Erläuterung zur Regel

• Montagen sind ausgeschlossen. Reparaturen / Ergänzungen einschließlich deren farblicher Anpassung sind nur bis maximal zirka 5 % der gezeigten Fossiloberfläche gestattet. Wurde mehr ergänzt, ist das Fossil / die Fossilstufe nicht zur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt.

Im Sinne des Fossil des Monats Wettbewerbs von Steinkern.de heißt dies Folgendes:

- Originär zusammengehörige Teile dürfen und sollen selbstverständlich wieder zusammengeklebt werden. Mit dem Begriff Montieren ist das Montieren von Fossilien gemeint, die nicht an Originalposition (nicht "in situ") eingesetzt werden, sondern an anderer Stelle gefunden und künstlich zusammengefügt wurden. Auch das Umbetten eines Fossils innerhalb einer Matrixstufe stellt eine Montage dar.

- Das Umbetten eines einzelnen Fossils in eine fundorttypische oder übliche Trägerplatte (bekannte Techniken, z. B. Solnhofen, Messel), die keine weiteren Schau-Fossilien enthält, ist gestattet und fällt nicht unter den Begriff der Montage im Sinne des FdM. Der Vorgang des Umbettens muss deklariert und sollte möglichst dokumentiert werden. Auch Reartikulierungen von zerfallenen Fossilien sind im Wettbewerb zulässig, die Deklaration ist Pflicht, eine Foto-Dokumentation gern gesehen.

- Nicht im Bild gezeigte rückseitige Restaurationen und notwendige rückseitige Stabilisierungsmaßnahmen an Matrix oder Fossil sind von der Beurteilung durch die Moderatoren ausgenommen.

- Im Rahmen der maximal fünf zugelassenen Fotos dürfen gern auch Collagen mit mehreren Einzelbildern gezeigt werden, um dem Betrachter mehr Details zeigen zu können. Bild-Montagen in diesem Sinne sind zulässig. Das Fossil oder Gestein idealisierende Bildbearbeitung im Sinne des Kaschierens von Fehlstellen oder durch Hinzufügungen ist hingegen selbstverständlich niemals gestattet.

- Die Zirka-Regelung wird von den Moderatoren im Zweifel zugunsten der Teilnehmer ausgelegt und Verstöße nur bei deutlichen Abweichungen gerügt. Insgesamt wird auf die Ehrlichkeit der Teilnehmer gesetzt. Den Moderatoren steht in der Beurteilung ein Ermessensspielraum zur Verfügung, den alle Teilnehmer respektieren.