Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

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Sönke
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Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Sönke » Dienstag 8. Januar 2019, 21:22

Betrifft:
Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Hallo Michael,

vielen Dank für Deinen Artikel über die Generalüberholung des Asteroceras aus der alten Sammlung. Das Stück ist sehr schön geworden!
Man könnte ja meinen, dass bei der Popularität der Asteroceraten seit Steinkern-Gründung 2004 schon etliche Male darüber auf der Homepage berichtet worden sei, wie man diese präpariert. Dies ist jedoch mitnichten der Fall. Karsten Genzels Bericht Außergewöhnliche Präparation eines Asteroceras aus England aus dem Jahr 2010 war bisher die einzige Darstellung. Ich habe übrigens bei meinen Dorset-Touren von 2011-2018 noch nicht ein einziges über 7 cm großes Asteroceras gefunden, obwohl ich grundsätzlich durchaus weiß, wo ich danach suchen müsste und auch in etwa, wie die Steine aussehen. :wink: Du kannst wirklich froh sein, einige Stücke "auf Sekundärlagerstätte" ergattert zu haben! Die Fundchancen auf dem Markt (Internet, Fossilshops, Fossilienbörsen) sind weitaus höher als im Gelände, wobei so ein alter Fund, an dem man selbst noch etwas machen kann, schon reizvoller ist, als ein Stück einfach nur zu kaufen. Noch reizvoller ist logischerweise nur ein Eigenfund - aber das ist, wie gesagt, selbst für regelmäßige Dorset-Fahrer schwierig. :)
Flexen würde ich grundsätzlich bei diesen Konkretionen eher nicht, da es öfter Mal vorkommt, dass noch kleine Ammoniten im Umfeld der größeren Ammoniten auftauchen. Aufgrund der relativ guten Trennung unterhalb der Schale hat man beim Sticheln immer die Chance, dass man so ein Stück mit nur geringen oder sogar ohne Beschädigungen auffindet. Natürlich kann man, je kleiner der Ammonit ist, auch mit dem Stichel Totalschäden hervorrufen, nur sind diese anders als beim Flexen nicht zwingend vorprogrammiert. Gerade mit größeren Sticheln (HW-90) kommt man, sofern man diese zur Verfügung hat, auch recht zügig bei der Matrixgestaltung voran. Die relativ tiefgründigen Erschütterungen des Gesteins durch schwere Stichel können sich sogar sehr günstig auf das unbeschädigte Auffinden von Ammoniten auswirken, sodass man manchmal mit dem größeren Stichel sogar weniger kaputtmacht als mit einem kleineren Gerät. Man kann größere Splitter mit Fossilsubstanz eher wiederfinden und Ankleben als dies bei kleinen Splittern der Fall ist. Manchmal kommt es natürlich auch zum Totalschaden, die Erfolgsquote ist etwas materialabhängig - hinzu tritt eine gewisse Abhängigkeit von der Tagesform des Präparators (eigene Erfahrung :bg: ).

Mich würde noch interessieren, mit welchem Kleber Du die (gut gelungene) Ergänzung (Abb. 14) durchgeführt hast?

Die Arbeit ist Dir sehr gut gelungen! Schön vor allem auch, dass Du uns daran teilhaben hast lassen.

Viele Grüße und danke nochmals,
Sönke

P.S.: An alle Leserinnen und Leser gerichtet: Kommentare und Meinungen zum Artikel sowie Fragen an den Autor oder generell zum Thema sind erwünscht!
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Black-Ven.jpg
Hier noch ein Foto vom Fundort Black Ven, aufgenommen im Jahr 2014 vom großen Schlammstrom unweit westlich von Charmouth aus, der hin und wieder Asteroceraten liefert. Der Blick schweift in östlicher Richtung Charmouth, Stonebarrow Hill und Golden Cap. Von West nach Ost werden die Schichten immer jünger.
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Frank
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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Frank » Dienstag 8. Januar 2019, 22:46

schöne Arbeit, ich hätte mich dem nicht mehr angenommen. Aber es ist ein ansehnliches Stück geworden
"Hoffentlich unterläuft dem Irrtum ein Fehler. Dann kommt alles von selbst in Ordnung"

(Stanislav Jercy Lec: Das große Buch der unfrisierten Gedanken)

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Sönke
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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Sönke » Mittwoch 9. Januar 2019, 02:20

Hi zusammen,

da es gerade recht gut zum Thema passt:

Bei meiner letzten England-Exkursion habe ich mal wieder ziemlich "gezielt um das gewünschte Asteroceras herum gesammelt". Da aber auch Promicroceraten und Xipheroceraten Spaß machen - und kleine Exemplare (Promicroceras wird im Normalfall kaum größer als 3 cm) vor allem auch innerhalb überschaubarer Zeiträume präparierbar sind - habe ich den größeren Teil dieser Kleinfunde vom letzten Trip fertiggestellt. Diese Präparationen lassen sich ganz gut "zur Entspannung zwischendurch" einstreuen, weil es manchmal etwas beanspruchend ist, sich 20-30 Stunden oder noch wesentlich länger mit einem größeren Objekt/Projekt zu befassen, was ich derzeit häufiger tue. Perfekte Exemplare (im Sinne bestmöglicher "Split Finishes") sind nicht dabei, aber der farbliche Gesamteindruck der Sinemurium-Ammoniten von Charmouth ist schon recht angenehm fürs Auge. Die Durchmesser der einzelnen Ammoniten reichen bis 3,3 cm.

Beide Gattungen kommen parallel zu Asteroceras vor. Asteroceras ist deutlich begehrter, weil er größer als Promicroceras wird und sich in Ermangelung von Bedornung dankbarer als Xipheroceras (der durchaus groß werden kann) besser und vor allem einfacher präparieren lässt. Beim Vergleich der Schwierigkeitsgrade setze ich eine Einbettung in gleichartigem Gestein voraus.

Schöne Grüße
Sönke
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Proms-und-Xiphs.jpg
Promicroceras planicosta sowie (wenige) Xipheroceraten aus Charmouth (sowohl Black Ven als auch Stonebarrow Hill), größter Ammonit zirka 3,3 cm.
Proms-und-Xiphs.jpg (92.89 KiB) 2224 mal betrachtet
Charmouth-Promicroceras.jpg
Mein Favorit unter den Promicroceraten: Durchmesser 2,1 cm.
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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Stefan B. » Mittwoch 9. Januar 2019, 09:18

Hallo Michael,

schön, dass du uns zeigst, was man aus so einem Stück noch rausholen kann. Gut dokumentiert und gut dargestellt!
Der move von Abbildung 20 gefällt mir besonders gut... man erspart sich das lästige Scrollen.

Und mal ehrlich: Die Asteroceraten in dieser charakteristischen Erhaltungsform sind schon - wie auch die von Sönke gezeigten Promicro´s - echte Augenschmeichler. Glückwunsch zum Erwerb.
Vielleicht hast du ja Lust, die weiteren überarbeiteten Stücke im Forum vorzustellen. Mich würde es freuen.

Kannst du uns sagen in welchem Preissegment du dieses Stück erworben hast?

Grüße aus Nordhessen
Stefan

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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Karsten » Samstag 12. Januar 2019, 13:50

Hallo Michael,

sehr toller Bericht! Und an dieser Stelle danke für die Lorbeeren :-)

Wenn man bedenkt, dass A. confusum meines Erachtens noch seltener ist als A. obtusum (in meiner Sammlung beträgt die Quote etwa 1:9 oder so) ein umso schöneres Ergebnis.

Mich würde interessieren, wie der Dremel Engraver und vor allem die umgearbeitete Spitze dazu aussieht. Ich habe immer Probleme bei der Matrixbearbeitung, das ist mein großes Manko. Ich mache das immer mit einem Druckluftstichel was meistens nicht die gewünschten Resultate bringt.

Auch die restlichen Stücke interessieren mich natürlich :-) Vielleicht zeigst du die ja auch mal.

Eine Sache habe ich auch och anzumerken: Warum schreibt ihr DAS Asteroceras? Für mich ist DER Ammonit männlich und damit auch die einzelnen Gattungen, also DER Asteroceras. Da ich das immer wieder lese, muss es ja einen Grund haben....
Grüße aus Kirchhellen,
Karsten

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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Sönke » Samstag 12. Januar 2019, 13:59

Karsten hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 13:50
Eine Sache habe ich auch och anzumerken: Warum schreibt ihr DAS Asteroceras? Für mich ist DER Ammonit männlich und damit auch die einzelnen Gattungen, also DER Asteroceras. Da ich das immer wieder lese, muss es ja einen Grund haben....
Hi Karsten,

nur kurz hierzu:

-ceras = griechisch für (das) Horn

Deswegen:

Der Ammonit Asteroceras

Aber das Asteroceras.

Man kann natürlich auch "der Horn" sagen. :bg:

Wenn Ammonit sächlich wäre, hätte man das "Problem" wohl nicht, die verbreitete (streng genommen falsche) Verwendung ("der Asteroceras") beruht sicherlich darauf, dass es "der Ammonit" heißt. Lässt man den Ammoniten weg, bezieht sich der Artikel jedoch auf das Horn. Ich bin zwar kein "Altsprachler", aber die -ceras-Endung kommt so häufig vor, dass man es ruhig richtig schreiben kann.

Viele Grüße
Sönke

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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Karsten » Samstag 12. Januar 2019, 17:26

Danke Sönke, jetzt versteh ichs, will mir trotzdem nur schwer über die Lippen.... :lol:
Grüße aus Kirchhellen,
Karsten

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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von nautilus » Montag 14. Januar 2019, 12:39

Hallo Michael,
deine Arbeit hat sich gelohnt :clap: ist sehr schön geworden der Ammonit.
Karsten hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 17:26
Danke Sönke, jetzt versteh ichs, will mir trotzdem nur schwer über die Lippen.... :lol:
geht mir auch so :roll:

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Thomas
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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Thomas » Montag 14. Januar 2019, 13:06

Tolle Teile.
Wird man auch als Rohmaterial unverzollt nicht mehr über die Grenze bekommen wenn der brexit denn mal greift
Walli

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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Karsten » Montag 14. Januar 2019, 15:41

Thomas hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 13:06
Tolle Teile.
Wird man auch als Rohmaterial unverzollt nicht mehr über die Grenze bekommen wenn der brexit denn mal greift
Walli
Das war vor der Öffnung der Grenzen früher auch kein Problem, wir haben öfter die Zöllner gefragt, die meinten nur immer wir können so viele Steine mitnhemen wie wir wollen.

Mal schaun wie es wird.
Grüße aus Kirchhellen,
Karsten

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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von amaltheus » Montag 14. Januar 2019, 17:17

Wen die Verzollung von Fossilien interessiert ... Fossilien laufen unter der Zolltarifnummer 97050000 bzw. 9705000090

Code 97050000 - Sammlungsstücke, Sammlungen, zoologischer Sammlungsstücke und Sammlungen, zoologischer, botanischer, mineralogischer oder anatomischer Art; Sammlungsstücke von geschichtlichem, archäologischem, paläontologischem, völkerkundlichem oder münzkundlichem Wert

Beschränkungen siehe: https://www.zolltarifnummern.de/2019/97050000
(dort sind Länder aufgeführt aus denen nichts importiert werden darf bzw. in die nicht exportiert werden darf)

Code 9705000090
- Sammlungen und Sammlungsstücke tierischen Ursprungs von zoologischem, anatomischem, geschichtlichem, archäologischem, paläontologischem oder völkerkundlichem Wert
Quelle: http://ec.europa.eu/taxation_customs/dd ... e=20190114

Welche Steuersätze zu entrichten sind weiss ich jetzt allerdings nicht.

Gruß Thomas
Thomas hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 13:06
Tolle Teile.
Wird man auch als Rohmaterial unverzollt nicht mehr über die Grenze bekommen wenn der brexit denn mal greift
Walli

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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Frank » Montag 14. Januar 2019, 17:52

Fossilien sind i.d.R. zollfrei
denke auch, nach dem Brexit wird sich keiner groß für die Steine im Kofferraum interessieren, außer vielleicht, um ein Bedauern auszudrücken, das man schon Steine auf den Kontinent bringen muss um diesen zu verschönern :bg: :bg:
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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von kegelm » Sonntag 20. Januar 2019, 12:35

Hallo liebe Steinkerne
Erstmal freue ich mich über die Resonanz und das ich mit meinem Beitrag viel Interesse geweckt habe. Leider entdeckte ich erst jetzt die Kommentare dazu. Dafür möchte ich mich entschuldigen, denn ich weis selber das man gern zu Kommentaren und Fragen auch zeitnah eine Antwort erwartet. Dies will ich nun nachholen.
Weitere Stücke meiner Überarbeitung hat Sönke freundlicher Weise schon in die Galerie gestellt. Zum Dremel Umbau habe ich ein Paar Bilder angehängt. Diese umgebaute Spitze bekommt man auch schon als Zubehör im Handel. Kann ich nur weiterempfehlen. Ich verwende sie auch bei härteren Kalken wie z.B. ordovizische Orthocerenkalke. Die Oberflächen sehen eben nicht so geschliffen aus sondern bilden auch einen guten Kontrast zum Fossil durch die Aufhelllung der Matrix.

Gruß Michael
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Die selbst gemachte Spitze zum Glätten der Matrix.
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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von Frank » Sonntag 20. Januar 2019, 17:42

Die umgebaute Spitze ist interessant..
wenn ich nicht wüsste das die tatsächlich funktioniert (und das auch gut) würde ich denken, das ist ein Spass... :hmm:
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Re: Überarbeitung eines Asteroceras cf. confusum aus dem Unterjura von Charmouth (Dorset, England)

Beitrag von kegelm » Montag 21. Januar 2019, 20:54

Hallo Frank
Nein sie ist kein Spaß sondern sie macht Spaß. Du musst sie natürlich im rechten Winkel zu Oberfläche benutzen. So als würdest du mit einem Radiergummi etwas wegradieren wollen. Ich habe mal 2 Bilder eines Stückes aus dem Englandlot angehängt. Das erste Bild zeigt wie ich es bekommen habe. Eigentlich wollte ich es so lassen. Nun hat mich aber doch der Ehrgeiz gepackt und ich versuche mehr aus dem Stück zu machen. Am Rand schauen aus dem Stück noch überall Ammoniten raus. Das lässt hoffen, das ich in der Mitte auch noch auf einige in der Tiefe stoßen werde. Das Stück ist zwar nur etwa Handteller groß trennt aber zum Fossil sehr schlecht.
Ich werde hier noch ein Paar Fortschrittsbilder einstellen.
Gruß Michael
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Mein neuestes Projekt aus dem Lot Englandfossilien
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Erste Präparation. Sehr schwierig mit wenig Trennung zum Fossil.
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Am Rand gilt es erst mal die Schale mit Sekundenkleber zu sichern.
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