Mittlerer Jura

Fossilienstufen aus dem Garantianen-Oolith von Sengenthal (Landkreis Neumarkt, Oberpfalz)

Vom legendären Steinbruch Winnberg/Sengenthal in der Oberpfalz sind vor allem die prächtigen Fossilien und Fossilienstufen aus dem Parkinsonien-Oolith bekannt. Der folgende Beitrag will in vielen Bildern von über 30 Spezies zeigen, dass es Ähnliches in eher noch höherer Artenfülle auch im etwas älteren Garantianen-Oolith gibt (Alter ca. 168169 Millionen Jahre). Auch die Fossil-Dichte ist oft deutlich höher, wobei die Artenvielfalt vor allem die Muscheln und in zweiter Linie Gastropoden, Brachiopoden und Belemniten betrifft.

 

Wer zu den Glücklichen zählt, die zuhause kein Platzproblem mit ihren Fossilien haben, versucht in der Regel, Stufen mit mehreren enthaltenen Arten als Ganzes zu erhalten. Das dient sowohl dem ästhetischen Wert als auch der Dokumentation von Lebens- und Grabgemeinschaften und wird im Folgenden in zahlreichen Bildern vorgestellt, wobei die Artenzahl der hier abgebildeten Stufen von je zwei bis zwölf reicht. Wer sich mit unvoreingenommener Neugier dem Garantianen-Oolith widmet, kann gar nicht anders, als eine Begeisterung für Muscheln, Schnecken und ähnliche „Beifauna“ zu entwickeln, welche diesen Namen nun wirklich nicht verdient hat. Viele Sammler werden in diesem Bericht die eine oder andere ihnen noch unbekannte Art abgebildet finden. In der Regel liegt dunkelbraungraue bis fast schwarze Schalenüberlieferung vor, Kleinfossilien in Kalziterhaltung schimmern matt-weiß.
Die Bergung von Stufen aus dem Garantianen-Oolith von Sengenthal ist deutlich weniger kraftraubend als im Parkinsonien-Oolith: Hier genügen Fäustel und Spitzmeißel, während im Zweiteren ohne Keile und Vorschlaghammer nicht viel Material zu gewinnen ist. Daher wenden sich viele Sammler nach einem anstrengenden Sammeltag im „Roten“ (Parkinsonien-Oolith) erst in den letzten ein oder zwei Stunden der Garantianen-Schicht zu. Die folgende Bilder-Dokumentation zeigt die so gewonnene Ausbeute an Stufen in etwa acht Sammeltagen, von Kleinst-Stufen bis hin zu Stufen mit Kantenlängen von ca. 25 bis 30 cm.
Die Präparation von Fossilien aus dem Garantianen-Oolith ist nicht allzu schwierig, sofern Druckluftstichel und Feinstrahltechnik zur Verfügung stehen. Feine Strukturen werden vor dem letzten Strahlen mit Präpariernadel, Schaber und Skalpell freigelegt. Viele Kleinfunde wie Turmschnecken entdeckt man erst in der Strahlkabine und sie entpuppen sich als gar nicht so selten, wie in der früheren Literatur beschrieben. Ich persönlich wende keine chemischen Methoden zur Freilegung an, manche Sammler erreichen aber nach einem langen Lernprozess mit Versuch und Irrtum auch gute Ergebnisse mit Kaliumhydroxid (Ätzkali) oder Ätznatron, Wasserstoffperoxid oder Rewoquat, wobei besonders bei Ersterem wiederholt und gründlichst nachgewässert werden muss.

Ergänzungen von Fehlstellen erfolgten in sehr vereinzelten Fällen mit Apoxie Sculpt.


Beim abschließenden Einlassen zur kontrastreicheren Optik bevorzuge ich immer noch Bepinseln mit einer dünnen Schicht Rember-Fluat. Ich arbeite beim Einlassen grundsätzlich nur im Freien, der Belüftung wegen. Zur Vermeidung von störendem Glanz dürfen die frisch behandelten Fossilien keinesfalls in der Sonne stehen. Falls eine Festigung des Materials nötig ist oder das Entfernen des Einlassmittels erforderlich wird, verwende ich eine etwa 2–3-prozentige Lösung von Mowilith in Aceton – das optische Ergebnis kommt aber nach meinem Geschmack (über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten) nicht an Fluat heran.
Die Überlieferung mehrerer Fossilien auf einer Stufe wirft die Frage auf, ob es sich dabei jeweils um eine

1. Biozönose (Lebensgemeinschaft),
2. Thanatozönose (Todesgemeinschaft) oder
3. Taphozönose (Grabgemeinschaft) handelt.

Direkter Aufwuchs kann zu Lebzeiten (1.) oder nach dem Absterben (2.) erfolgen. Aufwuchs zu Lebzeiten (Epökie) kann im Extremfall zur Behinderung des Wirts mit Wachstumsverzögerung und sogar zu dessen Absterben führen (so beschrieben bei massivem Bewuchs eines Ceratiten mit der Muschel Placunopsis). Die meisten Fossil-Kombinationen aus Sengenthal gehören sicher in die 3. Gruppe: der Meeresboden wurde von Strömungen aufgewühlt, Faunen-Überreste wurden verdriftet und immer wieder neu kombiniert – bei den so entstehenden Fossil-Kombinationen handelt es sich um Grabgemeinschaften.

 

Liste der abgebildeten Fossilien 

Es kamen beim Präparieren der Stufen über 30 Spezies zusammen:

 

Ammoniten (Ammonoidea)
Dimorphes Ammonitenpaar Garantiana suevica (M, WETZEL, 1911) und (nach klassischer Nomenklatur:) Pseudogarantiana dichotoma (m, BENTZ, 1928). M steht für Makrokonch und m für Mikrokonch.
Es gibt noch einige weitere Ammonitenarten im Garantianenoolith, diese sind aber alle selten.

 

Belemniten (Belemnoidea)
Megatheutis elliptica (MILLER, 1826)
Belemnopsis baculiformis (RIEGRAF, 1980) und andere

 

Brachiopoden (Brachiopoda)
Laevigaterhynchia triplicata (QUENSTEDT, 1852) und andere

 

Schnecken (Gastropoda)
Pyrgotrochus elongatus (SOWERBY, 1818)
cf. Eucycloscala praetor (GOLDFUSS, 1844)
cf. Biarmatoidella biarmata (MÜNSTER, 1844)
Cerithium pupaeforme (KOCH & DUNKER, 1837)
Lamelliphorus ornatissimus (D´ORBIGNY, 1853)
Rhabdocolpus muricatum (SOWERBY, 1825)

 

Muscheln (Lamellibranchia)
Trigonia interlaevigata (QUENSTEDT, 1858)
Opis (Trigonopsis) similis (SOWERBY, 1819)
Grammatodon subdecussatus (MÜNSTER in GOLDFUSS, 1837)
Neocrassina obliqua (LAMARCK, 1819)
Pressastarte cf. depressa (MÜNSTER)
Pressastarte cf. elegans (SOWERBY, 1816)
Nicaniella (Trautscholdia) minima (HANCOCK, 1846)
Pholadomya murchisoni (SOWERBY, 1827)
Protocardia sp.
Modiolus bipartitus (SOWERBY, 1818)
Isognomon isognomoides (STAHL, 1824)
Gresslya abducta (PHILLIPS, 1829)
Pleuromya uniformis (SOWERBY, 1813)
Dacryomya lacryma (SOWERBY, 1824)
cf. Cultriopsis
Ctenostreon proboscideum (SOWERBY, 1820)
Actinostreon marshi (SOWERBY, 1814)
Plicatula fistulosa (MORRIS & LYCETT, 1853)

 

Stachelhäuter (Echinodermata) -> Seelilien (Crinoidea)
cf. Balanocrinus sp.

 

Ringelwürmer (Annelida)
Serpula sp.

 

Moostierchen (Bryozoa)
Berenicea sp.

 

 

Fossilstufen

Und nun viel Freude mit den Bildern und der einen oder anderen Erläuterung dazu!

Fossilien-Stufen „von klein nach groß“:

 

 

1. Schnecke Pyrgotrochus elongatus, Höhe ca. 55 mm, eng anliegend das Bruchstück des Ammoniten Garantiana suevica (M) als Zeugnis der Zugehörigkeit zur Garantiana-Zone, nebst Brachiopode Laevigaterhynchia triplicata.

 

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Abb. 1 a: Der noch äußerst unscheinbare Rohling.

 

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Abb. 1 b: Foto vergrößern.

 

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Abb. 1 c

 

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2. Muschel Neocrassina obliqua (58 x 50 mm) in seltener doppelklappiger Erhaltung und Pleuromya uniformis.

 

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Abb. 2a

 

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Abb. 2b

 


 

3. Seltene Muschel cf. Cultriopsis sp. (Länge 66 mm), von der ich nur dieses eine Exemplar besitze, und Schnecke Rhabdocolpus muricatum (12 mm).

 

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Abb. 3a

 

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Abb. 3b

 


 

4. Muscheln Neocrassina obliqua (52 x 45 mm) und Modiolus bipartitus (42 mm). Zur Unterscheidung der Gattungen Neocrassina und Coelastarte mögen wir Sammler uns nach Empfehlung von Dr. Werner an die Formel halten: Neocrassina: länglich bis eckig, Coelastarte: rundlich. Die Berippung ist als Unterscheidungskriterium weniger zuverlässig!

 

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Abb. 4

 

 


 

 

5. Muscheln Gresslya abducta (40 x 25 mm), kleine und selten gezeigte Muschel Dacryomya lacryma (maximal 7 mm), Ammonit Pseudogarantiana dichotoma (m, 22 mm), rückseitig Muschel Pleuromya uniformis.
Die Unterscheidung der Gattungen Gresslya und Pleuromya ist auch für Spezialisten nicht immer einfach, zumal beide variieren und sogar ihr Schlossaufbau ähnlich ist. Für den Sammler kann als Anhaltspunkt gelten: Erstere hat einen eher rundlichen Umfang, während Pleuromya eher schlank und länglich erscheint.

 

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Abb. 5a

 

5b

Abb. 5b

 

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Abb. 5c und 5d

 


 

6. Dimorphes Ammonitenpaar Garantiana suevica (M, 60 mm) und Pseudogarantiana dichotoma (m, 30 mm), nicht optimal erhalten, aber in dieser Kombination auch nicht häufig zu finden.

 

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Abb. 6a

 

6 beide exemplare

Abb. 6b und 6c

 


 

7. Muscheln Pholadomya murchisoni (60 x 60 mm) und Trigonia interlaevigata mit aufsitzender Schnecke cf. Eucycloscala praetor, Ammonit Pseudogarantiana dichotoma (m) mit Ansatz einer Apophyse. Die Muschel Pholadomya ist aufgrund ihrer Dünnschaligkeit meist nur mäßig erhalten.

 

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Abb. 7a

 

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Abb. 7b

 


 

8. Muschel Trigonia interlaevigata, Schnecke Pyrgotrochus cf. elongatus (Höhe = 30 mm), zwei kleine Ammoniten Garantiana sp. (M).

 

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Abb. 8: Foto vergrößern.

 

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Abb. 8b

 


 

9. Goniomya literata (nicht ganz vollständig, 35 mm), Protocardia sp. (rundlich, mit hauchfeiner Rippenzeichnung am Rand), Pleuromya uniformis, Fragment einer Myophorella, Brachiopoden.

 

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Abb. 9: Foto vergrößern.

 


 

10. Ctenostreon proboscideum (120 x 120 mm) mit zahlreichen aufgewachsenen Röhrenwürmern Serpula sp. und Bewuchs mit kleineren Austern, mehrere kleine Muscheln Nicaniella (Trautscholdia) minima, Muschel Opis (Trigonopis) similis, zwei Muscheln Trigonia interlaevigata, Fragment einer Actinostreon marshi sowie zwei Pleuromya uniformis und zwei Schnecken Cerithium pupaeforme (11 und 13 mm).
Nach Mitteilung von Dr. Winfried Werner kann man die klein-kugeligen, grob berippten Astartiden (Größe meist um 4-6 mm) vorläufig als Nicaniella (T.) minima bestimmen. Alternativ käme noch die Art Nicaniella (T.) carinata (Phillips) in Frage.

 

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Abb. 10a

 

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Abb. 10b: Foto vergrößern.

 

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Abb. 10c

 

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Abb. 10d

 

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Abb. 10e

 

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Abb. 10f

 


 

11. Muscheln Isognomon isognomoides (90 x 110 mm) mit aufgewachsener Plicatula fistulosa, Bryozoen Berenicea, Muscheln Trigonia interlaevigata (einmal in der Ansicht von der Außen- und einmal von der Innenseite), Fragment von Actinostreon marshi, auf der Rückseite Belemnit Belemnopsis baculiformis (56 mm) und der Steinkern einer Pleuromya sp.

 

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Abb. 11a: Die unpräparierte Stufe. Foto vergrößern.

 

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Abb. 11b: Foto vergrößern.

 

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Abb. 11c

 

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Abb. 11d

 

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Abb. 11e

 

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Abb. 11f

 

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Abb. 11g

 

 


 

12. Belemnit Megatheutis elliptica (290 mm) mit Serpula-Bewuchs, kleiner Ammonit Garantiana suevica (M), kleiner Belemnit und rhynchonellider Brachiopode, auf der Rückseite Muschel Pressastarte cf. elegans (11 mm)

 

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Abb. 12a

 

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Abb. 12b: Der Megateuthis im Querbruch.

 

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Abb. 12c: Foto vergrößern.

 

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Abb. 12d

 

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Abb. 12e

 

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Abb. 12f

 


 

13. Stufe mit Fossilien auf drei Seiten:

Vorderansicht: Muschel Neocrassina obliqua mit angelagerter Schnecke Lamelliphorus ornatissimus (Breite 12 mm), Schnecken Rhabdocolpos muricatum (einzeln, 13 mm) und Cerithium pupaeforme (9 mm, in Kombination mit Nest von winzigen Muscheln Nicaniella minima), Schnecke cf. Biarmatoidella biarmata (links oben), Muschel Pressastarte cf. depressa (in der Nähe der Pseudogarantiana, feinrippig), Teilstück eines Seelilienstiels cf. Balanocrinus sp., Ammonit Pseudogarantiana dichotoma (m, 29 mm)

 

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Abb. 13a: Anpräpariert und unpräpariert im direkten Vergleich (Foto wechselt alle fünf Sekunden).

 

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Abb. 13b: Die präparierte Stufe in der Gesamtansicht von der Vorderseite. Foto vergrößern.

 

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Abb. 13 c: Foto vergrößern.

 

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Abb. 13d

 

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Abb. 13e-g: Links: Cerithium pupaeforme (9 mm) umgeben von kleinen Muscheln, mittig: Rhabdocolpos muricatum (13 mm), rechts: Lamelliphorus ornatissimus (12 mm, von der Rückseite der Stufe). Foto-Collage vergrößern.

 

 

Rechts seitlich: Ctenostreon proboscideum, Grammatodon subdecussatus:

 

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Abb. 13h

 

 

Rückansicht: zweite Schnecke Lamelliphorus ornatissimus (vgl. Abb. 13g) und Muschel Pleuromya uniformis:

 

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Abb. 13i: Foto vergrößern.

 

 

Eine weitere Stufe aus dem Garantianen-Oolith von Sengenthal mit zehn überlieferten Spezies wird in einem der folgenden Steinkern-Hefte vorgestellt.

 

Dank
Für vielfältige Hilfe bedanke ich mich bei folgenden Spezialisten: Herrn Dr. Winfried Werner für zahlreiche freundliche Hinweise zu Muscheln, ebenso Klaus Peter Weiss zum Thema Schnecken, Carsten Rohde zu Belemniten und natürlich Sönke Simonsen für seine umfangreiche Arbeit mit dem Layout des Artikels.

 

Quellen
Viele Anregungen für die Bestimmung finden sich zahlreich in den einschlägigen Steinkern-Forenbeiträgen (u. a. Klassische Fundstelle: Sengenthal – Dogger), in Matthias Weißmüllers höchst verdienstvoller Schrift über Muscheln aus dem Bajocium von Sengenthal und im Steinkernheft Nr. 39 („Sengenthal-Spezial“). Die Arbeit von Joachim Gründel, 2003, über „Gastropoden aus dem Bajocium und Bathonium von Sengenthal und Kinding, Franken“ ist unentbehrlich für Schnecken-Liebhaber, ebenso wie es Jürgen Höflingers Buch über „Die Brachiopoden des deutschen Dogger“ (2012) für Brachiopoden-Sammler ist.

Fotos und Bericht: Danylo Kubryk für Steinkern.de

 


 

Diskussion zum Bericht im Steinkern.de Forum:

https://forum.steinkern.de/viewtopic.php?f=3&t=30531

 


Kennen Sie schon das Steinkern-Spezialheft über Sengenthal?

 

heft38 der steinkern xxxx

Der Steinkern - Heft 39: Sengenthal Spezial

Der Steinbruch am Winnberg bei Sengenthal (Oberpfalz, Bayern) zählt zu den weltweit bedeutendsten Fundorten für marine Jura-Fossilien. Die vorzügliche Schalenerhaltung der Ammoniten, Schnecken und Muscheln aus dem Bajocium und Bathonium (Mittlerer Jura) des Winnbergs macht den besonderen Reiz der Lokalität aus. Die Schichtenfolge des Steinbruchs, der sich nach Einstellung des Gesteinsabbaus für die Zementproduktion zu einem Naturparadies entwickelte, reicht vom Aalenium bis hinauf ins Oxfordium (Oberer Jura). Im Jahr 2014 erhielt ein zwölfköpfiges Steinkern-Team die Erlaubnis zur Durchführung einer mehrtägigen Grabung in den fossilreichen Schichten des Parkinsonienooliths und des Garantianenooliths, die im Heft dargestellt wird. Darüber hinaus erfahren Sie viel Wissenswertes über Abbauhistorie, Stratigrafie und Fossilführung des Steinbruchs. Beschreibungen der ergrabenen Schichten sowie 34 Tafeln mit Fotos der Funde vermitteln einen Eindruck von Faunenzusammensetzung, Fossilerhaltung und Fundhäufigkeit. Das Heft eignet sich auch zur Orientierung beim Bestimmen eigener Funde aus dem Bajocium Sengenthals.

 

Erscheinungsjahr 2019, ISSN 1867-8858, 100 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

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