Ein Tintenfisch, der es in sich hat: Über einen außergewöhnlichen Beleg für „Räuber-Beute-Interaktionen“ im jurassischen

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Ein Tintenfisch, der es in sich hat: Über einen außergewöhnlichen Beleg für „Räuber-Beute-Interaktionen“ im jurassischen

Beitrag von Sönke » Donnerstag 13. Februar 2020, 16:52

Ein Tintenfisch, der es in sich hat: Über einen außergewöhnlichen Beleg für „Räuber-Beute-Interaktionen“ im jurassischen Solnhofen-Archipel


Kurzfassung:
Der Bericht erzählt vom Werdegang eines besonderen Fundes von der Entdeckung im Steinbruch (2012) über die anspruchsvolle Präparation (2013), die Erstpublikation im Steinkernheft Solnhofen-Spezial (2016, 1. Auflage, 2018, 2. Auflage) und die wissenschaftliche Bearbeitung (2019) bis zur englischsprachigen wissenschaftlichen Publikation in den Scientific Reports (2020). Es geht um einen im Solnhofener Plattenkalk (Tithonium, Oberjura) des Blumenbergs bei Eichstätt gefundenen Tintenfisch der Gattung Plesioteuthis in Weichteilerhaltung, in dessen Gewebe der Zahn eines Flugsauriers steckt - ein einmaliger Fund, der ein seltenes Schlaglicht auf oberjurassische Nahrungsketten wirft. Die Geschichte des besonderen Fundes ist darüber hinaus ein Musterbeispiel der Zusammenarbeit von Hobby-Paläontologen mit Berufspaläontologen und wurde freundlicherweise vom Entdecker (Guido M. Berndt) und dem Hauptautor der wissenschaftlichen Arbeit (René Hoffmann) für Steinkern.de zusammengefasst.

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Hallo Guido, hallo René,

es freut mich sehr, dass der Flugsaurierzahn im Tintenfisch den Sprung vom Steinkern in die Scientific Reports geschafft hat!

Dafür, dass Ihr die bemerkenswerte Geschichte des Fundes für Steinkern.de zusammengefasst habt, danke ich Euch ebenfalls herzlich. In der Tat ist dies einmal wieder ein Musterbeispiel erfolgreichen Zusammenwirkens von Berufspaläontologen und Hobby-Sammlern - ebenso aber auch internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit (im Hinblick auf die Co-Autoren des Papers).

Fantastisch!

Schöne Grüße
Sönke

P.S.: Alle Leserinnen und Leser sind herzlich zum Kommentieren und Fragen stellen eingeladen, wobei bereits an anderer Stelle im Forum ( https://forum.steinkern.de/viewtopic.php?f=45&t=29209 ) fachlich diskutiert wird. Gegebenenfalls könnt Ihr also auch dort fachlich anknüpfen und diesen Beitrag eher zum Zwecke der Danksagung oder für Glückwünsche an die Autoren nutzen. :)
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Rekonstruierte Jagdszene im Oberjura: Rhamphorhynchus versus Plesioteuthis. © Christian Klug / Beat Scheffold
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Re: Ein Tintenfisch, der es in sich hat: Über einen außergewöhnlichen Beleg für „Räuber-Beute-Interaktionen“ im jurassis

Beitrag von Frank » Donnerstag 13. Februar 2020, 17:08

grad mal gelesen, ein tolles Beispiel der Zusammenarbeit von Hobby-Paläontologen und der Wissenschaft und der Zusammenarbeit im Steinkern.
Spannendes Stück
"Hoffentlich unterläuft dem Irrtum ein Fehler. Dann kommt alles von selbst in Ordnung"

(Stanislav Jercy Lec: Das große Buch der unfrisierten Gedanken)

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