Die neuesten fünf Galerie-Fotos (zum Vergrößern anklicken):                                                                 Die neuesten 48 Fossilien    Neue Kommentare

Geschrieben am 21/11/2019, 00:02 von Robin Lauterbach
ichthyosaurierrest-holzmadenAnlässlich des Besuchs der Fossilienbörse Leinfelden reisten Sabine und Robin Lauterbach im April 2019 aus Sachsen nach Baden-Württemberg. Hierbei drängte sich eine Kombination des Besuchs der Messe mit einer eigenen Fossiliensuche regelrecht auf. Da sie noch nie im Posidonienschiefer (Toarcium, Unterer Jura) gesucht hatten, stimmten sie sich zunächst mit einem Besuch der eindrucksvollen Sammlung des Urwelt-Museums Hauff auf die neue Materie ein. Danach war ihr Auge genügend geschult, um im Steinbruch Kromer in Ohmden auf die Suche zu gehen. Hier hatte Robin großes Glück. Schon der erste Stein, den er umdrehte, hatte es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich" - er enthielt Knochen eines Ichthyosauriers. Zu sehen waren anfangs vor allem Wirbel. Zu Hause musste das Stück zuerst einige Monate der Bearbeitung harren, da die Werkstatt zunächst noch nicht mit einem Strahlgerät ausgestattet war. Nachdem dieses geliefert worden war und Robin es ausreichend erprobt hatte, begann er mit der Bearbeitung der gut 30 cm langen Platte. Die insgesamt rund 80- bis 100-stündige Präparation dokumentierte er in Bildern, sodass sich anhand von Fotos und Text die einzelnen Arbeitsschritte gut nachvollziehen lassen. Im Zuge der Präparation tauchten weit mehr Knochen auf, als erwartet. Um noch unentdecktes Knochenmaterial beschädigungsfrei entdecken zu können, wurden Gräben gestrahlt. Vorsicht, Geduld und ein hoher Zeiteinsatz zahlten sich aus, davon können Sie sich im Bericht anhand der zahlreichen hochauflösenden Fotos selbst ein Bild machen!
Geschrieben am 18/11/2019, 15:09 von Sönke Simonsen
jurassic-coast
Geschrieben am 13/11/2019, 19:00 von Udo Resch
charente-maritime-seeigelBereits im Frühjahr 2019 hatte der Autor im Artikel „Transferpräparation eines Pseudocidaris mammosa mit Stachelkranz aus Frankreich“ die Freilegung eines Strandfunds eines regulären Seeigels aus dem westfranzösischen Departement Charente-Maritime vorgestellt. Inzwischen hat er sieben weitere Seeigel freigelegt, die vom selben Küstenfundpunkt stammen. Vor und während der Präparation der Stachelhäuter machte er Fotos, um den Vorherzustand und Zwischenstände zu dokumentieren. Diese Bilder sowie Fotos der fertigen Präparate sind inzwischen zusammen mit Beschreibungen der Vrgehensweise beim Präparieren in sieben Teilen erschienen. Der siebte und letzte Artikel der Serie, in dem die Präparation eines Acrocidaris nobilis beschrieben wird, ging am 13. November 2019 online.
Geschrieben am 31/10/2019, 19:20 von Ralf Hildner
mineralientage-muenchen-2019Ralf Hildner besuchte zusammen mit den Fossilien- und Mineralienfreunden Pegnitz am Sonntag (27.10.2019) die Mineralientage München. In seinem Bericht fasst er zusammen, wie er die diesjährige Messe erlebt hat und wie er das Fossilangebot empfand. Auch in den Jahren 2016 und 2017 hatte der Autor für Steinkern.de aus München berichtet. Im ersten Bericht lag der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Angebot von Stachelhäutern, doch lohnt es sich jedes Mal sein Augenmerk auf andere Dinge zu legen, manchmal auch aus der Not heraus, wenn die Angebotspalette nur in bestimmten Bereichen reichhaltig ist. Da für den Sammler fränkischer Trias-Fossilien diesmal wenig zu finden war, schlugen den Autor die vielfältigen, farbenprächtigen und an auffällig vielen Ständen angebotenen fossilen Hölzer aus aller Welt in den Bann, von denen er viele Fotos machte. Nach der Vorstellung zweier Eigenfunde von der Messe und einer bemerkenswerten Crinoiden-Platte aus dem Unterkarbon von Montana (USA), widmen sich Artikel und Fotos diesmal ganz den fossilen Hölzern, die von den Anbietern z. T. kunstvoll in Szene gesetzt wurden.
Geschrieben am 21/10/2019, 14:00 von Fritz Lang
ichthyosaurierschaedel-buttenheimFritz Lang bescheibt die Präparation eines Ichthyosaurier-Schädels aus der Posidonienschiefer-Formation (Toarcium, Unterjura) der Tongrube Buttenheim und die Schwierigikeiten, die es dabei für ihn zu bewältigen galt. Knifflig war zum Einen der Umstand, dass die Substanz der Knochen im angewitterten Posidonienschiefer-Stück sehr bröselig war, zum Anderen schrumpfen die Platten, wenn man nichts unternimmt und biegen sich bis zum Zerbersten. Wie Fritz Lang diese Klippen umschiffte und auf welche Probleme er dabei stieß, besonders aber wie er diese löste, erfahren Sie im Artikel. Nach insgesamt 40 Stunden Arbeit war ein ansehnliches Exponat fertiggestellt, bei dem es sich um einen juvenilen Ichthyosaurier der Gattung Stenopterygius handeln könnte.

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