Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 17/07/2019, 14:30 von Norbert Wannenmacher
muka-freudenstadt-u-rottweilDer Bericht vermittelt einen Überblick über die Schichtenfolge des Muschelkalks (Trias, Anis-Ladin) der Gegend um Freudenstadt und Rottweil am östlichen Schwarzwaldrand (Baden-Württemberg). Es werden Fossilfunde charakteristischer Spezies aus dem Wellendolomit (Unterer Muschelkalk), dem fossilarmen Mittleren Muschelkalk mit seinen Salzlagerstätten sowie dem für Fossiliensammler wieder dankbareren und interessanteren Oberen Muschelkalk in der für die Region typischen Erhaltungsform vorgestellt. Norbert Wannenmacher bringt den Leserinnen und Lesern des Artikels neben der Fossilführung auch die geologischen Verhältnisse einer Gegend näher, in der Friedrich von Alberti (*1795 - † 1878) und Martin Schmidt (*1863 - † 1947) die Grundlagen der Erforschung der Trias und insbesondere des Muschelkalks legten.
Geschrieben am 10/07/2019, 14:20 von Sönke Simonsen
heft38
Geschrieben am 24/06/2019, 22:25 von Sönke Simonsen
arniocerasVon einer Dorset-Exkursion im Frühjahr 2018 brachte der Autor zahlreiche Unterjura-Fossilien mit nach Hause. Die Menge an Funden machte es ihm unmöglich, alles zeitnah aufzuarbeiten, da der Präparationsaufwand oft sehr groß ist und sich rasch weitere Exkursionen einstellten. So dauerte es bis Juni 2019, bis sein erstes in Dorset gefundenes, vielversprechendes Exemplar der Ammonitengattung Arnioceras den Weg in Stichel- und Strahlbox fand. Der Bericht beschreibt die Fundsituation sowie den rund 15-stündigen Freilegungsprozess: von der Küste bis in den Sammlungsschrank. Zahlreiche ausführlich kommentierte Fotos illustrieren den Fortschritt der Präparation sowie deren Höhen und Tiefen, und sollen Leserinnen und Lesern nicht nur das Nachvollziehen, sondern auch das Nachahmen erleichtern.
Geschrieben am 18/06/2019, 15:13 von Sönke Simonsen
schlotheimia-owlIn diesem Artikel wird ein temporärer Fundort im Hettangium von Ostwestfalen-Lippe vorgestellt. Zwar ist die Tiefbaumaßnahme bereits beendet, jedoch resultierte diese in einer sehr großen Halde, die besonders nach Starkregen noch Fundmöglichkeiten für Exemplare der Ammonitengattung Schlotheimia bietet. Als interessant erwies sich bei einer offiziellen Begehung der Baugrube im Februar ein Faunenhorizont mit engnabeligen und dicht berippten Vertretern von Schlotheimia, von denen auch die Halde noch einzelne Belegexemplare liefern könnte. Der Bericht wurde am 12. Juli aktualisiert - überraschend kam zwischenzeitlich nochmals neuer Aushub hinzu, der aus der Anlage von Fundamentgräben resultierte. Es bestehen weiterhin Fundmöglichkeiten. --- Exklusivbericht für Redakteure von Steinkern.de und Abonnenten der Steinkern-Zeitschrift - daher bitte zum Lesen einloggen!
Geschrieben am 07/06/2019, 21:25 von Udo Resch & Bruce Lauer
quastenflosser-unter-uvDas Ergänzen von Fossilien ist gängige Praxis und Art und Umfang grundsätzlich dem Eigentümer überlassen. Es gibt nur wenige Naturalisten unter den Fossiliensammlern, die Ergänzungen prinzipiell ablehnen. Die Restauration entlang von Klebenähten gehört zu vielen Präparationen im Fundzustand gebrochener Fossilien dazu, macht jedoch oft nur ein Prozent oder weniger von der Fossiloberfläche aus. Zuweilen werden auch größere Partien restauriert, was das gute Recht eines jeden Sammlers ist - manchen gefällt´s, anderen ist es schnell "too much" - Geschmackssache eben. Gerade was Wirbeltierskelette anbelangt, sind ergänzte und montierte Exemplare auch in Museen weltweit verbreitet. Zwar begegnet es auch bereits hier vereinzelter Kritik, wenn bei der Präsentation der Stücke kein Hinweis auf Art und Umfang vorgenommener Restaurationen und Rekonstruktionen erfolgt, wirklich problematisch und ggf. sogar kriminell wird es jedoch erst, bei Besitzwechseln von kunsthandwerklich bearbeiteten Fossilien durch Verkauf oder Tausch. Wird der Erwerber nicht auf umfangreiche Ergänzungen hingewiesen, begeht ein um diesen Umstand wissender Verkäufer nichts geringeres als einen Betrug, denn eine Bastelarbeit ist weniger wertvoll als ein von Natur aus nahezu perfektes Fossil. Um Fälschungen rechtzeitig auf die Spur zu kommen oder sie wenigstens nachträglich als solche entlarven zu können, hat sich das Untersuchen mithilfe von UV-Lampen bewährt. In diesem Bericht wird der Zustand eines ohne Hinweis auf Restaurationen in Tucson verkauften Quastenflossers aus den Solnhofener Plattenkalken auf Basis hochwertiger Digitalfotos unter "Normallicht", Streiflicht und UV-Licht schonungslos analysiert - man könnte im Ergebnis von einem "Spachtelflosser" sprechen. Der Bericht stellt eine wertvolle Sensibilisierung dar - für Käufer und für Verkäufer.

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