Inhaltsangaben

heft31 der steinkern

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

am 12. Oktober 2017 wurde das Steinkern-Heft Nr. 31 (4/2017) an alle Abonnentinnen und Abonnenten verschickt. Getreu unserem Motto "von Sammlern für Sammler" liefert das Heft Anregungen für eigene Exkursionen (Eozän von Fehmarn, Miozän von Groß Pampau, Pliensbachium von Buttenheim) und hilfreiche Beschreibungen der Präparation von Fossilien (Präparation eines fossilen Holzes, Transferpräparation von Trilobiten aus dem Eifeldevon). Wissenschaftlich interessant, aktuell und zugleich optisch eindrucksvoll ist die Neuentdeckung eines zahntragenden Vogels in kreidezeitlichem Bernstein aus Myanmar, auf die in einem Kurzbericht eingegangen wird. Die untrennbare Verknüpfung der Hobby-Paläontologie mit der professionellen Paläontologie wird einmal mehr durch die jüngst durch den englischen Plesiosaurier-Spezialisten Adam S. Smith erfolgte Beschreibung von "Wiedenroths Wunderdrachen“, einem Plesiosaurier aus dem Unterjura von Dorset (England) dokumentiert. Vor fast 50 Jahren vom Garbsener Fossiliensammler und heutigen Steinkern.de Mitglied Kurt Wiedenroth an der Jurassic Coast bei Lyme Regis entdeckt, wurde das seither im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover archivierte Fossil nun als neue Art erkannt und beschrieben. Eine Besprechung der neuen Veröffentlichung "Leben im Devon" von Wouter Südkamp komplettiert neben einem aktuellen Hinweis auf die Ende Oktober stattfindenden Münchener Mineralientage die Kurzberichte-Seiten. Weitere fünf Seiten des aktuellen Hefts sind dem Gedenken an den im Februar des Jahres verstorbenen überregional bekannten und geschätzten Hobby-Paläontologen Klaus Vöge aus Norderstedt gewidmet.

 

Ich hoffe, dass Ihnen das Heft gefällt und wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

 

Untenstehend finden Sie - wie gewohnt - eine Themenvorschau und Kurzfassungen der längeren Artikel.

 

Wenn Sie (noch?) kein Steinkern-Abonnement haben:

Das Heft 31 kann vergünstigt für nur 7,25 Euro als Teil des Jahres-Abonnements 2017 erworben werden. Bis einschließlich 31.12.2017 gilt ein Sonderangebot: die Versandkosten für das Abo 2017 entfallen, da alle Hefte in einer Sendung verschickt werden können. Sie sparen 5,90 Euro!

Unsere Abonnement-Bedingungen und Begrüßungsprämien finden Sie hier. Über unser Bestellformular kann das Heft ebenso auch einzeln zum Preis von 9 Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden.

Als kostengünstige und interessante Alternative für Neu-Einsteiger zum Erproben der Steinkernhefte ist auch unser Kennenlern-Set mit den neuesten drei Heften.

 

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Simonsen (Herausgeber und Verleger)

 


 

 

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Der Steinkern - Heft 31

Erscheinungsjahr: 2017 / ISSN: 1867-8858 / 68 Seiten, Format DIN A5, Farbdruck

 

• Auf der Suche nach Buttenheims schönsten Pleuroceraten

• Das Untereozän von Fehmarn und Umgebung

• Fossilien sammeln im Miozän von Groß Pampau

• Präparation eines gagatisierten Holzes aus den Grands Causses

• Porträt: Zum 100. Todestag von Robert Eisel

• Präparation von Harpes-Kopfschilden aus dem Devon der Eifel

 

Neben diesen Artikeln enthält Heft 31 mehrere Kurzberichte und eine Rezension (siehe unten).

 

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heft31 buttenheim

  Auf der Suche nach Buttenheims schönsten Pleuroceraten

Sönke Simonsen, Umfang: 12 Seiten, 27 Abb.

 

Die Tongrube „Buttenheim“, gelegen auf dem Gebiet der Gemeinde Altendorf (Landkreis Bamberg), erschließt ein fossilreiches Profil im Bereich der Spinatum-Zone des Oberpliensbachiums sowie des basalen Toarcium (Unterjura). Die charakteristische Ammonitenart Pleuroceras spinatum kann im oberen Bereich des Oberpliensbachium-Profils häufig gefunden werden. Für Abwechslung sorgen die innerartliche Variationsbreite sowie die unterschiedlichen Erhaltungsformen: Kalziterhaltung und Pyritisierung, mit und ohne Schale. Im Bericht wird auf die aktuelle Aufschlusssituation in der Tongrube bei Buttenheim eingegangen und es werden Funde aus dem Spinatum-Hauptlager abgebildet.

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heft21 eozaen fehmarn  

Das Untereozän von Fehmarn und Umgebung

Christian J. Nyhuis, Umfang: 10 Seiten, 5 Tafeln

 

Die Ostseeinsel Fehmarn ist aufgrund ihres Sonnenreichtums und der naturbelassenen Strände für viele Menschen ein beliebtes Urlaubsziel. Aus geologischer Sicht hat die Insel ebenfalls viel zu bieten, denn auf Fehmarn befindet sich das nördlichste Vorkommen von Ablagerungen aus dem unteren Eozän in Deutschland. Bei diesen Ablagerungen handelt es sich um rund 53 Millionen Jahre alte blaugrüne Tone ("Tarras"), die eine beachtliche Vielfalt an pyritisierten Fossilien (u. a. Schnecken, Muscheln, Hölzer und Wirbeltiere) enthalten. Im Bericht wird auf die Fundmöglichkeiten eingegangen und es werden Funde von Katharinenhof und Klausdorf auf Fehmarn sowie von Großenbrode abgebildet.

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heft31 gross pampau fossilien

 

Fossilien sammeln im Miozän von Groß Pampau im Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein)

Christian Prutz, Umfang: 9 Seiten, 6 Tafeln

 

Groß Pampau, rund 40 km östlich vom Hamburger Stadtzentrum im schleswig-holsteinischen Kreis Herzogtum Lauenburg gelegen, erfuhr in den vergangenen Jahrzehnten als Fundort von Walskeletten international wissenschaftliche Beachtung. Im Artikel von Christian Prutz geht es jedoch nicht um diese spektakulären Funde, sondern um die typischen Fossilien des Glimmertons von Groß Pampau, wie sie jeder dort mit etwas Fleiß und Glück finden kann. Ein Schwerpunkt der Tafelabbildungen liegt bei den in Pampau sehr artenreich vertretenen Gastropoden. Der Bericht eignet sich zur Exkursionsvorbereitung und zum Bestimmen eigener Funde.

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heft31 causses holz

 

Vom Beifund zum Schmuckstück: Präparation eines gagatisierten Holzes aus dem Unterjura der Grands Causses

Iris Fuchs, Umfang: 5 Seiten, 8 Abb.

 

Wer kennt sie nicht von Messen, die fossilen Baumscheiben aus den Vereinigten Staaten, Indonesien oder Madagaskar? So spektakulär wie dieses Material sind die in marinen Ablagerungen zu findenden Treibhölzer im Jura Europas freilich nicht. Dennoch hat auch manches dieser Hölzer das Zeug zu einem ansehnlichen Sammlungsstück. Iris Fuchs beschreibt detailgenau, wie ein ursprünglich unauffälliges gagatisiertes Holz aus dem Toarcium (Unterjura) der Grands Causses (Südfrankreich) durch Präparation zu einem schönen Exponat wurde. Der Bericht eignet sich als Anleitung zum Nachmachen.

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heft31 portraet robert eisel gera  

Porträt: Zum 100. Todestag von Robert Eisel

Silvio Brandt, Umfang: 7 Seiten, 12 Abb.

 

Im Jahr 2017 jährt sich der Todestag des Geraer Heimatforschers und Hobby-Paläontologen Robert Eisel zum 100. Mal. Robert Eisel war der bedeutendste Zechstein-Sammler in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Vergleichbares Spezialwissen über die wirbellosen Fossilien des Zechsteins konnten sich auch nach ihm nur wenige Spezialisten erarbeiten. Grund genug für den Hallenser Perm-Experten Silvio Brandt, der über 1200 von Robert Eisel gesammelte Fossilien in seiner eigenen Sammlung verfügt, Eisel ein Porträt zu widmen. Das Porträt vermittelt einen interessanten Einblick, wie in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Fossilien gesammelt, beschriftet und archiviert wurden.

     
 
heft31 harpes eifel  

Präparation von Harpes-Kopfschilden aus dem Devon der Eifel

Paul Freitag, Umfang: 6 Seiten, 9 Abb.

 

Rohlinge von Trilobiten liegen manchmal ungünstig mit der Ventralseite an der Gesteinsoberfläche und sind somit nicht ohne Weiteres in der gewohnten Ansicht von der Oberseite präparierbar. Auch Ventralpräparate können attraktiv sein, in diesem Fall sollte die Oberseite von zwei Harpes-Kopfschilden aus dem Eifeldevon präpariert werden. Die Lage im Gestein erlaubte dies aber nicht ohne Kunstgriffe. Walter Graf beauftragte daher Paul Freitag mit einer Präparation unter Einschluss der teilweisen Umbettung der Trilobiten-Kopfschilde mithilfe eines Trägersteins. Das ausgezeichnete Ergebnis sowie Zwischenschritte auf dem Weg dorthin sind im Artikel dokumentiert.

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Vorschau Heft31 Bernstein

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Weitere Inhalte von Heft 31:

• Rezension: Leben im Devon. Bestimmungsbuch Hunsrückschieferfossilien von Wouter Südkamp (2 Seiten)

• Nachruf für Klaus Vöge (* 24. Februar 1940 – † 4. Februar 2017 (5 Seiten)

• Vertreter der ausgestorbenen Vogel-Gruppe der Enantiornithes in kreidezeitlichem Birmit entdeckt (3 Seiten)

• „Wiedenroths Wunderdrache“: Thaumatodracon wiedenrothi, ein Plesiosaurier aus dem Unterjura von Dorset (3 Seiten)

• Mineralientage München zeigen 2017 Sonderschau mit Exponaten aus Holzmaden und vom Monte Bolca (1 Seite)

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Vorschauseiten:

 

Heft31 Fossilienzeitschrift Der Steinkern 01

 

 

Heft31 Fossilienzeitschrift Der Steinkern 02

 

 

der steinkern heft31 vorschau

 

 

Gross Pampau Fossilien

 

 

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