Präparation einer Comura aus dem Devon von Marokko

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Moderator: Sönke

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Tapir
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Re: Präparation einer Comura aus dem Devon von Marokko

Beitrag von Tapir » Samstag 1. Februar 2014, 14:21

Alatheia hat geschrieben:Ich mache meine Fossilien lediglich sauber, um sie besser erkennen zu können. Das ist meiner Meinung nach keine Ergänzung!
Aber Manipulation am Fundzustand, wie Du oben "kritisiert" hast. ;)
Glück auf!

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amaltheus
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Re: Präparation einer Comura aus dem Devon von Marokko

Beitrag von amaltheus » Samstag 1. Februar 2014, 16:46

Wie lange willst Du die Wortklauberei noch weiter treiben ?
Ich denke die meisten haben sehr wohl verstanden was Alatheia sagen wollte.
Gruß Thomas
Tapir hat geschrieben:
Alatheia hat geschrieben:Ich mache meine Fossilien lediglich sauber, um sie besser erkennen zu können. Das ist meiner Meinung nach keine Ergänzung!
Aber Manipulation am Fundzustand, wie Du oben "kritisiert" hast. ;)
Edit: habe nachträglich einen Rechtschreibfehler korrigiert auf den mich Tapir in seiner unnachahmlichen Form im nächsten Beitrag hingewiesen hat.
Zuletzt geändert von amaltheus am Montag 3. Februar 2014, 08:16, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Präparation einer Comura aus dem Devon von Marokko

Beitrag von Tapir » Samstag 1. Februar 2014, 17:09

amaltheus hat geschrieben:Wie lange willst Du die Wortglauberei noch weiter treiben ?
Hallo Thomas,

sehr einfach. Bis auch bei dem/der Letzten der hier mitliest, angekommen ist, dass jede Präparation (inkl. Abwaschen) eine Veränderung des Fundzustandes ist. Mit dem doch sehr negativ belegten Begriff "Manipulation", der gerne bei vielen als "Über einen Kamm"-Begriff gebraucht wird (so auch hier), bezeichnet man nicht nur (sehr richtig) die "Cheater", die in betrügerischer Absicht Fossilmaterial fälschen, sondern watscht auch jedem angesehenen Präparator ins Gesicht. Unabhängig davon wieweit jeder mit eigenen Sammlungsstücken die er so aufklaubt, verfährt.

Dass sie damit per Rundumschlag eine Beleidigungskeule schwingen, ist zwar o.g. vielen nicht bewußt (hier auch nicht?), sollte aber ab und an auch zur Sprache gebracht werden, was ich hier als Moderator dieser Rubrik tue. Wenn Du das für unangemessen hältst, kannst Du mir wegen meiner Moderation direkt selber oder aber den Admins eine PM dazu schicken.

Wenn Dir das hier geschriebene zuviel "Wortklauberei" ist, bedaure ich das. Ich verspreche Dir, wenn mal entsprechende Bemerkungen gegen Dich fallen, werde ich mich mit Wortglauberei als auch -klauberei, wenn Du das wünschst, zurückhalten.
Glück auf!

Johannes Kalbe

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Re: Präparation einer Comura aus dem Devon von Marokko

Beitrag von Sönke » Samstag 1. Februar 2014, 21:12

Hi,

ich wäre dafür an dieser Stelle nicht weiter über eine missverständliche / unglückliche Wortwahl zu diskutieren, es steht - denke ich - außer Frage, dass Pauls Präparationsarbeit und die Restauration fachgerecht durchgeführt wurden. Und ob man etwas ergänzt oder nicht, hängt schlicht von zwei Faktoren ab:

1) Kann man ergänzen? (Individuelle Fähigkeit des Präparators / Restaurators)

und

2) Will man ergänzen? (Zweite individuelle Entscheidung des Präparators unter Berücksichtigung diverser Belange)

Es ist durchaus legitim nach getaner Arbeit als Dritte/r sich selbst zu Fragen: "Hätte ich ergänzt?", durchaus auch unter Berücksichtung von Punkt 1) (ich hätte das z. B. nicht so gut hinbekommen!), aber auch von Faktoren wie "menschliches Versagen" bei Verlust des fehlenden Stücks, ästhetischen und eventuell konkurrierenden wissenschaftlichen Ansprüchen (hier wohl eher nicht gegeben) an das Fossil.

Pauls Entscheidung unter ästhetischen Gesichtspunkten sowohl den durch den Verlust des Anschlussstücks verloren gegangenen Bereich als auch den bereits seit dem Devon fehlenden vordersten Teil des Kopfschilds zu restaurieren ist jedenfalls vollkommen respektabel, erst recht wenn alles fein säuberlich dokumentiert wurde, wie geschehen und die Ergänzung derart gelungen ist. :)

Bei heimischen Fossilien würde ich eher empfehlen "weitersuchen bis man ein vollständiges Stück findet", aber bei marokkanischen Trilos haben wir eben nicht so einfach Gelegenheit dazu nach einem von sich aus perfekten Exemplar zu suchen.

Viele Grüße
Sönke

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Re: Präparation einer Comura aus dem Devon von Marokko

Beitrag von Stephan » Samstag 1. Februar 2014, 21:28

Hallo Sönke,
danke das du es so auf den Punkt bringst!
Ich hatte lange um eine Formulierung gerungen und doch keine gefunden.

LG Stephan
Fossiliensammeln, ich kann jederzeit damit aufhören, ährlisch!

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Re: Präparation einer Comura aus dem Devon von Marokko

Beitrag von tbillert » Samstag 1. Februar 2014, 22:38

Wow, Respekt, Paul - eine tolle Arbeit und ein schöner Artikel. Bei Ergänzungen scheiden sich immer die Geister.

Viele Grüße,

Thomas.
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