Neue Theorien zur Fortbewegungsmethode von Ammoniten

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Moderator: Sönke

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Paul Winkler
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Beitrag von Paul Winkler » Samstag 5. April 2008, 09:04

Hi!

Als gesichert gilt, dass die benötigte Gasentwicklung durch Müsliriegel erfolgte. :D

Liebe Grüsse Paul

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der Förster
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Beitrag von der Förster » Samstag 5. April 2008, 20:58

Hallo zusammen,

ein pneumatischer Boosterantrieb? Aber dann sind das doch sicher keine "Light"-Müsliriegel als Energieträger, oder? Und das anhängende Objekt wäre dann der Beleg, daß es das Problem des Überdrucks bei zu langer Wartezeit auf Fluchtmöglichkeiten oder mangels Revierangeleien früher schon gab...wenn man nicht aufpasst, zerlegt man sich.

Aprilgrüße vom Förster

Thomas
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gesprengt.JPG
Nach dem Überschreiten des max. zulässigen Druckes reisst das Phragmokon entlang der Septen ein und entledigt sich des Gasinhalts - Feierabend mit Auftrieb! Vergleichbar mit einem Kesselzerknall bei Dampfmaschinen
gesprengt.JPG (39.57 KiB) 6034 mal betrachtet
nur keine Hektik...

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Jens K.
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Beitrag von Jens K. » Mittwoch 8. Oktober 2008, 16:50

Lustiges Thema,

ich glaube da ist bei jemanden die Phantasie durchgegangen. Ich habe ne ganze Reihe von Ammoniten mit perfekter Perlmuttschale und keiner von ihnen zeigt irgendwelche Öffnungen für Conellen-Düsen.
Nach meinen Erfahrungen ist die Ammonitenschale extrem dünn, eine typische Leichtbaukonstruktion. Die Schalendicke im Pragmokonbereich ist in Mikrometern zu messen, wie soll da ein so großer Überdruck aufbebaut werden. Nur durch die stark Verfältelung der Kammerscheidewände wird eine ausreichende Stabilität gewährleistet.

Denke mal die Idee kann man getrost in den Mülleimer hauen.

lg,

Jens

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Joachim S.
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Beitrag von Joachim S. » Mittwoch 8. Oktober 2008, 17:36

Jens K. hat geschrieben: Nur durch die stark Verfältelung der Kammerscheidewände wird eine ausreichende Stabilität gewährleistet.



Jens
:roll: komisch das beim Nautilus genau das Gegenteil der Fall ist.

Er gilt als Anzeichen für tieferes Wasser und hat nicht diese Verästelungen.

Vielleicht wurde der Phragmocon auch zur Sauerstofferzeugung benutzt und die Ammoniten waren Bodenbewohner.

Gruss Joachim

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Eberhard
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Ammomüsli

Beitrag von Eberhard » Mittwoch 8. Oktober 2008, 19:26

Schon was von Creative Design gehört? Ganz bestimmt sind die Kammer-
Scheidewände eingeführt worden um uns, den aufopferungsvollen Sammlern,
die Ammoniten in bestmöglichem Erhaltungszustand zu überliefern. :shock:
Nun seid ihr platt?!

aus dem Schockzustand,

Eberhard

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