Großbritannien

Stratigrafie und Fossilien der Jurassic Coast, Südengland - Teil 1

Teil 1: Einführung und Blue Lias



In diesem mehrteiligen Bericht möchte ich die Fossilien mitsamt der Stratigrafie eines Teils der sogenannten Jurassic Coast in Südengland vorstellen. Die eine oder andere Info wird schon aus Nicos Bericht bekannt sein, aber der Vollständigkeit halber sei mir dies gestattet. Hier noch einmal der link:
http://www.steinkern.de/fundorte/england-schottland-wales/258-reisebericht-ueber-dorset.html



1. Einführung
Die Ortschaften Charmouth und Lyme Regis liegen an der Südküste von England, an der Grenze der Grafschaften Dorset und Devon. Der gesamte Küstenstreifen ist heute als Weltnaturerbe von der UNESCO unter Schutz gestellt. Das Fossiliensammeln am Strand ist allerdings bisher weiterhin erlaubt. Doch dazu später mehr.


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 Ausschnitt aus der Übersichtskarte


Berühmtheit erlangte die Küste in der Umgebung von Charmouth schon Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals suchte Mary Anning (1799-1847) im Spülsaum und in den Erdrutschen nach Fossilien, um durch deren Verkauf ein kleines Zubrot für die Familie zu verdienen. Ihr Interresse wurde durch ihren Vater geweckt, der aber früh starb, als sie noch ein kleines Mädchen war. Ihr Bru­der war es dann, der den ersten Ichthyosaurier fand (1814), Mary Anning jedoch barg ihn und verkaufte ihn an das „British Museum of Natural History“ in London. Später entdeckte Sie den ersten kompletten Plesiosaurier (1824) und den Ersten Flugsaurier in der Geschichte Großbritanniens (1828). Sie fand unzählig andere Fossilien des Jurameeres. Ihre Geschichte wird im „Philpot Museum“ in Lyme Regis erzählt, dort ist auch ihr Hammer zu sehen.

Auch heute werden noch wichtige Funde gemacht, wie der Fund eines 3 m langen Scelidosauriers zeigt, dessen Einzelteile über einen Zeitraum von 2 Jahren hinweg an der Küste von Charmouth gefunden wurden.

Weltberühmt ist diese Fossilienfundstelle für ihre ausgezeichnet erhaltenen Ammoniten, Seelilien oder Ichthyosaurier. Kaum ein Museum dieser Erde, das sich mit Geologie beschäftigt, hat keine Fossilien von Charmouth in der Sammlung. Meistens findet man Stücke mit der Fundortbezeichnung Lyme Regis. Als idealster Ausgangspunkt für Sammeltouren hat sich jedoch Charmouth erwiesen. Erstens liegt Charmouth zentraler und zweitens sind hier die Über­nachtungspreise noch etwas niedriger. Zweifelsohne bekannter ist jedoch Lyme Regis.
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Blick auf "The Cob", den Hafen von Lyme Regis

Hier fin­den wir dann auch zahlreiche Geschäfte, die Fossilien zum Kauf anbieten. In Charmouth wie auch in Lyme Regis gibt es zahlreiche Bed & Breakfast Pensionen, in denen man gut übernachten kann. Daneben gibt es die Möglichkeit Appartements oder Häuser zu mieten oder auf einer der Caravan Sites abzusteigen.

2. Lage Charmouth liegt genau im Scheitelpunkt der Bucht von Lyme zwischen Bornmouth und Exeter, im Westen der Grafschaft Dorset. Die behandelten Strandabschnitte erstrecken sich zwischen Lyme Regis im Westen und Seatown im Osten auf eine Länge von insgesamt ca. 10 km.


3. Anreise
Angesichts der Tatsache, dass man sicherlich einige Kilogramm Fossilien mit nach Hause bringen will, sei hier die Anreise mit dem PKW angeraten. Selbstverständlich besteht auch die Möglich­keit auf dem Luftweg nach London - Heathrow zu gelangen und von hier aus mit dem Bus weiter nach Lyme Regis zu fahren. Mit dem PKW wählt man am günstigsten die Fährverbindung Calais - Dover oder man benutzt den Kanaltunnel. Für mich allerdings kommt die zweistündige Pause durch die Fähre gerade recht. Von Dover aus benutzt man die Autobahnen, die südlich an Lon­don vorbeiführen bis kurz vor Southampton und Bornemouth und weiter bis Dorchester, dem Verwaltungs­sitz von Dorset. Eine Umgehungsstraße führt uns südlich an Dorchester vorbei weiter nach Bridport und Charmouth.

Viele Leser schrecken vor der Anreise mit dem PKW wegen des Linksverkehrs in Großbritannien zurück. Es mag zu Beginn zugegebenermaßen etwas merkwürdig sein, auf der linken Straßen­seite zu fahren, aber spätestens nach 10 - 15 Minuten hat man sich daran gewöhnt. Ein weiteres Hemmnis mögen die Kreisverkehre sein, aber erwiesener Maßen mindern sie die Unfallhäufigkeit der Kreuzungen. Und wer hat sich nicht schon darüber geärgert vor einer roten Ampel zu stehen, wenn von links oder rechts kein Auto zu sehen ist...


4. geologischer Überblick
Die Südküste Englands, zwischen Dover und Lyme Regis, wird hauptsächlich von Gesteinen des Meso- und Känozoikums aufgebaut. Dabei überwiegen Ablagerungen der Kreide, wie die der be­rühmten Kreidefelsen von Dover. Aber auch Sande und Tone des Tertiär sind anzutreffen, wie z.B. auf der Isle of Wight. Jurassische Sedimente treten lediglich an der Küste Dorsets zutage. Berühmt sind neben Charmouth auch die Ablagerungen der Kimmeridge Bay. Nach Ihr wurde ein Zeitabschnitt des Malm, das Kimmeridgium, benannt.


5. Geographie und Geologie in der Umgebung von Charmouth

Geomorphologisch lassen sich im wesentlichen fünf Küstenabschnitte unterscheiden. Von Wes­ten nach Osten sind dies: Pinhay Bay und Monmouth Beach im Westen von Lyme Regis, Black Ven zwischen Lyme Regis und Charmouth und schließlich Stonebarrow und Golden Cap östlich von Charmouth. Das höchste Kliff ist das Golden Cap mit 191 m über dem Meer. Der Name Golden Cap rührt einerseits von der Färbung der oberen Schichten bei fantastischen Sonnuntergängen, andererseits von der Fülle an Pyrit und pyritisierten Fossilien her.

Die Sedimente bestehen aus einer Wechsellagerung von Tonsteinen, z.T. mit Kalksteinkonkreti­onen, und Kalksteinbänken. Stratigrafisch reichen sie von der obersten Trias in der Pinhay Bay bis ins obere Pliensbachium bei Seatown. Überwiegen im Hettangium die Kalksteinbänke, so dominieren in den Sedimenten aus Sinemurium und Pliensbachium die Tonsteine, die lagenweise angereichert z.T. recht große Kalkstein­konkretionen enthalten können. Daneben finden sich Pyrit, bzw. Markasitkonkretionen.

Stratigraphie nach Cope et.al. 1980
(in Klammern: Abweichungen nach Schlegelmilch 1992)
Süddeutsche
Stratigrafie
Stratigrafie Dorset






Toarcium Oberes Dumortieria
levesquei
Pleydellia aalensis zeta
Dumortieria moorei  
Dumortieria levesquei  
Phlyseogrammoceras dispansum  
Grammoceras
thouarsense
Pseudogrammoceras fallaciosum
(Pseudogrammoceras struckmanni)
 
Grammoceras striatulum  
Haugia
variabilis
   
Unteres
(Whitbyum)
Hildoceras
bifrons
Catacoeloceras crassum
(Zugodactylites braunianus)
epsilon
Peronoceras fibulatum  
Dactylioceras commune  
Harpoceras
falciferum
Harpoceras falciferum  
Harpoceras exaratum  
Dactylioceras
tenuicostatum
Dactylioceras semicelatum  
Dactylioceras tenuicostatum  
Dactylioceras clevlandicum  
Protogrammoceras paltum delta
Pliensbachium Oberes
(Domerium)
Pleuroceras
spinatum
Pleuroceras hawskerense  
Pleuroceras apyrenum  
Amaltheus
margaritatus
Amaltheus gibbosus  
Amaltheus subnodosus  
Amaltheus  stokesi gamma
Unteres
(Craxium)
Prodactylioceras
davoei
Oistoceras figulinum Green Ammonite Beds
Androgynoceras (Androgynoceras)
capricornus
Androgynoceras (Androgynoceras)
maculatum
Tragophyllocers
ibex
Beaniceras luridum Belemnite Stone
Acantopleuroceras valdani Belemnite Marls
Tropidoceras masseanum
Uptonia
jamesoni
Uptonia jamesoni
Platypleuroceras  brevispina
Polymorphites polymorphus
Phricodoceras taylori Armatus limestone
Sinemurium Oberes Echioceras
raricostatum
Paltechioceras aplanatum beta  
Leptechioceras macdonnelli  
Echioceras raricostatoides Black Ven Marls
Crucilobiceras densinodulum
Oxynoticeras
oxynotum
Oxynoticeras oxynotum
Oxynoticeras simpsoni
Asteroceras
obtusum
Eparietites denotatus
Asteroceras stellare
Asteroceras obtusum Zwischenlager
alpha / beta
Unteres Caenisite
turneri
Microderoceras birchi
Shales with beef
Caenisites brooki alpha
Arnioceras
semicostatum
Euagassizeras sauzeanum
Agassiceras scipionianum Blue Lias
Coroniceras reynesi
Arietites
bucklandi
Arietites bucklandi
Coroniceras rotiforme
Vermiceras conybeari
(Coroniceras conybeari)
Hettangium Schlotheimia
angulata
Schlotheimia complanata
Schlotheimia extranodosa
Alsatites
liasicus
Alsatitus laqueus
Waehneroceras portlocki
(Schlotheimia (Waehneroceras) portlocki)
Psiloceras
planorbis
Caloceras johnstoni
(Psiloceras (Caloceras) johnstoni)
Psiloceras planorbis


Übersichtstabelle über die Lias Gliederung

Die Küste der Umgebung von Charmouth ist die am schnellsten erodierende Küste Europas. Re­gen und nicht zuletzt die Gezeiten bewirken immer wieder Erdrutsche, die uns Fossiliensammler zwar sehr erfreuen, die von den dort wohnenden Menschen aber mit immer größer werdender Sorge betrachtet werden. Einen eindrucksvollen Einblick in die Erdrutsche des Black Ven be­kommt man vom Küstenwanderweg zwischen Charmouth und Lyme Regis, der über das Black Ven führt (im Moment, Herbst 2006, wegen zahlreicher Erdrutsche gesperrt).

Verfolgt man die Küste weiter nach Osten. so sind auch die Gesteine des Toarciums sowie des unteren Doggers aufgeschlossen. Die Schichten fallen leicht Richtung Südosten ein. Überlagert werden sie diskordant von Sedimenten der Kreide. Hierbei ist eine Zuordnung ins Cenomanium wahrscheinlich.

6. Ausrüstung
Die Ausrüstung hängt stark davon ab, welchen Arbeitseinsatz man bereit ist zu investieren, und auch davon, welche Fossilien man finden möchte. Legt man es nur darauf an einige pyritisierte Ammoniten im Spülsaum zu finden, reicht es aus, lediglich einen kleinen Behälter für die zu findenden Fossilien mitzunehmen. Wer aber auch den ein oder anderen calcitierten Ammoniten fin­den möchte, darf auf den Hammer nicht verzichten. Und wer gar darauf aus ist, während eines Sturms am Fuße eines Erdrutsches nach den richtigen Konkretionen zu suchen, sollte sich eines Spatens bedienen, um die Steine aus dem durch das Wasser zähen Ton zu bergen. Eine kleine Spitzhacke, wie etwa die der Fa. Estwing, hat sich für diesen Zweck ebenfalls bewährt. Ein Fäustel und ein Meißel können dabei helfen, die geborgenen Stücke vorsichtig aufzuschlagen. Wer bei Ebbe über die Abrasionsflächen läuft, hat vielleicht das Glück Reste von Wirbeltieren zu finden. Dann ist schnelles Handeln gefragt, da diese Flächen meistens nur für eine oder max. zwei Stunden zu begehen sind. Hier ist der Einsatz von schwererem Werkzeug, d.h. Fäustel und mind. 50 cm Meißel, unumgänglich. Lokale Sammler benutzen z.T. benzinbetriebene Steinsägen zum Bergen von Ichthyosauriern.

Um das Werkzeug und die Funde zu transportieren hat es sich als sinnvoll erwiesen einen alten Rucksack zu benutzen. Zeitungspapier und Plastiktüten helfen beim Verpacken

7. Wie und wo darf gesammelt werden
Überall dort, wo das Gestein nicht mehr in situ, also im originalen Schichtzusammenhang steht, darf gesammelt werden. Dazu gehört der gesamte Strandbereich inkl. der Abrasionsfläche sowie die zahlreichen Erdrutsche. Konkretionen, die noch in der Steilküste aus der Schicht herausluken sollten schon aus Sicherheitsgründen tabu sein. Überhaupt sollte man sich von steileren Küstenabschnitten fern halten da immer wieder kleinere und größere Gesteinsbrocken herunterfallen können.

8. Blue Lias
Die Schichten des Blue Lias haben ihren Namen von den grau-blauen Kalksteinbänken, die diesen Abschnitt dominieren. Diese Schichten sind im Bereich westlich von Lyme Regis (Monmouth Beach und Pinhay Bay) am Besten erschlossen und tauchen etwa 1 km östlich von Lyme Regis unter das Strandniveau ab.

Stratigrafisch gehören die Schichten ins Hettangium also in den untersten Lias.

Da sich die besten Fundmöglichkeiten unmittelbar nach der Hochflut ergeben, empfiehlt es sich bei auflaufendem Wasser den Küstenwanderweg oberhalb der Küste bis zur „Pumping-Station“ durch die sogenannten „Under Cliffs“ entlangzuwandern (ca. 1,5 Stunden). Man durchwandert sozusagen die teilweise jahrhundertealten und stark bewachsenen Erdrutsche der Monmouth Beach und der Pinhay Bay. An der Pumping Station erreicht man den Strand. Hier findet man Gesteine der den Lias überlagernden Kreide. Auch in diesen Schichten finden sich Fossilien (Ammoniten, Seeigel, Muscheln, etc.).



Pumpingstation_Kreide.jpg
Der Strand an der Pumping Station. Das weiße Sediment stammmt aus den überlagernden Kreidesedimenten.

Von hier aus kann man gemütlich am Strand entlang Richtung Osten nach Lyme Regis zunächst durch die Pinhay-Bay, dann vorbei am Seven Rocks Point und über die Monmouth Beach zurücklaufen und dabei nach Fossilien suchen (Gezeiten beachten).


Man kann teilweise recht große Ammoniten der Familie Arietitidae finden. Der größte mir bekannte dort gefundene Aietites hat einen Durchmesser von knapp 1 m und befindet sich in der Sammlung meines Sammelfreundes B. Lennon.

Arietitidae.jpg
Am Strand...

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...und in der Steilwand.

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Ein mit ca. 35 cm etwas kleinerer Vertreter der Gattung Coroniceras sp. An den Innenwindungen wurde nichts nachgeschnitzt, was, wie auch bei den süddeutschen Arieten, nicht so häufig vorkommt. Sammlung: F. GENZEL

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Ein weiterer Vertreter der Arietitidae, ca. 15 cm

Aber auch andere Ammoniten lassen sich finden. So z.B. der Gattung Schlotheimia. Auch diese Ammoniten können recht groß werden (bis ca. 70 cm). Gefunden hat solche Ammoniten der Sammler M. Foster, der seine Sammlung aber inzwischen an das Nationalmuseum von Wales in Cardiff abgegeben hat.

Es lassen sich aber auch kleinere Ammoniten, so z.B. der Gattung Arnioceras oder Euagassiceras, finden.

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Arnioceras sp., ca. 5 cm, Sammlung K. GENZEL


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Euagassiceras sp.,ca. 45 cm, Sammlung M. FOSTER

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Euagassiceras sp, ca. 1 cm, Sammlung K. GENZEL


An mehreren Stellen finden sich auf der Abrasionsfläche sog. Ammonitenpflaster:

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Weitere Cephalopoden die hier gefunden werden sind Nautiliden.

nautilus.jpg

Nautilus, ca. 40 cm (Über Hilfe bei der Bestimmung wäre ich dankbar), Sammlung F. GENZEL

Bei sehr intensiver Suche lassen sich Reste von Ichthyosauriern oder seltener auch von Plesiosauriern finden:

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Reste einer  Schwanzwirbelsäule eines Ichthyosauriers, Größter Wirbel ca. 1 cm, Sammlung K. GENZEL 


Bei einer Sammeltour in den 90er Jahren mit B. Lennon und M. Foster haben wir Reste eines Ophthalmosauriers gefunden, dazu gehörte neben den abgebildeten Wirbel- und Rippenresten auch die Schnauze mitsamt Schädelresten.

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Wirbel- und Rippenreste eines Ophthalmosauriers, der zu den Ichthyosauriern gehört, größte Breite ca. 40 cm, Sammlung: K. GENZEL

B. LENNON fand kürzlich am Strand der Monmouth Beach Reste eines Ichthyosauriers, die sich leider nicht bergen lassen, da sie in einer Kalkbank liegen und nicht, wie meistens, in einer Tonlage.
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Oberhalb der Hand eine Rippe, rechts neben der Hand Wirbelreste.

Eine Besonderheit der Monmouth Beach sind die sogenannten „Sonnensteine“. Dabei handelt es sich um Konkretionen, bei denen in einem späteren Stadium der Diagenese der Calcit faserig bis grobstrahlig auskristallisierte. Diese Konkretionen werden als “birchi-nodules“ bezeichnet (siehe auch: http://www.steinkern.de/forum/viewtopic.php?t=270&highlight=birchi). Sie stammen aus einer Schicht, die der Zone des Microderoceras birchi zuzuordnen ist, machmal findet man in diesen Konkretionen auch den dazugehörigen Ammoniten. Zur Zeit (Herbst 2006) sind keine dieser Sonnensteine zu finden.
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 Einer der sog. Sonnensteine in der Monmouth Beach


Eine weitere Rarität, die man hier finden kann sind sogenannte Lobster, Hoploparia longimana aus den überlagernden Kreideschichten. Allerdings muss man da schon sehr viel Geduld bei der Suche haben. In über 15 Jahren habe ich erst 2 Exemplare gefunden...



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2 Exemplare von Hoploparia sp. aus den Kreidesedimenten, je ca. 10 cm, Sammlung K. GENZEL

 

Weitere Teile dieser Reihe:

Stratigrafie und Fossilien der Jurassic Coast, Südengland - Teil 2

Stratigrafie und Fossilien der Jurassic Coast, Südengland - Teil 3



Veröffentlichungen in unserer Zeitschrift Der Steinkern:

SIMONSEN, S. (2012): Eine Exkursion in den Unteren Jura von Dorset (S. 18-39), Der Steinkern, Heft 8, S. 18-39.