Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 14/01/2021, 12:30 von Steinkern Verlag
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Geschrieben am 08/01/2021, 14:19 von Rainer Albert
europasaurus-rezensionKurz vor der Jahrtausendwende wurden in einem Steinbruch bei Goslar in Sedimenten aus dem Oberjura erstmals Knochen von Dinosauriern gefunden. Seither konnten Amateur- und Berufspaläontologen eine große Zahl von Funden, nicht nur von Dinosaurierüberresten, sondern auch von anderen Faunenelementen und der Flora bergen. Aus diesen Funden ließ sich das Bild einer subtropischen Insel rekonstruieren, auf der es keine großen Raubdinosaurier gab. Das offenbar begrenzte Nahrungsangebot auf der Insel führte unter den Inselbewohnern zur Ausbildung von Zwergformen, u. a. beim Sauropoden Europasaurus. Das zweisprachige Buch (Deutsch, Englisch) begleitet in doppelseitigen farbigen Bildern eine Herde Europasaurier sowie auch einige ihrer Mitgeschöpfe in zusammenhängender Folge durch Situationen und Gefahren ihres täglichen Lebens, wie sie unter anderem aus den Fossilfunden bei Goslar rekonstruiert werden konnten. An die Bildergeschichte schließt sich eine kompakte, ebenfalls umfangreich illustrierte Präsentation der wissenschaftlichen Funde und Befunde an, welche die Ausgangsbasis für die grafische Rekonstruktion der gezeigten Landschaft und Lebewelt sowie für die Handlungen der Tiere bilden. Die Fundstelle und die Arbeitsmethoden der Paläontologen werden ebenfalls vorgestellt. Wie dem Autor das Europasaurus-Buch gefallen hat, lesen Sie in der Rezension.
Geschrieben am 01/01/2021, 14:06 von Norbert Wannenmacher († 2020) & Sabine Osswald
fischerhaus-wangenAm Bodensee lassen sich Natur und Kultur der Region auf abwechslungsreiche Art erleben. Auch die Museumslandschaft am "Schwäbischen Meer" ist sehr vielfältig. Eine besondere Museumsgestaltung mit gekonnter Verbindung zweier regionaler Fundkomplexe aus den Bereichen der frühen Kulturgeschichte und der Paläontologie zeigt das kleine Museum Fischerhaus in Wangen direkt am Seeufer. In paläontologischer Hinsicht werden im Fischerhaus die "Öhninger Schichten" und deren Fossilinhalt vorgestellt. Als vor 13 Millionen Jahren ein Vulkan einen Krater in die Molasseablagerungen sprengte, bildete sich ein Maarsee. In diesem lagerten sich feingeschichtete Mergel und Kalke ab, die später durch eiszeitliche Gletscher wieder frei erodiert wurden. Sauerstoffarme Verhältnisse am Seegrund hatten dafür gesorgt, dass eingelagerte Organismenreste in feinen Details erhalten bleiben konnten - dazu zählt auch der legendäre Riesensalamander Andrias scheuchzeri, den der Schweizer Naturforscher Johann Jacob Scheuchzer (1672-1733) dereinst als "Bein-Gerüst eines in der Sündflut ertrunkenen Menschen" deutete. Erst der französische Paläontologen Georges Cuvier (1769-1832) erkannte die wahre Natur der Funde.
Geschrieben am 01/12/2020, 11:31 von Steinkern.de Redaktion
steinkern-adventskalender2020
Geschrieben am 30/11/2020, 14:41 von René Kautz (Rezensent), mit einem Aufruf von Stefan Polkowsky (Autor des Buches)
geschiebedekapoden-s-polkowsky444 Seiten mit 128 Tafeln (mit je 1-12 Fotos), weitere 202 Abbbildungen über die Tafeln hinaus, 28 Textfig., 9 Tabellen und eine Karte - so umfangreich ist der bereits 2015 erschienene A4-formatige „Wälzer“ von Stefan Polkowsky über Geschiebe-Dekapoden aus Jura, Kreide und Tertiär. René Kautz, Steinkern-Redakteur und versierter Geschiebesammler, setzte sich mit dem vergriffenen Buch stellvertretend für die Steinkern-Redaktion auseiander und bewertet es für alle Steinkern.de Leserinnen und Leser. Den aktuellen Anlass hierzu bot die geplante überarbeitete Neuauflage des Werks. In seine Rezension sind diverse Abbildungen von Dekapoden eingeflossen, die ihm der Autor des Buches hierfür freundlicherweise zur Verfügung stellte. Im Anschluss an René Kautz Buchbesprechung folgt ein Aufruf des Buchautors, der eine zweite überarbeitete und ergänzte Neuauflage anstrebt. Hierbei können Sie mit Ihren Geschiebe-Funden helfen! Übrigens nicht nur mit Krebsen und Krabben, sondern auch mit sonstigen Faunenelementen aus den behandelten Geschiebetypen. Ganz speziell gesucht werden Fossilien aus Kertemindemergel Geschieben sowie Decapoden führende Geschiebe aus dem Münsterländer Kiessandrücken.

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