Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                             Die neuesten 100 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 25/08/2021, 19:40 von Sönke Simonsen
baustelle-muensterlandIn diesem Artikel werden aktuelle Fundmöglichkeiten im Campanium (Oberkreide) des Münsterlandes beschrieben, die im Zuge des Verlegens einer Erdgasfernleitung entstanden. Die Leitung ist inzwischen bereits in Betrieb, allerdings harrt ein fundträchtiger Trassenabschnitt noch seiner Rekultivierung. Obwohl im näheren Umfeld schon Material abtransportiert wurde, existiert nach wie vor der Kernbereich des fossilreichen Aushubs. Hier bestehen noch immer (Stand 24. August 2021) Fundmöglichkeiten für Seeigel, Schwämme, Muscheln, Schnecken, Belemniten, Ammoniten, Spurenfossilien usw. Der Verfasser berichtete ausführlich über Funde aus zwei Exkursionen im Mai. Inzwischen enthält der Bericht eine Aktualisierung, die auf eine Fundortbegehung durch einen Steinkernleser am 24. August 2021 zurückgeht. Besonders s nach kräftigen Regenfällen sind noch immer Lesefunde möglich, ansonsten lässt sich durch das Aufklopfen des Materials noch der eine oder andere schöne Fund bergen. Im Laufe des Monats September ist jedoch mit der Rekultivierung und dem Erlöschen der Fundmöglichkeiten zu rechnen - schon jetzt sind die Bedingungen so, dass sich längere Anreisen kaum noch lohnen. EXKLUSIVBERICHT FÜR REDAKTEURE VON STEINKERN UND ABONNENTEN DER STEINKERN-ZEITSCHRIFT.
Geschrieben am 02/08/2021, 20:17 von Udo Resch
aeger-tipulariusGut erhaltene Exemplare von Schwimmkrebsen der Gattung Aeger stellen aufgrund ihrer langen filigranen Beine und Antennen besondere Attraktionen in Fossiliensammlungen mit Schwerpunkt "Solnhofener Plattenkalke" dar. Udo Resch stellt im Bericht die Arbeitsschritte einer Transferpräparation eines verspaltenen Aeger in Bild und Text vor. Außerdem geht er darauf ein, wie er die Matrix unter Zuhilfenahme von aus der Hangendplatte generierten Ansetzsteinen umgestaltete. Die maximale Spannweite zwischen den distalen Enden der Antennen des Krebses beträgt etwas mehr als 41 cm - damit ist das Individum ein äußerst stattliches seiner Art.
Geschrieben am 13/07/2021, 00:47 von Steinkern Verlag
heft46
Geschrieben am 30/06/2021, 16:09 von Udo Resch
caturus-spaltpaarEs gibt viele Wege Fossilien auf Gesteinsmatrix in Szene zu setzen, doch führen nicht alle nach Rom. Im Einzelfall kann man sich trefflich darüber streiten, welche die beste Gestaltungsoption ist - ein Stück weit ist dies auch Geschmackssache, zu einem gewissen Teil auch eine Platzfrage. Es gibt durchaus "No-Gos", ansonsten ist das Meiste der individuellen Entscheidung des Präparators (und/oder seines Auftraggebers) überlassen. Bereits bei der Bergung von Fossilien sollte man die Gestaltungsoptionen erstmalig durchspielen. Klar ist, dass man in jedem Fall alle Steine mit Fossilsubstanz bergen muss, doch manchmal reichen Bruchstellen so nah ans Fossil heran, dass zur idealen Darstellung noch Anschlusssteine geborgen werden sollten. Im vorliegenden Fall war das Fossil, ein caturider Fisch aus den Solnhofener Plattenkalken, großzügig als Spaltpaar, das jeweils aus zwei großen dünnen Platten bestand, geborgen worden. Der Präparator spielte zunächst alle Möglichkeiten der Präparation durch - von der Transferpräparation bis hin zur Bewahrung des Spaltpaars mit einem Großteil des geborgenen Umgebungsgesteins - für welche Variante er sich schlussendlich entschied und warum und wie er diese umsetzte, all das erfahren Sie im Bericht.
Geschrieben am 02/06/2021, 15:31 von Guido M. Berndt (Berlin)
nostalgisches-aus-dem-plattenkalkSeit nunmehr über drei Jahrzehnten sind Guido und Roman Berndt begeisterte Sammler von Fossilien aus den Solnhofener Plattenkalken. 2015 gaben sie das Steinkern-Spezialheft „Sammeln und Präparieren von Fossilien aus den Solnhofener Plattenkalken“ heraus, das bereits 2018 vergriffen war und im selben Jahr neu aufgelegt worden ist. Guido Berndt stellt in einer Reihe von kurzen Homepage-Beiträgen die nostalgischen Aspekte des Hobbys in den Vordergrund – back to the roots. Gerade die kleinen Erfolge am Anfang der „Fossiliensammler-Laufbahn“ sind es, die den Grundstein einer kontinuierlichen Beschäftigung mit dem Thema legen. Durch ihre individuelle Geschichte erscheinen uns die ersten Funde oftmals noch bedeutsamer als spätere Entdeckungen von vergleichbarer Qualität. Die Artikel in dieser Reihe werden sich im Wesentlichen aus Erinnerungen, sporadischen Kalenderaufzeichnungen und alten Fotos sowie aus den Funden selbst zusammensetzen. Am 2. Juni erschien der 2. Teil, der auf einem (zur Einordnung ausführlich kommentierten) wiederentdeckten Reisetagebuch aus dem Sommer 1988 basiert.

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