Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 16/01/2019, 00:31 von Sönke Simonsen
heft36
Geschrieben am 13/01/2019, 11:11 von Günter Richter
fossilmagneteAuf der Suche nach einem Magneten mit Fossilmotiv als Geschenk kam Günter Richter in Ermangelung einer überzeugenden Angebotspalette der Gedanke, selbst ans Werk zu gehen. Schnell war die Idee geboren, mittels kleiner Magnete einige Fossilien aus der eigenen Sammlung zu Fossilmagneten umzuarbeiten. Im Internet erstand er dazu Neodym-Magnete, die bei geringem Eigengewicht erstaunlich viel Gewicht halten können. Anschließend suchte er geeignete kleine und häufige Fossilien für die Anfertigung der Magnete aus. Prädestiniert sind Fossilien, die eine unansehnliche Rückseite haben, in die der Magnet eingearbeitet werden kann. Dann wurden Ammoniten, Seeigel und Brachiopoden angebohrt, wenn nötig auch angeschliffen und schließlich die Magnete eingeklebt. Auf diese Weise wurden aus zahlreich vorhandenen Doubletten (es versteht sich, dass man keine raren Fossilien für solche Zwecke verwendet), schöne Weihnachtsgeschenke, die nicht nur Fossiliensammler zu begeistern vermögen. Die genaue Beschreibung lädt zum Nachmachen ein - Nachahmer könnten noch so manches in Schachteln und Schubladen verborgene Fossil aus der Versenkung holen und diesem zu neuer Wahrnehmung und Wertschätzung als Fossilmagnet verhelfen.
Geschrieben am 08/01/2019, 20:43 von Michael Kegel
asteroceras-charmouthMit den Lokalitätsbezeichnungen "Charmouth" und "Lyme Regis" kann nahezu jeder Fossiliensammler etwas anfangen, schließlich sind dies die zentralen Orte zwischen den fundträchtigsten Kliffs der Jurassic Coast in der englischen Grafschaft Dorset. Hier können Fossiliensammler noch rund zwei Jahrhunderte nachdem Mary Anning (1799-1847) dort ihre bedeutendsten Funde glückten, zu denen der Fund eines Plesiosaurus dolichodeirus aus dem Jahr 1821 und ein Pterodactylus macronyx aus dem Jahr 1828 zählten, fündig werden. Heutzutage ist die Jurassic Coast unter Fossilinteressierten populärer denn je. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich seit Langem die kalzitisch erhaltenen Asteroceraten des Sinemuriums, welche in kaum einer gut ausgestatteten internationalen Ammoniten-Sammlung fehlen. Heutzutage ist es durchaus nicht einfach ein solches Exemplar selbst zu finden, da gerade im Sinemurium unter den zahlreichen Sammlern ein starker Wettbewerb um die Ammoniten führenden Kalkkonkretionen herrscht. Insofern war es ein Glücksfall für Michael Kegel, ein Asteroceras aus einer Altsammlung zu erhalten, das er in einer achtstündigen Überarbeitung zu einem schönen Sammlungsstück präparieren konnte.
Geschrieben am 06/01/2019, 20:20 von Sönke Simonsen
bonebed-buttenheimIm Artikel wird ergänzend zum Beitrag "Neue Funde aus einem Bonebed des Unteren Toarcium der Tongrube bei Buttenheim" aus der Ausgabe Nr. 35 der Steinkern-Zeitschrift auf die Aufschlusssituation des Bonebed-Horizonts im Unteren Toarcium der Tongrube Buttenheim eingegangen. Nach dem Erscheinen der ersten Version des Berichts und des Hefts im Oktober 2018 hat sich die Situation Mitte Dezember 2018 deutlich verändert. Auf die neue Aufschlusssituation im Toarcium von Buttenheim unter Einschluss des Bonebeds wird in einer Aktualisierung vom 6. Januar 2019 ausführlich eingegangen. Das Bonebed kann weiterhin ergraben werden, allerdings unter veränderten Rahmenbedingungen. (Exklusivbericht für Redakteure von Steinkern.de und Abonnenten der Steinkern-Zeitschrift - bitte zum Lesen einloggen!)
Geschrieben am 24/12/2018, 12:00 von Fritz Lang
ichthyosaurierpaddelIn Laibsteinen aus dem Toarcium der Gegend um Altdorf bei Nürnberg Fossilien zu finden, ist im Grunde nicht allzu schwierig, auch wenn die Funddichte von Lokalität zu Lokalität stark schwankt. Es braucht jedoch viel Geduld und das richtige Timing, um überhaupt eine Baumaßnahme abzupassen, welche Schichten aufschließt, die Laibsteine führen - denn ständige Aufschlüsse gibt es mit Ausnahme von Feldfundstellen und Naturaufschlüssen nicht. Fritz Lang hatte gegen Ende 2017 und auch nochmals im Frühjahr 2018 das Glück zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein - der rechte Ort war in diesem Fall Postbauer-Heng im Landkreis Neumarkt. Eine dortige Baustelle lieferte nicht wenige der begehrten Laibsteine. Es kamen viele Funde zusammen, die nun einer nach dem anderen sorgsam präpariert werden. Zu den als seltener einzustufenden Funden zählte u. a. ein Ichthyosaurier-Paddel. Im Längsbruch, auf beide Hälften des Laibsteins verspalten, war die Ausgangssituation vor der Präparation nicht ganz einfach. Wie es Fritz Lang innerhalb etwa 35-40 stündiger Arbeit mittels Flexen, Sticheln und Säurepräparation dennoch gelang, ein ansehnliches Exponat daraus zu machen, ist im Bericht zu sehen und nachzulesen.

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