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Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 16/10/2020, 16:44 von Steinkern Verlag
heft43
Geschrieben am 09/10/2020, 14:40 von Frank Raquet
fossiles-du-marocLange wurde es von der großen Fangemeinde der Fossilien Marokkos herbeigesehnt, das neue Buch von Patrice Lebrun, dem Chefredakteur der französischen Zeitschrift "Fossiles". Knapp 300 Seiten mit fast 1000 Fotos und Abbildungen hat er nun den Fossilien des Mesozoikums (Trias, Jura, Kreide) und des Paläogens von Marokko gewidmet. Im 1. Band waren paläozoische Fossilien aus Kambrium, Devon und Karbon Marokkos vorgestellt worden, darunter viele spektakuläre Trilobiten. Frank Raquet las das neue Buch mit großer Begeisterung und rezensierte es für Steinkern.de. Wenigen Kritikpunkten steht viel Lob gegenüber, sodass die Rezension in einer Buchempfehlung aus voller Überzeugung mündet. Das zweisprachige Werk (französisch- und englischsprachig) ist für 55 Euro plus Porto erhältlich und ein Muss für Liebhaber marokkanischer Fossilien.
Geschrieben am 06/10/2020, 12:20 von Ronald Ottiger
oberjura-schweizAls der Autor in Gesteinen der Burghorn-Formation (Kimmeridgium, Oberjura) des Kantons Aargau (Schweiz) vor drei Jahren auf einen rund 30 cm großen Ammoniten stieß, musste er diesen zunächst aus einem großen Kalksteinblock herausarbeiten, bevor ein Abtransport des mit verbleibenden Gesteinsanhaftungen immer noch schweren Fossils möglich war. Er zweifelte zunächst, ob es sich lohnen würde, entschied sich dann aber glücklicherweise für eine Bergung. Nach längerer Liegezeit im Depot, fiel Ronald Ottiger das Stück in diesem Jahr erneut in die Hände. Nun präparierte er es in rund 25-stündiger Arbeit mühevoll und erreichte ein gutes Gesamtergebnis. Die Präparation wird im Artikel beschrieben und illustriert. Da die genaue Stratigrafie (Fund aus einem losen Block) nicht zu klären ist, muss – nach Beratung mit Steinkern-Redakteur und Oberjura-Spezialist Victor Schlampp – offen bleiben, ob es sich um einen Vertreter von Lithacosphinctes oder um ein Crussoliceras handelt, weswegen in der Artikelüberschrift von einem "Perisphinctiden" gesprochen wird. Im Artikel werden unterschiedliche Bestimmungsansätze und ihre Wahrscheinlichkeit diskutiert.
Geschrieben am 21/09/2020, 12:51 von Steinkern.de
pressemeldung-palaeontologiegesetzgebungDie Arbeitsbedingungen für Fossilienforscher haben sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland massiv verschlechtert. Viele Bundesländer setzten vor rund 40 Jahren Denkmalschutzgesetze in Kraft, die das Sammeln von Fossilien ohne sachliche Gründe bis heute stark einschränken. Die Paläontologie (Lehre von den Zeugnissen der Erdgeschichte) wurde aus Unkenntnis in Gesetze einbezogen, die für die Archäologie (kulturelle Entwicklung der Menschheit) konzipiert wurden. Eine ca. 200 Jahre alte Forschungs- und Sammeltradition wurde restriktiven Strukturen unterworfen, was ihre Fortführung gegenwärtig stark behindert. Es ist höchste Zeit, den ungehinderten legalen Zugang zu den geologischen Aufschlüssen des Landes wieder zu ermöglichen, denn nur so kann sich Deutschland zu einem Spitzenstandort paläontologischer Forschung im 21. Jahrhundert entwickeln und die Bevölkerung wieder Erdgeschichte zum Anfassen erleben. Um das zu erreichen, wenden sich über 1000 Universitätsprofessoren, Mitarbeiter der geowissenschaftlichen Institute Deutschlands, Direktoren und Kustoden von Naturkundemuseen, Geologen und Amateurpaläontologen dieser Tage mit einem Weckruf an die Bundes- und Landespolitik...

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