unbekanntes Insekt

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Frank
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unbekanntes Insekt

Beitrag von Frank » Mittwoch 7. Oktober 2020, 23:46

wir hatten im Frühjahr ein schönes Insekt übernommen bzw. gekauft im Forum.
Ich kam erst jetzt dazu, es mal anzuschleifen. Es ist noch nicht fertig, vielleicht im November :hmm: ...
Was meint Ihr? Ist eine Bestimmung so schon möglich? Für mich siehts aus wie eine Wespe
Baltisch. Länge ca. 1,2 cm
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Exilfranke
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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von Exilfranke » Donnerstag 8. Oktober 2020, 07:53

Hallo Frank
Kann es sich um eine Schwebfliege handeln?
Stellung, Form der Flügel und Augen spräche für mich für diese Familie der Fliegen.
Grüße
Christoph

locastan
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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von locastan » Donnerstag 8. Oktober 2020, 09:20

Definitiv Schwebfliege oder eine Bremsenart.

Das lässt sich am besten anhand der Mundwerkzeuge sagen, also wahrscheinlich erst wenn das gute Stück fertig poliert ist. :wink:

Gruß Mario.

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Frank
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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von Frank » Donnerstag 8. Oktober 2020, 10:36

Danke für die EInschätzungen
denke, so im November ist es fertig, dann stelle ich ein paar mehr Bilder ein
Polieren ist nicht so einfach für micht als "Nicht-Bernsteiner". Aber es klappt Stück für Stück besser
viele Grüsse, Frank
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Timbert
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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von Timbert » Donnerstag 8. Oktober 2020, 20:31

Polieren ist eher so ein Geduldssache. Ich habe mir eine Stunde lang nebenbei etwas nettes angehört und das Stück mit Zahnpasta und einem Lappen komplett blank bekommen. Normalerweise sollte eine halbe Stunde reichen.
Das ist meine Anfängererfahrung mit genau einem Stück :lol:

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LITHOPS
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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von LITHOPS » Freitag 9. Oktober 2020, 09:46

da sollte man noch etwas schleifen, vor dem Polieren.

LG Jürgen

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Frank
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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von Frank » Freitag 9. Oktober 2020, 18:06

Timbert hat geschrieben:
Donnerstag 8. Oktober 2020, 20:31
Polieren ist eher so ein Geduldssache. Ich habe mir eine Stunde lang nebenbei etwas nettes angehört und das Stück mit Zahnpasta und einem Lappen komplett blank bekommen. Normalerweise sollte eine halbe Stunde reichen.
Das ist meine Anfängererfahrung mit genau einem Stück :lol:
stimmt, da gabs mal was mit Zahnpasta... Ein alter Sammlerfreund von mir (früher großer Bernsteinsammler) hatte das auch mal erzählt.
Ein paar Tuben hab ich noch :eek: . Ist eher "normale" Pasta oder "Zahnweiss-Pasta" zu empfehlen?
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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von Timbert » Freitag 9. Oktober 2020, 23:16

Ich würde ganz normale nehmen. Die Partikel darin sind sehr fein und haben bei mir super funktioniert. Polierpaste und feines Schleifpapier haben nur Vorarbeit leisten können. Es war unter dem Mikroskop ein riesen Unterschied nach 1h schrubbeln mit Zahnpasta.
Nachteil: Es wird sehr minzig in Nase, Augen und Händen. Und ab und zu muss man Zahnpasta nachdrücken, weil das Wasser darin verdunstet. Es lohnt sich aber.

Hier ist das Stück. Man sieht im Laufe der Posts wie die Oberfläche immer glatter wird. Der Sprung mit Zahnpasta war nochmal immens.

https://www.steinkern.de/forum/viewtopi ... 46&t=29651

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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von Timbert » Freitag 9. Oktober 2020, 23:20

Ach ja, es hat sich direkt über der Inkluse ein Flint gebildet. Wahrscheinlich habe ich zu stark auf das Stück gedrückt. Zuviel Druck kann wohl offensichtlich den Bernstein so schädigen, dass die Inkluse in Mitleidenschaft geraten kann. Das gilt aber allgemein für alle Polierarbeiten.
Ich musste dann eben wesentlich näher an die Inkluse heranschleifen. Das habe ich aber lieber mit Dremel gemacht.

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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von LITHOPS » Freitag 9. Oktober 2020, 23:23

Hallo Frank,

mit Zahnpast bekommst du die noch sichtbaren Riefen nicht weg.
Dafür benötigst du ein feines Schleifpapier, 1000er Körnung geht gut, aber höher hat bei mir besssere Vorpoliturergebnisse geliefert.
Danach ist Zahnpasta auf einem sauberen Mikrofasertuch sehr gut geeignet, andere Politurmittel (Stahlfix) gehen nicht so gut, das ist wohl grober.

Liebe Grüße
Jürgen

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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von Frank » Freitag 9. Oktober 2020, 23:57

LITHOPS hat geschrieben:
Freitag 9. Oktober 2020, 23:23
Hallo Frank,

mit Zahnpast bekommst du die noch sichtbaren Riefen nicht weg.
Dafür benötigst du ein feines Schleifpapier, 1000er Körnung geht gut, aber höher hat bei mir besssere Vorpoliturergebnisse geliefert.
Danach ist Zahnpasta auf einem sauberen Mikrofasertuch sehr gut geeignet, andere Politurmittel (Stahlfix) gehen nicht so gut, das ist wohl grober.

Liebe Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen
danke für die Info. Ich hab irgendwo noch 1000er oder 2000er. Das schleifen dauert so seine Zeit, hab ich festgestellt. Mal sehen, wenn ich Morgen auf einen Bogen 1000er aufwärts stoße im Keller wird der Stein fertiggemacht. Reizt mich jetzt, wie er wird. Zahnpasta ist noch genug da :bg: , wird reichen. Viele Grüsse, Frank
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Re: unbekanntes Insekt

Beitrag von fossihagen » Samstag 10. Oktober 2020, 19:34

Ich finde die erhaltene Streifung auf dem Hinterleib ungewöhnlich!
Ist auch ein ganz schöner Brummer.
Schleifen bis 1200 mit wenig Druck. Dann geht auch das Polieren recht schnell.

Grüße
H.

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