Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                             Die neuesten 100 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 20/02/2021, 20:36 von Prof. Dr. Jens Lehmann (Universität Bremen)
grossammoniten-fahndungBeim Transport und der Umlagerung der Wanderausstellung "MeerErleben" der Universität Bremen kam im Zeitraum von Mai 2018 bis Januar 2021 eine hölzerne Transportkiste von ca. 150-200 kg Gewicht abhanden, in der fünf große und eindrucksvolle Unterkreide-Ammoniten gelagert waren. Die Stücke sind unverwechselbar und sehr auffällig. Prof. Dr. Jens Lehmann von der Universität Bremen bittet um Ihre Mithilfe bei der Fahndung nach den verlorengegangenen Exponaten. Die Steinkern.de Redaktion ruft alle Leserinnen und Leser dazu auf, die Augen offenzuhalten und die Verlustmeldung zu verbreiten, damit die unersetzlichen Stücke den Weg zurück nach Bremen finden und wieder in die Wanderausstellung aufgenommen werden können.
Geschrieben am 11/02/2021, 22:22 von Frank Wenzel
malagaDie Provinz Málaga liegt im Süden Spaniens und grenzt ans Mittelmeer. Kein Wunder, dass sie bei Touristen beliebt ist, wenn nicht gerade Corona das Reisen vereitelt. Was hierzulande wenig bekannt ist, sind die dortigen Fossilvorkommen im Pliozän und im Jura. Aufgrund der restriktiven Gesetzeslage in Spanien ist nicht ganz klar, ob in nicht gesondert geschützten Arealen Fossilien gesammelt werden dürfen. Verständlicherweise untersagt, ist das Sammeln im Nationalpark El Torcal. Dort kann man sich trotzdem mit der Kamera auf Fossiliensuche im Oberjura begeben. Die Einschränkung hinsichtlich des Klopfens hat einen entscheidenden Vorteil, denn so kann jedes Fossil mehrfach gefunden werden und später kommende Besucher haben auch etwas zu bestaunen. Wir wissen auch, dass der Export von spanischen Fossilien unter Erlaubnisvorbehalt steht, wenn diese von "paläontologischem Interesse" im Sinne des spanischen Kulturgutbegriffs sind, was genau das heißt, ist Auslegungssache. Was man in jedem Fall selbst im bezüglich seiner Paläontologie-Gesetzgebung rückschrittlichen Spanien darf: die wunderbaren Landschaften besichtigen und Fotos machen. Genau das tat der Autor Frank Wenzel und lässt die Steinkern-Leserinnen und Leser nunmehr daran teilhaben. Während die Geologie fast ganz Deutschlands sich gegenwärtig unter Schnee verbirgt, nimmt er Sie mit auf eine spannende Reise nach Südspanien. Viel Spaß!
Geschrieben am 29/01/2021, 22:06 von Udo Resch
walliserops-praeparation2021Nach über zwei Jahren Auszeit geht es nun weiter mit dem 13. Teil der Serie zur Präparation marokkanischer Devon-Trilobiten. Udo Resch nahm sich unlängst einen weiteren Rohling vor - den zweiten Walliserops der Reihe. Die Gattung ist durch ihre markante Gabel vor dem Kopfschild, die wie ein Dreizack geformt ist, unverwechselbar und brennt sich sofort ins Gedächtnis des Betrachters ein. Für eines der kommenden Steinkernhefte ist ein Bericht von Andreas Rückert geplant, der den Leserinnen und Lesern diese einzigartige Trilobitengattung mit hohem Wiedererkennungswert näherbringt. Doch zurück zum vorliegenden Bericht: Udo Resch benötigte rund 20 Stunden, um aus dem anpräparierten Trilobiten, der aufgrund der Summe kleinerer Erhaltungsdefizite vom vorherigen Eigentümer ausrangiert worden war, ein schönes Sammmlungsstück zu kreieren. Wie er dabei im Einzelnen vorging, sehen und lesen Sie im Bericht.
Geschrieben am 23/01/2021, 20:34 von Paläontologische Gesellschaft
scaphognathusVon der seltenen Flugsaurier-Art Scaphognathus crassirostris (Goldfuss, 1831) sind bislang erst drei Exemplare aus den lithographischen Plattenkalken des Oberjura des Altmühltals nachgewiesen. Eines davon, nämlich der 1831 vom Bonner Professor für Zoologie und Paläontologie Georg August Goldfuß erstbeschriebene Holotypus der Art, wurde nun von der Paläontologischen Gesellschaft zum Fossil des Jahres 2021 gekürt. Bemerkenswert ist nicht nur das Fossil selbst, an dem sich Weichteilerhaltung und Pycnofasern studieren lassen, sondern auch der Umstand, dass bereits 1831 der Originalbeschreibung eine Rekonstruktionszeichnung von Scaphognathus in dessen Lebensraum beigegeben wurde. Professor Goldfuß ließ diese von Christian Hohe anfertigen - die Zeichnung zählt zu den ältesten Werken der Paläo-Art. Zum 200-jährigen Bestehen des Goldfuß-Museums Bonn, wird das Fossil, nun mit dem Titel als Fossil des Jahres dekoriert, nach mehreren Ausleihen erstmals wieder in der Ausstellung des Hauses gezeigt.
Geschrieben am 14/01/2021, 12:30 von Steinkern Verlag
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