Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 24/01/2020, 14:56 von Paul Freitag
minicryphaeusWie alle Fossilien sind auch Trilobiten nur selten wirklich perfekt erhalten. Oft sind sie disartikuliert, angewittert oder es fehlen Teile der Schale. Kommen dann noch Stacheln, Anhänge oder Fortsätze hinzu, kann es schwierig werden, ein wirklich gutes Exemplar zu finden. Je komplexer die Morphologie von Trilobiten ist, desto häufiger treten Probleme auf. Stacheln und Fortsätze sind nicht selten abgebrochen und liegen versetzt im Gestein. Sofern es aufgrund individueller Vorlieben erwünscht ist, kann aber auch dann noch ein sehr attraktives Sammlungsstück geschaffen werden. Wie so eine „Schönheits-OP“ erfolgen kann, wird im Anschluss an die Beschreibung der Präparation eines Minicryphaeus giganteus aus dem Pragium (Devon) von Marokko gezeigt.
Geschrieben am 24/01/2020, 14:56 von Paul Freitag
minicryphaeus-englishLike all other fossils, also trilobites are very rarely found in a state of perfect preservation. Oftentimes they are disarticulated, weathered or pieces of their shell are missing. If you add spines or attachments of any sorts to the picture, it can be quite challenging to actually get hold of a complete specimen. The more complex the morphology of a trilobite, the more often there are problems to deal with. Spines and attachments are often missing or somewhat misplaced in the stone. But it can still be possible to create a beautiful collection piece, regardless of the imperfect condition of the unprepared piece. In the following I want to show you the preparation of a Minicryphaeus and how “plastic surgery” can successfully be performed to create a stunning end result even from an initial state of imperfection.
Geschrieben am 11/01/2020, 00:20 von Steinkern Verlag
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Geschrieben am 10/01/2020, 00:06 von Udo Resch
isophlebia-aspasiaVertreter der Libellen-Familie Isophlebiidae sind großwüchsig und besitzen kräftig gebaute Körper. Ihre Hinterflügel sind nahe der Flügelbasis deutlich breiter als die Vorderflügel (BECHLY 2015). Isophlebia aspasia ist die größte aus den Solnhofener Plattenkalken bekannte Spezies. Sie bringt es auf Spannweiten von rund 24 cm. Unter den Insekten der Solnhofener Plattenkalke sind Libellen besonders beliebte Sammlungsobjekte, da sie nicht nur selten sind, sondern durch ihre Größe und Ästhetik auch optisch spektakulärer als die meisten anderen Insekten. Wie spektakulär, darüber entscheidet neben der Erhaltungsqualität vor allem auch die Präparation. Udo Resch, der auf Ebay einen Isophlebia-Rohling ergatterte, unterzog das suboptimal geklebte und für seine Begriffe noch längst nicht fertig präparierte Stück einer 18-stündigen Generalüberholung. Zeigen sich in den zahlreichen Bildern der Einzelschritte zunächst nur geringe Fortschritte, so staunt man beim direkten Vergleich von Vorher- und Nachherbild am Ende, wie stark sich Ausgangsstadium und Endergebnis doch unterscheiden - beinahe wie Tag und Nacht. Wie sehr sich die Überarbeitung gelohnt hat, sehen Sie im Bericht.
Geschrieben am 24/12/2019, 00:00 von Sönke Simonsen
meeressausstellung-buendeAm Sonntag, 15. Dezember 2019 wurde im Dobergmuseum eine neue Sonderschau eröffnet. Der Titel der Sonderausstellung, die bis zum 17. Mai 2020 besichtigt werden kann, lautet "Endlose Weiten und lichtlose Tiefen – Das Blau unseres Planeten". Auf mehr als 300 m² werden hunderte Exponate gezeigt, der größte Teil davon Fossilien. Die sehenswerten Versteinerungen werden in Erdzeitalter-Systematik präsentiert, zeichnen somit den Verlauf der Evolution nach und bilden einen Teil des typischen Fossilinventars der jeweiligen Erdzeitalter in groben Zügen ab. Sie stammen überwiegend aus dem gut bestückten Archiv des Dobergmuseums, wo sie rund 25 Jahre im Dornröschenschlaf verbrachten. Jetzt werden sie in einer in dieser Form einmaligen Zusammenstellung der Öffentlichkeit präsentiert – eingebettet in eine Ausstellung die sich auch den rezenten Meeren und ihren empfindlichen Ökosystemen widmet. Ökosysteme, die das Resultat von hunderten Millionen Jahren evolutionärer Entwicklung sind, sind heute durch vom Menschen verursachte Umweltverschmutzung stärker bedroht denn je - die Ausstellung legt den Finger in diese Wunde und schafft es für mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit der Umwelt zu sensibilisieren. Insgesamt lohnt sich in Kombination mit der Besichtigung der Dauerausstellung des Dobergmuseums, die eine bedeutende regionale Fossiliensammlung umfasst (u. a. mit Seekuh und Zahnwal aus dem Oligozän des Dobergs), für Fossilienfreunde eine längere Anreise.

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