Steinkern - Heft 8

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tbillert
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Beitrag von tbillert » Samstag 21. Januar 2012, 23:28

Ah! Das ist ja eine ganze Reihe von Artikeln beim Standard...

http://derstandard.at/r1297820217390/Der-Steinkern

Soenke, Tage in Bielefeld muessen 48 Stunden haben... ;-)

Gruss,

Thomas.
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Stefan W. 12
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Beitrag von Stefan W. 12 » Sonntag 22. Januar 2012, 15:02

Hallo Sönke und Co-Autoren,

herzlichen Dank für euere Arbeit und Mühen in dem wieder sehr
gelungenen neuen Heft! Ich habe es gleich "vernascht"!
Sönkes Bericht über Dorset macht echt Appetit und die Berichte
aus deutschen Fundregionen sind ebenfalls Klasse dargestellt!
Bitte weiter so!

Liebe Grüße, Stefan. :top:

ammofreak
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Beitrag von ammofreak » Sonntag 29. Januar 2012, 00:06

Hallo Sönke!
Erstmal ein Lob für das wieder super gelungene Heft !
Habe gerade den Artikel über Schandelah gelesen . Na da hat sich ja euer Ausflug dorthin noch gelohnt . Wir haben uns an diesem Tag dort getroffen ( Micha , war mit meiner kleinen Tochter und Hund dort ). Die beiden Amaltheen sind gut erhalten , hab ich in der Größe und diesem Zustand dort noch nicht gefunden .
Weiter so mit dem Steinkern ! Gruß , Micha

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Scaphites
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Beitrag von Scaphites » Sonntag 29. Januar 2012, 11:18

tbillert hat geschrieben:
Soenke, Tage in Bielefeld muessen 48 Stunden haben... ;-)
Da es Bielefeld bekanntlich gar nicht gibt, hat Zeit dort auch keine Bedeutung - d.h., man kann sich losgelöst von allen temporären Zwängen den Fossilien widmen! Logisch, oder? ;-)

Vielen Dank auch von mir an Sönke und alle Autoren für das ganz tolle Heft! Die Rotliegendflora des Harzes hat mich besonders fasziniert!

Viele Grüße

Andreas
Es starb zu derselbigen Stunde
die ganze Saurierei,
sie kamen zu tief in die Kreide,
da war es natürlich vorbei.

(Josef Viktor von Scheffel, 1856)

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tbillert
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Beitrag von tbillert » Sonntag 29. Januar 2012, 19:58

:-) ich wollte Soenke immer drauf ansprechen, danke, dass Du mich dram erinnerst ;-) Auf BI hackt auch Rainald Grebe in 2 Zeilen herum, siehe

http://www.justsomelyrics.com/836378/Ra ... ICE-Lyrics

So, nun ist aber gut...

Viele Gruesse,

Thomas.
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Steinkern Heft 8

Beitrag von ceras » Dienstag 31. Januar 2012, 23:29

Hallo zusammen,

endlich konnte ich das bereits seit 2 Wochen in der Postablage befindliche Steinkern-Heft Nr. 8 am Wochende geniessen.

Auch von mir ein herzliches "Danke schön" an alle Redakteure und Autoren. Über die in meiner Umgebung erwähnten Fundstellen Schandelah und auch Hannover war ich sehr erfreut, da ich bereits vor zwei Jahren in der Grenzbank fündig geworden bin - aber den Aufschluss im April 2011 nicht bemerkt habe ( selber schuld !!!! ).

Volker, deinen tollen Bericht aus dem Harz über die Rotliegendflora habe ich mit Interesse gelesen und freue mich auf eine Exkursion mit dir im/am Kyffhäuser :)
mfg

ceras alias Detlev

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Triassammler
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Beitrag von Triassammler » Sonntag 5. Februar 2012, 22:11

Hallo,

hier kommt noch ein Nachzügler. Das Heft hat mich erst spät erreicht und ich kam dann auch nur häppchenweise dazu, es zu lesen. Ich habe mir aber ein paar Notizen dazu gemacht und möchte die hier mal loswerden, auch in dem Sinne, dass (hoffentlich) auch ein paar kritische Anmerkungen möglich und gewünscht sind.

Insgesamt stelle ich bei Heft 8 fest, dass "Der Steinkern" sich von Ausgabe zu Ausgabe steigert, sowohl was die Gestaltung angeht (die Autorenporträts sind wirklich ein nettes neues Feature), als auch das fachliche Niveau. Wie immer macht es die ausgewogene Mischung von praxisbezogenen Sammelberichten und teilweise sehr professionellen Spezialbetrachtungen. Wenn ich im Folgenden auch etwas Kritik loswerde möchte ich doch unbedingt betonen, dass es für Viele einen mutigen Schritt bedeutet, sich mit einem selbst verfassten Text vor eine breite Öffentlichkeit an Lesern zu wagen. Das verdient Respekt, und davon lebt "Der Steinkern" schlussendlich.

Eine große Uptonia aus Bonenburg - Kurt-Peter Flohr
Dass auch fragmentarische Fossilien mitgenommen werden, weil sie eine Besonderheit für die Lokalität darstellen, ist lobenswert, ebenso, dass sie dann in einem Artikel vorgestellt werden. Etwas enttäuscht war ich dann aber, zu erfahren, dass das Stück anschließend einer umfassenden Verschönerung unterzogen wurde. Bei einzelnen Fehlstellen wären Ergänzungen noch nachvollziehbar gewesen, hier wurden aber schätzungsweise 25% des Objekts, und zwar als zusammenhängendes Volumen und inklusive Skulptur, einfach "dazuerfunden". Das Ergebnis repräsentiert nun nicht mehr den möglicherweise fundstellentypischen Erhaltungszustand, außerdem macht es die präzise Farbangleichung der Hinzufügungen schwer, diese ohne das Vorher-Foto zu identifizieren. M. E. illustriert der Artikel damit sehr gut, wie zugunsten einer gefälligen Erscheinungsform ein interessantes Stück in seiner Aussagekraft reduziert wurde.

Fossilsuche im Campan von Hannover - Christian Prutz
Der Autor erwähnt, dass ihm zu einigen der vorgestellten Gruben "Übersichtskarten zur Stratigraphie" vorliegen. Es wäre schön gewesen, diese in dem Artikel wiederzufinden, ggf. in vereinfachter Form, denn die Erwähnung von Zonen im Text hängt ohne dies etwas in der Luft, zumindest für den in der Kreide nicht so kundigen Leser.
Ob man Kleinkinder schon in den ersten Lebensmonaten zu ausgiebigen Sammeltouren, und ausgerechnet in aktiven Steinbrüchen, mitführen sollte, bleibt für mich mal dahingestellt, genauso wie entsprechende Ratschläge in einer Sammlerzeitschrift zu geben. Auch die Empfehlung, einen Stahlschwamm zur Oberflächenreinigung von Fossilien zu verwenden betrachte ich kritisch, lasse mich aber gerne von erfahrenen Kreidesammlern eines Besseren belehren.
Gut gefallen haben mir die Verweise darauf, wie hilfreich die systematische Dokumentation einer Fundstelle - gerade über Jahre hinweg - sein kann.

Eine Exkursion in den Unteren Jura von Dorset - Sönke Simonsen
Wie eigentlich schon von ihm gewöhnt, versteht Sönke es in fast schon Quenstedtscher Manier, Fachwissen und eigene Geländebeobachtungen zu einem informativen und kurzweiligen Bericht zu verbinden. Besonders gut gefallen hat mir die Verwendung von paläogeographischer Karte, stratigraphischer Tabelle und Profilschnitten. Als nicht mit den örtlichen Gegebenheiten Vertrauter sind das willkommene Orientierungshilfen und vertiefen die Informationen des Berichts. Ein schönes Beispiel aus der sammlerischen Praxis war die "Präparationsstudie" (S. 34), die den Weg vom aufgeschlagenen Calcitknorzen (den ich nicht aus dem Gelände mitgenommen hätte) zum Vitrinenstück illustriert.
Einzig als störend empfand ich die sog. Fußnoten, die eigentlich als Endnoten ausgeführt waren und immer wieder das Blättern zum Artikelende notwendig machten. M. E. wären sie als echte Fußnoten besser aufgehoben gewesen.

Zur Rotliegendflora des Harzes - Volker Hanebutt
Dieser Artikel ist mein deutlicher Favorit im aktuellen Heft. Man merkt ihm an - auch ohne die entsprechenden Anmerkungen im Text - dass sich der Autor intensiv und bereits über eine lange Zeit hinweg mit dem Thema befasst hat. Er zeigt sehr schön, zu welchen Ergebnissen akribisches Sammeln auch in scheinbar unergiebigen Jagdgründen führen kann, und wagt es auch, seine Funde zu interpretieren. Überhaupt kann man bei mir mit der Darstellung von Biofazies und paläogeographischen Zusammenhängen immer einen Blumentopf gewinnen :top: Die Ergebnisse solchen "Nischensammelns" bewerte ich mindenstens genauso hoch wie eine umfangreiche Ausbeute in reichhaltigeren Fundgründen.

Beobachtungen an der oberjurassischen Krebsgattung Pseudastacus aus den Solnhofener Plattenkalken - Udo Resch & Roger Frattigiani
Ein anspruchsvoller Beitrag von zwei ausgezeichneten Kennern der platten Kalke, der zeigt, dass die Beschäftigung mit diesen bei den beiden schon weit über ein reines Hobby hinausgeht und durchaus Impulse für die wissenschaftliche Forschung liefert.

Die klassische Fundstelle Bundenbach - Teil 1 - Rudolf Stanzel
Nach dieser lebendigen Schilderung des Schieferabbaus ist man nun gespannt auf den nächsten Teil. Bei der Schilderung der Fossiliensuche in schubkarrenweise erworbenem Material stellt sich mir eine Frage an den Autor oder andere Hunsrückschiefer-Sammler: Der auf dem Foto vom stillgelegten Tagebau Eschenbach zu sehende Bagger dient vermutlich dazu, das Suchmaterial für die Besucher bereitzustellen? Aus welchen Gründen verzichtet man darauf, bspw. im Rahmen geführter Touren oder spezieller Events auch das Suchen direkt in der Grube zumindest für überdurchschnittlich Interessierte zu ermöglichen? Spielen Sicherheitsbedenken eine Rolle, oder der Bodendenkmalschutz in Rheinland-Pfalz?

Gruß,
Rainer
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-- A. E. Wiggin

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Sönke
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Beitrag von Sönke » Mittwoch 8. Februar 2012, 17:12

Hallo zusammen,

vielen Dank für Lob und Kritik!
Die Äußerungen sind wirklich hilfreich und freuen sicherlich auch die Autoren.

@Micha: Schön Dich hier wieder zu treffen. Hast Du denn schon einige Deiner Funde präpariert? Ich habe nur die beiden Amaltheen und noch ein schwach skulptiertes Liparoceras präpariert. Letzteres habe ich aber an einen guten Sammlerfreund verschenkt, so dass ich aktuell kein Foto nachreichen kann. Ich habe gehört, dass ein Sammler dort noch etwas tiefer hat ausbaggern lassen, wobei super Lytoceraten herausgekommen sind... Ihr Niedersachsen seid schon zu beneiden um Eure Grenzbank. :wink:

Besonderen Dank auch an Rainer, der auf die einzelnen Artikel eingegangen ist. Dieses Forum ist durchaus auch dazu da, über einzelne Artikel zu diskutieren - die meisten Autoren sind ja auch hier über das Forum zu erreichen, so dass die Diskussionen durchaus nicht ins Leere laufen.

Einige Kommentare von mir dazu:

Eine große Uptonia aus Bonenburg - Kurt-Peter Flohr
Ich hatte bei Entgegennahme des Artikels zunächst kein Vorher-Foto vorliegen. Als ich dieses von Manfred Droege gezeigt bekam, motivierte das zusätzlich den Bericht (incl. Foto!) in der Zeitschrift zu platzieren. Gerne auch als Eröffnung einer Diskussion: "Was ist beim Ergänzen noch erlaubt?".
Meine eigene Meinung dazu:
Da die Innenwindungen meiner Einschätzung nach bei diesem Fundstück abbaubedingt verloren gingen (Teile waren ja erhalten geblieben), halte ich die Restaurierung für vertretbar, zumal sie fotografisch dokumentiert wurde. Der einzige Teil, der evtl. nie fossil überliefert wurde, ist das Stück Außenwindung. Dieses von der Ergäzung auszusparen, wäre aber - wenn schon einmal damit angefangen wurde - auch nicht sinnvoll gewesen.
Ich selbst hätte diese Ergänzung nicht vorgenommen und stattdessen auf einen vollständigeren Fund gehofft.

Fossilsuche im Campan von Hannover - Christian Prutz
Diesen Artikel habe ich mit ins Heft aufgenommen, da er meines Erachtens motivierend auf diejenigen wirkt, die noch nicht seit Jahrzehnten mit professionellem Equipment ins Gelände ziehen und daheim auch keine Feinstrahlanlage und keinen Druckluftstichel besitzen.
Insofern spricht der Bericht unter den Lesern sicherlich vorrangig Anfänger, vielleicht auch Fortgeschrittene an, während der "Profi" nur wenig Neues für sich entdeckt, sich vielleicht aber (evtl. bisweilen auch etwas schmunzelnd) an seine eigenen Sammelanfänge zurück erinnert. Zudem geht es um eine aktuelle Fundstelle, die immer mal wieder eine Erwähnung verdient - im Steinkernheft ist dieser Artikel der erste in etwas ausführlicherer Form. Vielleicht bereitet das den Weg zu weiteren detaillierteren Berichten, die dann auch tiefer in die Stratigraphie einsteigen. Evtl. können wir beim Mitgliedertreffen in Höver/Misburg hier schon Ideen schmieden.
Die Kritik mit dem fehlenden Profil ist berechtigt. Ich habe versucht die Profilskizze aus dem APH-Heft zu bekommen, aber die Anfrage ist leider untergegangen. Ich gebe zu, nicht noch einmal nachgehakt zu haben, insofern nehme ich es auf meine Kappe.

Eine Exkursion in den Unteren Jura von Dorset - Sönke Simonsen
Danke! In puncto Fuß-/Endnoten gebe ich Dir hinsichtlich der Bezeichnung recht. Es hätte eigentlich "Endnoten" heißen müssen. Auch in Sachen Praktikabilität gebe ich Dir recht, das Layout hätte aber darunter gelitten, weshalb ich sie hinten angehängt habe. Wenn viele Leser das anders gewichten, bin ich natürlich gerne bereit dies künftig umzustellen(?), sofern wieder Fuß- bzw. Endnoten in einem Artikel Verwendung finden sollten.

Zu den anderen Artikeln äußern sich die Autoren vielleicht noch selbst?

Viele Grüße
Sönke

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Beitrag von ammofreak » Sonntag 12. Februar 2012, 00:53

Hallo Sönke !
Ja , präpariert habe ich schon alles . Aber insgesamt ist die Fundausbeute doch eher bescheiden . Leider fehlte mir letztes Jahr die Zeit um dort öfters mal vorbeizuschauen . War während der Baumaßnahmen drei mal dort und hab auch nichts anderes gefunden als in den Jahren davor auf dem Acker . Die fundstellentypischen schlechterhaltenen Androgynoceras , Amaltheen usw. Lytoceras leider nur einen halben Steinkern von 22 cm Durchmesser und einige kleinere einigermaßen gut erhaltene . Da hast Du mit den Amaltheen aus dem Anstehenden für diesen Fundort echt gute Qualität erwischt . Wart Ihr noch in Hondelage ?
Beste Grüße , Micha

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butt
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Beitrag von butt » Sonntag 19. Februar 2012, 18:36

Zur Rotliegendflora

Herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme des Beitrags. Vor allem aber große Anerkennung für Sönkes unermütlichen Einsatz!

P.S.
Während der Drucklegung hat die vorgestellte Artenliste Zuwachs bekommen: Annularia spicata, die m.W. für den Harz noch nicht beschrieben wurde.
Wer mag, kann sie sich in der Galerie anschauen.

Gruß Volker

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Beitrag von Sönke » Sonntag 19. Februar 2012, 19:03

Hallo Micha,

ja, wir sind noch in Hondelage gewesen. Schade natürlich (dass meine ich jetzt nur aus "Sammlersicht", als solcher will man ja immer gerne selbst suchen), dass man den ernstzunehmenden Teil der Epsilon-Grube nur hinterm Zaun sehen kann. Aber auf dem Steinklopfplatz habe ich noch ein paar nette kleine Androgynoceraten gefunden. Außerdem fand ich die Beschilderung des Areals sehr gelungen.
Für Leute aus der Region durchaus einen Besuch wert, vielleicht stelle ich die Örtlichkeit irgendwo zu einem späteren Zeitpunkt mal kurz vor.

Viele Grüße
Sönke

PS: Danke Volker! Aller Einsatz hilft aber nichts, wenn sich nicht fähige Autoren finden, die etwas Interessantes zu berichten wissen. Aber zum Glück tummeln sich bei Steinkern einige davon! Die potentiellen Themen sind nahezu unerschöpflich, also geht es munter weiter. :)

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Rudolf
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Bagger in Bundenbach

Beitrag von Rudolf » Freitag 9. März 2012, 17:06

Hallo Rainer. Das Foto mit dem Bagger ist ende der 90iger augenommen. Es findet meines Wissens nach kein Abbau mehr statt. Events in der Grube sind aus Bergbautechnischen gründen nicht möglich. Der Schieferabau in Bundenbach ist aus monetären Gründen eingestellt worden. Angeblich wurden neue Areale nicht freigegeben. Das Ganze Gebiet steht zur Renaturierung an. In Eschenbach wird noch Schiefer verarbeite, der kommt aber aus Spanien das ist billiger. Haldenfunde bilden die Ausnahme ist aber sehr gefährlich da die Losen Halden leicht ins Rutschen kommen. Besonders nach Regen. Die Besten Funde kann man leider nur noch in Altsammlungen machen die gelegentlich auf dem Markt angeboten werden. Habe letzte Woche mal bei E-Bay reingesehen durchweg Schrott. Text von E-Bay "Beule in der Schieferplatte könnte ein seltener Nahecaris (Krebs) sein" ich glaube der Text sagt alles.
Viele liebe Grüße
Rudolf

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Beitrag von Triassammler » Montag 12. März 2012, 06:29

Hallo Rudolf,

vielen Dank für die Auskünfte! Jetzt kann ich das in der Tat besser einordnen.

Gruß,
Rainer
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