Präparation und Restauration eines Eusebichthys byblosi aus dem Cenomanium von Hakel (Libanon)

Dieses Forum dient zur Diskussion über alle auf www.steinkern.de veröffentlichten redaktionellen Berichte. Wir bitten darum, beim Starten eines Beitrags den entsprechenden Link zum Bericht zu setzen.

Moderator: Sönke

Antworten
Benutzeravatar
Sönke
Administrator
Beiträge: 16686
Registriert: Freitag 1. April 2005, 21:08
Wohnort: Bielefeld
Kontaktdaten:

Präparation und Restauration eines Eusebichthys byblosi aus dem Cenomanium von Hakel (Libanon)

Beitrag von Sönke » Freitag 6. Oktober 2023, 21:53

Zum Artikel von Udo Resch:

Präparation und Restauration eines Eusebichthys byblosi aus dem Cenomanium von Hakel (Libanon)



Kurzfassung:
Die Plattenkalke des libanesischen Cenomaniums zählen zu den bedeutendsten Konservatlagerstätten der Oberkreide weltweit. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die von hier stammenden, exzellent überlieferten Fisch-Fossilien – das unangefochtene Markenzeichen ist der Sonnenrochen Cyclobatis. Im Bericht beschreibt der Autor die Präparation der Gegenseite eines Korallenfisches der Gattung Eusebichthys aus dem Aufschluss Hakel. Es ist zwar sprachlich etwas bemüht unter Bezugnahme auf den Namen der Lagerstätte vorliegend von einer „hakel-igen” Präparation zu sprechen, inhaltlich aber durchaus zutreffend. Drei Probleme mit denen zu Kämpfen war: eine bergungsbedingte Fehlstelle im Schädelbereich, wenig Gestein um geeignetes Ansetzmaterial zu gewinnen und der knifflige Transfer einer Flosse. Doch Udo Resch wäre nicht Udo Resch, hätte er nicht auch in diesem Fall Lösungen für die Probleme gefunden. Wie genau er vorging, lesen und sehen Sie im Artikel.

______________________________________________

Hallo zusammen,

@Udo: Danke für das Vorstellen der Präparation! Der Libanon ist das Altmühltal des Cenomaniums! :)
Die Gegenplatte hast Du echt super aufgestellt! Die Ergänzung gefällt mir. Der letzte Schritt zwischen Abb. 23 und 24 war m.E. wichtig ("wenn schon, denn schon"). Dank vorbildlicher Dokumentation gilt ja: alles ist erlaubt, der Rest ist Geschmackssache. So ist es ein attraktives Schaustück, dessen Wert als Belegstück für dieses Taxon durch das Tuning sicherlich nicht durch die behutsam erfolgte Bearbeitung gelitten hat.

@alle: Viel Spaß beim Lesen und Anschauen! Hinterlasst gern Eure Kommentare oder Fragen hier. :)

Liebe Grüße
Sönke
Dateianhänge
Eusebichthys.jpg
Resultat von Präparation und Restauration des knapp 9 cm großen Fisches. Foto und Präparation: Udo Resch
Eusebichthys.jpg (153.75 KiB) 5933 mal betrachtet

Antworten

Zurück zu „Berichte der Homepage“