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Geschrieben am 13/04/2021, 16:11 von Michael Henz, Axel Niggeloh & Sönke Simonsen
bonebed-mikfrofaunaDas Autorentrio berichtete bereits im Jahr 2020 in Heft 40 der Steinkern-Zeitschrift über "Funde aus einem Bonebed der Sublaevigatus-Zone des Oberen Muschelkalks (Trias) von Bremerberg (Kreis Höxter, Ostwestfalen)". Es wurden im damaligen Artikel vor allem kleine Makrofossilien sowie Mesofossilien vorgestellt, hauptsächlich Zähne von Haien. In einem Anschlussartikel geht es nun um die Mikrofauna des Bonebeds. Einer der Autoren (M. H.) bereitete eine kleine Probenmenge auf und fand dabei Zähne und Schuppen von Actinopterygii sowie Selachiern, Reste von Crustacea, Koprolithen, Brachiopoden und Reste von Conodonten sowie Knochenfragmente.
Geschrieben am 09/04/2021, 23:51 von Steinkern Verlag
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Geschrieben am 08/04/2021, 20:00 von Ulrich Linke
burton-bradstockSo wie Ulrich Linke erging es wohl mancher Sammlerin und manchem Sammler in letzter Zeit. Exkursionen in die Ferne fielen bedingt durch die Covid-Pandemie und die daraus resultierenden Beschränkungen der Reisefreiheit oder darüber hinausgehende freiwillige Selbstbeschränkung aus, wodurch zeitliche Ressourcen für das Aufarbeiten von Funden früherer Exkursionen frei wurden. Gerade die Fraktion derer, die alljährlich nach Dorset an die Jurassic Coast fahren, ist oft in Rückstand mit dem Aufarbeiten der Funde. Der Grund hierfür: das Material ist zwar mit guten Ergebnissen, aber oft ausgesprochen zeitaufwändig zu präparieren. Ulrich Linke berichtet uns im vorliegenden Artikel von einem Fundstück, das er schon 2015 an der klassischen Mitteljura-Küstenlokalität Burton Bradstock barg: einer Stufe aus dem Truellei Bed (Parkinsoni-Zone) des Inferior Oolite, bestehend aus einem Ammoniten der Gattung Parkinsonia und einer Schlitzbandschnecke der Familie Pleurotomaridae. Im Bericht erfahren Sie, wie Bergung und Präparation vonstatten gingen und warum man vermeintliche "Gurken" nie zu früh abschreiben sollte. Der Autor hatte die Stufe als „Ruine?!“ beschriftet in einer Kiste eingelagert, ein alternativer Titel des Beitrags hätte in Anlehnung an die einstige DDR-Nationalhymne auch lauten können "Auferstanden aus Ruinen".
Geschrieben am 01/04/2021, 16:04 von Guido M. Berndt (Berlin)
nostalgisches-aus-dem-plattenkalkSeit nunmehr über drei Jahrzehnten sind Guido und Roman Berndt begeisterte Sammler von Fossilien aus den Solnhofener Plattenkalken. 2015 gaben sie das Steinkern-Spezialheft „Sammeln und Präparieren von Fossilien aus den Solnhofener Plattenkalken“ heraus, das bereits 2018 vergriffen war und im selben Jahr neu aufgelegt worden ist. Guido Berndt beginnt mit dem vorliegenden Bericht eine Reihe von kurzen Homepage-Beiträgen, in denen die nostalgischen Aspekte des Hobbys im Vordergrund stehen werden – back to the roots. Gerade die kleinen Erfolge am Anfang der „Fossiliensammler-Laufbahn“ sind es, die den Grundstein einer kontinuierlichen Beschäftigung mit dem Thema legen. Durch ihre individuelle Geschichte erscheinen sie uns oftmals noch bedeutsamer als spätere Funde von vergleichbarer Qualität. Die Artikel in dieser Reihe werden sich im Wesentlichen aus Erinnerungen, sporadischen Kalenderaufzeichnungen und alten Fotos sowie aus den Funden selbst zusammensetzen. Den Anfang macht ein Kurzbericht über einen Schlangenstern aus einem der klassischen Fundorte im östlichen Plattenkalkrevier: Zandt.
Geschrieben am 24/03/2021, 23:00 von Robin Lauterbach
stinkkalk-trilobitenDeutschland ist kein klassisches Trilobiten-Land, anders als z. B. Marokko, Schweden oder Portugal. Und dennoch gibt es hierzulande stellenweise gute Fundmöglichkeiten für Trilobiten – denken wir an das Eifeldevon oder den Steinbruch nahe Heckelmannmühle bei Limburg. Eine große Vielfalt an Trilobiten bieten aber auch Glazialgeschiebe Norddeutschlands aus skandinavischen Liefergebieten. Im Fokus der Sammler stehen vor allem ordovizische Geschiebe mit größeren Trilobitenarten. Größere Individuenzahlen von Trilobiten findet man jedoch eher in kambrischen Stinkkalken. Hierüber wurde auf Steinkern.de bislang nur wenig publiziert. Robin Lauterbach schließt nun mit seinem Bericht diese Lücke. Nach einer Woche intensiven Sammelns auf Rügen, langwierigen Recherchearbeiten und dem fotografischen Dokumentieren der kleinen Trilobiten bringt er uns in seinem dritten Steinkern-Artikel die recht artenarme, aber individuenreiche Fauna der kambrischen Stinkkalke näher.

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