Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 13/12/2019, 13:31 von Norbert Wannenmacher
mineralien-und-fossilienAls Fossiliensammler trifft man im Gelände oft kaum auf andere Personen. Am häufigsten laufen einem befreundete Fossiliensammler über den Weg, manchmal aber auch Mineraliensammler. Der Grund dafür: es gibt erhebliche Überschneidungen bei den Fundstellen. Die logische Konsequenz: Auch als Fossiliensammler stößt man immer wieder beim Fossilien suchen mehr oder weniger zufällig auf Mineralien. Dabei treten Kristalle stellenweise sogar bevorzugt an Fossilien gebunden bzw. in deren Inneren auf, man findet sie z. B. in nicht vollständig auskristallisierten Kammerhohlräumen von Ammoniten (Drusen). Während Mineraliensammler z. T. sogar Fossilien gezielt knacken, um an Mineralien zu gelangen – für Fossiliensammler eine Horrovorstellung – wird der Fossiliensammler sich auf ohnehin schon zerbrochene oder anderweitig beschädigte Stücke beschränken, derer es genug gibt. Im Laufe einiger Jahre können aus sporadischen Aufsammlungen von "Beifang" attraktive kleine Spezialsammlungen entstehen, wie Norbert Wannenmacher anhand einer Auswahl typischer Beispiele aus dem Jura Süddeutschlands im Artikel zeigt. Sein Artikel mag auch als Anregung dienen, sich die Welt der Mineralien bei der Fossiliensuche zu erschließen, denn so manches unvollkommene Fossil kann bei genauer Betrachtung ästhetische Schätze und aussagekräftige Informationen in sich bergen und bringt gleichzeitig farbliche Kontraste in die Sammlung.
Geschrieben am 06/12/2019, 20:17 von Sönke Simonsen
ausstellung-schleifmuehleIn Deutschland gibt es viele kulturgeschichtliche Kleinode, von denen sich manches für temporäre Sonderausstellungen anbietet, sorgen Wechselausstellungen doch für Wiederholungsbesuche. Fossilien-Ausstellungen passen in fast jeden Rahmen. Die Schleifmühle Schwerin ist ein solches Kleinod und bietet Besuchern derzeit neben ihrer Dauerausstellung zur Mühlengeschichte eine kleine Fossilien-Ausstellung, die Steinkern-Redakteur Heribert Schwandt auf die Beine gestellt hat. Er zeigt dort seit Oktober Ammonoideen des Erdmittelalters (Trias, Jura und Kreide) aus seiner umfangreichen Sammlung. Im Bericht, der sich auch als Ermunterung an Sammler versteht, selbst in ähnlicher Weise Öffentlichkeitsarbeit für die Paläontologie zu betreiben, sehen Sie die Exponate der Ausstellung im Überblick.
Geschrieben am 27/11/2019, 21:46 von Oliver und Jonas Frank
lego-dinosaurier-setLEGO bietet in seiner Serie LEGO IDEAS seit dem 1. November 2019 ein Set mit Sauriern an, das für fossilien- und speziell für saurierbegeisterte Jugendliche und Erwachsene interessant ist und sich etwa auch als Weihnachtsgeschenk eignet. Oliver Frank und sein Sohn Jonas (12) stellten sich gemeinsam der Aufgabe, das von LEGO bereitgestellte Rezensionsexemplar zu montieren. Den Steinkern-Baumeistern gelang es innerhalb von gut anderthalb Stunden alle 920 Teile zusammenzubauen - so entstand ein kleines aber durchaus eindrucksvolles Lego-Saurier-Museum. Die Aufgaben waren unterschiedlich komplex: die Autoren fingen mit einer leichten Übung an und montierten die Figur des Paläontologen, der fortan die fachgereche Ausführung der weiteren Montage "unter die Lupe" nahm. Während der Lego sapiens mit 3 Minuten Bauzeit fast "geschenkt" war, nahm der Flugsaurier Pteranodon schon rund 10 Minuten in Anspruch. Mit dem Triceratops beschäftigten sich die Autoren rund eine halbe Stunde, bis er hinreichend nach Triceratops aussah. Damit waren sie genügend gestählt, um sich dem "Chef im Ring" zu stellen, dessen Montage die längste Zeit beanspruchte. Wie der Aufbau insgesamt vonstatten ging und wie Vater und Sohn das Dinosaurier-Set von LEGO beurteilen, sehen und lesen Sie im Bericht.
Geschrieben am 21/11/2019, 00:02 von Robin Lauterbach
ichthyosaurierrest-holzmadenAnlässlich des Besuchs der Fossilienbörse Leinfelden reisten Sabine und Robin Lauterbach im April 2019 aus Sachsen nach Baden-Württemberg. Hierbei drängte sich eine Kombination des Besuchs der Messe mit einer eigenen Fossiliensuche regelrecht auf. Da sie noch nie im Posidonienschiefer (Toarcium, Unterer Jura) gesucht hatten, stimmten sie sich zunächst mit einem Besuch der eindrucksvollen Sammlung des Urwelt-Museums Hauff auf die neue Materie ein. Danach war ihr Auge genügend geschult, um im Steinbruch Kromer in Ohmden auf die Suche zu gehen. Hier hatte Robin großes Glück. Schon der erste Stein, den er umdrehte, hatte es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich" - er enthielt Knochen eines Ichthyosauriers. Zu sehen waren anfangs vor allem Wirbel. Zu Hause musste das Stück zuerst einige Monate der Bearbeitung harren, da die Werkstatt zunächst noch nicht mit einem Strahlgerät ausgestattet war. Nachdem dieses geliefert worden war und Robin es ausreichend erprobt hatte, begann er mit der Bearbeitung der gut 30 cm langen Platte. Die insgesamt rund 80- bis 100-stündige Präparation dokumentierte er in Bildern, sodass sich anhand von Fotos und Text die einzelnen Arbeitsschritte gut nachvollziehen lassen. Im Zuge der Präparation tauchten weit mehr Knochen auf, als erwartet. Um noch unentdecktes Knochenmaterial beschädigungsfrei entdecken zu können, wurden Gräben gestrahlt. Vorsicht, Geduld und ein hoher Zeiteinsatz zahlten sich aus, davon können Sie sich im Bericht anhand der zahlreichen hochauflösenden Fotos selbst ein Bild machen!
Geschrieben am 18/11/2019, 15:09 von Sönke Simonsen
jurassic-coast

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