen heute (fast) nur noch Verbotsschilder.

Die von dir vorgeschlagene Novellierung nun bietet für das Land NRW (und evtl. richtungsweisend für den Bund) die Möglichkeit, diesen Irrweg zu verlassen und stattdessen eine für alle Seiten fruchtbare Zusammenarbeit vertiefend einzuschlagen.

Beste Grüße und viel Erfolg!!!

Uli Linke

 


 

Dr. Jan Tünnermann (Kirchhain, Amateurpaläontologe), 3. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil sie eine sinnvolle Abhilfe für die Fehlregulierungen in diesem Bereich aufzeigt.

 

--
Dr. Jan Tünnermann
Philipps-Universität Marburg
Fachbereich Psychologie
AG Allgemeine und Biologische Psychologie
Gutenbergstraße 18
D-35032 Marburg

 


 

Jürgen Legant (Emse, Amateurpaläontologe, Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft), 2. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stimme ich dem Vorschlag von steinkern.de umfassend zu.


Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Legant

 


 

Stephan Hack (Salem, Amateurpaläontologe), 2. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil das hobbymäßige Sammeln paläontologischer Funde einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Wissenschaft darstellt, derzeit aber zu starke Behinderungen zur Ausübung der Tätigkeit bestehen.

 

Stephan Hack

 


 

Markus Schröder (Essen, gelernter präparationstechnischer Assistent im Fachbereich Geologie, Amateurpaläontologe), 2. September 2020

 

Hallo, mein Name ist Markus Schröder aus Essen in NRW.


Ich bin gelernter präparationstechnischer Assistent im Fachbereich Geologie(derzeit nicht in diesem Beruf arbeitend) und Amateurpaläontologe.


Ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetztgebung in NRW in vollem Umfang.

 

Grüße

Markus Schröder

 


 

Sven Hartmann (Magdeburg, Amateurpaläontologe und Hobby-Fossilienpräparator), 2. September 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil sie für mich eine riesige Erweiterung des allgemeinnützigen Horizonts bedeutet. Das Zusammenwirken aller Beteiligten kann weit größere Erfolge in der Forschung hervorbringen, als wenn letzten Endes der "Wissensdurst" von Gesetzes wegen eingeschränkt und begrenzt würde.
Das Image vom „paläontologischen Musterbundesland“ würde NRW sicherlich gut zu Gesicht stehen.

Mit freundlichen Grüßen
Sven Hartmann aus Magdeburg
(Sozialarbeiter und leidenschaftlicher Amateurpaläontologe sowie Fossilienpräparator im privaten Bereich)

 


 

Bruce Lauer (Präsident & Kurator, The Lauer Foundation for Paleontology, Science and Education, Chicago, USA), 2. September 2020

 

We would like to support this letter. We are not a traditional museum nor just amateur collectors. We work hard to bridge the gap between amateurs and professionals and some of the legal rules make any research very difficult.


Good luck

Bruce Lauer

 


 

Klaus Bartl (Glattbach, Bayern, Amateurpaläontologe und Fossilienfotograf), 2. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich gebe hiermit meine Unterstützung der Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW bekannt.

Klaus Bartl
Dipl. Kommunikationsdesigner
Amateurpaläontologe und Fossilienfotograf, 1.Vorsitzender des Kunstvereins Glattbach e.V.

 


 

Dr. Ludwig Luthardt (Auslandsstipendiat in Montpellier, Frankreich, Geoscientist (Paleontology/Paleoecology)), 2. September 2020

 

Hiermit unterstütze ich den Vorschlag zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW, weil mich die derzeitige Gesetzeslage potenziell an der Ausführung meines Berufes hindert.

Gez.
Dr. Ludwig Luthardt, Auslandsstipendiat in Montpellier (FR)

Geoscientist (Paleontology/Paleoecology)
IRD / AMAP Institute, 34398 Montpellier cedex 5 (FR)

 


 

Ulrike und Jörg Vogelsang (Mitglieder im Trägerverein „Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen“ (AFM)) und Kai Vogelsang (Bielefeld, Sprecher der Jugendgruppe des Paläontologischen Arbeitskreises Bünde, Amateurpaläontologe und Mitglied der AG „Junges Ehrenamt“ im Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen), 2. September 2020

 

Lieber Sönke Simonsen,

wir unterstützen den Vorschlag zur Novellierung der Denkmalschutzgesetze in Deutschland im Allgmeinen sowie in NRW im Besonderen.

In der vorliegenden Form sind die verschiedenen Anforderungen an die Schutzbedürftigkeit archäologischer und paläontologischer Bodendenkmäler nicht genügend ausdifferenziert und behindern die kenntnisreiche und teilweise aufopferungsvolle Arbeit von Hobby-Forschern bis zum Erliegen. Insofern dürfte auf die Dauer auch der professionellen Wissenschaft ein Nachteil durch Kenntnismangel entstehen. In der jetzigen Form und Anwendung blockiert das Gesetz wünschenswertes notwendiges Engagement eher, als daß es nutzt.

Ulrike, Jörg und Kai Vogelsang

 


 

Dirk Struckmeier (Warmsen, Amateurpaläontologe), 2. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung für NRW und bundesweit:

 

Dirk Struckmeier

 


 

Prof. Dr. Norbert Lenz, Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe, Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft (gegründet 1912 in Greifswald), der Palaeontological Association (gegründet 1957) u.a., 2. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in Deutschland gibt es – von Nord bis Süd – viele herausragende Fossilfundstätten von internationaler Bedeutung, wie insbesondere in den Museums- und Universitätssammlungen des Landes zu sehen ist. Leider werden die Möglichkeiten zum Sammeln und Bergen von Fossilien seit Jahrzehnten immer schwieriger. Dies gilt gleichermaßen für hauptberuflich tätige Paläontologinnen und Paläontologen und für Ehrenamtliche, deren Mitarbeit bei vielen Projekten eine wichtige Unterstützung ist.

 

Statt Deutschlands führende Stellung in der Welt der Paläontologie zu unterstützen und zu behaupten, wurden die Fossiliensuche und Forschung eher verhindert. Manch potenziell wertvoller Neufund endete als Bauschutt! – Ich unterstütze daher die Steinkern-Initiative zur Novellierung der paläontologischen Denkmalgesetzgebung in meinem Heimat-Bundesland Nordrhein-Westfalen und andernorts in Deutschland.

 

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Norbert Lenz, Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe, Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft (gegründet 1912 in Greifswald), der Palaeontological Association (gegründet 1957) u.a.

 

Prof. Dr. Norbert Lenz

- Museumsdirektor -

Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe
Erbprinzenstraße 13
D-76133 Karlsruhe

 


 

Apl. Prof. Dr. Eberhard "Dino" Frey (Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, Leiter der Geowissenschaftlichen Abteilung des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe, Leiter des Referats Paläontologie und Evolutionsforschung, Prof. für Paläontologie, Zoologie und Geoökologie am Karlsruher Institut für Technologie, Präsident der European Association of Vertebrate Palaeontologists), 2. September 2020

 

Dieser Novellierungsvorschlag ist längst überfällig. Ohne komplexe Verhandlungen mit Bergämtern, Gemeinden und Steinbruchbesitzern ist derzeit die Arbeit im Gelände nur mit Mühe möglich. Ein positives Beispiel ist die Tongrube Unterfeld bei Rauenberg, der Fundort der ersten und ältesten Kolibris Eurasiens. Die Verfüllung mit Erdaushub konnte nur durch eine konzertierte Aktion aller Beteiligen einschließlich Naturschutz und Denkmalpflege in letzter Minute verhindert werden. Heute ist die Tongrube auch Privatsammlern zugänglich, die eng mit den Forschungsinstituten zusammenarbeiten. Ich unterstütze daher vorbehaltlos die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil diese Sicherungsverfahren von wertvollen Fundstellen für Amateurpaläontologen sowie der meisten in der Paläontologie tätigen Naturwissenschaftler ist. Ich danke der Initiative ausdrücklich.

 

Apl. Prof. Dr. Eberhard "Dino" Frey

Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe

Geowissenschaftliche Abteilung

Erbprinzenstraße 13

76133 Karlsruhe

Leiter der Geowissenschaftlichen Abteilung des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe
Leiter des Referats Paläontologie und Evolutionsforschung

Prof. für Paläontologie, Zoologie und Geoökologie am Karlsruher Institut für Technologie

Präsident der European Association of Vertebrate Palaeontologists

 


 

Jörg Gräfingholt (Sprockhövel, Amateurpaläontologe), 2. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen!

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich als langjähriger Hobby-Paläontologe schon sehr oft bedauert habe, wie viele Funde der Wissenschaft entgehen, weil zahlreiche Aufschlüsse aufgrund der aktuellen Gesetzeslage faktisch unzugänglich sind.

Schon in jungen Jahren habe ich mit meiner Sammeltätigkeit die Wissenschaft unterstützt und Funde immer wieder örtlichen Paläontologen zur Beurteilung und weiteren Untersuchung vorgestellt. Für mich als Sammler somit eine Selbstverständlichkeit, die – so denke ich – auch für die Mehrheit der interessierten Sammler gilt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Gräfingholt

 


 

Simon Werner (M.Sc., Ingenieur Elektrotechnik und Informationstechnik, Hobbypaläontologe, Mineraliensammler) und Dana Werner (Ergotherapeutin, Hobbypaläontologin), 1. September 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

auch wir unterstützen aus tiefster Überzeugung eine (höchst überfällige) Korrektur der aktuell bestehenden paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung. Es ist schlicht nicht hinnehmbar, dass in unserem Land - welches Paläontologen wie Friedrich August von Quenstedt und Christian Leopold von Buch hervorbrachte und das wissenschaftliche Pionierarbeit auf diesem Gebiet leistete – die aktive, forschende Betätigung mittlerweile in den Bereich krimineller Handlungen gerückt wurde.

Als Kinder wuchsen wir noch in den 80er Jahren mit real erlebbarer Erdgeschichte auf. Steinbrüche, Gruben, Bergwerke, Baustellen und Felder waren begehbare Orte der (Hobby-)Forschung. Geologie, Mineralogie und Paläontologie gehörten zu unserer Erlebenswirklichkeit. Schulen boten im Rahmen fakultativer Arbeitsgruppen entsprechende Bildung an, in einem Umfang, der mittlerweile aufgrund der überbordenden restriktiven gesetzlichen Regulierungen undenkbar erscheint. Wer einerseits beklagt, dass Kinder und Jugendliche zu viel Zeit vor Bildschirmen und zu wenig Zeit in der Natur verbringen, kann die real existierende Sachlage im Bereich der praktischen (Hobby-)paläontologischen und geologischen Forschung nur ablehnen.

Auch wir sehen in einem Modell, ähnlich dem dänischen, eine erstrebenswerte Lösung. Nicht nur für NRW, sondern bundesweit oder besser noch europaweit sind praktikable Lösungen gefragt, welche die Interessen aller Beteiligten abwägen und ausbalancieren. Es wird entscheidend sein, ob es gelingt, dem Bürger wieder mehr Eigenverantwortung zuzugestehen, Stichwort Haftungsausschluss.

 

Haben Sie vielen Dank für Ihr Engagement in dieser Sache!

 

Mit freundlichen Grüßen aus Gomaringen, Baden Württemberg

 

Simon Werner & Dana Werner

sowie unsere drei Kinder, die auch endlich nicht mehr vor verschlossenen Steinbrüchen und Erddeponien stehen möchten ;.)

 


 

Elke Jäger (Edermünde), 1. September 2020

 

Hallo Sönke Simonsen,


ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW und bundesweit!
Ich kenne begeisterte, engagierte und kenntnisreiche Amateurpaläontologen, deren Arbeit ich wertschätze .

Mit freundlichem Gruß,
Elke Jäger

 


 

Dr. h.c. Helmut Tischlinger (Stammham (Bayern), 2. Vorsitzender der „Freunde des Jura-Museums Eichstätt“, Ehrenamtlicher Mitarbeiter des JME, Exkursionsleiter, Redaktion Zeitschrift „Archaeopteryx“, Fachbuchautor und Verfasser geowissenschaftlicher Publikationen), 1. September 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil diese im Sinne der Amateurpaläontologen sowie der meisten in der Paläontologie tätigen Naturwissenschaftler ist.

 


 

Nils und Karina Thiede (Parchim, Dipl.-Geologin und Amateurpaläontologen, Mitglieder der Gesellschaft für Geschiebekunde), 1. September 2020

 

Hallo Sönke,

 

wir unterstützen die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW.

 

LG Karina und Nils

 


 

Jens Dolle (Coppenbrügge, Weserbergland, Amateurpaläontologe), 1. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe von Ihrer Initiative für eine Novellierung des NRW-Denkmalschutzgesetzes in Bezug auf paläontologische Funde erfahren und möchte dieses Vorhaben gern unterstützen. Als Amateurpaläontologe aus dem Breich Hameln/Pyrmont, arbeite ich eng mit den geowissenschaftlichen Kollegen aus Bremen zusammen und weiß um die Bedeutung nicht nur professioneller, sondern auch privater Förderer unserer Arbeiten – ohne sie wären viele wissenschaftlich weitreichende Erkenntnisse nicht möglich, sodass eine Verdrängung der ehrenamtlichen und freizeitlichen Kollegen in einen gesetzlichen Graubereich als äußerst problematisch für den wissenschaftlichen Fortschritt anzusehen ist. Zudem sind viele bedeutende Funde unserer Zeit sogenannte Zufallsfunde von Hobby- und Amateurpaläontologen. Das bedeutet, wie wichtig es in Zukunft ist, dies weiter zu genehmigen, damit wir weitere Lücken unserer Erdentstehungsgeschichte schließen können.

Jens Dolle

 


 

Dr. Guido Berndt (Berlin, Historiker, Fossiliensammler), 1. September 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze diese Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil auf diesem Wege eine gute und sinnvolle Zusammenarbeit von Wissenschaft und Privatsammlern ermöglicht wird.

Dr. Guido Berndt (Berlin, Historiker, Fossiliensammler)

 

 


 

Günther Schöttle (Ebhausen, Fossiliensammler), 1. September 2020

 

Hiermit unterstütze ich den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW.

Ohne Amateurpaläontologen / Fossiliensammler wären viele seltene Fossilfundstücke für die Wissenschaft unwiederbringlich verloren.

Günther Schöttle

 


 

Dr. Oliver Wings (Paläontologe und Kustos Geowissenschaftliche Sammlungen & Geiseltalsammlung, Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), 1. September 2020

 

Hiermit zeichne ich den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen mit.

Dr. Oliver Wings

Halle (Saale)

Kustos der Geowissenschaftlichen Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 

---
Dr. Oliver Wings

Paläontologe & Kustos
Geowissenschaftliche Sammlungen & Geiseltalsammlung / Palaeontologist & Curator Geosciences & Geiseltal Collections
Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen / Natural Sciences Collections (ZNS)

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Domplatz 4, D-06108 Halle (Saale), Germany

 


 

Justus Güttler (Höxter, NRW, Geowissenschaftliche Sammlung Güttler, Amateurpaläontologe), 1. September 2020

 

Hallo zusammen,


ein sehr sinnvoller, unterstützenswerter Vorschlag, der sicherlich dazu beitragen mag, unser gemeinsames Hobby auch in Zukunft für jüngere Generationen, zu denen ich mich auch zähle, weiterhin attraktiv zu machen.

Mit freundlichen Grüßen,
Justus Güttler

 


 

Dietrich Kadolsky (Dipl.-Geol. (Bonn) i.R., Privatforscher. South Croydon, Surrey, Großbritannien), 1. September 2020

 

Ich unterstütze ihr Bestreben, in NRW zu einer 'common sense'-Regelung für Sammler und Erforscher paläontologischer Objekte zu kommen. Danke für Ihre Initiative und beste Grüße,

Dietrich Kadolsky

 


 

Hagen Sahm (Dresden, Amateurpaläontologe, 1. September 2020

 

Hallo,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil das Fossiliensammeln als „citizen science“ auf eine stabile rechtliche Grundlage gestellt werden und sich nicht im Graubereich der Rechts abspielen sollte.

Hagen Sahm

 


 

Dr. Sci. Vladimir V. Silantiev (Head of Paleontology and Stratigraphy Department Institute of Geology and Petroleum Technologies Kazan, Director of the Geological Museum Kazan, Russland), 31. August 2020

 

Dear Colleagues,


I want to support the initiative "Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen".

This initiative is important on a global scale. Knowledge of the past expands our horizons in the future.

Vladimir V. Silantiev, Dr. Sci.

 

Head of Paleontology and Stratigraphy Department
Institute of Geology and Petroleum Technologies

Director of the Geological Museum

Kazan (Volga Region) Federal University

420008, Kazan, Russia

 


 

Jörg-Uwe Brand (Minden, Mitglied im Paläontologischen Arbeitskreis Porta Westfalica - Kleinenbremen), 31. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung der paläologischen Denkmalschutzgesetzgebung für NRW und bundesweit.

 

Jörg-Uwe Brand

 


 

Jeffrey Mitchell (Gütersloh, Amateurpaläontologe und Dozent bei der Naturschule der Stadt Gütersloh), 31. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil diese eine gute und sinnvolle Zusammenarbeit Wissenschaft und Privatsammler verbindet und fördert.

 

Jeffrey Mitchell

 


 

Prof. Dr. Joachim T. Haug (Neuried, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Biocenter – Department of Biology II and GeoBio-Center) und Dr. Carolin Haug (Neuried, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Department of Biology II), 31. August 2020

 

Lieber Sönke,

hier noch die offizielle Email, dass wir den Vorschlag unterzeichnen möchten:

Dr. Carolin Haug und Prof. Dr. Joachim T. Haug, Neuried (Bayern)

Liebe Grüße,
Carolin und Joachim

 

***********************
Prof. Dr. Joachim T. Haug
– Lichtenberg-Professor –
LMU Munich
Biocenter – Department of Biology II
and GeoBio-Center

 

 

 

Dr. Henny Gerschel (M.Sc. Geologie, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geologie der TU Bergakademie Freiberg, Sekretärin der Subkommission Tertiär-Stratigraphie der Deutschen Stratigraphischen Kommission (DSK)), 31. August 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

ich habe von Ihrer Initiative für eine Novellierung des NRW-Denkmalschutzgesetzes in Bezug auf paläontologische Funde erfahren und möchte dieses Vorhaben gern unterstützen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geologie der TU Bergakademie Freiberg und Sekretärin der Subkommission Tertiär-Stratigraphie der Deutschen Stratigraphischen Kommission (DSK) arbeite ich eng mit den geowissenschaftlichen Kollegen in NRW zusammen und weiß um die Bedeutung nicht nur professioneller, sondern auch privater Förderer unserer Arbeiten – ohne sie wären viele wissenschaftlich weitreichende Erkenntnisse nicht möglich, sodass eine Verdrängung der ehrenamtlichen und freizeitlichen Kollegen in einen gesetzlichen Graubereich als äußerst problematisch für den wissenschaftlichen Fortschritt anzusehen ist.

 

Ich hoffe auf eine positive Stellung der angesprochenen politischen Partner in diesem Zusammenhang!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Henny Gerschel

 

Dr. Henny Gerschel
M.Sc. Geologie | Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

TU Bergakademie Freiberg

Institut für Geologie
Organische Petrologie und Geochemie

 


 

Rolf Lohmann (Osnabrück, Amateurpaläontologe, Mitglied der Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V., Mitglied Arbeitskreis Paläontologie Hannover, Student der Geowissenschaften ((BIU)), 31. August 2020

 

Lieber Sönke,

ich unterstütze hiermit die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW.

Die gemeinschaftliche Zusammenarbeit und die Vernetzung von Wissenschaft und Hobbypaläontologie ist für den Erhalt und die Sicherung seltener und immer wieder neuartiger, fossiler Zeitzeugen in unserem Land unabdingbar. Zudem stärkt es das Bewusstsein mit dem Umgang fossiler Funde in der breiten Sammlerschaft.

Herzliche Grüße,

Rolf Lohmann

 


 

Hans-Michael Veit (Trier, Amateurpaläontologe), 31. August 2020

 

Hallo Sönke,

 

gerne unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des DSchG NRW.

Wenn die Paläontologie auch in Zukunft eine die Menschen interessierende, in einigen Fällen sogar begeisternde Wissenschaft bleiben soll, sollten eben diesen Menschen nicht durch übertriebene Regulatorik so viele Steine in den Weg gelegt werden, bis ihr Interesse endlich erlahmt. Reduziert man das Thema auf „Gucken erlaubt, anfassen nicht“, würde ich mich nicht wundern, wenn der professionelle Teil sich peu à peu in einen Elfenbeinturm verkriecht, während sich die Masse der Ausgegrenzten abwendet und lieber mit weniger restringierten Dingen beschäftigt. Auf der Strecke bliebe vielfach ein Nachschub an Material, der Nachwuchs an Personal und letztlich die Wissenschaft selbst. Damit würde das Gesetz dem zu Schützenden einen Bärendienst erweisen.

Ich vertraue aber darauf, dass der Gesetzgeber bemüht ist, für seine Bürger gute Gesetze, auf nachvollziehbaren und soliden fachlichen Grundlagen basierend, zu verfassen und ggf. unangemessene oder fehlerhafte Bestandteile zu revidieren. In dieser Hinsicht wünsche ich der Initiative den ihr zustehenden Erfolg.

 

Besten Gruß

Hans-Michael Veit

 


 

Michael Belz (Tübingen, Amateurpaläontologe), 31. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative, weil ich aus eigener Erfahrung sehe, wie viel Begeisterung Besuchersteinbrüche bei Kindern und Erwachsenen auslösen können - und damit auch Interesse an Paläontologie. Und natürlich auch, weil gute und transparente Anreizsysteme die Zahl der Meldungen interessanter Funde erhöhen können.

 

Beste Grüße
Michael

 


 

Ingo Fleischer (Bonn, Amateurpaläontologe), 30. August 2020

 

Hallo Sönke,

ich unterzeichne ebenfalls.

Ich denke, alles Nennenswerte wurde bereits geschildert. Ich erachte eine Novellierung aus den bereits genannten Gründen für sinnvoll.
Die aktuelle Gesetzgebung lässt uns Fossiliensuchende - in einem gewissen Interpretationsrahmen - wie Kriminelle erscheinen.
Es darf einfach nicht sein, dass uns als Paläontolgieinteressierten der Blick in die erdgeschichtliche Vergangenheit verwehrt wird,
in dem schon alleine das gezielte Suchen gegen die Denkmalschutzgesetzgebung verstößt.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Fleischer

 


 

Dr. Thomas Güttler (Geowissenschaftliche Sammlung Güttler, als Denkmal eingetragen in NRW seit 2002), 29. August 2020

 

Ich unterstütze den Vorschlag, da er lange überfällig ist. Das Wissen und die Fähigkeiten von „ Amateuren“ sind häufig umfangreicher und größer, besonders im Bereich Bergung und Präparation. Den staatlichen Institutionen mangelt es häufig an Geld und Personal, sodass extrem viele Funde erst gar nicht gemacht werden, sondern durch Abbau einfach zerstört werden. Häufig werden auch Studenten aus dem Bereich Geologie und Biologie eingesetzt, die über keinerlei Erfahrung im Bereich der Paläontologie verfügen, hierdurch wurde in der Vergangenheit leider auch sehr viel einmaliges Material zerstört. Wünschenswert ist eine Kooperation von Fachwissenschaftlern mit Amateuren, wie sie noch in den 1980ern weit verbreitet war. Das Denkmalschutzgesetz bietet auch für den Erhalt von Fossiliensammlungen genügend Möglichkeiten. Es ist möglich, seine Sammlung als wissenschaftliche Sammlung als Denkmal eintragen zu lassen. Der Verbleib ist dadurch langfristig gesichert, zumal der Staat im Veräußerungsfall dann analog einem Baudenkmal ein Vorkaufsrecht hat. Nur muss dann natürlich ein Preis bezahlt werden. Wenn im Museum ein WC defekt ist, wird der Klempner bestellt und dann werden 50,-€ pro Stunde zzgl. Mwst . gezahlt. Dies ist selbstverständlich, warum sollen die sogenannten Amateure herausragende Leistungen zum Nulltarif erbringen. Kunst wird auch häufig sehr teuer angekauft. Wenn eine staatliche Institution diese Leistungen selbst erbringt, wird sie deutlich teurer - E9 Stelle Präparator + Lohnnebenkosten, Urlaubs- und Krankenansprüche etc.
Wir sollten uns vor Augen halten, dass auch ein Großteil der Baudenkmäler in Privatbesitz ist und von den Eigentümern erhalten und gepflegt wird. Nur ein geringer Teil der Baudenkmäler ist in staatlichem Besitz und wird hier häufig auch nicht gebührend gepflegt oder sogar abgerissen - Stuttgarter Bahnhof etc. Die Aufwendungen der Eigentümer zum Erhalt der Sammlung sind analog denen der Baudenkmäler steuerlich abzugsfähig.
Bei besonderen Fällen ist ein Eintrag ins Verzeichnis nationaler Kulturgüter möglich, hier ist der Aufbewahrungsort hinterlegt und auch bei einem Verkauf hat hier der Staat das Vorkaufsrecht. Beim Dino aus Painten im Privatbesitz ist dies so geschehen.
Paläontologische Objekte sind Naturgüter, die erst durch die aufwändige Präparation durch den Menschen zu Kulturgütern werden. Im Gegensatz zu archäologischen Funden ist ein Fossil orginär nicht durch den Menschen geschaffen!


Dr. Thomas Güttler

 


 

 

Ulrich Lieven (Bedburg, ehrenamtlich in der Bodendenkmalpflege tätig, Paläontologischer Arbeitskreis Bedburg), 29. August 2020

 

Hallo Sönke,

 

da ich seit Jahrzehnten für die paläontologische Bodendenkmalpflege tätig bin, habe ich 2016 für dieses Engagement den Rheinlandtaler erhalten.

Die Zusammenarbeit mit Privatsammlern und wissenschaftlichen Kollegen des Geologischen Dienstes NRW, verschiedener Universitäten und Museen um In- und Ausland, hat sich in alle den Jahren bewährt und ich kann nur beide Seiten dazu aufrufen sich entsprechend zusammen zu finden.

Eine Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgebung in NRW ist dringend nötig, so dass ich Dein Anliegen gerne unterstütze.

 

Herzliche Grüße

Uli

 

Ulrich Lieven

www.geo-lieven.com

 


 

 

Nils Böttcher (Leipzig, Amateurpaläontologe), 29. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich Amateurpaläontologe bin und gerne in Deutschland (auch in NRW) Fossilien und Mineralien auf legale Art und Weise suchen möchte.

Dafür möchte ich eine sinnhafte und ausgewogene Rechtsgrundlage, die Amateursammler nicht kriminalisiert und zu einem fairen Miteinander zwischen Laien und Profis führt.

Die Idee, sich die geltenden Regelungen bei unserem Nachbarland Dänemark abzuschauen, befürworte ich sehr!

Mit freundlichen Grüßen,

Nils Böttcher

 


 

Heiko Sonntag (Hirschburg, Amateurpaläontologe, Fossilienhandel Trifoss, Organisator der Fossilien-Börse Leinfelden-Echterdingen), 29. August 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

ich kann den „Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen“ wie dieser auf Steinkern.de veröffentlicht ist, nur unterstützen.

 

Viele Gesetzgebungen in Bezug auf paläontologische Objekte zeichnen sich durch zu geringe Differenzierung aus.

Oft sucht man das rechte Maß der Dinge vergebens. Es erscheint oft, dass ein generelles Verbot eine schnelle Lösung ist.

Dies ist jedoch kurzsichtig und führt oft genug zu mehr Schaden als Schutz an der Sache.

 

Archäologische Objekte sind von Menschenhand erzeugt und beeinflusst. Das sorglose Entfernen von diesen Objekten aus ihrem Fundverbund kann deren Aussagekraft mindern oder gar vollständig zerstören. Dies trifft auf Fossilien, also paläontologische Objekte, so nicht zu.

Viele Aufschlüsse, also Fundplätze sind temporär und oft sind Fossilien häufig zu finden. Viele öffentliche paläontologische Sammlungen und Archive leiden unter Platzmangel.Daher können diese nicht jedes Fossil und jede Fundstelle abdecken. Oft erschließt sich der kulturelle oder wissenschaftliche Wert erst, wenn Fundstellen nicht mehr zugänglich sind.

Ohne private Sammlungen und die Tätigkeit von Hobbypaläontologen wäre heute kaum eine repräsentative Forschung mehr möglich.

Die überwältigende Mehrheit an spektakulären Exponaten in Naturhistorischen Museen und Ausstellungen wurde aus den Reihen der Hobbysammler und auch von kommerziellen Händlern zusammengetragen. Ein populäres Beispiel hierfür ist der Tyrannosaurus rex „Tristan Otto“ sein. Dieser hat Millionen Besucherinnen und Besucher begeistert. Der „Urvogel“ Archaeopteryx aus Solnhofen wäre ohne einen kommerziellen Wert niemals erhalten worden. Schließlich ist es ein Abfallprodukt der Natursteinindustrie.

 

Selbstverständlich bedarf es Regelungen und Gesetzen - diese bieten eben die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft. Diese sind immer ein Kompromiss zwischen den Rechten und Pflichten einzelner zum Wohle der Mehrheit. Die bisherige Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen erfüllt in ihrer jetzigen Form dieses Ziel nur unvollkommen.

 

Mit besten Grüßen

Heiko Sonntag

 

Trifoss & Fossilien-Börse
Am Waldessaum 7c
DE-18311 Hirschburg

 


 

Dr. Adrian Popp (Meppen, Dipl.-Geologe, Geschiebe- und Trilobitenforscher, Hobbypaläontologe), 29. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße Ihre Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW sehr,
weil sie ein Wegweiser für die gesamte paläontologische Forschung in Deutschland
und deren Zukunft sein kann.

Immer häufiger fehlen in Deutschland Forschungsgelder für
paläontologische Unternehmungen, Feldforschung, Projektfinanzierung.
Das kann durch verantwortungsvoll betriebenes Sammeln durch Amateurpaläontologen
in NRW und im gesamten Bundesgebiet momentan noch kompensiert werden.
Durch zunehmende Ausweisung von Fundstellen als Schutzgebiet,
durch Aufgabe gewerblicher Aufschlüsse, das tägliche Verschwinden einzigartiger
temporärer Aufschlüsse (z. B. Straßenbau) oder die Zerstörung der Aufschlüsse
und historischer Fundstellen gehen Bergungsmöglichkeiten für immer verloren.
Oft genug auch für beruflich Forschende, die nicht immer für mögliche Rettungsgrabungen
vor Ort sein können.
Amateurpaläontologen liefern momentan durch ihren unentwegten privaten Einsatz
einen großen Anteil zur paläontologischen Forschung in Deutschland,
indem ihre Sammlungen an Institute gehen, oder besondere Einzelstücke der
professionellen Forschung zugänglich gemacht werden.
Dies meist auf Initiative der Amateurpaläontologen und Sammler selbst
und zudem auf freiwilliger Basis.

Umso wichtiger finde ich es, dass Amateurpaläontologen und Fossiliensammler
nicht kriminalisiert werden, soweit sie sich nicht wie Rowdys im Gelände verhalten
und womöglich geschützte Fundstellen und Fundobjekte mit schwerem Werkzeug
beschädigen oder vernichten.
Durch die Anwendung des dänischen Danekrae-Modells in NRW können
Amateurpaläontologen und Fossiliensammler ermutigt werden,
besondere Funde zu melden und zur Bewertung an lokalen Forschungsstellen vorzulegen.
Hierdurch wird die private Sammeltätigkeit zur aktiven Unterstützung für die
heimische paläontologische Forschung.
Hierdurch werden neue Entdeckungen nicht zu privaten Trophäen kriminalisierter
Finder degradiert, sondern möglicherweise zu stolzen Vorzeigestücken regionaler
Sammlungen und Museen oder sogar zum Forschungsgegenstand für national
oder international tätige Experten.

Durch die Geschiebeforschung weiß ich, dass auch kleinste Gesteinsproben
schon neue, bisher nicht beschriebene Arten enthalten können,
(bio-)stratigraphische Zusammenhänge in ein neues Licht setzen
und auch sonst viel Neues erschließen können. Jeder zufällig aufgehobene
Fund kann somit eine wissenschaftliche Sensation bereit halten.
Das dänische Danekrae-Modell basiert auf einer breiten Akzeptanz zwischen
Museen und Forschungseinrichtungen einerseits und (in- und ausländischen) Sammlern
andererseits. So muss nicht jede x-beliebige fossile Muschelschale aus einer Fundschicht
von hunderttausenden zur Begutachtung vorgelegt werden, andererseits wird aber
gerade dadurch der Sammlerblick für Abweichungen vom Normalen geschärft.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man in einem solchen Fall lieber doch einmal
mehr die offiziellen Stellen/Museen kontaktiert, als sich womöglich strafbar zu machen
und zudem eine mögliche Besonderheit im heimischen Regal verkümmern zu lassen.
Auch beruhigt es das eigene Gewissen ungemein, wenn man zwar einen besonderen
Fund gemacht hat, diesen dann aber doch offiziell behalten darf,
weil z.B. bereits besseres Material in Sammlungsbeständen existiert.

Die Anwendung dieses Modells in NRW wird bei den meisten ein solches
eigenverantworliches Sammlen mit Sicherheit fördern und
die aktuelle bürokratische Situation entschärfen.

Meiner Meinung nach kann die Novellierung das verantwortungsvolle Sammeln
durch Amateurpaläontologen weiterhin unterstützen und die wissenschaftliche Kooperation
fördern. Auch so könnten Fundstellen weiterhin vor der gewerblichen Ausbeutung
durch Raubgräber geschützt werden, weil dort verantwortungsvoll Sammelnde
zukünftig häufiger und offiziell ein Auge auf geschützte Areale hätten.
In anderen Bundesländern werden zudem angemeldete private Exkursionen
durch die Betreiber sogar unterstützt, weil zu dieser Zeit das Werksgelände
und die Abbaufahrzeuge und Gerätschaften automatisch und kostenlos
durch die Sammelgruppen überwacht werden.

Es bleibt zu hoffen, dass Ihr Vostoß zur Novellierung erfolgreich verläuft
und davon auch eine positive Signalwirkung zu Regelungen in anderen
Bundesländern ausgehen wird.

Bitte setzen Sie mich als Unterstützer der Novellierung auf die Unterschriftenliste!
Danke.
Ich wünsche Ihnen und uns ein erfolgreiches Vorankommen in dieser Sache!

Beste Grüße,

Adrian Popp

 


 

Kay Rechow (Bad Münder am Deister, Dipl. Chemie Ingenieur, Polymerchemie, Amateurmineraloge, ehrenamtlicher Mitarbeiter Museum Bad Münder Abt. Mineralogie/Paläontologie), 29. August 2020

 

Hallo Sönke,

hiermit unterstützte und unterzeichne ich den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen. Nur durch positiv geänderte gesetzliche Grundlagen ähnlich dem dänischen Modell, die eine vernünftige Zusammenarbeit von Wissenschaft und Hobbypaläontolgen ermöglichen und fördern, werden auch zukünftig Fossilien erhalten und wissenschaftlich bearbeitet werden.


Eine bundesweite einheitliche Gesetzgebung wäre sinnvoll.


Auch die Nachwuchsarbeit für das Sammeln von Fossilen und auch Mineralien entscheidet darüber, ob sich auch zukünftige Generationen für diese Gebiete überhaupt noch interessieren. Es zeigt sich schon jetzt, dass im Vergleich zu früher immer weniger Kinder und jugendliche Heranwachsende aktiv in Vereinen Fossilien und Mineralien sammeln.
Diese Kinder und Jugendlichen sind die Wissenschaftler und Sammler von morgen!

 

Mit freundlichem Glück Auf

Kay Rechow

 


 

Ronald Klafack (Rostock, Geologie- und Naturführer in Mecklenburg-Vorpommern, Amateurpaläontologe), 29. August 2020

Hallo Sönke,

hiermit unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil meiner Meinung nach die Zusammenartbeit zwischen verantwortungsvollen Sammlern und der Wissenschaft/Wisschenschaftlern sehr wichtig ist. Denn beide Seiten profitieren davon.

Herzliche Grüße

Ronald Klafack

 


 

Elmar Mai (Rösrath, Dipl.-Biologe, Wissenschaftsjournalist und Amateurpaläontologe), 28. August 2020

 

Liebe Initiatoren zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes,

ich unterstütze die Initiative, weil das aktuelle Gesetz komplett in die falsche Richtung läuft. Dem Gesetzgeber ist wohl völlig unbekannt, dass viele Museen erst auf Initiative von Amateuren ins Leben gerufen wurden, auch so große wie das Senckenberg-Museum in Frankfurt, das auf die Initiative interessierter Bürger zurückgeht - heute eine Forschungsanstalt von Weltruf! Nach heutigem Verständnis wären die Gründer vermutlich alles Kriminelle gewesen? Auch, um bei NRW zu bleiben, geht z. B. das Löbbecke-Museum / Aquazoo auf die Schenkung eines Düsseldorfer Industriellen und Sammlers zurück, mit der Maßgabe, die Sammlung als Grundstock eines Museums zu nutzen. Die Sammlung Löbbecke besitzt heute Weltgeltung. Liest man wichtige Standardwerke der Paläontologie, stehen im Vorwort so gut wie immer umfangreiche Danksagungen an Privatsammler, die eine solche Arbeit überhaupt erst ermöglicht haben. Viele wertvolle Privatsammlungen sind letzlich in Museen gelandet. Kurz und gut, die Paläontologie hat von Privatsammlern immer in einem großen Maß profitiert, und viele weltbedeutende Erkenntnisse und Entdeckungen gehen auf die Tätigkeiten von Amateuren zurück. Es bedarf schon großer Ignoranz vom Gesetzgeber, alle die Verdienste zu ignorieren und die Gesetze an ein paar "Ausreißern" festzumachen, die, wie überall in der Gesellschaft, leider vorkommen und Dinge tun, die in der Tat nicht korrekt sind. Aber werden Gesetze für Ausnahmen gemacht, oder für das Gros der ehrlichen Bürger? Eine gehörige Portion Augenmaß ist hier unbedingt erforderlich. Viele andere Länder machen uns vor, wie eine gute Kooperation von Wissenschaft und Hobby funktioniert. Soll das ausgerechnet in einem Land, das viele großartige Paläontologen hervorgebracht hat, anders sein? Oder will man dem Nachwuchs die Zukunft vergällen?

 

Herzlichst

Elmar Mai

 


 

Michel Kleinschmidt (Springe, Amateurpaläontologe), 28. August 2020

 

Hi Sönke,

natürlich unterstütze ich diesen Vorschlag! Es wird Zeit für eine Veränderung, bevor die Paläontologie völlig verstaubt und eingeht. Ein modernerer und interdisziplinärer Umgang wäre wirklich wünschenswert.

Liebe Grüße!

Michel

 


 

Dr. habil Joachim Gründel (Berlin, Assoziierter Wissenschaftler am Institut für Geologische Wissenschaften der Freien Universität Berlin), 28. August 2020

 

Hallo Sönke,

ich begrüße Eure Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW hinsichtlich paläontologischer Untersuchungen. Ich arbeite seit vielen Jahren eng mit Sammlern und Hobbypaläontologen zusammen und kenne die für Sammler bestehenden Schwierigkeiten. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass viele meiner Arbeiten ohne die selbstlose Unterstützung von Hobbypaläontologen nicht möglich gewesen wären. Ohne deren Einsatz wären viele Funde für die Forschung verloren gegangen.

Gruß
Joachim

 


 

Leif Beckmann (Vlotho/Exter, Zahntechniker und Amateurpaläontologe), 28. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil das Sammeln und Erforschen von Fossilien für viele Sammler mehr als "nur" ein Hobby ist. Auch die privaten Fossiliensammler leisten einen wichtigen Beitrag zur Forschung und wichtige Funde werden immer wieder von Laien gemacht. Diese Funde würden sonst verloren gehen, da es viel mehr Hobbypaläontologen als Fachleute gibt. Hobby und wissenschaftliche Arbeit müssen kein Wiederspruch, bzw. keine Gegner sein. Eine Förderung des Fossiliensammelns und eine Anpassung der Gesetzeslage sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Hobbypaläontologen und Museen, Behörden und Fachleuten, wären ein großer Gewinn für die Forschung und alle interessierten Laien. Eine engere Zusammenarbeit wäre für die Hobbysammler von Vorteil, um ihre Funde besser bestimmen zu können und mehr zu lernen und der Anreiz wichtige Funde zu melden wäre gegeben.

 

Mit vielen Grüßen
Leif Beckmann

 


 

Harald Meisner (Grevenbroich, Amateurpaläontologe), 27. August 2020

 

Lieber Sönke,

ich unterstütze aus voller Überzeugung die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW,
weil ich seit Jahren in der Werkgroep Muschelkalk Winterswijk miterlebe, welche fantastischen
Erkenntnisse sich durch die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Amateurpaläontologen erzielen lassen.

Herzliche Grüße,
Harald

 


 

Sebastian Seidl (Potsdam, Amateurpaläontologe), 27. August 2020

 

Ich unterstütze das Vorhaben, weil ich es für eine staatliche Aufgabe
halte, allen Menschen den Zugang zu wissenschaftlichen Tätigkeiten zu
ermöglichen, auch wenn nicht jeder einen wissenschaftlichen Beruf
ergreifen kann und soll. Die aus diesem Zugang entstehende Breite und
Vielfalt an Kenntnis und Erkenntnis wird in der Gesamtbetrachtung immer
einen gesellschaftlichen Gewinn bringen. Dafür braucht es grundsätzlich
Vertrauen und Zusammenarbeit, keine Trennung.

 


 

Thomas Sperling (Stellv. Leiter Fachstelle Bergtechnik, Gefahrenabwehr, energetische Bodenschätze, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie), 27. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herrn,

 

Ihre Initiative zur Gesetzesänderung unterstütze ich hiermit ausdrücklich.

 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Sperling

Stellv. Leiter

Fachstelle Bergtechnik, Gefahrenabwehr, energetische Bodenschätze

 

www.stmwi.bayern.de

Prinzregentenstraße 28 | 80538 München

 


 

Tino Mewes (Hohenwarsleben, Hobbymineraloge und Amateurpaläontologe), 27. August 2020


Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil die Wissenschaft nur durch die Arbeit der
vielen Laien und Amateurunterstützer weiter kommt. Frei im Sinne von "Viele Augen sehen mehr". Warum also soll die
Amateurarbeit eingedämmt oder gar bestraft werden, dass würde auch zur Lähmung der Wissenschaft und der Entwicklung
allgemein führen.
Auch die Jugend kann nur durch Hobbyarbeit und die Beschäftigung mit entsprechenden Themen an die Wissenschaft herangeführt werden, es würde also unweigerlich zur Rückentwicklung in derartigen Bereichen führen, da die professionelle wissenschaftliche Arbeit gar nicht imstande ist, Jugendarbeit zu leisten.
Ich hoffe, dass der Anstoß nicht nur in NRW Erfolg zeigt, sondern auch bundesweit zum Einlenken führt.

 


 

Heinz-Hubert Cloeren (Niederkrüchten, Amateurpaläontologe), 27. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil wir für die Wissenschaft sehr wertvoll sind und

dabei helfen können die Erde zu verstehen.

Als Hobbypaläontologe sammele ich seit 50 Jahren Fossilien und habe eine Sammlung von über 30.000 Fossilien zusammengetragen.

Es ist auch sehr wichtig, dass Kindern, die Interesse an diesem Hobby haben, nicht die Möglichkeit verbaut wird, es auszuüben.

 

Mit freundlichem Gruß

Heinz-Hubert Cloeren

 


 

Jürgen Neu (Übach Palenberg), 27. August 2020

 

Ich unterstütze die Novellierung des Gesetzes zum Denkmalschutz in NRW , da ich der Meinung bin , dass die unzähligen Bürger-Forscher einen unschätzbaren Beitrag zum Vorantreiben der Forschung erbringen .
Als ich mich in den Jahren 1990 für Meteorite zu interessieren begann, geschah die zu einer Zeit, als die Kapazitäten der Hochschulen und UNI´s bei weitem nicht ausreichten, alles gefundene Material zu analysieren und zu begutachten.
Bereits vorhandene Sammlungen schlummerten in Schubladen und konnten mangels Fachpersonal und Gerätschaften nicht bearbeitet werden.

Fehlbestimmungen bleiben unentdeckt!

Dies hat sich mit zunehmendem Interesse der Öffentlichkeit, insbesondere der Meteoriten-Bürger-Forscher drastisch verbessert.
Eine Win-Win Situation für Forschung und Sammler führte zur Erweiterung des Wissen-Schatzes, den die Forschung alleine in dieser kurzen Zeit nie hätte erbringen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Neu

 


 

Yvette Claudi (Kassel, Sammlerin) und Manfred Bade (Kassel, Amateurpaläontologe), 27. August 2020

 

Lieber Sönke,

ich unterstütze die Initiative aus vollem Herzen.

Liebe Grüße. Yvette

 

 

Lieber Sönke,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW, denn ich denke, dass sich Wissenschaftler und Hobbysammler aufs Vortrefflichste ergänzen.

Liebe Grüße    Manfred

 


 

Saskia Hunte (Osnabrück, Amateurpaläontologin), 26. August 2020

 

Hallo Sönke,

hiermit unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil meiner Meinung nach die Zusammenartbeit zwischen verantwortungsvollen Sammlern und der Wissenschaft/Wisschenschaftlern sehr wichtig ist und beide Seiten profitieren.

Viele Grüße

Saskia

 


 

Brenda Imbudira (Erlangen/Nairobi), 26. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich möchte gerne den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW mitzeichnen, da die Fossiliensuche meinen Freund sehr glücklich macht und es mir am Herzen liegt, dass dies auch in Zukunft an verschiedenen Fundstellen möglich für ihn ist.

Mit Freundlichen Grüßen
Brenda Imbudira, Erlangen/Nairobi

 


 

Hartmut Benthien, (Weyhe, Amateurpaläontologe), 26. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil eine Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW dringend geboten ist, um eine Stärkung der Zusammenarbeit von paläontologischer Bodendenkmalpflege, paläontologischer Wissenschaft und Amateurpaläontologie in NRW zu gewährleisten und legale Zugänge für Aufsammlungen zu schaffen. Das Interesse am Land, der Geologie und der Geschichte dieses Landes wird so gefördert und weiter entwickelt und letztlich wird der Bürgersinn gestärkt.

 

Hartmut Benthien

 


 

M. Sc. Xaver Donhauser (Bonn, Geowissenschafler/Paläontologe), 26. August 2020

 

Hiermit erkläre ich meine Unterstützung für eine Novellierung des paläontologischen Denkmalschutzes in NRW.

Die Beteiligung von Bürgerwissenschaftlern ist unabdinglich für den in der Paläontologie bedeutenden Forschungsstandort NRW. Privates Engagement in der Paläontologie, Denkmalschutz und Forschung dürfen nicht als Gegenspieler angesehen werden, sondern müssen aktiv zusammenarbeiten, um einen großflächigen Schutz fossiler Funde in NRW und deren Erforschung und Erhaltung zu gewährleisten. Nur mit dem unermüdlichen Einsatz der Bürgerwissenschaftler können viele Funde geborgen werden, die andernfalls z. B. durch Rohstoffgewinnung oder Verwitterung verloren gehen würden.

Xaver Donhauser

 


 

Detlev Draheim (Schwülper, Amateurpaläontologe), 26. August 2020

 

Hallo zusammen!

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich als Amateurpaläontologe im Rahmen meiner langjährigen Sammeltätigkeit viele Berühungspunkte mit Wissenschaftlern aus Forschung und Universitäten hatte.

Es bestand immer ein gemeinsames Interesse Fossilien, gerade wertvolle Fossilien, für die Nachwelt zu bergen und zu erhalten.

Die Wissenschaftler und Studenten profitierten von den vielen Händen, die unterstützten und sammelten. Und die Amateurpaläontologen bekamen wertvolle Einblicke in Stratigrafie, Bestimmung und zu vertieftem Wissen in ihrer Sammelleidenschaft.

Das sollte staatlich unterstützt und abgesichert werden. Und dies mit Rahmenbedingungen, die einmal die Amateure unterstützen, aber auch die Interessen der Wissenschaft und des paläontologischen Denkmalschutzes beinhalten.

 

Lasst uns dafür eintreten!

 

Mit freundlichen Grüßen

Detlev Draheim

 


 

Arne Cordsmeier (Erlangen, Amateurpaläontologe), 24. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich meine Unterstützung für den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen zum Ausdruck bringen. Wie in dem Dokument dargelegt, denke auch ich, dass die vorgeschlagenen Änderungen eine wesentlich bessere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Hobbypaläontologen ermöglicht. Dies stärkt auch insgesamt den Forschungsstandort Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen,

Arne Cordsmeier 

 


 

Markus Lücke (Bielefeld, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Amateurpaläontologe), 24. August 2020
 
 
Lieber Sönke,
 
vielen Dank für den Vorschlag, den ich vollständig unterstütze.
 
Unsere Gesellschaft benötigt Regeln und Gesetze.
 
Jedoch dürfen Gesetze nicht verhindern oder unverhältnismäßig erschweren, dass unsere Arbeit als Amateurpaläontologen erfolgreich sein kann und damit einen deutlichen Beitrag an der Forschung leisten kann, wie in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten.
 
Vielmehr müssen Gesetze die Freiräume lassen, unsere nachwachsenden Generationen - unsere Kinder - begeistern und motivieren zu können, auch in der Zukunft durch Sammeln von Fossilien vergangenes Leben zu erforschen, welches lange vor den Menschen mit ihren Gesetzen existierte.
 
Als Erfolg für die Wissenschaft und die Menschheit!
 
Viele Grüße
 
Markus Lücke
 

 

Dr. Joachim M. Rabold (Leiter des Urwelt-Museum Oberfranken), 24. August 2020

 

Ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW.

Dr. Joachim M. Rabold
Leiter des Urwelt-Museum Oberfranken
Kanzleistraße 1
95444 Bayreuth

 

Mit Grüßen
Dr. Joachim M. Rabold

 


 

Jürgen Reinhardt (Vorsitzender der Freunde der geowissenschaftlichen Sammlung der Uni Bremen e.V.), 24. August 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW voll und ganz, da für mich als verantwortungsvollen Sammler mit Bezug zu wissenschaftlichen Einrichtungen weitere, das Bergen von Fossilien behindernde Hürden untragbar sind.
Allgemein darf Sammeltätigkeit schon allein unter dem Aspekt der Sicherung wertvollen Materials, das sonst dem Verfall preisgegeben wäre, nicht weiter eingeschränkt werden.
Schon jetzt ist es so, dass aufgrund von Betretungsverboten zu kommerziellen Aufschlüssen unersetzliches Material nicht mehr gefunden wird und z. B. in der Baustoffindustrie untergeht.
Betroffen von den unzumutbaren Einschränkungen sind neben Universitäten und Museen in großem Maße Amateurpaläontologen, mit denen viele Institute kooperieren und auf deren Beiträge sie teilweise angewiesen sind.
 
Mit besten Grüßen
 
Jürgen Reinhardt
 
 
Vorsitzender der Freunde der geowissenschaftlichen Sammlung der Uni Bremen e.V.
 
 

 

Prof. Dr. Jörg Mutterlose (Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik, Ruhr-Universität Bochum), 22. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne unterstütze ich Ihren Antrag auf Änderung des gegenwärtigen Denkmalschutzgesetzes für den Bereich Paläontologie für das Bundesland NRW. Wichtig ist für mich, dass
a) wissenschaftlich wichtige Fossilien in staatliche Museen gehen,
b) alle paläontologisch Interessierten problemlos der Fossiliensuche nachgehen können,
c) im Falle von wissenschaftlichen Grabungen bzw. Fossilbergungen diese ausschließlich von den entsprechenden Einrichtungen durchgeführt werden können.

Prof. Dr. Jörg Mutterlose


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Joerg Mutterlose
Institut fuer Geologie, Mineralogie und Geophysik
Universitaetsstr. 150
44801 Bochum, Germany

 


 

Gert Greitens (Melle, Amateurpaläontologe), 22. August 2020

 

Hallo!

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil...:

Ich sehe, dass es kaum noch möglich ist legal einem schönen Hobby nachzugehen von dem die Wissenschaft und das Land NRW nur profitieren können.

Zu meiner aktiven Zeit war ich wohnhaft in Bielefeld / NRW und musste mit ansehen wie die Möglichkeiten dieses Hobby auszuüben immer weiter eingeschränkt wurden.

 

Mit freundlichen Grüßen
Gert Greitens

 


 

Sven Sachs (Bielefeld, Gastwissenschaftler Paläontologie, Naturkunde-Museum Bielefeld), 22. August 2020

 

Ich möchte die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW unterstützen

Sven Sachs (Bielefeld, Gastwissenschaftler Paläontologie, Naturkunde-Museum Bielefeld)

-- 
 
Sven Sachs

Associate Researcher
Naturkunde-Museum Bielefeld
Abteilung Geowissenschaften
Adenauerplatz 2, 33602 Bielefeld

 

 

apl. Prof. Dr. Peter Frenzel (Universität Jena, Paläontologe), 21. August 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

vielen Dank für Ihre Initiative, die ich begrüße! Hier meine Daten für das Mitzeichnen:
apl. Prof. Dr. Peter Frenzel, Universität Jena, Paläontologe

Viel Erfolg wünscht,

Peter Frenzel

-- 
apl Prof. Dr. habil. Peter Frenzel
Allgemeine und Historische Geologie
Institut für Geowissenschaften
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Burgweg 11
07749 Jena
 

 

Horst Wittmershaus (Hasbergen Niedersachsen, Amateurpaläontologe), 21. August 2020

Lieber Sönke, 

als Amateursammler von Fossilien ist mir eine Zusammenarbeit von Wissenschaft mit den Sammlern sehr wichtig. Beide können so voneinander profitieren. Das muss staatlich unterstützt und abgesichert werden. Deshalb möchte gerne mitzeichnen. Ich hoffe, dass das in der Zukunft für alle Bundesländer gilt.

 


 

Manfred Raisch (Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Paläontologischen Museums Nierstein, Amateurpaläontologe), 20. August 2020

 

In der Hoffnung, dass sich auch demnächst in Rheinland-Pfalz etwas am Gesetz ändern wird, was jahrelanges Engagement, ohne finanzielle Interessen seit 1986 als illegal erscheinen lässt.

 

MfG

Manfred Raisch

 


 

Harald Stapf (Leiter Paläontologisches Museum Nierstein), 19. August 2020

 

Hallo lieber Sönke Simonsen,

Ihren Vorschlag, das ursprünglich für die Archäologie geschmiedete Denkmalschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen zu novellieren, möchte ich ausdrücklich befürworten. Archäologische Funde und Fossilien sind zwei Paar Schuhe, die sehr unterschiedlicher Regelungen bedürfen. Ich hoffe, Ihre Anregungen fallen auf einen vernünftigen, fruchtbaren Boden und werden sich in anderen Bundesländern, wie z. B. auch in Rheinland-Pfalz, fortpflanzen. Dort wäre eine Novellierung dieses ebenso für die Paläontologie hinderlichen und kontraproduktiven Denkmalschutzgesetzes auch dringend geboten!

 

Mit freundlichen Grüßen aus Nierstein

Harald Stapf

 


 

Prof. Dr. habil. Jens Lehmann (Leiter Geowissenschaftliche Sammlung der Universität Bremen, Professor am Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen, Entdecker eines beweglichen paläontologischen Bodendenkmals in NRW), 19. August 2020

 

Lieber Herr Simonsen,

jeder in Nordrhein-Westfalen tätige Forscher muss mit der derzeitigen Gesetzesfassung und Gleichbehandlung von Paläontologie und Archäologie unzufrieden sein – von daher unterstütze ich Ihre Initiative ausdrücklich.
Würde nach derzeitiger Rechtslage gehandelt werden, dann wären viele Funde nicht gemacht worden und eine Reihe Amateure und Wissenschaftler müssten eigentlich für ihr vorbildliches Verhalten der Bergung von Fossilien bestraft werden. Das will von den ausführenden Institutionen des Landes Nordrhein-Westfalen aber natürlich niemand, zumal man auch von den Tätigkeiten und dem offenen Umgang damit profitiert. Das Gesetz war einst sicherlich gut gemeint, aber die Schwachstellen waren von Anfang an nicht zu übersehen und so muss zweifelsohne zum Wohle der Sache eine Gesetzesnovelle her.
Es sollte allen Beteiligten daran gelegen sein, möglichst viele Fossilien für die Nachwelt zu retten. Das bedeutende Funde dabei in öffentliche Hand gelangen sollten, sehen Amateurpaläontologen auch fast ausschließlich ein (übrigens aber bitte nicht nur an einen Ort, wir sehen an der Feuerkatastrophe im Naturkundemuseum von Rio wohin die Konzentration auf einen Aufbewahrungsort führen kann). Als Leiter einer Institution, die Tausende von Fossilien aus NRW besitzt, weiß ich, dass wir ohne den Einsatz von Sammlern den wissenschaftlichen Wert unserer Aufsammlungen nie erreicht hätten. Ich selbst kann nur selten vor Ort sein und auch die direkt zuständige Bodendenkmalpflege kann überhaupt nicht alle Fundorte und geologischen Zeitalter so eng erfassen, wie es der laufende Abbau in Steinbrüchen, Kies- und Tongruben oder Baumaßnahmen erfordert. Dazu müsste man sie personell und finanziell völlig anders ausstatten.
Ein nicht unwesentlicher Punkt ist zudem, dass Paläontologie als Wissenschaft Nachwuchs braucht. Bei mir kam das Interesse am Fach durch das Sammeln von Fossilien in der Kindheit – damals wurde ich von Wissenschaftlern angeleitet horizontiert zu sammeln und zu graben und dieses perfekt zu dokumentieren. Immer weniger junge Leute haben das Glück so praxisnah herangeführt zu werden und das liegt auch an den Verboten genau dieses zu tun. Welche jungen Leute interessiert die Paläontologie als Wissenschaft in einigen Jahrzehnten, wenn Sammeln rechtlich umstritten oder sogar verboten ist und sie dadurch keinen direkt Zugang zum Fach haben? Darüber hinaus beschneidet die derzeitige Regelung die Möglichkeit der akademischen Geländeausbildung. Waren vor einigen Jahrzehnten Gruppen von Studierenden für stratigraphische Kurse in NRW ins Gelände gegangen um Profile aufzunehmen und horizontiert Fossilien fachgerecht dazu zu sammeln, ist dieses bürokratisch inzwischen eine Riesenhürde geworden. Für manche der hierfür jahrelang problemlos herangezogenen Steinbrüche bräuchte man neben der Genehmigung der Naturschutzbehörde, eine Genehmigung des Steinbruchbetreibers, und man bräuchte eine Grabungserlaubnis der paläontologischen Denkmalpflege. Dieser Rattenschwanz an Genehmigungen ist für einen Universitätsprofessor kaum noch zu bewältigen, zumal es kaum noch Verwaltungsstellen gibt, an die er solche organisatorischen Mammutaufgaben abgeben könnte. In der Folge verarmte die Qualität der Geländeausbildung bereits erheblich und es ist fraglich ob die fachliche Kompetenz, die aktuell in der aktiven Generation der Kuratoren und Denkmalschützern noch vorhanden ist, in Zukunft noch gesichert werden kann. Dieses gilt generell und auch speziell beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der sich ja um die Belange im Bundesland NRW kümmert.

Lat but not least gibt es immer weniger Spezialisten für fossile Organismen und die Politik ist auch in der Pflicht ihren Anteil zu leisten, um sich gegen diese Entwicklung zu stellen – eine neue Gesetzgebung in NRW wäre ein Baustein dazu.


Beste Grüße,
Jens Lehmann

 

 

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Prof. Dr. habil. Jens Lehmann
- Leiter -
Geowissenschaftliche Sammlung der Universität Bremen,
Fachbereich Geowissenschaften
Universität Bremen
Klagenfurter Strasse 4
28359 Bremen, Germany

 


 

Dr. Georg Heumann (Paläontologe & Sammlungsverwalter Paläontologie im Inst. f. Geowissenschaften und Goldfuß-Museum, Uni Bonn), 17. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


hiermit möchte ich den Aufruf zur Reformierung des paläontologischen Denkmalschutzes in Nordrhein-Westfalen unterzeichnen.

 

Beste Grüße
Dr. Georg Heumann

--

Dr. Georg Heumann
* Sammlungsverwaltung / collection management Paläontologie & Goldfuß-Museum
* AG Paläobotanik

 

Institut für Geowissenschaften / Institute for Geosciences

Abt. Paläontologie / Section Palaeobotany

 


 

Erik Berthy, Berlin (Amateurpaläontologe), 16. August 2020
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
als Amateursammler von Fossilien ist mir eine Zusammenarbeit von Wissenschaft mit den Sammlern sehr wichtig. Beide können so voneinander profitieren. Das muss staatlich unterstützt und abgesichert werden. Deshalb möchte gerne mitzeichnen. Ich hoffe, dass das in der Zukunft für alle Bundesländer gilt. Nur als Einheit kann man volle Stärke erlangen.
 
Hochachtungsvoll
 
Erik Berthy, Berlin,
Amateurpaläontologe,
Mitglied in den folgenden Fördervereinen:
Verein der Freunde und Förderer des Nationalparks Jasmund e. V.,
Bürgermeister-Müller-Museum Solnhofen e.V.,
Freunde des Jura-Museums Eichstätt e.V.
 
 



Dipl. Geol. Gregor Kösters (Amateurpaläontologe, Tübingen), 16. August 2020


Ich unterstütze Ihren Aufruf zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen, weil ich ihn für eine Stimme der Vernunft halte.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Gregor Kösters

 

 


 

 

Dr. Tim Haye (Delemont, Schweiz, Biologe und Amateurpaläontologe), 15. August 2020

Lieber Sönke,

ich möchte hiermit deinen Antrag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen unterstützen. Wissenschaft und Sammler können nur davon profitieren. Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung, und ich wünsche der Initiative viel Erfolg!

Herzliche Grüsse,
Tim

Dr. Tim Haye

Head Arthropod Biological Control

CABI

 
 

 

Uwe Schmielasz (Herne, Amateurpaläontologe), 15. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich der Meinung bin, dass die Archäologie nichts mit der Paläontologie zu tun hat. Dieses muss getrennt bewertet werden!

 


 

Dr. Roman Berndt (Diplom-Geologe/Paläontologe, Hobbysammler), 13. August 2020

 

Hallo Sönke,
 
Ich unterstütze aus voller Überzeugung diese Initiative.
Als jemand, der die Paläotologie sowohl beruflich als auch als Hobby kennt, weiß ich dass es ohne ein Miteinander und ohne die von Sammlern gefundenen und präparierten Fossilien viel schlechter um das Wissen der Vergangenheit stehen würde.
Von dieser Novellierung des paläontologischen Denkmalschutzes würden alle Beteiligten profitieren.
 
Roman
 
 

 

 

MSc Bram Langeveld (Rotterdam, Niederlande, Kurator Naturhistorisches Museum Rotterdam), 12. August 2020

 

Lieber Sönke,

Ich möchte den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen gerne unterschreiben.



Freundliche Grüße,

 
Bram Langeveld MSc
conservator
 
Natuurhistorisch Museum Rotterdam
 
 

 

 

Dr. Nico Küter (Isotopengeochemiker, Carnegie Science Earth and Planets Laboratory, Washington D.C, USA) & Dr. Juliana Troch (Geochemikerin, Brown University, Providence, USA), 12. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Vorschlag zur Novellierung des paläontologischen Denkmalschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen findet unsere Unterstützung.

Die Amateurpaläontologie leistet einen nicht zu bemessenden Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung der fossilen Belege der Erdgeschichte in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt.

Die vorgeschlagene Implementierung eines paläontologischen Denkmalschutzgesetzes nach dänischem Vorbild wäre für die gesamte Bundesrepublik wünschenswert. Die Änderung der Gesetzgebung in Nordrhein-Westfalen könnte hierbei wegweisend sein. In internationalen Fachkreisen stößt die dänische Denkmalschutzregelung auf Interesse. Die Erweiterung der Regelung auf das deutsche Bundesgebiet könnte daher der Idee zu internationalen Auftrieb verhelfen.

Gez.

Dr. Nico Küter (Isotopengeochemiker, Carnegie Science Earth and Planets Laboratory, Washington D.C, USA)
Dr. Juliana Troch (Geochemikerin, Brown University, Providence, USA)

 

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Nico Kueter, Dr.
Carnegie Postdoctoral Fellow
Carnegie Science - Earth and Planets Laboratory

 


 

Prof. Dr. rer. nat. habil. Ronny Rößler (Direktor Museum für Naturkunde Chemnitz, Professor an der TU Bergakademie Freiberg, Institut für Geologie, Bereich Paläontologie/Stratigraphie)

 

Lieber Herr Simonsen,


obwohl in Sachsen beheimatet und dort nicht mit vergleichbaren Repressalien konfrontiert unterstütze ich Ihren Vorstoß vorbehaltlos. Das Ansinnen, alles bis ins letzte Detail regeln, regulieren und reglementieren zu wollen, mag den Deutschen eigen sein, hat jedoch für unsere Wissenschaft Paläontologie nur Schaden angerichtet. Ich möchte daher den im letzten Jahr leider verstorbenen Arnulf Stapf, Gründer des international renommierten Paläontologischen Museums Nierstein, nennen, der von einem vergleichbaren Gesetz in Rheinland-Pfalz seit 1985 mehrfach in Bedrängnis gebracht und kriminalisiert wurde. Einst für sein herausragendes Engagement um die geowissenschaftliche Bildung und Forschung mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt, hat er das Resultat einer solchen sammlerfeindlichen und Forschung verhindernden Gesetzgebung dann Jahrzehnte in seiner Heimat miterleben müssen. Meine eigene wissenschaftliche Tätigkeit fußt zu einem großen Teil auf Funden sehr kompetenter Freizeitforscher. In einigen Fällen haben diese auch die aufwändige Präparation übernommen und originäre Beiträge zur wissenschaftlichen Erschließung der Funde geleistet. Folgerichtig waren diese dann auch co-Autoren der entstehenden Publikationen. Citizen Science erfährt auch in Deutschland eine zunehmende Wertschätzung, was auf der zutreffenden Einsicht beruht, dass die wenigen (und vor allem in der Paläontologie immer weniger werdenden) Berufswissenschaftler immer weniger in der Lage sind, aussagekräftige Sammlungen als einzigartige Archive der Natur aufzubauen, zu bewahren und angemessen zu erschließen. Das schlichte Verwalten der Sammlungen ist nur Mittel zum Zweck und auch in öffentlichen Institutionen daran zu erkennen, das Kustodenstellen in schlechter dotierte Sammlungsmanager-Stellen umgewandelt werden. Erfolg kann nur in einer Kooperation auf Augenhöhe mit den Freizeitforschern entstehen. Und diese werden nach einem sinnerfüllten Sammlerleben ihre Schätze (vor allen dann, wenn kein Gesetzesdruck besteht) dorthin geben, von wo sie ein Leben lang unterstützt wurden. Es braucht vermutlich nicht viel Überzeugungsarbeit zu unterstreichen, dass Sammler nicht daran interessiert sind, ihre Stücke nach ihrem Tode auf dem Flohmarkt zu wissen. Etwas mehr Vertrauen in unsere Partner und Freizeitforscher halte ich für angeracht. Die große Drohkeule hat noch nirgends Erfolge erzielt - vor allem nicht für den Gesetzgeber. Restriktionen führen nur dazu, dass öffentliche Institutionen nichts mehr erfahren von neuen Funden, und der Staat rennt mit einem riesigen Bürokratieapparat den selbstverschuldeten Tatsachen hinterher. Dies nüchtern zu erkennen bedarf keines Psychologiestudiums.
Aber es gibt auch gute Beispiele, wie das der Friedrich-von-Alberti-Stiftung in Ingelfingen. Diese zeichnet im Wechsel von 2 Jahren Freizeitpaläontologen und Berufspaläontologen für hervorragende Leistungen in der Paläontologie aus (siehe: https://www.muschelkalkmuseum.org/alberti-stiftung/der-alberti-preis/preistraeger/).

Also lasst uns die Welt ein Stück besser machen und dafür sorgen, dass den Sammlern endlich die Wertschätzung zu teil wird, die ihnen gebührt.

 

Beste Grüße
Ihr Ronny Rößler

 

Prof. Dr. rer. nat. habil. Ronny Rößler
Direktor Museum für Naturkunde Chemnitz

TU Bergakademie Freiberg
Institut für Geologie
Bereich Paläontologie/Stratigraphie

Chefredakteur
Palaeontographica B
Schweizerbart Science Publishers Stuttgart

 


 

Ulrich Kaplan (Gütersloh, Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Paläontologischen Bodendenkmalpflege des LWL-Museums für Naturkunde Münster, Amateurpaläontologe, Zittel-Medaille der Paläontologischen Gesellschaft, Albrecht-Wilke-Preis der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.), 11. August 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

ich unterstütze ihren Vorschlag umfassend. Als publizierender Amateurpaläontologe kenne ich sowohl die aktive Unterstützung durch Amateurpaläontologen bei wissenschaftlichen Projekten als auch die durch das bestehende Gesetz gegebenen Restriktionen bei der zu diesen gehörenden Geländetätigkeiten. So erlebe ich bei Geländebegehungen, dass paläontologische Bodendenkmäler verfallen, ihre "geschützen" Fossilien unwiederbringlich zerstört werden, weil sie nicht von Amateuren geborgen werden dürfen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Kaplan

 


 

Prof. em. Dr. rer. nat. habil. Jörg W. Schneider (Angehöriger der TU Bergakademie Freiberg / Department of Paleontology and Stratigraphy, Institute of Geology and Petroleum Technologies, Kazan), 11. August 2020

 

Liebes Steinkern-Team,

eine ganz tolle Initiative, die für alle Bundesländer Beispiel geben sollte! In Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt wird der die Paläontologie betreffende Denkmalschutz sehr liberal gehandhabt. Die für Berufs-Paläontologen unverzichtbare Zusammenarbeit mit Hobby-Paläontologen klappt sehr gut – gegenseitige Information über neue Aufschlüsse (da haben die Amateure einen weit besseren Überblick), gemeinsame Grabungen (aktuell diese Woche und nächste Woche und dann nochmal im September Museum Schleusingen/Museum Chemnitz/TU Bergakademie/Studenten/Amateure), Bürgerwissenschaft und gemeinsame Publikationen mit Amateuren (besonders ausgeprägt am Museum für Naturkunde Chemnitz, Prof. Rößler), Freundeskreise an den Museen, etc.

Ich kenne aber auch haarsträubende Fälle der Diskriminierung bis hin zur Kriminalisierung von Paläo-Amateuren aus anderen Bundesländern. Das schadet der Paläontologie ungemein!

Ich unterstütze also Ihr Vorhaben unbedingt und möchte mit unterzeichnen.

Angaben zur Person unten. Ich bin zwar in Rente, habe aber den Status eines Angehörigen der TU Bergakademie und bin folglich am Institut für Geologie der TU BAF sowie an der Kazan Universität, Tatarstan, Russland, noch tätig.

Freundliche Grüße und viel Erfolg –

Ihr Jörg W. Schneider

 

Prof.em.Dr.rer.nat.habil. Jörg W. Schneider
TU Bergakademie Freiberg
Geologisches Institut
Bereich Paläontologie/Stratigraphie


Department of Paleontology and Stratigraphy

Institute of Geology and Petroleum Technologies

Kazan (Volga Region) Federal University

 


 

Paul Freitag (Rostock, Fossilienpräparator und Amateurpaläontologe), 11. August 2020:

 

Lieber Sönke,

ich begrüße deinen Vorschlag und unterstütze ihn umfassend.
Paläontologie und Archäologie sind nicht gleichzusetzen und die jetzige Form behindert
die Leidenschaft tausender Amateurpaläontologen, die wichtige Beiträge zur Forschung leisten.
Ich hoffe dieser Vorschlag dient auch als Leuchtsignal für andere Bundesländer.

Liebe Grüße und viel Erfolg!
Paul

 


 

Dr. rer. nat. Martin Büchner (Dipl. Mineraloge, Museumsleiter i. R., Ehrenvorsitzender des Natuwissenschaftl. Vereins für Bielefeld u. Umgegend, Ehrenvorsitzender des Fördervereins Naturkunde-Museum Bielefeld.), 10. August 2020:

 

Kommentar zum Vorschlag von Sönke Simonsen für die Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW.
 
Noch heute, 24 Jahre im beruflichen Ruhestand, werte ich die Erkenntnisse der Amateure aus, die sie mir durch ihre Sammeltätigkeit liefern konnten. Es danken Teilnehmer der von mir geleiteten Vereinsexkursionen zu Fossillagerstätten für die Anregungen, die ihnen dadurch vermittelt werden konnten. Bei solch einer Unternehmung ist auch das bisher noch nicht bekannte Amphibien-Fossil  
Cyclotosaurus buechneri gefunden worden.
 
Dr. rer.nat. Martin Büchner
 
Dipl. Mineraloge, Museumsleiter i. R.,
Träger des Bundesverdienstkreuzes,
Ehrenvorsitzender des Natuwissenschaftl. Vereins für Bielefeld u. Umgegend,
Ehrenvorsitzender des Fördervereins Naturkunde-Museum Bielefeld
 
M. Büchner, Spenge, Krs. Herford
 
 

 

Dr. Mark Keiter (Stellv. Leiter des Naturkunde-Museums Bielefeld und Kurator der geowissenschaftlichen Sammlung), 10. August 2020

Die erdgeschichtliche Sammlung des Naturkunde-Museums Bielefeld umfasst mindestens 50.000 paläontologische Objekte, viele davon von großem wissenschaftlichen Wert. Der weitaus überwiegende Teil dieser Sammlung wurde durch Amateure oder unter deren Beteiligung zusammengetragen.

Diese Initiative von Seiten der Amateurpaläontologie findet meine volle Unterstützung, insbesondere weil der Wille zum Dialog klar herausgestellt wurde. Eine Optimierung der Rahmenbedingungen, die sowohl die Amateure aus auch die Belange paläontologischen Denkmalschutzes einschließt, kann allseits nur positive Effekte haben.

 

Dr. Mark Keiter

 


 

Dipl. Des. Wolfgang Appl (Hainburg, Naturwissenschaftliche Illustrationen), 10. August 2020

 

Das ist gut formuliert und sinnvoll. Unterstütze ich voll und ganz. Sowohl aus privaten als auch beruflichen Gründen.

 


 

Klaus Schnieder (Amateurpaläontologe, Warendorf),  10. August 2020

 

Ich unterstütze den o.g. Vorschlag umfassend.

Auch ich sehe eine Regelung ähnlich wie die der dänische Gesetzgebung als zielführend und absolut notwendig an!

Klaus Schnieder

 


 

Jeannette Bittner (Büdingen, Zoologische Präparatorin, Amateurpaläontologin, Hundetrainerin),  10. August 2020

Vielen Dank für Ihr Engagement! Mit Besorgnis sehe ich in immer mehr Bereichen Verbote und striktere Regeln auf uns zukommen, womit gerade Menschen, welche Berufe oder Hobbys haben, in denen sie sich mit Tieren beschäftigen, immer mehr in die Illegalität gedrängt werden. Das darf nicht passieren!

 


 

Hubert Kathage (Oberhausen, Amateurpaläontologe), 9. August 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW. Ich beschäftige mich seit ca. 5 Jahren mit der Amateurpaläontologie; Ihr Initiative bildet mein Meinungsbild zu aktuellen Situation ab und ich habe durch einen Steinbruchbesuch in Dänemark erlebt, mit wie wenig Restriktionen man auskommen kann.
Ganz herzlichen Dank, dass Sie hier die Initiative ergreifen. Ich hoffe auf nachhaltigen Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Hubert Kathage

 


 

Antje Selter (Hagen, NRW, Geologin), 9. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen mitzeichnen.
Da ich als Anbieter von Exkursionen in Steinbrüchen selber von der jetzigen Regelung betroffen bin, würde ich den o.g. Vorschlag gerne mit unterzeichnen.
Ich musste eine Versicherung für die Teilnehmer abschließen, damit ich überhaupt in die Steinbrüche darf. Mit den großen Steinbruchunternehmen wurden zudem sehr restriktive Verträge abgeschlossen. Ich kann die Steinbruchunternehmer verstehen, dass sie nicht in Haftung gehen möchten, wenn Sammler in die Steinbrüche gehen und verunglücken. Jedoch sind mittlerweile die Versicherungen recht unverschämt, wenn es um Schadensfälle geht. Hier muss unbedingt eine Regelung beschlossen werden, dass die Haftungsbedingungen für Steinbruch Besuche anders geregelt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Antje Selter

 


 

Uwe Hermanns, (Sanitz, Landkreis Rostock, Amateurpaläontologe), 9. August 2020

 

Hallo Sönke,

 

hiermit unterstütze ich die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in NRW, weil ich die Ansicht vertrete, dass die aktuelle Gesetzgebung dringend zwischen Archäologie und Paläontologie unterscheiden muss. Durch die bestehende Gesetzgebung wir das Schutzziel nämlich gerade verfehlt. Die nicht geborgenen Fossilien werden unwiederbringlich vernichtet und damit der Forschung entzogen. Somit besteht die Notwendigkeit der Schaffung einer eindeutigen Gesetzgebung zum Schutz und Erhalt von Fossilien. Dazu bedarf es ebenfalls einer Regelung in der Gesetzgebung, um den Paläontologen einen Zugang zu den Fundstellen zu ermöglichen.

 

Die Initiative und die Umsetzung der Forderungen unterstütze ich umfänglich und sehe einen dringenden Handlungsbedarf für alle Bundesländer.

 

Viele Grüße

Uwe

 


 

Jens Wiedenbeck, (Seeland, OT Hoym, Amateurpaläontologe), 8. August 2020

Man könnte sagen, dass die professionelle Paläontologie vor Jahrhunderten mehr oder weniger von Natur interessierten Hobbyforschern gegründet wurde. Eine Denkmalschutzgesetzgebung, die Interessierten einen Riegel bei der Fossiliensuche vorschiebt, ist daher unverständlich, tragen Amateurpaläontologen doch bis in die heutige Zeit noch immer zu vielen Neuentdeckungen bei. Speziell in Zeiten knapper Ressourcen der professionellen Paläontologie könnte sich aus der Umsetzung der vorgeschlagenen Änderungen eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten ergeben, welche die Zusammenarbeit von Denkmalpflegern, Amateurpaläontologen und Berufspaläontologen stärkt.

 


 

Dirk Wagner (Dortmund, Amateurpaläontologe), 8. August 2020

Verlorene paläontologische Bodenschätze sind verlorenes Wissen der Vergangenheit aus der unsere Mitwelt hervorgegangen ist. Jeder paläontologische Fund und jede Sicherung trägt als kleines Puzzelteil mit zum großen Gesamtbild der Erdgeschichte bei.
Aus meiner Sicht tragen die Ziele des veröffentlichten Dokumentes "Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen" von Sönke Simonsen dazu bei, Wissenschaft zu fördern und zu unterstützen. Nebenbei Interesse unserer Mitmenschen für "unseren" Planeten und seiner Geschichte zu wecken. Schließlich leben wir heute nur auf diesem Planeten, weil es erdgeschichtlich gesehen, einmal ein Früher gab.

Dirk Wagner

 


 

Dipl.-Phys. Rainer Wember (Dülmen, Amateurpaläontologe), 8. August 2020

 

Da staatlicherseits der grundsätzliche kulturelle Wert paläontologischer Denkmäler, um nicht zu sagen der Paläontologie als solcher, immer weniger wertgeschätzt wird und somit auch keine Förderung erfährt, wird die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Amateuren immer wichtiger. Sie sollte wenigstens durch eine adäquate Denkmalschutzgesetzgebung unterstützt werden.

 


 

PD Dr. Ekbert Seibertz (Wolfsburg, Selbstständiger Geologe und Paläontologe), 8. August 2020

Die Novellierung ist überfällig!!

 


 

Franz-Josef Peitzmann (Rhede, Amateurpaläontologe), 7. August 2020:

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil die jetzige Rechtslage die wissenschaftliche Forschung „kaputtreguliert“ hat.

Das Forschungsfeld der Paläontologie ist seit dem de-facto-Ausgrenzen engagierter Amateurpaläontologen in NRW (und woanders, außer Bayern) fast zum Erliegen gekommen.

 


 

Dipl.-Geol. Karsten Genzel, (Bottrop, Amateurpaläontologe), 7. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich weiterhin eine Zusammenarbeit von professionellen Paläontologen und Hobbysammlern befürworte. An der Jurassic Coast in England, Weltnaturerbe, funktioniert das in hervorragender Art und Weise, seltene Fossilien sollen registriert werden, damit diese den professionellen Paläontologen für Forschungszwecke zur Verfügung stehen. Ein ähnliches Modell kann ich mir sehr gut für NRW und die Bundesrepublik vorstellen.

 

Viele Grüße

Karsten Genzel

 


 

Fritz Lang (Hirschaid, Amateurpaläontologe), 7. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil :

NRW weder die Zeit, Kapazitäten noch Gelder aufbringen kann um flächendeckend paläontologische Forschung zu betreiben. Genauso verhält es sich auch in anderen Bundesländern, wobei bei einigen Bundesländern (mittels entsprechender Gesetze) Privatpersonen (Sammler) den Wissenschaftlern und Paläontologen zur Seite stehen. Ich persönlich habe über 20 Jahre einen Aufschluss besucht und jede Menge fossiles Material zur Bearbeitung nach München, Stuttgart und Berlin gegeben. Daraus resultieren mittlerweile ca. 10 neue Gattungen und über 40 neue Arten die wissenschaftlich neu beschrieben werden konnten.
Das bestehende Gesetz nicht zwischen Archäologie und Paläontologie unterscheidet.
Mein Grundrecht auf Forschung beschneidet. Wie kann es sein, dass ich zum Schutze von Fossilien nicht sammeln kann, aber gleichzeitig tagtäglich Tausende Fossilen maschinell zerstört werden?


Gruß
Fritz Lang

 


 

Horst Voigt (Berlin, Amateurpaläontologe), 6. August 2020

 

Ich möchte das Schreiben gerne unterzeichnen. Da ich selbst Sammler bin, möchte ich gerne ein klares und einfaches Gesetz haben ohne viel Unwissenheiten vonseiten derer, die die Materie nicht verstehen. Ferner sind klare aber einfache Anweisungen für ein Sammeln nötig und wichtig.

 

 
Mit freundlichen Gruß
 
Horst Voigt
 
und bleibt gesund

 


 

Prof. Dr. Hans-Georg Herbig (Universität zu Köln, Institut für Geologie und Mineralogie, Lehrstuhl für Paläontologie und Historische Geologie), 6. August 2020

 

Sehr geehrter Herr Simonsen,

 

das ist ein sehr wichtiger und richtungsweisender Aufruf, den ich hiermit unterstütze.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Hans-Georg Herbig

 


 

Michaela Heckers (Krefeld, Amateurpaläontologin, Dipl.-Geologin), 6. August 2020

Ich unterstütze die Initiative, weil ohne die Sammeltätigkeit von Amateuren viele für das Verständnis evolutiver Vorgänge wichtige Funde nie gemacht worden wären. Die hauptberuflichen Paläontologen haben in den meisten Fällen weder die Zeit noch die finanzielle Unterstützung für langwierige Geländekampagnen!

Die Sammeltätigkeit von Amateurpaläontologen, soweit sie bei für die Forschung wichtigen Stücken in eine Zusammenarbeit mit den Profis mündet, halte ich dementsprechend auch in NRW für höchst wünschenswert! - Ein Beispiel wie das funktionieren kann, bietet z.B. das Naturkundemuseum Karlsruhe.

 


 

Michael Heimann (Biologe und Amateurpaläontologe), 6. August 2020

 

Die vielen Amateurpaläontologen sind diejenigen, die die vielen paläontologischen Objekte in den Museen vor dem Koller bewahrt haben. Sie sollten weiterhin ungehindert in oft mühevoller Arbeit Fossilien retten dürfen.

Oberstudienrat und Biologe im Ruhestand, Amateurpaläontologe

 


 

Prof. Dr. Christian Klug (Zürich, Kurator Paläontologisches Institut und Museum Zürich), 6. August 2020

 

Lieber Sönke,

ich unterstütze Deinen Antrag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen voll und ganz.

Mein Name, Affiliation und Adresse hängen unten an.

Ich wünsche Euch von Herzen viel Erfolg!

Beste Grüsse,

Christian (Klug)

-- 
Universität Zürich
Prof. Dr. Christian Klug
Curator
Paläontologisches Institut und Museum
Karl Schmid-Strasse 4
CH-8006 Zürich
 

 

Prof. em. Dr. Wighart v. Koenigswald (Professor für Paläontologie an der Universität Bonn, Ehrenmitglied der Paläontologischen Gesellschaft, Ehrenmitglied der Society of Vertebrate Paleontology, Institut für Geowissenschaften (Paläontologie) der Universität Bonn), 6. August 2020

 

Ich unterschreibe das Bemühen um eine Verbesserung des Dekmalschutzes für die Paläontologie

Prof. em. Dr. Wighart v. Koenigswald
Professor für Paläontologie an der Universität Bonn
Ehrenmitglied der Paläontologischen Gesellschaft
Ehrenmitglied der Society of Vertebrate Paleontology

Institut für Geowissenschaften (Paläontologie) der Universität Bonn
Nussallee 8 - D-53115 Bonn

Anmerkung:
Das bisherige Gesetz geht von der falschen Gleichsetzung von archäologischen und paläontologischne Objekten aus. Das gilt bestenfalls für Spitzenstücke, nicht aber für die massenhaft vorhandenen Fossilien ehemaliger Lebensräume.
Z.B. hat jede einzelne römische Münze einen bestimmten Aussagwert, ein fossiler Seeigel, eine Brachiopode oder dergleichen bestätigt, wie viele andere Fossilien nur einen Gesamtzusammenhang.
Viel Erfolg!

 


 

Dr. Gerhard K. Kohn (Bollendorf/D bzw. Sortland/N; Amateurpaläontologe), 6. August 2020

Hallo Sönke,

ich begrüße ausdrücklich den von Dir initiierten Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein Westfalen.

Als Biologie- und Paläontologie-Student habe ich Mitte der 80-ziger Jahre mit dem hobbymäßigen Sammeln von Fossilien begonnen und seitdem leider die dramatische Verschlechterung der Sammlungsmöglichkeiten in Deutschland miterleben müssen. Auch wenn ich seit 2015 in Norwegen lebe, so hoffe ich doch sehr, dass Deine Initiatve in Nordrhein-Westfalen und darüberhinaus Erfolg haben wird!

med venlig hilsen / mit freundlichem Gruß

Gerhard

 


 

Dr. Holger Gebhardt (Wien, Österreich), 6. August 2020

 

Ich unterstütze den Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein-Westfalen, auch deshalb da ich durch die Novellierung einen positiven Einfluss auf die Gesetzgebung in anderen Ländern und Staaten erwarte. Ich bin selbst Mitglied der Pal.Ges. und der Österreichischen Paläontologischen Gesellschaft, für die Ich mehrere Jahre als Schriftführer tätig war.

 

Dr. Holger GEBHARDT
Geowissenschafter / Geoscientist
Fachabteilung Paläontologie & Stratigraphie / Department of Palaeontology & Stratigraphy

Geologische Bundesanstalt / Geological Survey of Austria
Neulinggasse 38, 1030 Wien, Österreich

 


 

Michel Rabe (Volzum, Amateurpaläontologe), 5. August 2020

 

Hallo,


gerne möchte ich mich dem Aufruf zur Novellierung des Denkmalschutzgesetz im Bereich der Paläontologie anschließen, um diese den Erfordernissen der Paläontologie anzupassen und gegen die nicht immer gleichen Bedürfnisse der Archäologie abzugrenzen und so für beide Wissenschaften eine möglichst sinnvolle Gesetzesgebung zu schaffen.


Viele Grüße

Michel Rabe

 


 

Thomas Stuwe (Ennigerloh, Amateurpaläontologe), 5. August 2020

 

Liebe Freunde,

es hat sich schon vieles zum Negativen geändert, mit den Tolerierungen in den Tongruben und Steinbrüchen.
Es werden viele Funde und Erkenntnisse für immer verloren gehen, es fällt mir schwer, das einfach so zu akzeptieren.
Bewege mich dabei immer wieder zum Grenzgebiet des Verbotenen, wenn ich nach Fossilien suchen möchte.

Viele Steinbruchbetriebe werden von weit aussen agiert und bestimmt, daher fehlt auch diesen Entscheidern die Erfahrung zu
lokalen Amateurpaläontologen. Auf der anderen Seite gibt es ein zunehmendes Freizeitinteresse, aber meist nur oberflächlicher Natur.

Das konnte ich anhand etlicher Exkursionen feststellen, Begründung ist oft, daß einzelne Personen im Steinbruch der Zutritt nicht erlaubt wird.

Mein Vorschlag ist, eine Art Innung zu gründen, in der jeder ernst arbeitende Amateurpaläontologe und Paläontologe durch eine Art Jury aufgenommen wird. Hier geht es um eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Experten und Kennern ihres Faches. Auch Sammlern besteht die Möglichkeit, hier mit aufgenommen zu werden, sofern sie sich spezialisiert haben. Diesen Kreis von Kennern ihres Faches sollte der Gesetzgeber schützen und Eintritte in die Aufschlüsse zu gewähren.

Was meint Ihr?

 

Liebe Grüsse

Thomas Stuwe

 


 

Gerhard Podtschaske (Leverkusen, Amateurpaläontologe), 5. August 2020


Ich unterstütze die Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich finde, dass möglichst viele Fossilien für die Nachwelt erhalten werden sollten. Das momentane Gesetz verhindert das legale Bergen von Fossilien, die damit unwiederbringlich der Verrottung ausgesetzt sind. Ich bin im Verein Mineralien- und Fossilienfreunde Bayer Leverkusen e.V. organisiert.

 


 

Michael Hohl (Präsident der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.), 5. August 2020

 

Liebe Sammler-Kollegen und -Freunde,

gerne zeichnet die VFMG den Novellierungsvorschlag mit.

Mit herzlichen Grüßen
Michael Hohl


Präsident der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V.
Heidelberg, 04.08.2020

 


 

Dr. med. Radosav Bozic (Ibbenbüren, Amateurpaläontologe), 4. August 2020

 

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, da eine globale Verteufelung aller Sammler nicht eine Fortentwicklung der Paläontologie in NRW erlaubt. Die Anzahl derer, die den „Anstandsregeln“ der Hobbypaläontologie nicht folgen, ist, meiner Ansicht nach, klein, so dass auch die ernsthaft bemühten Sammler stark beeinträchtigt werden.


 

Horst Grebing (Halle/Westf., Amateurpaläontologe), 4. August 2020

 

Hallo Sönke,

ich begrüße ausdrücklich den von Dir initiierten Vorschlag zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in Nordrhein Westfalen!


Viele Grüße und viele Unterzeichner
Horst

Archiv "Geologie und Abbau Bodenschätze im Gebiet der heutigen Stadt Bad Iburg": www.geo-iburg.de
Heimatkundliches Archiv
Mitgliedschaften:
Verein für Orts- und Heimatkunde Bad Iburg (VOH) e.V. (Ehrenmitglied)
Heimatverein Glane e.V.
Heimatbund Osnabrücker Land (HBOL) e.V.
Historischer Verein Osnabrück e.V.
Gertrudenberger Höhlen Osnabrück e.V. (Gründungsmitglied)
Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück (NVO) e.V.
Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie (VfMG) e.V.
Deutsche Geologische Gesellschaft - Geologische Vereinigung (DGGV) e.V.

 


 

Walter Franz (Obersulm, Amateurpaläontologe), 4. August 2020

 

Guten Tag an alle Mitstreiter,

ich heiße Walter Franz, wohne in Obersulm und bin Amateurpaläontologe.

Ich sammle seit mehr als 30 Jahren Fossilien, von mir gefundene Fossilien, sind in mehreren Museen,

zu wissenschaftlichen Untersuchungen abgegeben worden. Manchmal ist ein Feedback zurückgekommen ,

meistens wurde aber das Fossil „vergessen“.

Als persönlicher Vorteil ist eine gelegentliche Bestimmungshilfe seitens der Wissenschaft hervorzuheben.

Mehrmals habe ich mit Schülern, mehrtägige Fossilienworkshops veranstaltet, was immer gut ankam.

Leider ist dies nur noch mit großem Bedenken möglich.

LG Walter Franz

 


 

Meik Ackermann (Georgsmarienhütte, Amateurpaläontologe), 3. August 2020

 

Mein Name ist Meik Ackermann (Georgsmarienhütte, Nds., Amateurpaläontologe). Mein Hauptarbeitsgebiet ist Rheine/NRW.

Ich unterstütze die Initiative zur Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW, weil ich - wie viele andere - immer wieder die Erfahrung machen muss, dass den paläontologischen Interessen von Seiten insbesondere der Steinbruchbetreiber kaum Wertschätzung entgegengebracht wird. In immer mehr Fällen wird der Sicherheits- und Haftungsaspekt vorgeschoben, um Betretungsgenehmigungen zu verweigern, obwohl die Frage der Hafung mit einer vernünftigen Haftungsausschlusserklärung eindeutig regelbar wäre. Zum anderen wird mit dieser Praxis gleichzeitig das eigentlich generelle Recht auf Entfaltung der Wissenschaft ausgehebelt. Dieser Aspekt scheint mir in den Augen der Betreiber jedoch nicht bekannt oder nicht hinreichend wichtig bzw. akzeptiert zu sein.

 


 

Dr. med. Danylo Kubryk (Kirchheim bei München), 3. August 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit gebe ich meine volle Unterstützung des differenzierten "Vorschlag(s) zur Novellierung der paläontologischen Denkmalschutzgesetzgebung in NRW" von Herrn Sönke Simonsen zur Kenntnis.

Ich möchte hervorheben, dass der Begriff "Hobby"- oder "Amateur"-Paläontologe die hohe Expertise und intensive Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern nicht genügend verdeutlicht, wie sie ganz besonders bei Sönke Simonsen, aber auch vielen anderen "Amateurpaläontologen" gegeben ist.

In Zusammenarbeit von Sammlern und Wissenschaftlern wurden in den letzten Jahren eine erhebliche Zahl neuer Fossilien-Spezies beschrieben und viele Museen mit großen Mengen an wissenschaftlich wertvollem Material bereichert. Diese Quelle von wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn darf nicht zerstört, sondern sollte unterstützt und gefördert werden!

Die inhaltliche Aussage des Schreibens sollte sinngemäß für alle Bundesländer Anwendung finden!

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Danylo Kubryk

Kirchheim bei München, Bayern

Niedergelassener Kinder- und Jugendarzt

Amateur-Paläontologe mit Publikationstätigkeit in Print- und elektronischen Medien sowie Vortragstätigkeit