Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 14/08/2019, 17:00 von Steinkern Verlag
heft1-neuauflage2019
Geschrieben am 12/08/2019, 14:50 von Udo Resch
charente-maritime-seeigelBereits im Frühjahr 2019 hatte der Autor im Artikel „Transferpräparation eines Pseudocidaris mammosa mit Stachelkranz aus Frankreich“ die Freilegung eines Strandfunds eines regulären Seeigels aus dem westfranzösischen Departement Charente-Maritime vorgestellt. Inzwischen hat er sieben weitere Seeigel freigelegt, die vom selben Küstenfundpunkt stammen. Vor und während der Präparation der Seeigel machte er Fotos, um den Vorherzustand und einige Zwischenstände zu dokumentieren. Diese Bilder werden nun nach und nach zusammen mit kurzen Berichten über die Freilegung der einzelnen Stücke gezeigt. Im Artikel "Bestachelte Seeigel aus dem Oberjura der Charente-Maritime" erscheinen in den kommenden Wochen insgesamt sieben kurze Präparationsdokumentationen, die als Teil 1 bis 7 zu einem Gesamtartikel zusammenfließen. In den bereits erschienenen Teilen 1 und 2 werden Präparationen von Vertretern der Art Acrocidaris nobilis beschrieben. Auf weitere Aktualisierungen wird in der Überschrift des Berichts hingewiesen, sobald neue Teile erschienen sind.
Geschrieben am 27/07/2019, 12:00 von Frank Wenzel
lanzaroteDie spanische Insel Lanzarote ist die nördlichste Insel der Kanaren und liegt etwa 130 km vom afrikanischen Kontinent entfernt. Sie hat eine flächenmäßige Ausdehnung von 58 km x 34 km. Nach Teneriffa, Fuerteventura und Gran Ganaria ist Lanzarote die viertgrößte Insel des Kanarischen Archipels. Im Famara-Massiv im Norden der Insel befindet sich die mit 671 m Höhe größte Erhebung der Lanzarotes. Der mittlere Teil der Insel wird von unzähligen Vulkankegeln geprägt - wer nun denkt, die vulkanische Entstehungsgeschichte der Insel schließt das Vorkommen von Fossilien aus, der irrt. Der (Hobby-)Paläontologe begegnet auf der Insel ebenso interessanten Aufschlüssen, die u. a. Einblicke in die marine Fauna des Pleistozän bieten. Hier können artenreiche Molluskenfaunen entdeckt werden. Auch gibt es auf Lanzarote Zeolithe aus den ältesten Flutbasalten der Insel und Olivine aus den jüngsten Lavaströmen. Seit Aufnahme Lanzarotes ins Netzwerk der UNESCO-Geoparks dürfen Fossilien und Mineralien jedoch nur noch mit Erlaubnis des Cabildo de Lanzarote, die lediglich für wissenschaftliche Zwecke gewährt wird, exportiert werden. Zwar schränkt dies die Sammelmöglichkeiten für die ansich massenhaft vorkommenden Fossilien empfindlich ein, doch entschädigen Landschaft sowie auch die rezente Flora und Fauna der Insel den weitgereisten Besucher.
Geschrieben am 23/07/2019, 11:30 von Sönke Simonsen
schlotheimia-owlIn diesem Artikel wird ein temporärer Fundort im Hettangium von Ostwestfalen-Lippe vorgestellt. Zwar ist die Tiefbaumaßnahme bereits beendet, jedoch resultierte diese in einer sehr großen Halde, die besonders nach Starkregen Fundmöglichkeiten für Exemplare der Ammonitengattung Schlotheimia bietet. Als interessant erwies sich bei einer genehmigten Begehung der Baugrube im Februar ein Faunenhorizont mit engnabeligen und dicht berippten Vertretern von Schlotheimia, von denen auch die Halde noch einzelne Belegexemplare liefern kann. Der Bericht wurde am 12. und am 23. Juli aktualisiert - überraschend kam zwischenzeitlich nochmals neuer Aushub hinzu, der aus der Anlage von Fundamentgräben resultierte. Es bestehen weiterhin Fundmöglichkeiten. --- Exklusivbericht für Redakteure von Steinkern.de und Abonnenten der Steinkern-Zeitschrift - daher bitte zum Lesen einloggen!
Geschrieben am 17/07/2019, 14:30 von Norbert Wannenmacher
muka-freudenstadt-u-rottweilDer Bericht vermittelt einen Überblick über die Schichtenfolge des Muschelkalks (Trias, Anis-Ladin) der Gegend um Freudenstadt und Rottweil am östlichen Schwarzwaldrand (Baden-Württemberg). Es werden Fossilfunde charakteristischer Spezies aus dem Wellendolomit (Unterer Muschelkalk), dem fossilarmen Mittleren Muschelkalk mit seinen Salzlagerstätten sowie dem für Fossiliensammler wieder dankbareren und interessanteren Oberen Muschelkalk in der für die Region typischen Erhaltungsform vorgestellt. Norbert Wannenmacher bringt den Leserinnen und Lesern des Artikels neben der Fossilführung auch die geologischen Verhältnisse einer Gegend näher, in der Friedrich von Alberti (*1795 - † 1878) und Martin Schmidt (*1863 - † 1947) die Grundlagen der Erforschung der Trias und insbesondere des Muschelkalks legten.

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